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26. März 2012

9. März 2012

Der Generationenwechsel hat geklappt

Bei der Feuerwehr Erlach gibt Kilian Eck nach 18 Jahren als Kommandant das Amt in jüngere Hände


Erlach (ppe) Die Feuerwehr Erlach hat einen neuen Kommandanten. In der Generalversammlung wählten die Mitglieder Jochen Schwarz zum Nachfolger von Kilian Eck. Eck hatte vor einem Jahr in der Jahresversammlung angekündigt, dass er nicht mehr als Kommandant zur Verfügung stehen werde. Eck war von 1982 bis 1985 und von 1997 bis 2012 Kommandant der Erlacher Wehr. Seit 1994 war er auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins. Neu besetzt ist auch der Posten des Kommandanten-Stellvertreters. Ihn übernimmt Markus Bulheller, der Herbert Schmidt ablöst.

Ortssprecherin Claudia Meyer-Rein bezeichnete das Ergebnis der Wahl als historischen Moment, da mit Schwarz und Bulheller die jüngere Generation Verantwortung übernimmt. Stadtrat Gerold Hohe sagte, dass nach seinem Eindruck die Feuerwehr im Stadtteil zur Dorfgemeinschaft gehört und dankte den neuen Vorstandsmitglieder, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben. Kreisbrandinspektor Alois Schimmer war überrascht von der Schnelligkeit, in der sämtliche Posten bei der Erlacher Wehr an den Mann gebracht wurden, und sprach von einer Rekordwahl, wie er sie bislang im Landkreis bei einer Wehr noch nicht erlebt habe. Dem neuen Team sicherte er die Unterstützung der Feuerwehrführung zu. In der Regel sind auch bei Feuerwehren immer schwerer Nachfolger für Kommandanten zu finden. Häufig sind zwei Wahltermine nötig, um die Posten zu besetzen. Danach hatte es bis vor wenigen Wochen auch in Erlach ausgesehen – bis kürzlich der aus Zeubelried stammende Schwarz Bereitschaft signalisierte, die Führung der aktiven Wehr zu übernehmen. Schwarz hat bereits bei anderen Wehren Erfahrungen für den Feuerdienst gesammelt, darunter im Ausland.

Die weiteren Ergebnisse der Wahlen: Kilian Eck bleibt Vorsitzender des Feuerwehrvereins, sein Stellvertreter ist Nikolas Meyer, der Nachfolger für Stefan Bulheller ist. Einen Wechsel gab es auch beim Kassier. Statt Urban Michel verwaltet Julian Knappe die Kasse. Die Schriftführung bleibt bei Andreas Knappe. Volker Meyer und Herbert Schmidt prüfen die Buchführung. Hier ist Edmund Troll als Prüfer ausgeschieden.

In seinem Bericht für das Jahr 2011 erwähnte Kommandant Eck einen Brandeinsatz im Mai in Zeubelried. In neun Fällen übernahm die Wehr Verkehrssicherungsaufgaben: an acht Wochenenden während des Weihnachtsmarktes in Sommerhausen und einmal für den Kitzinger Triathlon. Um sich für den Ernstfall fit zu halten, waren Kameraden auf Lehrgängen für den Atemschutz, die Bedienung von Motorsägen, für die Truppmannausbildung und die Erste-Hilfe. Diese Fortbildungen und eine für Maschinisten stehen auch in den nächsten Monaten wieder auf der Tagesordnung. Für die zusätzliche Bereitstellung von Löschwasser hat der Bauhof der Stadt Ochsenfurt am Wiesenbach eine Entnahmestelle eingerichtet, berichtete Eck.

Neben Terminen wie die Maibaumaufstellung oder die Beteiligung am Volkstrauertag war die Ausrichtung des Schlossgartenfestes die Hauptaufgabe des Feuerwehrvereins. Hier dankte Eck besonders dem bisherigen Kassier Urban Michel, der als Hauptorganisator des Schlossgartenfestes stets ein Garant für dessen Erfolg war.

In einem kurzen Rückblick auf seine Jahre als Kommandant bedankte sich Eck bei Urban Michel für den Bau der Schlossgartenfest-Hütten, bei Stefan Michel, der stets als Helfer abrufbar war und bei Bernhard Michel, der die alte Motorspritze auch dann zum Laufen brachte, wenn es kein anderer mehr vermochte. Wichtige Jahreszahlen waren 2004, als die Wehr Atemschutz (acht Aktive) erhielt, 2007 als neue Löschanzuge die alten ersetzten und 2008, als die Wehr endlich eine funktionierende Motorspritze mit Elektrostarter erhielt. „Es ist das Verdienst aller, dass die Wehr was kann“, waren seine abschließenden Worte.

Dem Kassier bestätigten die Kassenprüfer ordentliche Arbeit, so dass die Entlastung des Vorstandes einstimmig erfolgte.

Als Anerkennung für geleistete Führungsarbeit übergab Gerold Hohe mit Kollegin Ingrid Stryjski Präsente an Eck und Schmidt. Die Wehr bedankte sich bei Eck mit der Kostenübernahme für eine Ausflugsfahrt.

Neue Führung: Die Feuerwehr Erlach hat einen neuen Kommandanten. Die Führung übernahmen (von links) Jochen Schwarz und Markus Bulheller und lösen Kilian Eck und Herbert Schmidt ab. Kilian Eck bleibt Vorsitzender des Feuerwehrvereins, sein Stellvertreter ist Nikolas Meyer (hinten).
Bericht und Bild: Andreas Knappe, FF Erlach


8. März 2012

28. Februar 2012

Einzigartig: Achtzehn Atemschutzgeräteträger


Aus dem aktiven Dienst verabschiedet: Karl Friederich (2. von rechts) und Leo Fuchs (3. von rechts) zusammen mit (v. links) Bürgermeister Anton Holzapfel, dem FFW-Vorsitzenden Martin Zehnter, 1. Kommandant Bernhard Haaf, 2. Bürgermeister Edwin Engert
sowie KBM Heiko Drexel

KBM Drexel: „Hier ziehen immer alle mit“
KIRCHHEIM-GAUBÜTTELBRUNN (gum). Karl Friederich und Leo Fuchs sind seit 45 bzw. 48 Jahren als Feuerwehrleute in der hiesigen Wehr im Einsatz. Bei der Jahres-hauptversammlung im Bürgerheim wurden sie unter lang anhaltendem Applaus ihrer Feuerwehrkameraden aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Karl Friederich war am 1. Januar 1967 der Feuerwehr beigetreten. Bereits 1972 ließ er sich als 2. Kommandant in die Pflicht nehmen; dieses Amt übte er bis 1984 aus. Sechs Jahre lang (1984-1990) stand er als 1. Kommandant ganz an der Spitze. Von 1990 bis 1996 stand er dem neuen Kommandanten Rainer Wießmann erneut als 2. Kommandant zur Seite. Anschlie-ßend wechselte er in den Vorstand des Feuerwehrvereins, in dem er bis 2008 als 2. Vorsitzender Verantwortung trug.
Leo Fuchs wirkte als Maschinist und hat alle Leistungsabzeichen bis hinauf zur höchsten Stufe Gold-Rot abgelegt. Für 25 Jahre aktiven Dienst waren beide mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber des Lan-desfeuerwehrverbandes Bayern ausge-zeichnet worden, nach 40 Jahren mit dem Ehrenkreuz in Gold.
53 Männer sind in Gaubüttelbrunn – ei-nem Dorf mit 570 Einwohnern – im Brand-schutz aktiv, lobte Kommandant Bernhard Haaf. Weitere 27 Männer unterstützen als passive Mitglieder den Feuerwehrverein, ergänzte Martin Zehnter, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins. Die hiesige Wehr verfügt nach der Schulung der Jungfeuer-wehrleute Fabian Engert und Christof Schwörer über 18 Atemschutzgeräteträ-ger. „Das dürfte in weitem Umkreis einzig-artig sein“, vermutet Kommandant Haaf - und Kreisbrandmeister Heiko Drexel (Ge-roldshausen) widersprach ihm nicht.
„Bei euch ziehen immer alle mit. Es macht Spaß, eure tolle Arbeit mit zu erleben“, war Drexel voll des Lobes. „Hier wird zü-gig ungemein viel geleistet“, pflichtete ihm Bürgermeister Anton Holzapfel (/Kirchheim) bei. Die Gemeinde Kirchheim hat im Feuerwehr-Schulungsraum die Dacheinliegefenster erneuern lassen und Beschattungsrollos installiert.
Kommandant Bernhard Haaf erinnerte in seinem Jahresrückblick an die trotz Wol-kenbruch erfolgreich abgelegte Leistungs-prüfung und an mehrere Löscheinsätze. Benedikt Derr, Fabian Ebert und Johan-nes Fuchs haben die Prüfung zum Truppmann II bestanden. Auf Antrag der Kassenprüfer Karl Lesch und Stefan Mark wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Die FFW Gaubüttelbrunn besucht die Fes-te befreundeter Wehren – so am 12. Mai das 130. Gründungsfest der FFW Gaukö-nigshofen und am 2. Juni das Fest in Lind-flur (125 Jahre). Am Samstag, 10. No-vember wird in der Musikhalle wieder ein „Kesselfleisch-Essen“ ausgerichtet.
Edmund Gumpert

Goßmannsdorf: Führungswechsel bei der Feuerwehr


Manfred Deppisch zum Ehrenkommandanten ernannt

Ganz im Zeichen der Neuwahlen stand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Goßmannsdorf. Der bisherige 1. Kommandant Manfred Deppisch hat nach 30 Jahren die Verantwortung abgegeben. Die Versammlung ernannte ihn aufgrund seiner herausragenden Leistungen zum Ehrenkommandanten. Auch sein Stellvertreter Kurt Leder hat als 2. Kommandant nicht mehr kandidiert.

Der bisherige 1. Kommandant Manfred Deppisch ist bereits seit 40 Jahren aktiv im Feuerwehrdienst. Die ersten 10 Jahre war er als Schriftführer in der Vorstandschaft tätig. Anschließend wurde er zum 2. Kommandanten und gleichzeitig noch zum 1. Vorstand gewählt. Nach 6 Jahren als 2. Kommandant wurde er dann 1988 zum 1. Kommandant gewählt und übte dieses Amt mit dem Amt des 1. Vorstandes bis 2012 aus. Er war somit 30 Jahre lang als Kommandant tätig. Unter seiner Führung wurden in dieser Zeit zwei fabrikneue Fahrzeuge beschafft, ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut sowie eine Jugendfeuerwehr gegründet.

Neu gewählt wurde als 1. Kommandant Jürgen Deppisch. Sein Stellvertreter ist nun Stefan Kollert. Die Wahlen zum Vorstand brachten folgendes Ergebnis: Manfred Deppisch (1. Vorsitzender), Kurt Leder (stellv. Vorsitzender), Jürgen Deppisch (Schriftführer), Elmar Engert (Kassier), Joachim Grüb und Christian Kollert (Beisitzer). Die Kasse wird von Georg Drescher, Hans Hümmer und Bruno Weinacht geprüft. Die Jugendgruppe wird weiterhin von Jürgen Deppisch betreut. Gerätewart ist Christian Kollert.

Bürgermeister Friedrich bedankte sich für das Engagement der Wehrmänner im vergangenen Jahr. Kreisbrandinspektor Alois Schimmer zollte der Wehr einen hohen Ausbildungsstand.

In seinem Jahresbericht berichtete Kommandant Manfred Deppisch von 27 Einsätzen. Davon waren 7 Brandeinsätze und 19 technische Hilfeleistungen. Aber auch die Aus- und Weiterbildung wird in der Wehr groß geschrieben. So haben neben den Übungen und Einsätzen 14 Kameraden verschiedene Lehrgänge auf Inspektionsebene absolviert. Ferner legten 15 Kameraden die Leistungsprüfung „Löschgruppe“ mit Erfolg ab.

Einen hohen Stellenwert bei der Feuerwehr hat auch die Jugendarbeit unter der Leitung von Jugendwart Jürgen Deppisch. Dank der guten Vorbereitung konnte die Bayer. Jugendleistungsprüfung und der Wissenstest erfolgreich absolviert werden.  Neben den Festbesuchen sind auch für dieses Jahr wieder die Abnahme von Gruppen für die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ sowie verschiedene Fortbildungslehrgänge vorgesehen.

Weiterhin überreichte der Kommandant an Josef Weinacht das Dienstaltersabzeichen für 30 Jahre. Auf 20 Jahre kommt Holger Menth. Er wurde gleichzeitig zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Seit 10 Jahre ist Sylvia Wagenpfahl aktiv. Sie wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Außerdem wurde Waldemar Schlerpf nach 36 Jahren mit einem Präsent aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet.

Quelle: FF Goßmannsdorf

10. Februar 2012

Generalversammlung mit Neuwahlen in Sommerhausen

Die Feuerwehrführung mit Bürgermeister Fritz Steinmann

Der alte und die neuen Kommandanten
von links: Richard Amend, Gernot Maurer, Christian Baumann

Der bisherige 1. Kommandant Richard Amend
22 Jahre Kommandantentätigkeit in Sommerhausen

Die Jugendfeuerwehr bei ihrem Jahresbericht
Bildmitte: Jugendsprecherin Beate Betschler

Zum vollständigen Bericht bitte hier klicken.

Bilder: Beate Betschler, FF Sommerhausen

3. Februar 2012

Hohestadt: Neue Spitze bei der Feuerwehr


„Das Scheibenkratzen entfällt zukünftig“, ließ Vorsitzender Winfried Spänkuch die Versammlung wissen, nachdem der Carport für das zweite Einsatzfahrzeug fertig gestellt wurde.

Spänkuch bedankte sich bei allen Helfern für die freiwillig geleistete Arbeit und bei den Firmen Ruhl (Marktbreit) und Rüger (Goßmannsdorf) für Unterstützung mit Materialspenden.
Kommandant Peter Reuß sprach die Feuerwehreinsätze im vergangenen Jahr an. So ist die Wehr neun Mal ausgerückt und leistete bei dabei 302 Stunden. Spektakulär, wenn nicht sogar lebensrettend war der Einsatz an einem Sonntag im März 2011 als ein Kind am Bolzplatz in einer Baumkrone eingeklemmt war. Bemerkt wurde der Klettermaxe von Jugendfeuerwehrleuten, die Fußball spielten und sofort die Feuerwehr alarmierten, die zufällig eine Übung absolvierte. Sie konnte das Kind unverletzt befreien.

Ansonsten blickte Reuß nicht ohne Stolz auf seine erste Amtsperiode zurück und erwähnte, dass in den letzten sechs Jahren der Florianstag wieder eingeführt, ein zwei neue Einsatzfahrzeuge angeschafft wurden, die für 47 aktive und 20 Jugendfeuerwehrleute auch dringend notwendig waren und dass Schulungsraum und Feuerwehrhaus in Eigenleistung renoviert wurden.

Im Kassenbericht legte Richard Weckert seine Bilanz vor, die wegen der Baumaßnahme Carport, die mit etwa 13 000 Euro zu Buche schlug, 2011 ein Minus von 5000 Euro aufweist.

Dann wurde gewählt. Die Wahl für Peter Reuß zum Kommandanten war einstimmig. Der bisherige Vertreter, Martin Singer, trat aus familiären Gründen nicht mehr an (wir berichteten). Als stellvertretender Kommandant wurde Patrick Stainbrook gewählt. Der 22-jährige Informatiker wohnt seit zehn Jahren in Hohestadt und ist seit dieser Zeit mit Leib und Seele bei der Feuerwehr.

Quelle: mainpost.de

27. Januar 2012

Neue Kdt. bei der FF Sommerhausen





Generalversammlung der FF Sommerhausen
mit Neuwahlen am 26.01.2012
im Gasthaus Anker
Bürgermeister Steinmann begrüßte alle Kameraden/innen, sowie den KBI Schimmer, den KBM Schöll und den Ehrenkdt. Oehler. Er stellte fest, das die Einladungen fristgerecht herausgegangen waren, und dankte in lobenden Worten den Kameraden für ihre Bereitschaft, jederzeit Tag und Nacht einsatzbereit zu sein. Sie seien ein unverzichtbarer Teil der Gemeinde.
Er übergab das Wort seinem 1. Ktd. Richard Amend, der seinen Jahresbericht in kurzen Stichpunkten wiedergab. 1120 Stunden investierten die 41 aktiven Kameraden im Jahr 2011 für Einsätze und Übungen. Lobende Worte fand er nicht nur für die Jugendfeuerwehr, sondern bedankte sich auch bei seinem Stellvertreter, den Jugendwarten, seinen Gruppenführern, dem Gerätewart und dem Atemschutzbeauftragten, für eine gute und effektive Zusammenarbeit der letzten Jahre.
Danach stand die Wahl eines neuen Kommandanten und seinem Stellvertreter an, denn Richard Amend stellte sich nicht mehr zur Wahl.
28 stimmberechtigte Mitglieder wählten Gernot Maurer zu ihrem neuen 1. Kdt. und Christian Baumann zu seinem Stellvertreter. Beide nahmen die Wahl an.
Auch die Feuerwehrjugend wählte ihren Jugendsprecher neu. Beate Betschler wurde für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.
KBI Alois Schimmer überbrachte in seiner kurzen Ansprache die Grüße der Feuerwehrführung des Landkreises, gratulierte den beiden neugewählten Kommandanten, und bedankte sich bei Richard Amend für die gute Zusammenarbeit der letzten 18 Jahre.
Nach dem Punkt Verschiedenes, schloss Bürgermeister Steinmann die Versammlung, und wünschte allen eine gute Zusammenarbeit für die Zu-
kunft.




Bericht und Bild: FF Sommerhausen




26. Januar 2012

„Jugendarbeit ist wichtig, aber auch zeitintensiv“

Diskussion um Nachwuchsgewinnung auf der Dienstversammlung der Jugendwarte der Feuerwehren im Landkreis Würzburg
 
Großer Ansturm bei der Dienstversammlung der Jugendwarte der Feuerwehren im Landkreis Würzburg: Rund 180 Jugendliche kamen ins Bürgerhaus nach Winterhausen. Von dem Zuspruch war auch Kreisjugendwart Andreas Weidner freudig überrascht.

Derzeit gibt es im Landkreis Würzburg 83 Feuerwehr-Jugendgruppen mit 936 Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren – 708 Jungen und 228 Mädchen. Für die Zukunft sieht es allerdings nicht so rosig aus. „Es zeigt sich derzeit der Trend, dass die Zahl der Mitglieder künftig nicht ansteigt“, sagte Weidner in seinem Jahresbericht. Gemeinsam müsse man nun überlegen, wie man dem Trend entgegenwirkt.

Ein großes Potenzial sieht Weidner bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. „Das müssen wir uns zunutze machen“, so lautet sein Appell. Auch dürfe man die Jugendlichen, die mit 18 Jahren in den aktiven Dienst übertreten, nicht aus den Augen lassen. „Wenn uns das alles gelingt, sind wir für die Zukunft gut gerüstet“, so der Kreisjugendwart.

Auch wenn in Zukunft weniger Jugendliche zur Verfügung stehen, müsse es doch gelingen, die jungen Menschen für den Dienst in der Feuerwehr zu begeistern, sagte Kreisbrandrat Heinz Geißler. Bei der Werbung um Jugendliche könne auch die neue Imagekampagne der Feuerwehr helfen, meinte er. Deshalb soll auch die Jugend 2012 im Mittelpunkt der Kreisfeuerwehr stehen. „Jugendarbeit ist wichtig und notwendig, aber auch zeitintensiv“, so Geißler. Allen in der Jugendarbeit Aktiven galt sein Dank.

Highlight beim Zeltlager

Ein besonderes Dankeschön an Aktive und Jugendliche ist das jährliche Jugendzeltlager, das heuer vom 31. Mai bis 3. Juni in Neubrunn stattfindet. Weil es das 20. Zeltlager ist, soll es ein besonderes Highlight geben, kündigte Geißler an. Was es sein wird, verriet er aber nicht.

Stolz ist Weidner auf die Erfolge im Landkreis im vergangenen Jahr: 104 Jugendflammen der Stufe I, 45 Stufe II, fünf der Stufe II, 133 bayerische Jugendleistungsspangen und 441 abgelegte Wissenstests. Außerdem vertraten neun Jugendliche aus Sommerhausen den Landkreis Würzburg beim Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr.

„Dass sich die Jugendarbeit lohnt, sieht man nicht nur an diesen Erfolgen, sondern auch daran, dass viele Jugendliche später Führungsaufgaben in ihrer Wehr übernehmen“, so Weidner. Jugendarbeit sei aber nicht allein zu stemmen, deshalb dankte er vor allem dem Kreisbrandrat, den Kreisbrandinspektoren, den Kreisbrandmeistern, der Vorstandschaft des Kreisfeuerwehrverbandes, allen Schiedsrichtern, Ausbildern und Helfern für die gute Zusammenarbeit.

Bei den Wahlen schieden Julian Birk und Sebastian Weidner als Kreisjugendsprecher, sowie Martina Treptow als Schriftführerin und Benedikt Körner als Abschnittsjugendwart Süd aus. Zu neuen Kreisjugendsprechern wurde Luca Schätzlein und Luisa Jantsch gewählt, Bianca Köller wurde Schriftführerin und Andreas Winkler Kassier. Abschnittsjugendwarte sind nun: Kerstin Stark (Nord-Ost), Jürgen Deppisch (Mitte) und Johannes Hupp (West).

Quelle: mainpost.de

19. März 2011

Neun junge Feuerwehranwärter bei der FF Moos

Bei der Jahreshauptversammlung der FF Moos freuten sich die Kommandanten Gärtner und Adelmann, sowie Bürgermeister Schäfer und KBM Drexel über neun junge Feuerwehranwärter, die per Handschlag in die Wehr aufgenommen wurden.


Von links nach rechts: KBM Heiko Drexel, Bürgermeister Josef Schäfer, Lorenz Fleischmann, Ralf Adelmann (2.Kdt.) , Luca Frankenstein,Otto Gärtner (1.Kdt.) Eva Zirkelbach, Laura Feldmann, Hannah Neckermann, Timo Beck, Jonas Neckermann, Christopf Nees, Walter Neckermann (JW), Frank Deppisch (stelv.JW)
es fehlt: Jakob Schauer

21. Februar 2011

Starkes Führungsteam in Euerhausen wiedergewählt

Bei der Generalversammlung der FF Euerhausen am 19. Februar 2011 standen turnusgemäß Neuwahlen an. Erfreulicherweise stand fast die gesamte Führungsmannschaft zur Wiederwahl. Lediglich der 2. Kommandant Markus Hehn konnte leider nicht mehr kandidieren. Nach seiner Hochzeit im vergangenen Jahr stand auch ein Umzug an. Über neun Jahre leistete er für die Euerhäuser Wehr rund um die Uhr eine hervorragende Arbeit. Im gilt der Dank seiner Kameraden und der Führungsdienstgrate im Abschnitt Mitte.



v.l.n.r. KBM Drexel, ehem. 2. Kdt. Markus Hehn, 1. Kdt. Siggi Kuhn,
neuer 2. Kdt. Marco Hombach

Glücklicherweise fand sich ein ebenso motivierter Nachfolger. Marco Hombach wurde mit nur zwei Enthaltungen zum neuen 2. Kommandanten gewählt.



v.l.n.r. Zeugwart Haaf M.; 1. Vors. Heim R.; 2. Kdt. Hombach M.; 2. Vors. Schmittner G.
1. Kdt. Kuhn S.; Schriftführer Trunk L.
(es fehlt Kassier Wüst H.)

Auch die Wahl der andern Führungsämter ging ähnlich mit sehr großer Mehrheit über die Bühne.

Auch die Zukunft der Feuerwehr in Euerhausen ist gesichert. Vorstand Regina Heim und Kommandant Siegfried Kuhn konnten vier junge Feuerwehrleute begrüßen.




21. März 2010

Generalversammlung FF Giebelstadt

Am Freitag dem 19.03.2010 führte die Freiwillige Feuerwehr Giebelstadt ihre Generalversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses durch.


Einsätze:

THL = 87

HVO = 161

Brandeinsätze = 12

Sicherheitswachen = 7


Zusammengefasst sind dass 267 Einsätze in 365 Tagen. Wir haben 1135 Arbeitsstunden für den Dienst an der Allgemeinheit geleistet und dies bei jeder Jahreszeit und zu jeder Uhrzeit. Um für solche Einsätze gut vorbereitet zu sein, benötigen wir auch gewisse Lehrgänge und Schulungen. Die Feuerwehr Giebelstadt besuchte folgende Lehrgänge bzw. Schulungen


1 x Grundlehrgang

1 x Atemschutzlehrgang

1 x Schulungsabend

5 x Atemschutzstrecke in der Feuerwehrschule

6 x HVO-Schulungen

1 x Landkreisschulung HVO

9 x Übungen

1 x Brandschutzerziehung mit der Schule


Aktive Mitglieder sind zum 31.12.2009 wie folgt:

34 x Aktive

12 x Jugendliche

10 x HVO-Ersthelfer

18 x Atemschutzträger


Wichtige Ereignisse im Jahr 2009 waren:

- Kdt – Wahl

- Maibaumaufstellung

- Markttag

- Abschlussessen im Dezember

- Beschaffung eines MTW der Polizei

Generalversammlung FF Euerhausen

Einen beeindruckenden Bericht über den Stand der Freiwilligen Feuerwehr Euerhausen konnte Kommandant Siggi Kuhn am 13.03.2010 den vielen anwesenden Mitgliedern im Bürgerheim geben.


Mitglieder Freiwillige Feuerwehr Euerhausen Stand 06.03.2010


Aktive Mitglieder: 48 darunter 6 Frauen

Passive Mitglieder: 35 darunter 4 Frauen

Gesamt: 83


Ausbildungsstand Freiwillige Feuerwehr Euerhausen

Stand März 2010

Truppmannausbildung 1 und 2 14 Kameraden/innen

Truppmannausbildung 1 7 Kameraden/innen 3 sind gerade dabei

Atemschutzgeräteträger 15 Kameraden/innen

Maschinist 8 Kameraden/innen

Gruppenführer 5 Kameraden/innen

Leiter einer Feuerwehr 4 Kameraden/innen


Leistungsabzeichen in die Gruppe im Löscheinsatz insgesamt

Stufe 1 Bronze 7 Kameraden/innen

Stufe 2 Silber 6 Kameraden/innen

Stufe 3 Gold 8 Kameraden/innen

Stufe 4 Gold/Blau 4 Kameraden/innen

Stufe 5 Gold/Grün 3 Kameraden/innen

Stufe 6 Gold/Rot 18 Kameraden/innen


Leistungsabzeichen 2009

Stufe 6 Gold/ Rot Heim Regina und Hehn Christine

Stufe 5 Gold/ Grün Öchsner Benedikt und Öchsner Johannes, Deppisch Christian

Stufe 4 Gold/ Blau Schuler Karin

Stufe 3 Gold Hombach Marco, Heim Simon, Haaf Matthias und Deppisch Andreas

Stufe 2 Silber Schuler Jürgen, Beck Benjamin, Beck Phillip, Haaf Michael und Engert Christian

Stufe 1 Bronze unser Jüngster Geißendörfer Markus


Aber auch für 2010 stehen wieder viele Termine an.


Ausbildungen

Atemschutzausbildung. Trunk Lukas.

Maschinistenausbildung. Gebrüder Öchsner; Benedikt und Johannes

Truppmannausbildung in Giebelstadt seit 22.02.2010. Kuhn Matthias, Geißendörfer Markus und Hombach Marco.

Feuerwehrfeste 2010

30.05.2010 in Öllingen

12.06.2010 Uengershausen

11.07.2010 in Kirchheim

11.09.2010 Vilchband

Weitere Termine 2010

Maibaumfest am 01.05.2010

Erster Sonntag im Juli Absperrung in Veitshöchheim Landesversuchsanstalt für Obst und Gartenbau.

Bau unseres Feuerwehrhauses

Planung Architekturbüro Eckert Gaubüttelbrunn; der Plan wurde eingereicht; Standort wird der Spielplatz am Sportplatz sein.

3. März 2010

Generalversammlung FF Goßmannsdorf

Am 20.02.2010 fand im TSV-Sportheim die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Goßmannsdorf statt. 1. Vorstand und Kommandant Manfred Deppisch begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie die Sicherheitsreferentin der Stadt Ochsenfurt, Ingrid Stryjski.

In seinem Tätigkeitsbericht berichtete er von sieben Brand-, 11 THL-Einsätzen, drei Fehlalarmen sowie 6 Sicherheitswachen. Neben den Übungen im Aktiven- und Jugendbereich besuchten insgesamt 16 Kameraden folgende Lehrgänge:
  • Jugendwart (1)
  • Truppmann Teil 1 (2)
  • Truppmann Teil 2 (3)
  • Sprechfunker (3)
  • Atemschutzgeräteträger (2)
  • Lehrgang THL (1)
  • Motorsägenlehrgang (2)
  • Gruppenführer (2)
Außerdem haben 7 Kameraden an insgesamt drei Fortbildungen in den verschiedensten Bereichen teilgenommen. Die Leistungsprüfung Löschgruppe legten 14 Kameraden erfolgreich ab. Die Jugendgruppe nahm außerdem an der Jugendgroßübung in Hohestadt sowie am Wissenstest erfolgreich teil. Aber auch die Brandschutzerziehung wurde wie jedes Jahr sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule weiter fortgesetzt.

Sicherheitsreferentin Ingrid Stryjski bedankte sich bei den Aktiven und den Kommandanten für den guten Ausbildungsstand der Wehr sowie für ihre geleistete Arbeit im letzten Jahr für die Bürger in Goßmannsdorf und Umgebung.

22. Februar 2010

Jeder zehnte Bürger ist bei der Feuerwehr aktiv

KIRCHHEIM-GAUBÜTTELBRUNN (gum). Die Jugendlichen Fabian Engert, Moritz Mainka und Christof Schwörer wurden bei der Jahresversammlung des Feuerwehrvereins per Handschlag als aktive Wehrmänner aufgenommen; deren Zahl erhöht sich damit auf 57.

„Bei 569 Einwohnern in Gaubüttelbrunn ist jeder zehnte Bürger bei der Feuerwehr aktiv – eine solche Quote dürfte es in den wenigsten Orten geben“, würdigte Bürgermeister Anton Holzapfel (Kirchheim) diese außergewöhnliche Verankerung der Feuerwehr im Dorf. Weitere 23 Männer fördern als passive Mitglieder die Feuerwehr.

Einen gebrauchten VW-Bus erwerben kann der Vorstand des Feuerwehrvereins. Die 50 anwesenden Mitglieder haben dafür die nötigen Eigenmittel freigegeben; der Gemeinderat Kirchheim hat einen Zuschuss von 2000 Euro bereits bewilligt.

„Der ins Auge gefasste Bus ist so geräumig, dass in ihm auch die Geräte des Atemschutztrupps transportiert werden können, ohne eine der drei Sitzreihen auszubauen“, erläuterten Kassier Bernhard Engert und 2. Kommandant Martin Engert.

Der Bus soll für den Besuch überörtlicher Bildungsveranstaltungen genutzt werden.

Kommandant Bernhard Haaf stellte in seinem Jahresrückblick die erfolgreiche Teilnahme an Leistungsprüfungen heraus und erinnerte an die zahlreichen Übungen, eine davon zusammen mit der FFW Allersheim. Zweimal war man zu Löscheinsätzen alarmiert worden, einmal zur Bergung eines Unfallopfers. Sehr rege nahmen Feuerwehrkameraden an Schulungsveranstaltungen teil, sei es in Würzburg (Atemschutzstrecke, Truppmann II), sei es vor Ort (Erste-Hilfe-Kurs, UVV-Seminar).

Die Kooperation mit den Wehren in Herchsheim, Euerhausen und Allersheim bei Schulungsveranstaltungen begrüßt auch KBM Heiko Drexel (Geroldshausen). Er lud zur Einweihung des Feuerwehr-Zentrums in Giebelstadt-Klingholz am 7. März ein: „Wenn für eine solche Einrichtung ein Standort im Bereich Mitte gewählt wurde, so sollten wir durch hohe Präsenz auch unsere Wertschätzung zeigen.“

FFW-Vorsitzender Martin Zehnter dankte für den hohen Arbeitseinsatz bei der Neuverlegung des Pflasters an der Einfahrt zum Feuerwehr-Gerätehaus. Heuer wird der Besprechungsraum renoviert.

Am Sonntag, 11. Juli nimmt die FFW Gaubüttelbrunn am Feuerwehrfest „140 Jahre FFW Kirchheim“ teil. Eine Schulung an der Motorsäge besuchen im März drei Wehrmänner. Im Frühjahr wird eine Fahrt nach Rothenburg o.d.T mit Teilnahme an einem „Ritter-Essen“ organisiert. Am 13. November wird in der Musikhalle wieder ein „Kesselfleisch-Essen“ ausgerichtet.




Die Verantwortlichen der FFW Gaubüttelbrunn (stehend v. links) FFW-Vorsitzender Martin Zehnter, Bürgermeister Anton Holzapfel, 2. Kommandant Martin Engert, KBM Heiko Drexel, Kassier Bernhard Engert und 2. Vorsitzender Florian Wießmann; (sitzend von links) 1. Kommandant Bernhard Haaf und Schriftführer Christian Engert.

Foto: Edmund Gumpert


3. Februar 2010

Generalversammlung FF Reichenberg

Karsten Ott alter und neuer Kommandant
Kommandantenwahl in Reichenberg

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwiligen Feuerwehr Reichenberg konnte Vorstand Eberhard Oehler neben Bürgermeister Karl Hügelschäffer und Ehrenmitglied Eugen Brand auch KBI Alois Schimmer und KBM Dieter Schöll begrüßen.
In seinem Bericht ging er auf die Aktivitäten des letzten Jahres ein. So wurde neben dem Kinderfasching, auch wieder die Maifeier und der Tag der offenen Tür ausgerichtet. Letzteres wird nun auf den Samstag verlegt, da der Besuch nicht überragend war. Besonders wies er auf das 120-jährige Fest im nächsten Jahr hin und wünschte sich dafür kräftige Unterstützung.

Karsten Ott berichtete von 140 Einsätzen, die im vergangenen Jahr geleistet wurde, darunter 5 Brandeinsätze, 47 technische Hilfeleistungen und zum Großteil Einsätze der HvO-Gruppe.

Bürgermeister Karl Hügelschäffer dankte in seinem Grußwort für die geleistete Arbeit und ständige Einsatzbereitschaft. Mit einem Präsent dankte er dem 2. Kommandanten Horst Geiling, der nach 10 Jahren aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurücktrat.

Besonders würdigte er die Arbeit des 1. Kommandanten Karsten Ott der trotz seines Berufes in der Feuerwehrschule und seiner Funktion als Leiter des neuen Atemschutzzentrums in Klingholz sich wieder zur Wahl stellt. Zum Schluss bat er um vorsichtiges und umsichtiges Fahren im Einsatz, damit niemand zu Schaden kommt.

Auch KBI Alois Schimmer dankte allen Mitgliedern für die 140 geleisteten Einsätze im vergangenen Jahr. Er berichtete dass die Feuerwehr Reichenberg mit seiner guten Ausrüstung und Mannschaft eine große Stütze im Abschnitt Mitte sei. KBM Dieter Schöll verwies auf einige Neuerungen im Führerscheinbereich sowie auf den Digitalfunk, der 2013 eingeführt werden soll.

Bei der nun folgenden Neuwahl der Kommandanten zeigte sich, dass Karsten Ott das Vertrauen der Mannschaft besitzt. Die Aktiven votierten einstimmig für ihn als 1. Kommandant. Als 2. Kommandant wurde Volker Thorwart vorgeschlagen, der ebenso einstimmig gewählt wurde. Bürgermeister Hügelschäffer würdigte die Wahl als großen Vertrauensbeweis der Mannschaft und sicherte den Kommandanten – wie bisher – seine Unterstützung zu.

(im Bild von links:)
KBI Alois Schimmer, Horst Geiling, 1. Kdt. Karsten Ott, KBM Dieter Schöll, 2. Kdt. Volker Thorwart, Bürgermeister Karl Hügelschäffer und Vorstand Eberhard Oehler

Quelle: FF Reichenberg

1. Februar 2010

Generalversammlung FF Uengershausen

Klaus Veeh als 1. Kdt. in seinem Amt für die nächsten sechs Jahre wiedergewählt

v.l.: 2. Kdt. Sebastian Adrio, 1. Bürgermeister Karl Hügelschäffer, 1. Kdt. Klaus Veeh und KBM Dieter Schöll

Der 1. Vorsitzende Hans Bruder begrüßte alle anwesenden Feuerwehrkameraden, das Ehrenmitglied Heinz Eck, den 1. Bürgermeister Herrn Karl Hügelschäffer, die beiden Kommandanten und alle Vorstände der örtlichen Vereine. Weiterhin bedankte er sich bei dem Kreisbrandmeister Herrn Dieter Schöll und der Gemeinderätin Sigrid Rösch für ihr Kommen. Eine Änderung der Tagesordnung wurde nicht beantragt.

Zur Totenehrung bat Hans Bruder die Anwesenden, sich von Ihren Plätzen zu erheben und der verstorbenen Kameraden zu gedenken. Im Jahr 2009 verstarben die Feuerwehrkameraden Herr Klaus Hügelschäfer und Herr Adolf Bruder.

Der 1. Kommandant Klaus Veeh berichtete über die verschiedenen Aktivitäten im Jahr 2009. Es kam zu sieben technische Hilfeleistungen, einer Verkehrsabsperrung und Besuchen von sieben Feuerwehrversammlungen. Den Lehrgang Truppmann Teil 2 vom 02.04. bis 24.04.2009 besuchten erfolgreich Alexander Glaser, Benjamin Thorwath, Christian Bernhardt, Andreas Kohmann, Bogs Christian, Andreas Kohmann, Wück Florian und Geiling Michael.

Klaus Veeh ermahnte, dass alle Sirenen-Alarmierungen Ernstfälle seien. Er machte klar, dass jeder Feuerwehrkamerad mit seinen Fähigkeiten gebraucht würde, der ehrgeizige Junge genauso wie der erfahrene Ältere. Herzlich dankte er allen Kameraden, allen Helfern, die am neuen Feuerwehrhaus schon 850 Stunden Eigenleistung erbracht hätten.

Der 1. Vorsitzende Hans Bruder berichtete, dass das vergangene Jahr vom Feuerwehrgerätehausbau und von den Vorbereitungen zum Jubiläumsfest geprägt gewesen sei. Er stellte fest, dass die Feuerwehrkameraden sich an allen Festen der örtlichen Vereine beteiligt hätten. Bruder lobte, dass unter der Führung der beiden Kommandanten vor allem von den jungen Kameraden sehr viele Eigenleistungen am Feuerwehrgerätehaus erbracht worden seien. Gleichzeitig erging die Ermahnung an die Verantwortlichen, die Kommandanten und Kameraden nicht zu überfordern. Dem Bürgermeister sprach Bruder Dank für die Herrichtung des Festplatzes aus. Es folgten einige Eckdaten zum Feuerwehrfest. Der Beatabend am Freitag war gedacht als Dankeschön an die jungen Kameraden.

Mit der Feststellung, dass die Wehr 2009 vier Feuerwehrfeste besucht habe und den Dank an die Fahnenträger Detlef Wieck und Karl Kohmann, der die Fahneneinsätze immer sehr gut organisiert hätte, schloss Bruder den Rückblick.

Mit dem Vermerk, dass noch keine Einladungen für Festbesuche vorliegen, leitete er über zur Vorschau für das Jahr 2010. Als Hauptanliegen in diesem Jahr nannte Bruder zum einen die termingerechte Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses. Zum anderen die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Uengershausen. Mit der Bitte an alle Kameraden verstärkt mitzuarbeiten beendete er seinen Bericht.

Der Kassier Erich Schopf gab den Kassenbericht und die Kontoendbestände bekannt. Die Unterlagen wurden am 12.01.2009 von Herrn Friedrich Landeck und Herrn Arthur Bogs geprüft. Herr Friedrich Landeck forderte die Mitglieder auf, durch Handzeichen die Vorstandschaft zu entlasten, was einstimmig geschah.

Der Schriftführer Helmut Stock verlas das Protokoll der Generalversammlung vom 09.01.2009.

Zur Wahl des 1. Kommandanten gab Hans Bruder das Wort an den 1. Bürgermeister weiter. Dieser bedankte sich für die Einladung und sagte, dass er gerne gekommen sei. Er begrüßte alle Anwesenden und wünschte Ihnen ein gutes neues Jahr. Bezugnehmend auf den tödlichen Verkehrsunfall eines Ersthelfers bat er bei allen Einsätzen die nötige Vorsicht walten zu lassen, Ankommen sei das Wichtigste. Um die Abrechung der Einsätze und sonstige Belege zu erleichtern, erbat er Belege ordentlich und sauber zu bearbeiten.

Mächtig stolz sei er auf die jungen Feuerwehrkameraden, die mit großem Fleiß und Einsatz am Feuerwehrhaus arbeiteten. Besonders die Kommandanten Klaus Veeh und Sebastian Adrio, der an jeder Baubesprechung anwesend sei, wären großen Belastungen ausgesetzt.

Der Bürgermeister gab das Wort an den KBM Dieter Schöll weiter. Dieser bedankte sich für die Einladung und wünschte allen ein gutes neues Jahr. Er gab die Einsatzzahlen der Feuerwehr bekannt, berichtete vom neuen Digitalfunk, den Führerscheinsonderregelungen für die Feuerwehr und dem Atemschutzzentrum im Klingholz. Für das kommende Jahr und für das anstehende Fest wünschte er allen viel Glück und Erfolg.

Mit dem Hinweis auf die Wahlregel leitete der Bürgermeister die Wahl ein. Er fragte nach Vorschlägen für den 1. Kommandanten. Hans Bruder schlug Klaus Veeh vor. Da es keine weiteren Vorschläge gab, wurden die Wahlzettel ausgeteilt. Von den 27 Wahlberechtigen stimmten 24 für Klaus Veeh. Es gab drei Enthaltungen.

Hans Bruder fragte die Feuerwehrkameraden nach weiteren Wünschen und Anträgen. Da es keine gab, wünschte er allen ein einsatzarmes Feuerwehrjahr und beendete die Sitzung.

Quelle: FF Uengershausen

24. Januar 2010

Neue Vorstände der FF Albertshausen

Bei der Generalversammlung der FF Albertshausen berichtete der Vorsitzende Konrad Rüdinger von den Ereignissen im letzten Jahr. Hier war besonders das Fest der Wehr zu erwähnen. Der 1. Kdt. Steffen Stenzel berichtete, dass die Feuerwehr im Jahre 2009 zu 8 Einsätzen gerufen wurde. Als Ziel für 2010 soll an der Aufstellung einer neuen Jugendgruppe gearbeitet werden. Nach den Berichten des Schriftführers und des Kassenwarts wurde die Vorstandschaft von den anwesenden Mitgliedern entlastet. 2. Bürgermeisterin Frau Tewes überbrachte die Grüße des Marktes Reichenberg und bedankte sich für die Leistung und der Bereitschaft der Wehr. KBM Dieter Schöll informierte die Versammlung über die Neuerungen bei der Feuerwehr und überbrachte die Grüße und den Dank der Landkreisführung.

Bei der Wahl der beiden Vorstände wurden gewählt:
1. Vorstand Hüller Sebastian
2. Vorstand Schlichenmaier Stephan

v.l.: 2. Kdt. Georg Kresser, 1. Vorstand alt Konrad Rüdinger, 1. Vorstand neu Sebastian Hüller, 2. Vorstand alt Werner Schlichenmaier, 2. Vorstand neu Stephan Schlichenmaier und 1. Kdt. Steffen Stenzel

12. Dezember 2009

Jugendwartversammlung in Gelchsheim

Das Thema verstärkt Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr zu gewinnen zog sich durch die Dienstversammlung der Feuerwehr Jugendwarte aus dem Landkreis Würzburg.

Bevor Kreisjugendwart Andreas Weidner (Waldbrunn) seinen Bericht abgab, begrüßte Bürgermeister Hermann Geßner die Besucher in der Deutschherrenhalle. Von dem Ortsoberhaupt bekamen die rund 200 Versammlungsteilnehmer, darunter die Kreisbrandinspektoren Karl Menth (Aub) Winfried Weidner (Waldbrunn) und Alois Schimmer (Zeubelried) sowie einige Kreisbrandmeistern (KBM) einen Einblick in die Struktur der Marktgemeinde.

Nach den Ausführungen von Andreas Weidner, der nach der Amtsübernahme im Vorjahr seine erste Dienstversammlung mit Feuereifer absolvierte, gab es im abgelaufenen Jahr für den Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen. Laut Weidner zeigt sich der Trend dass sich die Mitgliederzahlen in Zukunft nicht weiter erhöhen werden.

Den Stand der Mitglieder Ende 2007 bezifferte der Kreisjugendwart auf 861 Jugendliche. Am Ende des Vorjahres zählten die 82 Gruppen 806 Mitglieder mit 179 Mädchen und 627 Jungen. Andreas Weidner riet den Jugendwarten verstärkt Werbung zu betreiben, um die Kinder und Jugendlichen für die Feuerwehr zu begeistern. Zu den in diesem Jahr zu bewältigenden Aufgaben zählte auch das Kreiszeltlagers, an dem 21 Jugendgruppen aus dem Landkreis und eine Gruppe aus der Stadt Würzburg teilnahmen. Von 68 in 2008 auf 105 in diesem Jahr gestiegen ist die Zahl der Jugendlichen die die Bayerische Jugendleistungsprüfung abgelegt haben. Dagegen war die Anzahl der Jugendlichen die sich dem Wissenstest stellten mit 451 rückläufig gegenüber den 514 im Vorjahr.

Der Geschäftsführer des Kreisjugendrings Christian Krippes stellte die Einrichtung mit ihren Aufgabengebiet und dem Leistungsangebot vor. Bevor Andreas Winkler (Magretshöchheim) einen Einblick in die Kasse gab, erinnerte Schriftführerin Martina Treptow (Giebelstadt) an die Aktivitäten des Vorstandes und der Jugendwarte.

Kreisbrandrat (KBR) Heinz Geißler (Güntersleben) zeigte sich beeindruckt darüber was in den Jugendwehren alles so gelaufen ist. Die Jugend ist, so der KBR, sei das wichtigste Kapital, das die Wehren haben. Das vordringlichste Ziel sei es, den derzeitigen Mitgliederstand zu halten und neue Jugendliche zu gewinnen. Einen Weg für Neuzugänge sieht Geißler darin, ausländische Mitbürger mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut zu machen, um deren Kinder für den Zugang zu gewinnen.

Für Bezirksjugendwart Winfried Weidner sind neue Wege in der Jugendwerbung vordringlich von Bedeutung. Die Wünsche, Anregungen und Vorstellungen der Jugendlichen sollten nach Weidners Worten gehört und mit in die Jugendarbeit aufgenommen werden.

Andreas Weidner, der abschließend allen dankte, die sich für die Belange der Jugendwehren einsetzen, plädierte dafür einen „Jugendwartstammtisch“ ins Leben zu rufen. Als erster Termin wurde der 20. Dezember zu einem Treffen am Glühweinstand auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt festgelegt.

Quelle: mainpost.de

6. Dezember 2009

Herbstdienstversammlung der Kommandanten in Giebelstadt

Zur Herbstdienstversammlung der Feuerwehren des Abschnitts Mitte hatte Kreisbrandinspektor Alois Schimmer am Freitag in den Giebelstadter Kartoffelkeller eingeladen. Fast alle der 30 Kommandanten, ihre Stellvertreter und die zuständigen Bürgermeister waren der Einladung gefolgt. Die Herbstdienstversammlung ist der einzige Termin im Jahr an dem alle im Abschnitt für den Brandschutz Verantwortlichen zusammenkommen. Neben einem Ausblick auf das nächste Jahr wird hier auch immer ein Bericht über das abgelaufene gegeben.

Grenzenlose Hilfe

Die 30 Feuerwehren des Abschnittes, der von Hopferstadt bis Uengershausen und von Kirchheim bis Zeubelried reicht, fuhren im abgelaufenen Jahr 1060 Einsätze. Die meisten hatten dabei die First Responder oder Helfer vor Ort geleistet. 471 mal rückten sie aus um kranken oder verletzten Menschen zu Hilfe zu kommen. An zweiter Stelle liegen mit 377 Einsätzen die technischen Hilfeleistungen. Vielfältig sind hier die Anforderungen an die Feuerwehren. Die Aufgaben reichen von Bienen und Wespen einfangen über schnelles Türe öffnen bis hin zum Befreien von verunfallten Autofahrern aus ihren Fahrzeugen. Reine Brandeinsätze gab es in den vergangenen zwölf Monaten 107 Stück, das sind acht weniger als im Vorjahr. Bedauerlich ist die Zunahme der Fehlalarmierungen. Mit 56 erreichten sie einen neuen Höchststand. Allein die Feuerwehr der Südzucker musste 22 Mal deswegen ausrücken. Dass die Wehren bei Bedarf auch überregional tätig werden, zeigten die Giebelstadter und Eßfelder. Sie halfen bei einem Waldbrand im baden-württembergischen Simmringen bei den Löscharbeiten mit.

Mehr Freiwillige

Erfreulich ist die Personalentwicklung, die sich gegen den landläufigen Abwärtstrend bewegt, berichtete Schimmer. Um 48 Helfer ist die Anzahl der Freiwilligen im letzten Jahr gestiegen und beträgt nunmehr 1246. Die auffälligsten Verschiebungen fanden in Hopferstadt und Kirchheim statt. Während die Hopferstadter von 58 auf 50 Aktive schrumpften stieg die Anzahl der Kirchheimer Feuerwehrleute von 32 auf 52 an. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Frauen, die bei der Feuerwehr ihren Mann stehen. Mit elf Neuzugängen sind es nun 119.

Fit durch Aus- und Weiterbildung

Natürlich reicht es nicht eine große Anzahl an Feuerwehrleuten zu haben. Wichtig ist, dass diese Frauen und Männer eine fundierte Grundausbildung und viele Weiterbildungen besuchen. An verschiedenen Lehrgängen haben 170 Kameradinnen und Kameraden teilgenommen. Den Leistungsprüfungen Löschen und Technische Hilfeleistung stellten sich 270 Feuerwehrler. Immer fit müssen die Atemschutzgeräteträger sein. Das bewiesen 225 Geräteträger beim Durchgang in der Würzburger Atemschutzstrecke. Neben vielen kleinen örtlichen Übungen wurden elf Großübungen durchgeführt. Mit einer Beteiligung von jeweils zehn Feuerwehren war die Übung in der Danone und die Jugendübung in Hohestadt davon die Größten. Durch die Führungskräfte wurden daneben noch fünf Begehungen durchgeführt. Das Goßmannsdorfer Danone-Werk, die Fa. Kinkele in Hohestadt, Ploss Chemicals in Ochsenfurt, der Weiler Kaltenhof und das Altenheim Haus Franziskus wurden dabei näher unter die Lupe genommen. Bauchschmerzen bereitet dem Kreisbrandinspektor Schimmer dabei das Altenheim. Bei einer Übung im Vorjahr und bei einer kürzlich durchgeführten Begehung wurden zahlreiche Unzulänglichkeiten festgestellt. Unter anderem besteht kein gültiger Feuerwehreinsatzplan mehr für das Gebäude.

Feuerwehr im Internet

Stolz ist der KBI auf den eigenen Internetauftritt des Abschnitts. In den drei Jahren seit der Erstellung ist sie bereits 177 000 mal angeklickt worden. Mit fast 10 000 Klicks wurde dabei im Oktober ein neuer Rekord aufgestellt. Auf www.abschnitt-mitte.de gibt es immer aktuelle Informationen über das Feuerwehrwesen, aber auch Einsätze der Wehren werden hier zeitnah eingestellt.

Bild: Bei der Herbstdienstversammlung des Feuerwehrabschnitts Mitte wurden vier Kommandanten vom Kreisbrandrat verabschiedet. v.l.: KBR Heinz Geißler, der ehemalige zweite Kommandant von Tückelhausen Rainer Friedrich, der ausgeschiedene Kommandant Ochsenfurts Wolfgang Raps, der frühere zweite Kommandant Giebelstadts Helmut Sussner und der bisherige Kommandant der Werksfeuerwehr der Südzucker Alois Schimmer, der ab jetzt die Freistellungsphase der Altersteilzeit genießt. Als KBI wird uns der „Alis“ aber weiterhin treu bleiben.

Quelle: Helmut Rienecker