17. März 2009

Goßmannsdorf: Flächenbrand

Am heutigen Dienstag wurden die Feuerwehren aus Goßmannsdorf und Ochsenfurt gegen 16.30 Uhr zu einem Flächenbrand am Ortsausgang Goßmannsdorf in Richtung Darstadt gerufen. Eine ca. 500 qm mit Gras bewachsene Fläche hatte aufgrund von zündelnden Kindern Feuer gefangen und sich rasch ausgebreitet. Aufgrund der Nähe zum Wald wurde zusätzlich noch ein TLF 16/25 angefordert. Es wurde deshalb die FF Winterhausen nachalarmiert. Nach einer Stunde konnten die restlichen Glutnester abgelöscht werden.





Fotos: FF Goßmannsdorf

Erweiterung des Versicherungsschutzes in der Dienst-Unfallversicherung

Die Versicherungskammer Bayern hat mitgeteilt, dass in der Dienst-Unfallversicherung nunmehr auch die Möglichkeit besteht, das Risiko „Herztod“ mitversichern zu lassen. Hierzu gilt:

Bei Einsätzen und Alarmübungen der Freiwilligen Feuerwehr besteht bedingungsgemäßer Versicherungsschutz für den Todesfall bzw. Invalidität infolge eines Herzanfalls auch dann, wenn der Unfallbegriff nach den Allgemeinen Unfall-Versicherungsbedingungen des Bayerischen Versicherungsverbands nicht erfüllt ist.

Eine Anrechnung von (unbekannten) Vorerkrankungen des Herzens findet nicht statt. Diese Leistungserweiterung erstreckt sich jedoch nicht auf Fälle, in denen der Träger der Feuerwehr oder die versicherte Person weiß, dass eine Herzerkrankung vorliegt.

Ferner wird auch Versicherungsschutz für den Todesfall in den Fällen gewährt, in denen der Tod durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen (nicht durch Trunkenheit oder Rauschmittel), epileptische Anfälle oder sonstige Krampfanfälle herbeigeführt oder wenn der Tod durch psychische Reaktionen verursacht wurde.

16. März 2009

Die G 26 und das Übergewicht

Stand: 20.02.2009

In den vergangenen Wochen haben viele Medien über die Neufassung des arbeitsmedizinischen Grundsatzes G 26 "Atemschutz" berichtet, der unter anderem auch auf Einsatzkräfte der Feuerwehr angewendet wird. Die Berichterstattung legt nahe, dass die Anforderung, Feuerwehrleuten nur bei einem Body Mass Index (BMI) von unter 30 das Tragen von Atemschutzgeräten zu gestatten, eine Neuerung sei, die übergewichtige Feuerwehrmänner effektiv vom Einsatz in der Feuerwehr ausschließe - zum Beispiel "Korpulentere dürfen keinen Atemschutz mehr tragen" (Augsburger Allgemeine).

Diese Darstellung entspricht nicht den Tatsachen. Sie übersieht auch den wichtigen Schutz der Gesundheit der Feuerwehrleute bei ihrer ohnehin gefährlichen Arbeit.

Der Ausschuss "Arbeitsmedizin" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - DGUV hat den Grundsatz G 26 überarbeitet, um die Risiken der Feuerwehrleute im Einsatz weiter zu verringern. Bereits vor der Neufassung lautete der Richtwert aber: Das Gewicht eines aktiven Feuerwehrmannes sollte nicht mehr als 30 Prozent über dem Sollgewicht nach dem Broca-Index (Körpergröße in cm minus 100) liegen.

Da dieser Broca-Index nur in medizinischen Fachkreisen gebräuchlich ist, wurde der bekanntere BMI unter 30 zusätzlich in den Katalog aufgenommen. Um den BMI zu errechnen, teilt man das Körpergewicht durch die Körpergröße im Quadrat.

Die hinter beiden Maßstäben stehende Forderung ist wichtig: Feuerwehrleute, die mit Atemschutzgerät arbeiten, müssen in der Lage sein, im Einsatz körperliche Höchstleistung zu bringen. Sie sollen dabei aber nicht ihre Gesundheit riskieren!

Für die Beurteilung der körperlichen Belastungsfähigkeit ist übrigens im Einzelfall der Ergometrie-Test von größerer Bedeutung als der BMI. Die Berufsgenossenschaftlichen Grundsätze sind keine Rechtsnormen, sondern bilden den Stand gesicherter arbeitsmedizinischer Erkenntnis ab. Entscheidend ist nach wie vor die Fitness und körperliche Leistungsfähigkeit des Einzelnen, diese kann durchaus auch bei einem BMI von über 30 gegeben sein.

Neuerungen im G26

Neuerungen in den Untersuchungsgrundsätzen wurden hingegen im Bereich der Laboruntersuchungen hinzugefügt. Künftig soll der untersuchende Arzt zusätzlich ein Blutbild erstellen, die Leberwerte testen, einen Urinstatus erheben und die Blutzuckerwerte bestimmen. Diese Untersuchungen sollen helfen, unbemerkte Vorerkrankungen frühzeitiger zu erkennen.

Ergänzt und konkretisiert wurden darüber hinaus die Kriterien für "gesundheitliche Bedenken", die zu einer Untauglichkeit führen können. Darunter fallen künftig abnorme Verhaltensweisen (z. B. Klaustrophobie), Medikamentenabhängigkeit, Hauterkrankungen, die zur Verschlimmerung neigen, bestimmte Einschränkungen der Sehschärfe und Formen von Übergewicht, die den Einsatz eines Feuerwehrmannes für ihn und seine Kollegen zum Risiko werden lassen.

Aus Sicht der Prävention ist gerade die Neuaufnahme der Blutwerteuntersuchung zu begrüßen. Erkrankungen können so frühzeitig diagnostiziert werden. Für die Beurteilung der Belastungsfähigkeit von Feuerwehrleuten durch den Arzt wird dies eine wesentlich wichtigere Rolle spielen als der Body Mass Index. Der BMI ist ein Richtwert, dessen Überschreitung auf eine Erkrankung hinweisen kann, aber nicht muss.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - http://www.dguv.de/inhalt/presse/hintergrund/feuerwehr/index.jsp Stefan Boltz, Stv. Pressesprecher

Erste Hilfe Kurs der Feuerwehren aus Euerhausen und Gaubüttelbrunn

Am vergangenen Samstag fand im Bürgerheim in Euerhausen eine Erste Hilfe Fortbildung statt. Teilnehmer waren aktive sowie passive Mitglieder der beiden Feuerwehren. Die 45 Teilnehmer wurden in 4 Gruppen unterteilt, wo sie dann die theoretischen und praktischen Übungen absolvierten.

Unter anderem wurden die stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Massage oder das Anlegen verschiedener Verbände geübt. Auch das fachgerechte Abnehmen von einem Motorradhelm bei einem verunfallten Motorradfahrer wurde geübt.



Besonderer Dank gilt der Kursleiterin Elke Müller (Rotes Kreuz Bad Mergentheim). Unterstützt wurde sie vom 1. Kommandanten der FF Euerhausen, Siegfried Kuhn, sowie den ehrenamtlichen Rettungsassistenten Marko Hombach und Andreas Deppisch. Ihnen ebenfalls herzlichen Dank!

Bericht und Bilder: FF Euerhausen & FF Gaubüttelbrunn

Das ist der Abschnitt Mitte

Im Bericht "Was ist der Abschnitt Mitte" wurde bereits ein kurzer Überblick in Teilbereiche des Inspektionsbereiches gegeben. Wir haben für Sie eine Übersicht des Abschnittes mit allen beteiligten Wehren erstellt.

Nun können Sie jederzeit sagen "
Da ist der Abschnitt Mitte"!!!

Zur weiteren Information:
Der Abschnitt besteht aus insgesamt 30 Feuerwehren. Unter diesen ist die Werkfeuerwehr der Südzucker AG - diese ist die einzigste Werksfeuerwehr im gesamten Landkreis.

Ein weiteres Unikum ist die FF Tückelhausen, welche seinerzeit die 1. Kommandantin im Landkreis Würzburg stellte. Zwischenzeitlich haben wir mit der FF Kleinochsenfurt eine weitere Wehr, die von einer Frau geführt wird.

15. März 2009

Neue Ausgabe Info Intern

"InfoIntern" ist das offizielle Mitteilungsblatt des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken e.V. für seine Mitglieder.

Mit einem Klick auf das Symbol gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft-Nr. 63). Themen sind u. a. der Body-Mass-Index, die Führerscheine oder der Wechsel an der Spitze der Jugendfeuerwehr im Landkreis Würzburg.

Viel Spaß!

Minischwein büxte aus und hielt die Feuerwehr und Polizei auf Trab

DEUTEN - Nach vier Tagen auf der Flucht wurde ein Minischwein am Samstagnachmittag von Vater und Sohn Dumpe erfolgreich angelockt und eingefangen. In den Tagen davor hatten schon Polizei und Feuerwehr mehrfach versucht, das Tier zu stellen.

Lesen Sie weiter mit Klick auf das Bild.

14. März 2009

Mit geprüften Rauchmeldern sicher ins Frühjahr

Vierter bundesweiter Aktionstag der Feuerwehren „Freitag, der 13.“

Deutschlands Feuerwehren informieren unter dem Motto „Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag sein“ am Freitag, 13. März, mit einem bundesweiten Aktionstag über Rauchwarnmelder. „Hunderte Menschen könnten jedes Jahr einen Brand zu Hause überleben, wenn sie durch Rauchmelder rechtzeitig gewarnt worden wären“, sagt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Zu dem Aktionstag ruft die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ auf, die vom DFV, den Schornsteinfegern und den Versicherungen unterstützt wird. „Den Frühjahrsputz kann man sehr gut damit verbinden, die eigene Wohnung mit Rauchmeldern auszustatten“, wirbt Ackermann für die kleinen Lebensretter. Wenn man bereits Rauchmelder angebracht hat, sollten diese routinemäßig getestet werden. DFV-Vizepräsident Ackermann: „Zur eigenen Sicherheit empfehlen wir vor allem nach einer Reise oder nach längerer Abwesenheit, sich per Druck auf den Prüfknopf von der Funktionsfähigkeit zu vergewissern.“

Der bundesweite Aktionstag, an dem sich zahlreiche Feuerwehren mit Infomaterial, Presseterminen und Internetseiten beteiligen, findet zum vierten Mal statt. Die Initiatoren wollen mit dem Mythos des Unglückstages verdeutlichen, dass Sicherheit keine schicksalshafte Fügung ist, sondern jeder Mensch dafür etwas tun kann. Deshalb lautet das Motto des Aktionstages: Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag sein, wenn Sie jetzt Rauchmelder installieren.

Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de

Jugendwartversammlung in Zeubelried

Am Donnerstag fand die jährliche Jugendwartversammlung des Abschnittes Mitte in Zeubelried statt. Neben den zahlreich anwesenden Jugendwarten folgten auch viele Kommandanten der Einladung. Aber auch KBR Heinz Geißler, KBI Alois Schimmer und KBM Heiko Drexel gehörten neben dem neuen Kreisjugendwart KBM Andreas Weidner und dem neuen Abschnittsjugendwart Jürgen Deppisch zu den Gästen.

In seiner Begrüßung betonte KBI Alois Schimmer die Wichtigkeit einer guten Jugendausbildung in der Feuerwehr. Bereits 21 Jugendfeuerwehren sind im Abschnitt Mitte gemeldet. Leider haben noch nicht alle Feuerwehren die Notwendigkeit einer Jugendfeuerwehr erkannt. Hier können in den nächsten Jahren Nachwuchsprobleme auftreten.

Beim anschließenden Rückblick auf das abgelaufene Jahr konnte Kreisjugendwart Andreas Weidner entgegen dem landkreisweiten Trend eine stabile Anzahl von Jugendlichen im Abschnitt Mitte vermelden. Insgesamt sind 206 Jugendliche bei den Jugendfeuerwehren im Abschnitt aktiv. Lediglich das Durchschnittsalter ist mit fast 15 Jahren höher als im übrigen Landkreis. Auch im Bereich Prüfungen wurde wieder eine stolze Anzahl erreicht; 190 Jugendliche legten im vergangenen Jahr eine Jugendprüfung erfolgreich ab.

Der gewohnte Ausblick auf das Jahr 2009 beschäftigte sich mit dem Wissenstest, den Bayerischen Jugendleistungsprüfungen, den Jugendflammen, dem Bundeswettkampf und dem Kreiszeltlager, das Anfang Juni in Neubrunn stattfinden wird.

KBR Heinz Geißler ging zum Schluss näher auf die Jugendwartentschädigung ein. Diese Entschädigung wurde bei der Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes im letzten Jahr als "KANN"-Vorschrift in das Gesetz mitaufgenommen. Seither beraten verschiedene Gremien auf Landes- und Bezirksebene dieses Thema. Ein genauer Betrag, der im Monat als Entschädigung von den Gemeinden an den Jugendwart gezahlt werden soll, wird von den Gremien jedoch nicht beschlossen. Grund hierfür sind die sehr unterschiedlichen Verhältnisse (z. B. Anzahl der Jugendlichen, Zeitaufwand des Jugendwartes) in den einzelnen Jugendfeuerwehren. Es wird lediglich eine Empfehlung an die Gemeinden geben.

Lehrgang Truppmann Teil 1

Am heutigen Samstag wurde sowohl in Giebelstadt als auch in Ochsenfurt der Lehrgang Truppmann Teil 1 weiter fortgesetzt. Nach den theoretischen Themen Unfallversicherung, Sicherheitswachen, UVV und Rettungsgeräte folgte die Praxis mit den Themen Knoten und Stiche, Aufbau der Steckleiter sowohl mit zwei Trupps als auch mit drei Mann, Klappleiter und Leiterbock.

Die Bilder entstanden in Ochsenfurt.






13. März 2009

Einladung zum Truppmann Teil II

Brand bei Bavaria Yachtbau - Sechs Mitarbeiter verletzt

Beißende Rauchschwaden in einer Werkshalle haben am Freitagmorgen sechs Beschäftigen des Jachtbau-Unternehmens Bavaria in Giebelstadt schwer zugesetzt.

Die Mitarbeiter kamen mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser. Nach Angaben der Polizei in Würzburg hatte sich ein 20-Liter-Kanister mit leicht entflammbarer Flüssigkeit offensichtlich selbst entzündet. Dadurch rauchte es stark in der Halle, in der etwa 70 Menschen arbeiteten. Die Feuerwehr hatte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Bereits im vergangenen Sommer hatte es bei dem Unternehmen gebrannt; damals waren zwölf Arbeiter verletzt worden. Die Bavaria Yachtbau, eines der größten Jachtbau-Unternehmen in Europa, stellt in Giebelstadt südlich von Würzburg mit etwa 620 Beschäftigten nach eigenen Angaben jährlich rund 3500 Segel- und Motorjachten her.

Quelle: www.mainpost.de
Bilder: www.feuerwehr-giebelstadt.de

Giebelstadt: Brand bei Bavaria Yacht

Bei einem Feuer in dem Schiffsbau-Unternehmen sind am frühen Morgen 6 Personen verletzt worden. Aus bislang noch unbekannnter Ursache waren Kanister in Brand geraten. Aufgrund der dabei entstanden Dämpfe mußten 6 Mitarbeiter mit Verdacht auf eine Vergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Rettungskräfte waren unter anderem mit 20 Personen vor Ort. Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar, ebenso der Sachschaden.
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12. März 2009

Neue Ausgabe von Florian kommen

"Florian kommen" ist das offizielle Mitteilungsblatt des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. für seine Mitglieder.

Mit einem Klick auf das Symbol gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft-Nr. 79). Themen sind u. a. der CE-Führerschein und die Berufskraftfahrerqualifikation, eine Änderung bei der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ oder das neue Merkblatt „Feuerwehrfahrzeuge“.

Viel Spaß!

Freitag, der 13. März 2009, ist wieder Rauchmeldertag!

Das Glück zieht bei Ihnen ein – wenn Sie am Freitag, dem 13. März, Rauchmelder kaufen und gleich installieren.

Am Rauchmeldertag erinnern deutsche Feuerwehren und die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ daran, dass privater Brandschutz keine Glückssache, sondern die verantwortungsvolle Aufgabe aller Bürger ist.

„Für den Verbraucher in den neun Bundesländern ohne Rauchmelderpflicht bedeutet dies, dass er nach wie vor sein Glück selber in die Hand nehmen und die lebensrettenden Glücksbringer eigenständig kaufen und installieren muss. In sieben Bundesländern wurde bereits eine Rauchmelderpflicht eingeführt, jedoch liegen die Umsetzungsfristen zum Teil noch in weiter Ferne oder wurden, wie in Schleswig-Holstein, noch einmal verlängert“, sagt Christian Rudolph, Vorsitzender der Kampagne 'Rauchmelder retten Leben'. „An die Wohnungseigentümer in Bundesländern mit Gesetzgebung appellieren wir daher, nicht bis zur Umsetzungsfrist zu warten, sondern ihre Mieter schon vorher mit Rauchmeldern zu schützen.“

Wer dem Glück gleich die Tür öffnen möchte, sollte spätestens am Freitag, dem 13., Rauchmelder zu Hause installieren. Dabei gibt es jedoch einige Tipps zu beachten:

Qualitätskriterien
Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604 versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen* achten.

Langlebigkeit
Um den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfiehlt das Forum Brandrauchprävention/die Feuerwehr XY zudem Rauchmelder, die über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.

Wartung - Machen sie Freitag, den 13., zum Batterie-Testtag!
Der Rauchmelder ist entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich, einer Funktionsprüfung zu unterziehen.

Montage
Mindestausstattung und in bislang sieben Bundesländern sogar Pflicht ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren. Empfehlenswert ist die Überwachung jedes Raumes mit einem Rauchmelder, auch im Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in Küche und Bad.

Mit Klick auf das Bild gelangt man zu einem Videoclip des nordrhein-westfälischen Innenministeriums (Videoclip befindet sich auf der Startseite!).

Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de

11. März 2009

Unterfrankens Brandschützer sorgen sich

Zu dick, zu teure Führerscheine: Die Feuerwehr ist alarmiert

Den etwa 45 000 aktiven Feuerwehrleuten in Unterfranken brennen zwei Sorgen unter den Nägeln: Bedingt durch den EU-Führerschein werden die Fahrer für die Einsatzfahrzeuge knapp. Und jetzt sollen etliche von ihnen auch noch zu dick sein, um überhaupt in den Einsatz fahren zu dürfen.

Diesen Schluss ziehen zumindest die Wehrleute, die fürchten, dass sie einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 haben und damit als „stark übergewichtig“ gelten. Wer 1,80 Meter groß und 97 Kilo schwer ist, wäre nach dieser Definition kein gestandenes Mannsbild mehr, sondern einsatzuntauglich.

Die aktuelle Diskussion geht auf eine Entscheidung der Gemeindeunfallkasse zurück, die im Jahr 2007 die Kriterien verschärft hatte, nach denen Feuerwehr-Atemschutzgeräteträger alle drei Jahre auf ihre gesundheitliche Eignung hin untersucht werden. Dieser Test (G26.3) bezieht neben anderen Körperwerten, zum Beispiel Blut und Lungenvolumen, seitdem auch den BMI mit ein. Doch auch zuvor schon hatte der Arzt beim Gesundheitscheck das Gewicht des Atemschutzträgers berücksichtigt. Wehrleute, die keinen Atemschutz tragen, waren und sind vom BMI zunächst einmal nicht berührt.

Sefrin: BMI nicht entscheidend ...

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Quelle: www.mainpost.de

JHV der FF Tückelhausen mit Neuwahlen

Am 7. März 2009 versammelten sich die Feuerhwehrangehörigen der FF Tückelhausen, 1. Bürgermeister Rainer Friedrich, 3 Stadträte der Stadt Ochsenfurt, der Ortssprecher sowie KBI Alois Schimmer und KBM Anton Öder im dortigen Feuerwehrgerätehaus.

Nach dem Verlesen der Tagesordnungspunkte und Begrüßung durch die 1. Kommandantin Birgit Kühne verlas der Kassier Frank Lanig den Kassenbericht 2008. Nach Bestätigen einer ordnungsgemäßen Kassenführung wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Die 1. Kommandantin verlas einen ausführlichen Bericht des Jahres 2008, der die Personalstärke, Übungen und Einsätze, Lehrgänge/Ausbildung, Veranstaltungen, Jugendberichte usw. beinhaltete.

Der 1. Bürgermeister der Stadt Ochsenfurt Rainer Friedrich legte sein Amt als 2. Kommandant der FF Tückelhausen nieder. Daraufhin trat, wie schon im Vorfeld besprochen, der gesamte Vorstand geschlossen zurück, um eine komplette und einheitliche Neuwahl zu ermöglichen.

Die Neuwahl ergab sodann folgendes Ergebnis:
Ralf Pfeffer als 1. Kommandant, Birgit Kühne als 2. Kommandantin und 2. Vorstand, Annelie Schmidt als 1. Vorstand, Emil Wolfram als Schriftführer und Frank Lanig als Kassier.


Es folgten Grußworte des 1. Bürgermeisters sowie des KBI Alois Schimmer an die Versammelten. Beide wünschten der neuen Feuerwehrführung der FF Tückelhausen viel Erfolg und gutes Gelingen.

Besonderen Dank sprach die neu gewählte 2. Kommandantin dem "alten 2. Kommandant" Rainer Friedrich aus, der das Amt 20 Jahre lang ausführte. Er wurde daher auf Antrag der Mitgliederversammlung einstimmig als Ehren-Kommandant der FF Tückelhausen ernannt.

Annelie Schmidt als 1. Vorstand bedankte sich bei allen Anwesenden und schloß die Versammlung.

Ehrenkommandant Rainer Friedrich mit 2. Kommandantin Birgit Kühne

Neugewählte Kommandantur mit Vorstandschaft - hinten: Emil Wolfram, Frank Lanig - vorne: 1. Vorstand Annelie Schmidt, 2. Kommandantin Birgit Kühne und 1. Kommandant Ralf Pfeffer

Bilder: FF Tückelhausen

10. März 2009

Bei der Feuerwehr brennt´s

Zu dick, zu wenig Nachwuchs, zu teure Führerscheine: Bayerns Brandschützer fühlen sich gegängelt

1,80 Meter groß und 97 Kilo schwer - einen solchen Kameraden würden Feuerwehrleute wohl ein gstandenes Mannsbild nennen. Der Body-Mass-Index (BMI), der das Verhältnis zwischen Körpergröße und Körperfülle beschreibt, weist einem solchen Mann allerdings einen Wert von 30 zu. Und das gilt als "stark übergewichtig". Strenggenommen dürfte der Kamerad nicht mehr bei Brandeinsätzen dabei sein. Eine Richtlinie der Unfallversicherung, die 2007 beschlossen wurde, sieht nämlich vor, dass Feuerwehrmänner mit einem BMI über 30 keine Atemschutzgeräte tragen sollen. Feuerwehrmänner im ganzen Land fühlten sich gegängelt. Denn plötzlich waren sie zu dick für den Dienst ...


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Quelle: www.sueddeutsche.de

Bevölkerungsschutz in Deutschland

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble teilte am 06.03.2009 auf der Bundespressekonferenz in Berlin mit, dass der Bundesrat dem Entwurf der Bundesregierung zum Gesetz über den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes am 06.03.2009 zugestimmt hat. Damit sei der Weg frei für eine neue, solide und moderne rechtliche Basis des Bevölkerungsschutzes in Deutschland.

Die wachsende Gefahr z. B. durch terroristische Anschläge, Klimawandel und Pandemien sowie die stärkere Abhängigkeit von Infrastrukturen machen ein noch stärkeres Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen notwendig, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Das Gesetz, das am 1. April 2009 in Kraft treten soll, schafft dafür die rechtlichen Voraussetzungen, indem es u. a. folgende Regelungen trifft:
  • Die Länder können die Ressourcen des Bundes für den Zivilschutz auch für Ihren Katastrophenschutz nutzen.
  • Auf Antrag des betroffenen Landes besteht die Möglichkeit zentraler Koordinierungsmaßnahmen des Bundes in Katastrophenlagen.
  • Die Länderübergreifende Krisenmanagement-Übungsserie LÜKEX sowie Ausbildung und Fortbildung sind geregelt.
Schäuble wies auf die große Bedeutung des Ehrenamtes im Bereich des Katastrophenschutzes hin und auf die Notwendigkeit, die Bevölkerung staatlicherseits durch eine offene Kommunikation über den Umgang mit Risiken auf mögliche Schadenseintritte vorzubereiten.

Quelle: LFV Bayern

9. März 2009

Handwerk und Feuerwehr besiegeln Kooperation

Spitzenverbände arbeiten bei Nachwuchswerbung und Ehrenamt zusammen

Feuerwehren und Handwerk wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. Das haben die Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) in einer gemeinsamen Erklärung bekräftigt.
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"Die berufliche Erfahrung der Einsatzkräfte aus verschiedensten Gewerken des Handwerks, ihr technisches und fachliches Wissen sowie ihre Fähigkeit, Menschen anzuleiten und zu führen, bereichern die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren", sagt ZDH-Präsident Otto Kentzler, der in den Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes berufen wurde.

In Anwesenheit der neuen Beiratsvorsitzenden und ehemaligen Bundesministerin Claudia Crawford unterzeichnete Kentzler bei der Beiratstagung in der Bosch-Hauptstadtrepräsentanz mit DFV-Präsident Hans-Peter Kröger ein gemeinsames Positionspapier.

"In der Nachwuchsgewinnung sind wir ein starkes Team. Die Feuerwehren profitieren von der Berufserfahrung der Handwerker in ihren Reihen, das Handwerk findet in unserer Jugendorganisation pfiffige Jungen und Mädchen für die Berufsausbildung", erläutert Feuerwehr-Präsident Kröger. Die beiden Spitzenverbände wollen außerdem in Fragen der Vereinbarkeit von Haupt- und Ehrenamt enger zusammenarbeiten.

Rund die Hälfte der mehr als eine Million Aktiven in den Freiwilligen Feuerwehren sowie nahezu alle Beamten des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes in den Berufsfeuerwehren hat ein Handwerk gelernt. Beide Verbände wollen deshalb auch auf nationaler Ebene entsprechende Synergien schaffen.

Der Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes bilden Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie beraten den DFV, stellen Kontakte her und unterstützen insbesondere Projekte. Dem Gremium gehören derzeit 42 Persönlichkeiten an.

Quelle: www.presseportal.de

Ochsenfurt: Zu viel Hitze unter der Haube

Einsatzfahrzeuge, die mit Blaulicht und Martinshorn von verschiedenen Seiten in die Altstadt eilten, sorgten am späten Freitag Nachmittag für Aufsehen. In der Küche einer Wohnung in der Pfarrgasse war es zu einem Brand gekommen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Ochsenfurt und Goßmannsdorf, die Werkfeuerwehr Südzucker, der BRK-Rettungsdienst und Polizei rückten an. Wehrleute unter Atemschutz konnten das Feuer im Bereich der Kochstelle schnell löschen. Zwei Bewohnerinnen, bei denen Verdacht auf eine Rauchgas-Inhalation bestand, wurden in die Obhut des Rettungsdienstes gegeben.

Eine 40-jährige Frau hatte einen Topf mit Öl auf dem Herd erhitzt , so der Polizeibericht. Als das Telefon klingelte verließ sie die Küche. Das Öl entzündete sich und setzte die Dunstabzugshaube über dem Herd in Brand. Wehrleute montierten die Haube ab und brachten sie ins Freie. Der Schaden wird von der Polizei auf 2000 Euro geschätzt.


Quelle: mainpost.de

8. März 2009

Kilometerlange Ölspur auf der B 19

Eine kilometerlange Ölspur beschäftigte am Samstag Nachmittag Feuerwehr und Straßenmeistereien auf der B 19 zwischen Bad Mergentheim und Würzburg. Woher die Verschmutzung stammt bzw. wer sie verursacht hat, ist derzeit noch völlig unklar. Es wurde mit Ölbindemittel gearbeitet, um den Ölfilm von der B 19 zu bekommen.
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Quelle: www.radiogong.com

Aus dem Abschnitt Mitte waren folgende Wehren im Einsatz:
- FF Essfeld
- FF Euerhausen
- FF Giebelstadt
- FF Reichenberg

Weiter Bilder auf der Seite der FF Giebelstadt (bitte auf das Bild klicken).

7. März 2009

Lehrgang mit dem richtigen "Rumms"

Der Truppmannlehrgang 2009 ist im vollen Gange. Genauer gesagt die beiden Lehrgänge im Giebelstadt und Ochsenfurt. 60 Teilnehmer durchlaufen so die Feuerwehrgrundausbildung.

Die zweite Ausbildungseinheit betrifft das „Brennen und Löschen“. Bereits seit vielen Jahren ist für dieses Thema Alfred Schertzer der Ausbilder. Mit vielen Versuchen und Vorführungen weckt er so immer die Aufmerksamkeit der jungen Feuerwehrleute.


So wird mit einem lauten Knall erläutert, dass es bei Bränden bzw. bei Explosionen immer auf das richtige Mischungsverhältnis von Brennstoff und Sauerstoff ankommt. Auch für das anschauliche erläutern, welche Gase/Dämpfe schwerer sind als Luft, wurde ein spektakulärer Versuch aufgebaut. Den Abschluss der Versuchsserie bildete eine Staubexplosion.


Die Teilnehmer waren auf jeden Fall begeistert und auch der Ausbilder hatte seinen Spaß. Es zeigte auch, wie ein ansonsten trockenes Ausbildungsthema spannend gestaltet werden kann.

Die Bagger rollen wieder

Nachdem am Ende des vergangenen Jahres noch der erste Spatenstich an der neuen Atemschutzwerkstatt erfolgte, ruhten die Baumaßnahmen während des Winters.

Seit der vergangenen Woche rollen die Maschinen wieder auf der Baustelle des Atemschutz- und Ausbildungszentrums der Feuerwehren des Landkreises Würzburg.



6. März 2009

Eine Notrufnummer für alle 27 EU-Länder

Alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben die 112 als Notrufnummer freigeschaltet. Sie ist kostenlos von jedem Festnetz- und Mobiltelefon aus erreichbar und verbindet den Anrufer mit der nächstgelegenen Leitstelle von Polizei, Notarzt und Feuerwehr.

Die einheitliche Notrufnummer hatte der Europäische Rat im Jahr 1991 beschlossen. Im Herbst 2008 richtete Bulgarien die 112 als letzter der zurzeit 27 Mitgliedsstaaten ein – "nach mehrmaliger Aufforderung", wie die Kommission in einer heute veröffentlichten Mitteilung schreibt.
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Lesen Sie weiter mit Klick auf das Bild.
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Dienstversammlung der Jugendwarte 2009

5. März 2009

Führerscheinregelung - Pressemitteilung Nr. 80/09 - München, 05. März 2009

Joachim Herrmann: "Vorschläge Tiefensees zu Führerscheinregelung für Feuerwehren und Rettungsdienste unzureichend – Ausnahmen müssen unbürokratisch und kostenlos sein"

"Die Vorschläge von SPD-Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zum Führerscheinerwerb durch Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind unzureichend. Eine Art Sonderführerschein für Einsatzfahrzeuge bis 4,25 Tonnen zum Preis von 1.000 Euro bedeutet nur unnötige Bürokratie und Kosten, aber keine Erleichterung. Ich sehe daher noch dringenden Klärungs- und Gesprächsbedarf. Immerhin erkennt Tiefensee jetzt aber, dass Ausnahmen möglich sind. Damit schließt er sich endlich unserer bayerischen Auffassung an." Nach EU-Recht hat die Bundesregierung die Möglichkeit, durch Ausnahmeregelungen das Führen von Katastrophenschutzfahrzeugen zu erleichtern. Dazu gehören auch Fahrzeuge der Feuerwehren und der Rettungsdienste. "Jetzt ist es höchste Zeit, dass der Bundesverkehrsminister die von uns gestartete Bundesratsinitiative aufgreift und für unbürokratische und vor allem kostenlose Führerscheinausnahmen sorgt", sagte Innenminister Joachim Herrmann.

Der Bundesrat hatte auf Initiative Bayerns die Bundesregierung aufgefordert, durch eine Änderung des Straßenverkehrsrechts eine ausreichende Rechtsgrundlage dafür zu schaffen, dass Angehörige der Feuerwehren, der Rettungsdienste, der technischen Hilfsdienste sowie Helfer des Katastrophenschutzes künftig Einsatzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 4,25 Tonnen mit dem Pkw-Führerschein fahren dürfen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

Führerschein-Ausnahmeregelung für Feuerwehren kommt

Berlin - Zur Ankündigung einer Ausnahmeregelung für Feuerwehrführerscheine durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Friedrich MdB, und der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer MdB:

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Diese Weisheit hat sich bei dem monatelangen Bemühen um eine Ausnahmeregelung für den Feuerwehrführerschein bewahrheitet.

Nach monatelangem Drängen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich das Bundesverkehrsministerium dazu bereit erklärt, eine vereinfachte Feuerwehrführerscheinausbildung mit Prüfung zu ermöglichen. Diese Vorschriften sind innerhalb des EU-Rechts möglich.

Nach geltendem europäischen Recht dürfen Führerscheininhaber des Führerscheins der Klasse B (ehemals Klasse 3), die nach 1999 erworben wurden, nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen fahren. Sie scheiden damit für die Führung von Feuerwehrfahrzeugen aus. Diese Einschränkung gefährdet die dauerhafte und flächendeckende Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren! Daher hat sich die Unionsfraktion beim Bundesverkehrsministerium intensiv dafür eingesetzt, eine angemessene Lösung für dieses Problem zu erarbeiten.

Die Kosten für die jetzt vorgeschlagene Feuerwehrführerscheinausbildung sollen deutlich geringer sein, als die Kosten für die Führerscheine der Klasse C1 für Fahrzeuge bis zu 7,5 t bzw. der Klasse C für Fahrzeuge über 7,5 t Gesamtgewicht. Wichtig ist, dass die Bürokraten diesen neuen Feuerwehrführerschein nicht mit unnötigen Anforderungen belasten und erschweren.

Tiefensee: Führerscheinerwerb für Feuerwehrleute wird erleichtert

Bundesminister Wolfgang Tiefensee wird eine Führerschein-Ausnahmeregelung für Feuerwehrfahrzeuge bis zu 4,25 Tonnen schaffen. Tiefensee will so das Problem der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland lösen, dass zu wenig junge Ehrenamtliche einen Führerschein für die Einsatzfahrzeuge besitzen.

"Wir werden die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass junge Ehrenamtliche zukünftig unter vereinfachten Bedingungen neben ihrer Fahrerlaubnisklasse B durch eine spezifische Zusatzausbildung und Prüfung den Führerschein für Einsatzfahrzeuge bis 4,25 Tonnen erlangen können. Dadurch sollen die Kosten dieses Führerscheins auf ein Drittel reduziert werden."

Durch eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) soll nun im Rahmen des EG-Rechts eine Rechtsgrundlage dafür geschaffen werden, dass Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B Einsatzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 4, 25 Tonnen fahren dürfen. Am Ende der erleichterten Ausbildung wird eine Prüfung stehen, um die Sicherheit bei den Einsätzen voll zu gewährleisten. Bisher kostet der Erwerb des benötigten Führerscheins der Klasse C1 rund 3.000 Euro. Diese Kosten sollen auf ein Drittel reduziert werden.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

4. März 2009

Veröffentlichung der FMS-Richtlinie

Richtlinie für die Verwendung des Funkmeldesystems im Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz (FMS-Richtlinie) - Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 6. Februar 2009 - gültig ab 01.03.2009

Mithilfe des Funkmeldesystems (FMS) der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) werden taktische Kurzinformationen zwischen Einsatzmitteln und der Integrierten Leitstelle (ILS) ausgetauscht. Jedes Einsatzmittel verfügt dazu über eine eindeutige digitale Kennung, die stets zusammen mit der taktischen Information übertragen wird. Diese Kennung setzt sich aus der zugehörigen Organisation, dem Bundesland, einer Ortskennung sowie der Standortkennung, der Einsatzmittelart und der laufenden Nummer des jeweiligen Fahrzeugtyps zusammen. Daran schließt sich die taktische Information an.

Die in der Richtlinie beschriebenen Verfahren sind von den Einsatzkräften der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – außer Polizei und Zoll – in Bayern einzuhalten.

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Mainburger Feuerwehr rettet Fledermaus

Mainburg - Ein ungewöhnlicher Einsatz rief die Feuerwehr am Montag auf den Plan. Ein Passant hatte eine hilflose Fledermaus gemeldet. Anscheinend war die nächtliche Kälte dem Tier zum Verhängnis geworden. Der Mann hatte die Fledermaus auf dem Boden entdeckt. Nur ihr Piepsen verriet, dass sie noch am Leben war.
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Die Floriansjünger fackelten nicht lange. Sie bereiteten es ihrem "Patient" in einer Schachtel im beheizten Raum des Feuerwehrgerätehauses gemütlich. Sogleich suchten sie zusammen mit dem Landratsamt Kelheim nach einer geeigneten Unterkunft: Die Tierauffangstation in Herbrontshausen stelle sich als idealer Platz dar.
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Auf der Fahrt mit dem Mehrzweckfahrzeug dorthin wurde der Flughäuter schnell wieder quickfidel. Seit seiner Ankunft in Herbrontshausen wird die Fledermaus dort wieder aufgepäppelt. Eine weitere Nacht hätte nach Auskunft eines Tierarztes den sicheren Tod für das unter Naturschutz stehende Säugetier bedeutet.

3. März 2009

Klicks erreichen neue Rekorde

In den vergangenen drei Tagen wurde wieder einmal ein neuer Besucherrekord für www.abschnitt-mitte.de aufgestellt! Durch die Brückensprengung Randersacker wurde die Homepage des Abschnitt Mitte von Samstag bis Montag insgesamt 1.170 Mal angeklickt. Am Tag der Brückensprengung waren alleine 473 Klicks zu verzeichnen, das entspricht ca. 20 Klicks pro Stunde!

Von diesen 473 Klicks kamen 61 % über die Suchmaschine "google" auf diese Seite. Dies erklärt auch den hohen Anteil der neuen Besucher, 74 % von den "google"-Besuchern waren neue Besucher.

Ein weiteres Highlight wurde bei der Suchmaschine Google erreicht: Gibt man den Suchbegriff "Brückensprengung" ein, erreicht die Homepage des Abschnitt Mitte den 3. und 4. Platz, gibt man den Suchbegriff "Brückensprengung Randersacker" ein, werden die ersten beiden Plätze durch diese Seite belegt, noch vor namhaften Internetseiten wie www.mainpost.de, www.radiogong.com, www.tagesschau.de oder www.youtube.com.

Vielen Dank an alle Besucher! Weitere Informationen bitte den Bildern entnehmen.

2. März 2009

Ein Tag bei der Berufsfeuerwehr Würzburg

Wenn manch einer noch im Bett liegt, endet für die dritte Schicht der Würzburger Berufsfeuerwehr bereits der Dienst. Und für die erste Schicht beginnt ein 24-stündiger Arbeitstag. Noch wissen die Beamten nicht, was sie an diesem Tag erwartet.

Es ist 7.25 Uhr. In der Fahrzeughalle der Berufsfeuerwehr in der Hofstallstraße stehen 21 Mann und warten auf die Arbeitseinteilung durch den Schichtführer. Einer von ihnen ist Edgar Kaiser. Er ist Zugführer und seit 24 Jahren bei der Berufsfeuerwehr Würzburg. Im Laufe seiner Dienstjahre sah Kaiser viele verletzte Menschen, Wasserleichen und Menschen, die bis zur Unkenntlichkeit verbrannt waren. Sein Fazit: „Es gibt im Feuerwehr-Geschehen nichts, was es nicht gibt.“

Zunächst kontrollieren die Feuerwehrleute, ob alle Fahrzeuge komplett beladen und funktionstüchtig sind. Denn im Einsatzfall darf nichts fehlen. Danach beginnt die Ausbildung. Die „Florianisten“ machen sich gerade auf den Weg zu den Schulungsräumen, da ertönt ein Gong. Jetzt wird es ernst. Denn das Läuten signalisiert, dass ein Einsatz bevorsteht. Auf schnellstem Weg rennen die Feuerwehrleute in den Fahrzeugraum. Während einige die Treppe benutzen, rutschen andere die Stangen hinunter und besetzen die Fahrzeuge. Wenige Sekunden später blinken die Blaulichter, ertönen die Martinshörner und die Fahrzeuge verlassen die Feuerwache ...

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Quelle: mainpost.de

Blaulicht am Privat-PKW für reguläre Einsatzkräfte?

Auf der Webseite des deutschen Bundestages wurde eine Online-Petition eingereicht:
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"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Angehörige der Einsatzabteilung einer Freiwilligen Feuerwehr der Bundesrepublik im Einsatzfalle blaues Blinklicht (Blaulicht) in Form von magnetischen Aufsetzern auf dem Dach oder mit Saugnäpfen an der Innenseite der Windschutzscheibe am privaten PKW anbringen dürfen."
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1. März 2009

Brückensprengung Randersacker IV Luftaufnahmen


Weitere Luftaufnahmen von der Brückensprengung Randersacker gibt es mit Klick auf das Bild!

Quelle: www.RC-Luftaufnahme.de

Generalversammlung FF Goßmannsdorf

Am 28.02.2009 fand im TSV-Sportheim die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Goßmannsdorf statt. 1. Vorstand und Kommandant Manfred Deppisch begrüßte die anwesenden Mitglieder, den 2. Bürgermeister der Stadt Ochsenfurt, Peter Juks, die beiden Sicherheitsreferenten der Stadt Ochsenfurt, Ingrid Stryjski und Norbert Schäfer sowie den Kreisbrandinspektor Alois Schimmer.

In seinem Tätigkeitsbericht berichtete er von fünf Brand-, 28 THL-Einsätzen sowie 5 Sicherheitswachen. Neben den Übungen im Aktiven- und Jugendbereich besuchten insgesamt 11 Kameraden folgende Lehrgänge:
  • Schiedsrichter (1)
  • Truppmann Teil 1 (1)
  • Truppmann Teil 2 (2)
  • First Responder (1)
  • Atemschutzgeräteträger (2)
  • Atemschutzgerätewart (1)
  • Motorsägenlehrgang (1)
  • Maschinist (2)
Außerdem haben 14 Kameraden an insgesamt zwölf Fortbildungen in den verschiedensten Bereichen teilgenommen. Die Leistungsprüfung THL legten 22 Kameraden erfolgreich ab. Die Jugendgruppe nahm am Wissenstest und der Deutschen Jugendleistungsspange erfolgreich teil. Aber auch die Brandschutzerziehung wurde wie jedes Jahr sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule weiter fortgesetzt.

2. Bürgermeister Peter Juks sowie KBI Alois Schimmer bedankten sich bei den Aktiven und den Kommandanten für den guten Ausbildungsstand der Wehr sowie für ihre geleistete Arbeit im letzten Jahr für die Bürger in Goßmannsdorf.

Wasserstoff und dessen Gefahren

Ein Leitfaden für Feuerwehren

Der Inhalt dieses Leitfaden wurde erarbeitet von der Arbeitsgruppe im AK Grundsatzfragen der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (kurz AGBF - Bund). Die Wasserstofftechnologie ist auch in Deutschland als zukünftige Energie für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge auf dem Vormarsch.

Da jede Energieform nicht nur Vorteile mit sich bringt, ist es für die Feuerwehren zur Gefahrenabwehr besonders wichtig, sich rechtzeitig mit den Eigenschaften "Wasserstoff" auseinanderzusetzen. Der Leitfaden soll den Einsatzkräften helfen, dem Umgang mit Wasserstoff sicherer und im Schadenfall angemessen reagieren zu können.

Quelle: http://www.agbf.de/index.html

Feuerwehr kämpft gegen ausgelaufene Gülle

Oettingen - 2000 Kubikmeter Gülle sind in der Nacht zum Freitag in Schwaben aus einem Silo ausgelaufen. Die stark ammoniakhaltige Masse war vermutlich wegen eines defekten Verschlusses aus der Biogasanlage bei Oettingen gelaufen, wie das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth mitteilte. 57 Einsatzkräfte versuchten zu verhindern, dass die Gülle in die nahe gelegene Wörnitz floss. "Gülle im Fluss ist reines Gift für die Fische", sagte der für die Gewässeraufsicht in diesem Gebiet zuständige Mitarbeiter Bernd Horst. Noch in der Nacht hatte die Feuerwehr versucht, einen sich im Bau befindlichen Erdwall um die Anlage zu schließen, um ein Ausfließen zu verhindern. Laut Polizei gelangte trotzdem ein Teil des Düngers in einen nahe gelegenen Bach. Ob über ihn tatsächlich Gülle in die Wörnitz floss, konnte zunächst nicht geklärt werden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/