29. Juli 2010

Großaufgebot bei Vermisstensuche – 68-Jährige rechtzeitig gefunden

Eine 68-Jährige hat am Mittwoch eine großangelegte Suchaktion von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Nach Stunden waren die Suchmaßnahmen erfolgreich. Die 68-Jährige war zwar leicht unterkühlt und geschwächt, aber ansonsten wohlauf. Die Stationsleiterin eines Alten- und Pflegeheims hatte sich am frühen Abend bei der Ochsenfurter Polizei gemeldet. Die Frau teilte mit, dass eine 68-jährige Bewohnerin seit 15.00 Uhr spurlos verschwunden sei. Von der Ochsenfurter Polizei wurde daraufhin ein Großeinsatz in die Wege geleitet. Bei den Suchmaßnahmen waren u. a. die Feuerwehren aus Ochsenfurt, Hohestadt, Tückelhausen und Goßmannsdorf mit über 60 Mann sowie 20 Helfer des BRK und 14 Suchhundeteams des BRK Würzburg, Kitzingen und Neustadt/Aisch eingesetzt. Weitere neun Suchhundeteams des BRK Ansbach waren auf der Anfahrt.
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Auf Seiten der Polizei war neben mehreren Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera an der Suche nach der Rentnerin beteiligt. Die Suchmaßnahmen wurden stundenlang in sehr schwierigem Gelände durchgeführt. Gegen 23.00 Uhr kam dann die erlösende Nachricht. Ein Personensuchhund des BRK hatte die Vermisste in der Nähe des Thierbaches gefunden. Wie sich herausstellte, war die 68-Jährige einen ca. zehn Meter tiefen Hang hinuntergerutscht und kauerte an einem Baum. Die Frau wurde leicht unterkühlt vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
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Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

„Braunmelder“ gegen rechtsextreme Unterwanderung – Feuerwehren rüsten auf

Leipzig. Ein Feuerwehrchef, der Kontakte zur Neonazi-Szene pflegte: Dortmunds Wehrleiter sorgte vor einigen Wochen für einen handfesten Skandal. Weil Klaus Schäfer am 1. Mai auf einer Kundgebung mit Rechtsextremen demonstrierte, wurde er von seinem Dienst suspendiert. Der Deutsche Feuerwehrverband verurteilte den Vorfall aufs Schärfste. Wie die Unterwanderung der Feuerwehr durch Neonazis verhindert werden kann, diskutieren Experten in dieser Woche auf der Interschutz-Messe in Leipzig. Denn vor allem im Nachwuchsbereich wird rechte Propaganda immer stärker als Problem wahrgenommen.
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Quelle: LVZ-Online

28. Juli 2010

Loveparade: Einsatzkräfte müssen Bilder verarbeiten

Feuerwehrverbandspräsident appelliert: Hinweise der Feuerwehr ernst nehmen„

Zutiefst betroffen reihen die deutschen Feuerwehren sich ein in die große Gemeinschaft aller Menschen, die sich jetzt mit ihren Gedanken und ihrer Trauer den Angehörigen der Opfer von Duisburg zutiefst verbunden fühlen“, kondolierte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).In einem Brief an den Vorsitzenden des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes und den Leitenden Branddirektor Duisburgs anlässlich des tödlichen Unglücks im Rahmen der „Loveparade“ erklärte der DFV-Präsident: „Den Einsatzkräften vor Ort gilt unser Dank und Respekt für die überragende Leistung in der Bewältigung der schwierigen Lage“, erklärte er. Kröger, der auch Vorsitzender der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des DFV ist, appellierte an alle eingesetzten Kräfte, die Angebote der Psychosozialen Notfallversorgung vor Ort anzunehmen, um die Bilder und Eindrücke zu verarbeiten.Kröger betonte das Interesse der Feuerwehren an einer umfassenden Aufklärung der Umstände des Unglücks: „Der anerkannt hohe Standard des Vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutzes in Deutschland hat schweren Schaden gelitten. Nun gilt es, Erkenntnisse zu gewinnen, wie es zu dem Unglück gekommen ist – und diese dann auch ernst zu nehmen.“ Hinweise und Bedenken der Feuerwehren müssten konsequent berücksichtigt werden, so der DFV-Präsident.
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Deutscher Feuerwehrverband e.V.

27. Juli 2010

Lehrgangsangebot 2011 der Feuerwehrschulen in Bayern

Lehrgang Helfer vor Ort

Nach über 80 Stunden Ausbildung wurde von 9 Kameraden aus dem Abschnitt Mitte der HvO-Lehrgang (Helfer vor Ort) erfolgreich abgeschlossen. Bei der Ausbildung, die in Winterhausen abgehalten wurde, nahmen 8 Kameraden aus Winterhausen und ein Kamerad aus Tückelhausen teil.
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Die FF Winterhausen hat somit ab sofort eine komplett einsatzfähige HvO-Truppe.
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Teilnehmer:
-Alexander Starrach
-Rothenhöfer Melanie
-Beck Michael
-Bienewald Frederik
-Blaß Andreas
-Kampa Michel
-Keim Mathias
-Schwarzbach Carola
-Wehner Carsten

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Alle Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis
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Teilnehmer der FF Winterhausen mit Kdt. Schertzer

26. Juli 2010

Kürnach: Leukämiepatient Heinrich ist tot: Feuerwehr will Typisierungsaktion trotzdem durchführen

Tiefe Trauer herrscht in der Familie von Edgar Heinrich: Der Feuerwehrmann aus Kürnach ist tot. Am Donnerstag starb der 53-Jährige, der im Frühjahr an Leukämie erkrankt war. Auch seine Freunde bei der Feuerwehr traf die Nachricht von seinem Tode hart.

Sie hatten eine große Typisierungsaktion organisiert, die Edgar Heinrich und andere Betroffenen retten sollte. Denn eine Stammzellenspende kann erkrankten Menschen helfen. Für Samstag, 31. Juli, haben die Feuerwehrleute zwischen 11 und 16 Uhr in die Höllberghalle Menschen eingeladen, die bereit sind, sich als Stammzellenspender typisieren zu lassen. Edgar Heinrich kann dieses Engagement nun nicht mehr helfen. Die Feuerwehr hat sich in Absprache mit den Angehörigen ihres verstorbenen Kollegen trotzdem entschlossen, die Aktion durchzuführen. Denn viele andere Leukämiepatienten befinden sich in der gleichen zermürbenden Situation wie Edgar Heinrich: In der Stammzellen-Spenderkartei einen passenden Spender zu finden, ist pures Glück ...

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Quelle: mainpost.de

Verhalten bei Massenpanik


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25. Juli 2010

Deutsche Jugendspange in Kist

Am Samstag, 24.07.2010 fand Nachmittags auf der Sportanlage in Kist die Abnahme der Deutschen Jugendspange statt. Unter der Leitung von Kreisjugendwart Andreas Weidner absolvierten acht Gruppen aus dem Landkreis Würzburg und eine Gastgruppe aus dem Landkreis Schweinfurt die Übungen aus Sport und Feuerwehrtechnik. Auch eine Theoriestation war zu durchlaufen.

Aus dem Abschnitt Mitte war die Jugendfeuerwehr aus Hohestadt vertreten.

hinten links: 1. Kdt. Peter Reuß, Niklas Dettelbacher, Silas Häußlein ( JF Hopferstadt ), Brandon Reuß, Matthias Kuhn
vorne links: Melina Singer, Julia Wilhelm, Jonas Savickas, Felix Meinzinger

Auf dem Bild fehlt: Anna Haydler

Zur Deutschen Jugenspange gehörten u. a. eine Schnelligkeitsübung, bei der neun C-Schläuche ohne Verdrehung in vorgegebener Zeit zu kuppeln sind.



Kraft und Technik sind beim Kugelstoßen gefragt. Die neun Teilnehmer der Gruppe sollen in der Summe min. 55 Meter erreichen.

Auch beim Staffellauf ist Gruppengeist gefragt.

Natürlich darf bei einem Feuerwehrabzeichen auch ein Löschaufbau nicht fehlen.

Hochwasserschutz in BaWü: Land und Kommunen vereinbaren noch engere Kooperation

Land und Kommunen setzen bei Hochwasservorsorge auf engen Schulterschluss und führen landesweites Hochwasserinformationssystem ein
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Das Land und die Kommunen wollen bei der Hochwasservorsorge künftig noch enger zusammenarbeiten. Die kommunalen Landesverbände haben dazu mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und dem Innenministerium eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet: Kernstück ist die gemeinsame Einführung eines rechnergestützten Flutinformations- und –warnsystems (FLIWAS). Als eine Folge des Klimawandels steigen in Zukunft die Hochwassergefahren. Es ist zu erwarten, dass gerade kleine und mittlere Hochwasserereignisse um rund 20 Prozent zunehmen werden. Im Schulterschluss wollen Land und Kommunen deshalb die Hochwasservorsorge weiter verbessern. Dies erklärten heute (9. Juli 2010) in Stuttgart Umweltministerin Tanja Gönner, Innenminister Heribert Rech, der Präsident des Gemeindetags und die Hauptgeschäftsführer von Landkreistag und Städtetag Baden-Württemberg. Über das Frühwarnsystem sollten möglichst frühzeitig notwendige Vorkehrungen getroffen werden können, um Hochwassergefahren und drohende Schäden zu mindern.
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Quelle: www.feuerwehr.de

24. Juli 2010

Mindestens zehn Tote bei Loveparade

Bei der Loveparade in Duisburg hat es nach Angaben der Polizei bei einer Massenpanik mindestens zehn Tote gegeben.

Weitere Infos unter
www.mainpost.de
Die Welt
Spiegel
Tagesschau

Hier gibt es Bilder!

Helfen Sie Edgar Heinrich

23. Juli 2010

Schwerer Arbeitsunfall auf Großbaustelle Elbphilharmonie

Nach einem tödlichen Arbeitsunfall auf der Baustelle Elbphilharmonie ermittelt jetzt das Landeskriminalamt. Ein 44-Jähriger stürzte am Dienstag von einem Flächengerüst im zehnten Stock. Die Baustelle Elbphilharmonie gilt in Sachen Unfallverhütung als vorbildlich. Eine enge Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und besondere Sicherheitsvorkehrungen führen dazu, dass auf der Großbaustelle im Mittel weniger Arbeitsunfälle verzeichnet werden als im Rest der Republik ...

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22. Juli 2010

FUK-News 2/2010

Die FUK-News, das Mitteilungsblatt der Feuerwehr-Unfallkasse, erscheint 4 mal jährlich. Es informiert die Träger der Feuerwehren, die Versicherten und alle Interessierten über aktuelle Themen.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zu den aktuellen News 2/2010!

Reisevorbereitungen - Beim Urlaubs-Check unbedingt an den Autofeuerlöscher denken

Wer die schönsten Wochen des Jahres mit dem eigenen Wagen ansteuern möchte und erst recht, wer einen Zelt- oder Campingurlaub plant, sollte unbedingt einen Autofeuerlöscher mitnehmen. Das rät der bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V., der bundesweit die technischen Dienstleister im Brandschutz vertritt und jedes Jahr in Deutschland rund 40.000 Fahrzeugbrände registriert.
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Quelle: bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V.

21. Juli 2010

LFV-Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung 2010

Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen dieses Jahr am 10. Juli knapp 80 Brandschutzerzieher/innen aus ganz Bayern nach Würzburg zur Fortbildungsveranstaltung „Brandschutzerziehung und –Aufklärung 2010“.

In seinen Grußworten ging der stellvertretende Vorsitzende des LFV Bayern Ltd. BD Franz-Josef Hench auf das Jubiläum „10 Jahre Brandschutzerziehungkonzept in Bayern“ ein. Im April und Mai 2000 wurden die ersten (kostenlosen) Brandschutzerziehungskoffer an die 96 Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände ausgegeben. Seit dieser Zeit ging die Zahl der Kinderbrandstiftungen von insgesamt 164 (im Jahr 1999) auf 5 (im Jahr 2009) zurück. Dies sei u.a. auch auf die gute Arbeit der Brandschutzerzieher/innen zurückzuführen ...

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Erster Maschinistenlehrgang im Feuerwehrzentrum

Foto: KBM Lothar Balling
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Vom 12. Juni bis zum 5. Juli 2010 fand der erste Maschinistenlehrgang im Feuerwehrzentrum Klingholz statt. Die Lehrgangsleitung lag in den Händen des Kreisschirmmeisters KBM Lothar Balling. Von den zwölf Lehrgangsteilnehmern, die alle die Prüfung mit Erfolg absolvierten, waren neun aus den Feuerwehren der Inspektion Mitte, zwei aus der Inspektion Süd und ein Lehrgangsteilnehmer aus der Stadt Würzburg.
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Herzlichen Glückwunsch allen Kameraden für die erfolgreich abgelegte Prüfung, dem verantwortlichen Lehrgangsleiter und seinem Team herzlichen Dank für die hervorragende Ausbildung.
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Folgende Kameraden nahmen mit Erfolg am Lehrgang teil:
Sasche Weder, FF Lindflur; Alexander Sokopp, FF Tückelhausen; Marco Hamm, Sebastian Karl, Florian Schmidtchen, alle FF Ochsenfurt; Alexander Reetz, Tobias Bauer, beide FF Darstadt; Jan Thorwarth, Johannes Oberbüchler, beide FF Fuchsstadt; Stefan Balling, FF Gaurettersheim; Johannes Köder, FF Bütthard; Fabian Esly, FF Würzburg;

Betrunkener schwimmt im Main: Großeinsatz

Einen Großeinsatz der Rettungskräfte löste am Samstagabend ein 20-jähriger Würzburger aus. Der Mann war im Main geschwommen, dann aber plötzlich verschwunden.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der 20-Jährige gegen 21 Uhr auf Höhe des Zellerauer Waschplatzes in den Main gestiegen, um zum gegenüberliegenden Ufer zu schwimmen. Als ihn ein dort wartender Freund plötzlich nicht mehr sah, verständigte dieser die Rettungskräfte.Ein Großaufgebot von Polizei, Berufsfeuerwehr Würzburg, Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Würzburg und Gerbrunn sowie die Wasserwacht aus Würzburg und Veitshöchheim suchte unter anderem mit vier Booten nach dem Vermissten. Auch Rettungstaucher waren vor Ort. Der Rettungshubschrauber „Christoph 18“ leuchtete mit Scheinwerfern das Mainufer aus.Wenig später fand eine Polizeistreife den 20-Jährigen in der Veitshöchheimer Straße. Er war den Angaben zufolge erheblich betrunken - und natürlich völlig durchnässt und erschöpft. Die Polizei brachte ihn zu seinen Angehörigen.Nun werde geprüft, ober der 20-Jährige die Kosten des Großeinsatzes bezahlen muss.
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Quelle: Mainpost

20. Juli 2010

Jugendfeuerwehr Bayern in den Händen der Familie Weidner


Bei Familie Weidner laufen viele Fäden der Feuerwehr zusammen - Die Schaltzentrale am Esstisch

Am Esstisch im Hause Weidner gibt es tagaus tagein, vom Frühstück bis zum Abendbrot, nur ein einziges Thema: Für die Feuerwehr ist die ganze Familie Feuer und Flamme.

In über 4800 Jugendfeuerwehren in Bayern bereiten sich fast 50 000 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und achtzehn Jahren auf den aktiven Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren vor. Die Schaltzentrale liegt in Unterfranken. Denn seit der Wahl von Sebastian Weidner zum Landesjugendsprecher liegt die Verantwortung für den gesamten bayerischen Feuerwehr-Nachwuchs komplett in den Händen der Familie Weidner.

Bei den Weidners in der Grabenstraße laufen die Drähte des bayerischen Feuerwehr-Nachwuchses und der Floriansjünger im westlichen Inspektionsbereich des Landkreises Würzburg zusammen. Neben Vater Winfried Weidner und den Söhnen Andreas und Sebastian ist auch Mutter Manuela längst vom Virus Feuerwehr befallen. Als „Feuerwehr-Sekretärin“ wickelt sie einen wesentlichen Teil des Schriftverkehrs ihrer „Kämpfer ohne Waffen“ ab.
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Dass im Hause Weidner die Schaltzentrale der bayerischen Feuerwehrjugend vor wenigen Wochen endgültig Einzug gehalten hat, ist allerdings Sohn Sebastian zu verdanken. Vor zwei Jahren wurde der heute 19-jährige Auszubildende (zum Sozialversicherungsfachangestellten im Rentenwesen) zunächst zum stellvertretenden bayerischen Landesjugendsprecher berufen. Jetzt ist er auch offiziell Sprecher und nicht mehr Stellvertreter. In seiner Funktion unterstehen ihm Bezirks- und Kreisjugendwarte. Das bedeutet: Im Bereich der Jugendfeuerwehr ist das jüngste Familienmitglied Chef seines Vaters, der ist Bezirksjugendwart und Kreisbrandinspektor (KBI).

Auch sein Bruder Andreas (29) ist sowohl beruflich wie ehrenamtlich gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Der Fahrdienstleiter bei der Deutschen Bahn hat als Kreisjugendwart rund 800 Jugendliche unter seinen Fittichen, die sich in 90 Jugendgruppen im Landkreis Würzburg auf den aktiven Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren vorbereiten.

Vater Winfried Weidner hat seinen beiden Söhnen stets Verantwortung und ehrenamtliches Engagement vorgelebt. Neben seiner Funktion als Kreisbrandinspektor des westlichen Inspektionsbereiches im Landkreis Würzburg ist das Familienoberhaupt auch Jugendwart im Bezirk Unterfranken. Gemeinsam haben sich die drei Weidners schon so manche Neuerung für die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses einfallen lassen. Einige wurden bereits bayernweit übernommen.

Allerdings fürchtet Vater Weidner – der sein Geld als Abteilungsleiter bei der Main Post verdient – Nachwuchssorgen für die für Feuerwehren. Größere schulische Herausforderungen und geburtenschwache Jahrgänge sind die Ursache.

Sohn Sebastian Weidner sieht in der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder mit Handicap Möglichkeiten, rückläufige Zuwachszahlen zu kompensieren und die Einsatzfähigkeit auch für die Zukunft zu gewährleisten. Image-Kampagnen sollen anregen, dass sich zum Beispiel körperlich behinderte Menschen den Dienst in einer Funk- oder Einsatzleitung zutrauen.

Wachsende Begeisterung für die Belange der Feuerwehr haben die Weidners vor allem bei Mädchen festgestellt. Frauen werden in Zukunft eine tragende Rolle übernehmen, so die einhellige Prognose der drei.
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ONLINE-TIPP
Informationen über die Jugendfeuerwehr Bayern im Internet unter http://www.jf-bayern.de/

Quelle: Mainpost

Verkehrsunfall auf der B19


Mann mit den Beinen im Fußraum seines Wagens eingeklemmt - Schwerer Verkehrsunfall am Montag auf der B19 zwischen den Abfahrten nach Lindflur und Albertshausen

Drei Männer aus dem Landkreis wurden am Montag bei einem Verkehrsunfall auf der B19 verletzt. Einen von ihnen musste die Feuerwehr mit schwersten Verletzungen aus dem zerstörten Wagen schneiden. Der Unfall auf der Bundesstraße ereignete sich kurz vor 14 Uhr zwischen den Abfahrten nach Lindflur und Albertshausen. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Mercedes in den Straßengraben geschleudert und blieb dort auf dem Dach liegen. Der VW kam ebenfalls total zerstört in der Straßenmitte zum Stehen. Während der Polo-Fahrer mit leichten Verletzungen davonkam, wurde der Lenker des Mercedes mit den Beinen im Fußraum seines Wagens eingeklemmt.

Nachdem er noch im Auto ärztlich versorgt und stabilisiert werden konnte, begannen Feuerwehrleute aus Rottenbauer, Reichenberg und Kist mit der Befreiung des Fahrers. Nach einer Stunde konnte der Mann aus dem Wrack befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.Wie der Einsatzleiter des Rettungsdienstes Jens-Uwe Greiner vor Ort mitteilte, waren bei dem Einsatz neben dem Rettungshubschrauber Christoph 18 auch drei Rettungswägen vom BRK und den Johannitern im Einsatz. Der dritte Verletzte war ein Feuerwehrmann, der bei den Rettungsarbeiten mit Batteriesäure in Kontakt kam. Versorgt werden musste außerdem noch ein Unfallzeuge, der zu kollabieren drohte. Erst nach zwei Stunden, nach Beendigung der Rettungs- und Aufräumarbeiten konnte der Verkehr wieder fließen. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt über 20 000 Euro.

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Quelle: Mainpost

Deutsche Chemie-Industrie unterstützt Ausbildung

Um die öffentlichen Gefahrenabwehrkräfte zu unterstützen, stellt der Verband der Chemischen Industyrie (VCI) ein virtuelles Trainingsprogramm für Feuerwehren zur Verfügung. Es handelt sich dabei um eine Internet-Anwendung, mit der die Aus-bilder von Feuerwehren ihre angehenden Einsatzleiter schulen können. Sie lernen, eine typische Gefahrgut-Unfallsituation zu beurteilen und die richtigen Ent-scheidungen zu treffen. „Aus unserer Sicht ist wichtig, wann ein Einsatzleiter TUIS zu Hilfe rufen soll oder eine Gefahrensituation aus eigenen Kräften bewältigen kann. Diese Entscheidung muss er häufig in den ersten 15 bis 20 Minuten nach Eintritt des Gefahrgutunfalls treffen“, erklärte Dipl.-Ing. Rolf Haselhorst, Vorsitzender des Arbeitskreises Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) im VCI, auf der Interschutz in Leipzig.
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Quelle: Verband der Chemischen Industrie e.V. / E-Semble