13. Juni 2008

Familientag 2008

Der traditionelle Familientag der Feuerwehrführung des Landkreises Würzburg, findet am Samstag, 14. Juni 2008 um 14:30 Uhr im Inspektionsbereich Mitte in der Romantischen Scheune im Weingut Leo Sauer in Eibelstadt statt.

Programm:
- Sektempfang
- Kaffee und Kuchen vom Buffet
- Führung durch Eibelstadt
- Empfang im Rathaus mit Führung
- Weinprobe
- Abendessen

Die Inspektion Mitte hofft, dass dieses alljährliche Treffen genau so schön wird wie in den vergangenen Jahren - wir wünschen vergnügliche Stunden in Eibelstadt!

Kreisfeuerwehrtagung 2008

Der KBR, Heinz Geißler, hat für Sonntag, 22 Juni 2008 ab 9:00 Uhr, zur diesjährigen Kreisfeuerwehrtagung in die Deutschherrnhalle nach Gelchsheim geladen.

Tagesordnung:

1.) Eröffnung und Begrüßung
2.) Grußwort des 1. Bürgermeister
3.) Bericht des KBR
4.) Ansprache des Landrat
5.) Grußwort der Gäste

Zum Thema Fahrzeuge steht das neue HLF 20/16 aus Röttingen sowie mehrere Mehrzweckfahrzeuge zur Besichtigung zur Verfügung.

Die Einladung ergeht an alle Bürgermeister, Kommandanten sowie Vorsitzende der Wehren des Landkreises Würzburg.

Verordnung über Verhütung von Bränden

"Wer einen Brand wahrnimmt hat ihn sofort zu löschen, wenn es ihm zumutbar, insbesondere ohne erhebliche eigenen Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist. Kann er den Brand nicht sofort löschen, so hat er unverzüglich öffentliche Hilfe herbeizurufen"


Dies ist § 1 der "Verordnung über Verhütung von Bränden" (VVB).

Mit Klick auf das Bild gelangen Sie zum Download!

12. Juni 2008

Minderjähriger haftet für Feuerwehrkosten

Ein Minderjähriger, der grob fahrlässig den Brand in einer Feldscheune verursacht hat, kann zu den Kosten für den Einsatz der Feuerwehr herangezogen werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Ein im Tatzeitpunkt 14-jähriger Jugendlicher warf in einer Scheune, in der u.a. Stroh gelagert wurde, eine glimmende Zigarette weg, ohne sie „auszutreten“. Das Gebäude geriet in Brand. Der Minderjährige wurde zur Zahlung der durch die Löschung entstandenen Feuerwehr­kosten in Höhe von rund 10.000,-- € herangezogen. Die hiergegen gerichtete Klage blieb ohne Erfolg. Das Oberverwaltungsgericht lehnte den Antrag auf Zulassung der Berufung ab.

Der Jugendliche sei zum Ersatz der Einsatzkosten verpflichtet, weil er den Brand grob fahr­lässig verursacht habe. Auch bei Berücksichtigung einer verzögerten Entwicklung des Minderjährigen von mindestens 2 Jahren habe bei ihm eine Einsichtsfähigkeit in die Gefah­renlage bestanden. Denn auch ein 11- bis 12-Jähriger müsse wissen, dass eine glühende Zigarette zu einem Brand führen könne und deshalb ein unbedachtes Wegwerfen der Zigarette - zumal an einer Lagerstätte für Stroh - zu unterlassen sei.

Beschluss vom 21. Mai 2008, Aktenzeichen: 7 A 10183/08.OVG

Welcher Feuerlöscher: Pulver oder Schaum?

Die sicherste Methode, einen entstehenden Brand zu löschen, besteht zweifellos im Einsatz von Feuerlöschern, die in Deutschland nach DIN EN 3 anerkannt sind. Doch es gibt Unterschiede. Für den Privathaushalt bieten sich im Wesentlichen zwei Alternativen an: Pulver- und Schaum-Feuerlöscher.

Das Löschmittel der ABC-Pulverlöscher ist ein feines Salzgemisch, das sich für Brände fester (A), flüssiger (B) und gasförmiger (C) Stoffe eignet. Pulverlöscher sind in der Anschaffung meist günstig, können aber beträchtliche Schäden nach sich ziehen. Wenn das Gerät eingesetzt wird, verteilt sich sein Pulver im ganzen Raum, dringt in kleinste Zwischenräume ein und lässt sich nur schwer wieder entfernen. Aus diesem Grunde eignen sich Pulverlöscher eher für die Garage, den Keller oder den Hobbyraum. Die empfohlene Füllmenge beträgt 6 bis 12 kg.

Anders sieht es bei den etwas teureren Schaumlöschern aus. Ihre Löschwirkung besteht darin, den Brandherd zu ersticken und zu kühlen. Ihr Löschmittel – eine Schaumlösung, die einen leichten Film bildet – ist für die Brandklassen A und B ausgelegt. Sie sind daher zur Brandbekämpfung von brennbaren Flüssigkeiten und festen Stoffen wie Holz, Papier oder Textilien geeignet. Durch den Schaum werden die Flammen schlagartig gelöscht – ohne größere Verunreinigungen. Schaumlöscher mit einer Füllmenge von 3 bis 9 Litern sind daher vor allem für die Wohnung zu empfehlen.

Schaumfeuerlöscher für die Wohnung, Fettbrand-Löscher für die Küche

Eine Ausnahme bildet die Küche. Sollte es in einer Pfanne oder Friteuse zu einem Fettbrand kommen, darf dieser niemals mit Wasser gelöscht werden, da sich dieses sonst schlagartig in Dampf verwandelt und es zu einer gewaltigen Fettexplosion kommt! Hier helfen vorrangig spezielle Fettbrand-Feuerlöscher (Brandklasse F).

Alle Geräte sollten im Zwei-Jahres-Rhythmus sachkundig geprüft werden, da die Lösch- und Treibmittel im Laufe der Zeit in ihrer Wirkung nachlassen können.

11. Juni 2008

Tübingen: Ermittlungsverfahren erneut eingestellt!

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat am 29. Mai 2008 das Ermittlungsverfahren gegen Stadtbrandmeister Oser und zwei weitere Feuerwehrmänner wegen fahrlässiger Tötung erneut gemäß § 170 Absatz 2 StPO eingestellt.

Bei einem Brand in der Nacht zum 17.12.2005 war ein Gebäude in der Reutlinger Straße in Tübingen in Brand geraten. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrleute im Gebäude von den Flammen eingeschlossen und getötet.

Staatsanwaltschaft Tübingen:
Pressemitteilung vom 11.06.2008

Information zur Dienstunfall-Zusatzversicherung

Wer in Bayern in einer Freiwilligen Feuerwehr oder einer Jugendfeuerwehr ehrenamtlich tätig ist oder eine Verbandstätigkeit im LFV Bayern e.V. bzw. den angeschlossenen Bezirks-, Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden ausübt, ist nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) VII gesetzlich unfallversichert.

Neben dieser gesetzlichen Absicherung haben die bayerischen Gemeinden und Städte für ihre Feuerwehren sog. Dienstunfall-Zusatzversicherungen, oft in Form einer Sammel- Dienstunfallversicherung des Landkreises für die aktiven Mitglieder abgeschlossen. Diese Versicherung erbringt im Schadensfall Leistungen neben denen des gesetzlichen Unfallversicherungsträgers.

Die vertragliche Ausgestaltung und damit letztlich auch Art und Umfang der (finanziellen) Leistungen bleiben dabei jedoch der im Einzelfall getroffenen Vereinbarung überlassen. Anders als bei der gesetzlichen Unfallversicherung, bei denen die Grund- und Mehrleistungen bei Vorliegen der Voraussetzungen festgelegt sind, kann bei einer privaten Unfallversicherung das Leistungsspektrum individuell vereinbart werden, in Abhängigkeit der dann zu bezahlenden Beiträge.

Bei einer Zusatzversicherung sollte darauf geachtet werden, dass die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) durch besondere Bedingungen eine verbesserte Abdeckung beinhalten. So können z.B. nachfolgende Klauseln Gegenstand einer derartigen Vereinbarung sein:

Rettungsklausel:
Nimmt die versicherte Person bei rechtmäßiger Verteidigung oder bei der Bemühung zur Rettung von Menschen Gesundheitsschäden bewusst in Kauf, so gelten diese dennoch als unfreiwillig erlitten und sind mitversichert.

(Rauch-)Gasklausel:
Bei Vergiftungen durch ausströmende gasförmige Stoffe wird der Begriff der Plötzlichkeit des Unfallereignisses auch dann angenommen, wenn die versicherte Person den Einwirkungen mehrere Stunden lang ausgesetzt war.

Infektionsklausel:
Die versicherte Person hat Versicherungsschutz, wenn z.B. durch eine geringfügige Verletzung der Haut Krankheitserreger in den Blutkreislauf gelangen, die zu einer schwerwiegenden Erkrankung führen.

Erhöhte Kraftanstrengung:
Als Unfall gelten auch durch erhöhte Kraftanstrengung verursachte
  • Bauch- und/oder Unterleibsbrüche sowie
  • Schädigungen an Gliedmaßen oder Wirbelsäule, wenn ein Gelenk verrenkt wird
  • oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln zerrissen werden.

Strahlenklausel:
Gesundheitsschäden durch Röntgenstrahlen, Laserstrahlen sowie künstlich erzeugte ultraviolette Strahlen

Tauchklausel:
Tauchtypische Gesundheitsschäden (z.B. Dekompressionserkrankung, Trommelfellverletzung), Ertrinkungstod oder Erstickungstod unter Wasser.

Merkblatt zur Tiefgaragennutzung

Zum 02.01.2008 wurde die bisherige Garagenverordnung vom 30.11.1993, als neue Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen sowie über die Zahl der notwendigen Stellplätze (GaStellV) herausgegeben.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern hat deshalb das bisherige Merkblatt der neuen Rechtslage angepasst und nun veröffentlicht.

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10. Juni 2008

Übung in der Fuchsenmühle





Fast zehn Jahre ist es her, dass zum letzten Mal eine Feuerwehrübung im Seniorenwohn- und Pflegeheim Fuchsenmühle in Ochsenfurt durchgeführt wurde. Daher fanden es sowohl die Feuerwehrführung, als auch die Betreiber der Einrichtung an der Zeit, hier wieder einmal den Ernstfall zu proben.

Über Sirenen und Funkwecker wurden die Mitglieder der Feuerwehren aus Hohestadt, Tückelhausen, Goßmannsdorf, Ochsenfurt, Winterhausen, Frickenhausen und die Werksfeuerwehr der Südzucker am Montag Abend alarmiert. „Brand im Seniorenheim Fuchsenmühle, mehrere Personen vermisst, Sammelpunkt ist beim Parkplatz an der Kirche in der Westsiedlung.

Dort wartete dann bereits der Kreisbrandmeister Dieter Schöll auf die nacheinander eintreffenden Feuerwehrfahrzeuge. Die wurden dann , je nachdem wofür sie eingesetzt werden konnten, an verschiedene Positionen der Fuchsenmühle weitergeschickt. Denn in der Vergangenheit hat sich bei solch groß angelegten Übungen schon oft gezeigt, dass sich die anfahrenden Helfer sonst selbst blockieren. Bei der Fuchsenmühle kamen die Helfer nun von der normalen Zufahrt, von der Strasse über den Thierbach und vom Radweg her. Schwierig gestaltete sich die Herstellung einer ausreichenden Wasserversorgung für die Löscharbeiten. Die Zisterne vor dem Gebäude, die eigentlich für den ersten Löschangriff genutzt werden sollte, war verschlammt. Daher mussten erst Leitungen von einem Hydranten her verlegt werden. Das Team der Südzucker versuchte derweil Löschwasser aus dem Thierbach zu holen. Doch die Bretter, mit denen der Bach dazu angestaut werden musste, waren morsch und brachen. Glücklicherweise führte der Bach genug Wasser, um dennoch mit der Pumpe noch genügend von dem rettenden Nass anzusaugen.

Das waren aber auch schon die einzigen Schwierigkeiten bei der Übung. Durch die gute Verteilung der Rettungskräfte gab es keine gegenseitigen Behinderungen. Die Räume im Heim wurden von Atemschutzgeräteträgern zügig durchsucht, „verletzte“ Personen schnell in Sicherheit gebracht. Vor den kritischen Augen des zweiten Bürgermeisters von Ochsenfurt, Peter Juks und den Sicherheitsbeauftragten der Stadt, Ingrid Stryjski und Norbert Schäfer zeigten die rund 100 freiwilligen Helfer eine gute Leistung. Der Heimleiter Peter Scheid bedankte sich bei den Feuerwehrleuten mit einer Brotzeit und Getränken. Die Mängel bei der Löschwasserversorgung versprach er baldmöglichst in Ordnung bringen zu lassen.

Kürzer als sonst fiel die Manöverkritik der Feuerwehrführung nach der Übung aus, denn schließlich wollten viele noch das EM-Spiel Holland gegen Italien sehen.

9. Juni 2008

Dritter bundesweiter Aktionstag der Feuerwehren „Freitag, der 13.“

Deutschlands Feuerwehren informieren unter dem Motto „Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag sein“ am Freitag, 13. Juni, mit einem bundesweiten Aktionstag über Rauchwarnmelder. „Hunderte Menschen könnten jedes Jahr einen Brand zu Hause überleben, wenn sie durch Rauchmelder rechtzeitig gewarnt worden wären“, sagt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Zu dem Aktionstag ruft die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ auf, die vom DFV, den Schornsteinfegern und den Versicherungen unterstützt wird. Gerade zu Beginn der warmen Jahreszeit, bei der man sich häufiger draußen aufhält, ist nach ihrer Überzeugung der richtige Zeitpunkt, um die eigene Wohnung mit Rauchmeldern auszustatten – diese kleinen Lebensretter wachen etwa über die Kinder, während die Erwachsenen den kühlen Abend auf dem Balkon genießen.

Wenn man bereits Rauchmelder angebracht hat, sollten diese routinemäßig getestet werden. DFV-Vizepräsident Ackermann: „Zur eigenen Sicherheit empfehlen wir vor allem nach einer Reise oder nach längerer Abwesenheit, sich per Druck auf den Prüfknopf über die Funktionsfähigkeit – wie den Ladezustand – zu vergewissern.“

Der bundesweite Aktionstag, an dem sich zahlreiche Feuerwehren mit Infomaterial, Presseterminen und Internetseiten beteiligen, findet zum dritten Mal statt. Die Initiatoren wollen mit dem Mythos des Unglückstages verdeutlichen, dass Sicherheit keine schicksalshafte Fügung ist, sondern jeder Mensch dafür etwas tun kann. Deshalb lautet das Motto des Aktionstages: Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag sein, wenn Sie jetzt Rauchmelder installieren.

Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de.

Gründungsfest FF Würzburg - Pressemitteilung Nr. 245/08 - München, 07. Juni 2008


Innenminister Joachim Herrmann kündigt Verbesserungen bei der Förderung von Feuerwehren an: "Unsere Feuerwehren sind ein unverzichtbarer Garant für die Sicherheit in unserem Land"

Beim 150jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg kündigte Innenminister Joachim Herrmann spürbare Verbesserungen insbesondere bei der Fahrzeugförderung durch die neuen Förderrichtlinien an, die voraussichtlich zum 1. Juli 2008 in Kraft treten. Herrmann: "Damit leistet der Freistaat Bayern einen wichtigen Beitrag zur adäquaten Ausrüstung und damit auch zur Zukunftsfähigkeit unserer Feuerwehren. Wir unternehmen große finanzielle Anstrengungen um den erreichten hohen Ausrüstungsstandard unserer Feuerwehren stetig zu verbessern. So hat allein der Freistaat Bayern in den vergangenen drei Jahren rund 120 Millionen Euro für die Finanzierung von Feuerwehrfahrzeugen und –gerätehäusern eingesetzt." 7.750 Freiwillige Feuerwehren, sieben Berufsfeuerwehren und 252 Werks- und Betriebsfeuerwehren gewährleisten eine flächendeckende Präsenz und ein Eintreffen am Einsatzort innerhalb kürzester Zeit. "Unsere Feuerwehren sind deshalb ein unverzichtbarer Garant für die Sicherheit in unserem Land", so der Minister.


Besonders hob der Minister das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute in Bayern hervor. All zu oft werde es als Selbstverständlichkeit hingenommen, dass die Feuerwehren ständig in Bereitschaft stehen. Herrmann: "Das Engagement unserer rund 330.000 Feuerwehrfrauen und –männer für die Sicherheit in unserem Land verdient unser aller Anerkennung und Respekt."

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

8. Juni 2008

Florianstag der FF Hohestadt

Aufgrund des 125.-jährigen Bestehens des Feuerwehr Hohestadt wurde heute ein Florianstag abgehalten. Das Fest begann mit einem Festgottesdienst und anschließendem Frühschoppen rund um das Feuerwehrgerätehaus. Nach dem Mittagessen wurde die Spielstraße für die Kinder eröffnet. Daneben waren verschiedene Feuerwehrfahrzeuge und THW-Fahrzeuge zu begutachten. Auch eine Fettexplosion und ein Metallbrand wurden vorgeführt.





Lehrgang Maschinist in Winterhausen

Am Samstag standen beim Lehrgang Maschinist in Winterhausen die Themen Trockensaugprobe, Bedienung Feuerlöschkreiselpumpe, Wasserentnahme offene Gewässer und Hydranten und Störungssuche auf dem Lehrplan. Hier einige Bilder von der Praxis am Main.





7. Juni 2008

Besuch im Bayerischen Landtag

Am Freitag den 06. Juni war die Feuerwehr des Landkreises Würzburg von Landtagsabgeordnetem Manfred Ach nach München in den Bayerischen Landtag eingeladen. Mit dem Bus startete die 50 köpfige Abordnung gegen 6 Uhr morgens um pünktlich in München anzukommen.



Im Maximilianeum empfing uns M. Ach im Sitzungssaal der CSU-Fraktion. Er freute sich über viele bekannte Gesichter. In einem etwa zwanzig minütigen Film wurde uns alles Wissenswerte über den Landtag und das Gebäude vermittelt.

Anschließend wechselten wir in den Plenarsaal und konnten auf den Plätzen unserer Abgeordneten probesitzen. Manfred Ach erzählte hier einiges über seine politische Laufbahn und stand Allen Rede und Antwort.
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KBI Weidner, Kdt. Kleindienst, KBR Geißler und Kdt. Haaf als engagierte "Politiker" im Plenarsaal.

Nach etwa zwei Stunden im Maximilianeum konnten wir im Hofbräukeller zu Mittag essen.

Am Nachmittag stand ein Besuch in der BMW-Welt in der Nähe des Olympiageländes an. Hier können in einem sehr imposanten Bau die BMW-Kunden Ihr neu erstandenes Fahrzeug abholen. Es gab viel sehr schönes aber auch sehr teures Blech zu bestaunen.



Auch KBI Alois Schimmer konnte, sichtlich Stolz sein neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen. Lediglich mit der Kritik seiner Kreisbrandmeister über die misslungene Farbwahl war er nicht einverstanden. (Achtung dies ist ein Spaß!! Bevor Gerüchte aufkommen.)



Auf der Rückfahrt wurde noch im Biergarten eines Gasthofes in Altenschönbach (Prichsenstadt) Station gemacht und gegen halb Zehn ging ein schöner und informativer Tag zu ende.

Hochzeit in Albertshausen

Am Freitag den 06. Juni fand die standesamtliche Trauung des 1. Kommandanten der FF Albertshausen Steffen Stenzel und seiner Frau Verena statt. Am Abend fanden sich Verwandte und Freunde am Sportheim Albertshausen ein um den Polterabend des Paares gebührend zu feiern.

Doch wie es bei einem Feuerwehrmann zu erwarten war kann so ein Abend natürlich nicht ohne einen „Einsatz“ verlaufen. Von seinen Kameraden wurde ihr Kommandant mit Gattin zur Brandbekämpfung mit einer historische Handdruckspritze gerufen.

Mit einem speziellen Löschfahrzeug einem „LF-4-tret-rein“ wurde zum Brandherd ausgerückt.


Die Spritze war zu erst mit Wasser zu füllen. Die beiden Trauzeuginnen wurden gleich zum Pumpen rekrutiert und der Brautpaar-Trupp löschte ein aus Teelichtern geformtes Herz.



Der Einsatz konnte natürlich in der Sollzeit erledigt werden, was mit gebührendem Applaus belohnt wurde.


Die kirchliche Trauung findet am Sa. 14.06.08 um 14 Uhr in Albertshausen statt.

Die Dienstgrate und die Feuerwehren des Abschnitt Mitte gratulieren recht herzlich und wünschen alles Gute für die Zukunft.

6. Juni 2008

Übungsfeuer – Unkalkulierbares Risiko?

Samstag, 31.05. 2008. Was als spritzige Idee zur Nachwuchswerbung begann, endete mit drei verletzten Feuerwehrleuten im Krankenhaus. Wieder einmal sollte ein Holzstoß entzündet werden. Wieder einmal wurde Brandbeschleuniger verwendet. Wieder einmal stehen am Ende Vermutungen.

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Strahlenschutz - eine Aufgabe der Feuerwehr

Neben dem Löschen von Bränden und der technischen Hilfeleistung ist eine weitere wichtige Aufgabe der Feuerwehr der Strahlenschutz.

Hier finden Sie in Stichpunkten das Wichtigste hierzu:

Szenarien:
- Brand
- Verkehrsunfall
- Industrieunfall
- Störfall AKW
- Satelitenabsturz

GAMS-Regel:
- Gefahr erkennen (Gefahrentafel anbringen)
- Absperren (Entfernung)
- Menschenrettung (Erste Hilfe)
- Spezialkräfte (Strahlenschutzgruppe)

5. Juni 2008

Überschwemmungen in Darstadt

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage blieb der Ochsenfurter Ortsteil Darstadt nicht vom Unwetter verschont. Als gestern gegen 16:30 Uhr erneut das Unwetter über Darstadt hinweg zog, konnten die umliegenden Äcker die Wassermassen (50 Liter/m² innerhalb kürzester Zeit) nicht mehr aufnehmen. Dies hatte zur Folge, dass die gesamten Wassermassen von allen Seiten in den Ort liefen, alle Straßen unter Wasser standen und mit Schlamm überzogen waren.

Gegen 17:10 Uhr wurden deshalb die Feuerwehren aus Darstadt, Goßmannsdorf und Ochsenfurt alarmiert. Wenig später wurde auch noch die Feuerwehr aus Eßfeld angefordert. Zusätzlich war eine Kehrmaschine des Kommunalunternehmens Stadtwerke Ochsenfurt sowie ein Traktor vom Schloss Zobel im Einsatz. Außerdem halfen fast alle Bürger von Darstadt tatkräftig mit. Die Straße zwischen Goßmannsdorf und Darstadt musste für den Verkehr komplett gesperrt werden. Nach mehr als 3 Stunden Arbeit waren die Straßen vom Schlamm befreit und gereinigt, das Wasser konnte wieder normal ablaufen.

Zwischenzeitlich mussten die Feuerwehren aus Goßmannsdorf und Ochsenfurt teilweise abrücken, um in ihren Orten verschiedene Einsätze abzuarbeiten.





3. Juni 2008

Neue Ausgabe der Brandwacht

Die Brandwacht - Zeitschrift für Brand- und Katastrophenschutz ist das offizielle Presseorgan des Bayerischen Staatsministeriums des Innern in Bayern.

Mit einem Klick auf das "Brandwachtsymbol" gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft 3/2008). In diesem Heft sind u. a. die steigende Jugendkriminalität oder die Kennzeichnung von Atemluftflaschen Themen.

Viel Spaß!

Eine Frage der Ehre...