14. Oktober 2007

Leistungsprüfung Löschgruppe der FF Goßmannsdorf

Am vergangenen Freitag legten zwei Gruppen der Feuerwehr Goßmannsdorf die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ ab. Dabei legte die erste Gruppe die Prüfung in der Variante III mit Atemschutz ab, die zweite Gruppe, eine reine Bronze-Gruppe mit jungen Feuerwehrleuten, legte die Prüfung in der Variante I ohne Atemschutz ab.


Dabei blieben beide Gruppen in der Sollzeit. Trotz einiger kleiner Fehler, die von den Schiedsrichtern bemängelt wurden, zeigten die Frauen und Männer eine hervorragende Leistung, so die anwesenden Schiedsrichter KBM Anton Öder, KBM Dieter Schöll und KBM Gustav Zirkelbach.

Ein Dank gilt KBM Anton Öder und KBM Gustav Zirkelbach für die gute Vorbereitung. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren:

Thomas Gehrmann, Felix Hofmann, Katharina Hofmann, Andreas Klingler, Lukas Vetter, Andreas Wagenpfahl, Lisa Wagenpfahl (Stufe 1)

Bernd Deppisch, Sebastian Schott (Stufe 2)

Jürgen Deppisch, Stefan Kollert, Sylvia Wagenpfahl (Stufe 3)

Joachim Grüb, Christian Kollert (Stufe 4)

Udo Gerst (Stufe 5)

Holger Menth (Stufe 6)



Auf dem Bild: Holger Menth (Stufe 6) zusammen mit KBM Anton Öder, 1. Kdt. Manfred Deppisch, KBM Dieter Schöll und KBM Gustav Zirkelbach.

270 Sekunden und das Kinderzimmer brennt

Zuerst brennt die Matratze, dann die Kleidung, später das Bett - nach viereinhalb Minuten steht das ganze Kinderzimmer in Flammen. Das geht aus einer Studie hervor, die gestern bei den Braunschweiger Brandschutz-Tagen vorgestellt wurde.

Darin heißt es, dass es nur eine Sekunde dauert, mit einem Teelicht eine Matratze in Brand zu setzen. Das Feuer breitet sich so schnell aus, dass es in wenigen Sekunden auf die Kleidung und aufs Spielzeug übergreift.

"Nach viereinhalb Minuten ist der Raum ein einziger Feuerwall", sagte Professor Dietmar Hosser von der Technischen Universität Braunschweig. Früher sei man von rund 15 Minuten ausgegangen.

Gefahren lauern vor allem in Computern und Spielkonsolen. "Immer öfter breitet sich Feuer darüber aus", sagte Hosser. Durch einen Kurzschluss brennen sie rasend schnell ab und entwickeln giftiges Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. "Die meisten Menschen sterben nicht durch Feuer, sie sterben an einer Rauchvergiftung."

Ein an der Decke befestigter Rauchmelder im Kinderzimmer kann helfen. "In einigen Bundesländern wie Hessen und Rheinland-Pfalz ist das Pflicht - das ist in der Bauordnung so festgelegt", sagte der Experte. Doch eine Kontrolle, ob der Rauchmelder tatsächlich installiert sei, gebe es nicht.

In Niedersachsen entscheidet jeder selbst über den Kauf eines Rauchmelders. Hosser empfiehlt, ihn direkt über dem Computer oder der Spielkonsole anzubringen. "Brennt es woanders im Kinderzimmer, schlägt der Rauchmelder trotzdem Alarm." Ein zweites Gerät sei überflüssig.

Wichtig sei aber auch, dass das Gerät geprüft sei. Für die ganze Wohnung gebe es außerdem Rauchmelder, die über Funk verbunden seien. Brennt es in einem Zimmer, piepen alle anderen Geräte auch. Denn häufig merken Eltern viel zu spät, dass es im Kinderzimmer brennt. "Kinder zündeln gern unterm Bett - fängt die Matratze Feuer, trauen sie sich nicht mehr heraus."

Übung der Jugendfeuerwehren in Kleinochsenfurt

Person unter Ackerpflug eingeklemmt - gerettet

Transport einer verletzten Person zum Sammelplatz


Anlegen eines Brustbundes zum Sichern eines Kameraden

Landwirt zwischen Mähdrescher und Wand eingeklemmt

Gruppenfoto der gesamten Jugendfeuerwehren - Jugendwarte


Eine gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren Erlach, Zeubelried, Frickenhausen und Kleinochsenfurt fand am 13.10.2007 am Aussiedlerhof bei Kleinochsenfurt statt.

Ziele dieser Übung waren
- Personenrettung aus einem erhöhten Futtersilo
- Befreiung von eingeklemmter Person zwischen Wand und Mähdrescher
- Auffinden einer vermissten Person am Teich
- Aufbau von 4 x 2 Steckleiterteilen zum Begehen des Futtersilos
- Sicherstellung des Brandschutzes - Aufbau von 3 C-Rohr-Leitungen
- Verletztenbetreuung am Sammelplatz

Die Jugendlichen gingen bei der Abarbeitung der gestellten Aufgaben sehr geübt und koordiniert vor. Unter der "Anleitung" ihrer Jugendwarte und einigen Kommandanten gelang ihnen die Jugendübung sehr erfolgreich. Auch die anwesenden Beobachter Kreisbrandmeister Dieter Schöll und Anton Öder konnten für die sehr gute Ausbildungsarbeit der Jugendwarte nur Lob aussprechen.

Ein Dankeschön gilt auch dem 1. Kdt. von Sommerhausen, Richard Amend, für die Zurverfügungstellung des LF 8/II, nachdem sich die FF Ochsenfurt außer Stande sah, einem Teil seiner Ortsteile ein LF nicht zur Verfügung zu stellen.

Auch an den Eigentümer des Aussiedlerhofes ein Dankeschön für die Zuverfügungstellung des Übungsobjektes sowie an die FF Kleinochsenfurt, welche die kostenfreie Bewirtung für die Jugendlichen übernommen hat.

13. Oktober 2007

Prüfung TF in Reichenberg

Am 13.10.2007 legten 9 Kameraden des Abschnitt Mitte die Praktische und Schriftliche Prüfung zum Truppführer mit Erfolg ab. Auf dem Bild oben sehen wir zwei Kameraden beim Einsatz des Mehrzweckzuges mit loser Rolle als Prüfungsaufgabe.

In der Schriftlichen Prüfung wurde von den Prüflingen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Drei Prüflinge erreichten 49 von 50 möglichen Punkten.


Auf dem Bild sind die neuen Truppführer nach der mit Erfolg abgelegten Prüfung.
Hintere Reihe von Links Mathias Redelberger, Michael Ebert, Christian Huntscha, Julian Knappe, Sebastian Schott und KBM Anton Öder.
Vordere Reihe von Links Lehrgangsleiter KBM Dieter Schöll, Dimitri Rifert, Markus Bulheller, Bernd Deppisch und Udo Gerst.

Den erfolgreichen Teilnehmern nochmals Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

12. Oktober 2007

Einsatz Fa. Busch Lindflur

Zu einem Schwellbrand kam es am 11.10.2007 bei der Fa. Busch in Lindflur. Um ca 9:00 Uhr wurde der Kdt. der Feuerwehr Lindflur informiert das aus einem Abfallbunker Rauch aufsteigen würde. Darauf Alarmierte er einige Kameraden und KBM Dieter Schöll von dem Ereignis und fuhr mit seinem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen drang leichter Rauch aus dem Bunker in dem Getreideabfälle gelagert waren. Auf dem oberen Bild ist von der Brandstelle noch nichts zu sehen, nachdem das Tor des Bunkers geöffnet wurde.

Nachdem eine Wasserversorgung bereits aufgebaut war begann ein Radlader mit dem Ausräumen des Bunkers. Die Brandstelle wurde immer mit Sprühstrahl abgelöscht und angefeuchtet um ein aufwirbeln des Staubes zu verhindern. Nach ca 3 Stunden war das Lager soweit ausgeräumt das keine weitere Gefahr mehr für das Lager bestand. Die Ursache des Brandes war vermutlich feuchtes Gut das sich selbst entzündet hatte.



3. Workshop in Güntersleben

Am Samstag, 17. November 2007 findet in der Festhalle in Güntersleben der 3. Wokshop des KFV Würzburg statt.


Hierzu sind alle Kameradinnen und Kameraden herzlich eingeladen!

Themen sind u. a.:






  • Wirkungsweise Prevento-Sprayer

  • Rechtliche Beleuchtung

  • Löschtaktik

  • Einsatztaktische Besonderheiten beim Omnibusunfälle

  • Neue Fahrzeugtechnologien und die Auswirkungen auf unsere Rettungsarbeiten


Mit Klick auf das Bild kommen Sie zum Programm!

Wie Sie unsichtbare Gefahren richtig einschätzen!

Immer wieder kommt es nach starken Regenfällen zu Überflutungen von Straßen. Oftmals verstopfen dabei die Kanaleinläufe. Manchmal müssen Kanaldeckel und Einsätze entfernt werden, damit das Wasser ablaufen kann. Für diese Aufgabe erhält oft die Feuerwehr den Auftrag. Manchmal werden bei solchen Aktionen Vermutung und Wissen verwechselt. Unter Umständen kann diese Verwechslung tödlich enden.



Lesen Sie weiter mit Klick auf das Bild ...

11. Oktober 2007

Was ist die richtige Überhose für unsere Feuerwehr?

Anfang September 2007 startete das Bayerische Innenministerium den zeitlich begrenzten Zuschuss für die Beschaffung von Überhosen für den Brandeinsatz. Auch in anderen Bundesländern stehen die Feuerwehren vor der Frage, welche Überhose sie beschaffen sollen. Wir wollen Ihnen die Fragen und Antworten geben, anhand derer sie die für ihre Feuerwehr richtige Auswahl treffen können. Dieser Teil 1 zeigt die allgemeinen Beurteilungsmaßstäbe auf. Teil 2 und Teil 3 werden sich mit den Vorteilen und Nachteilen der verschiedenen Aufbauformen und Anwendungsvorgaben von Überhosen beschäftigen.Lesen Sie weiter mit Klick auf das Bild ...

Regensburg: Großeinsatz der Feuerwehr nach Brand in Zuckerfabrik

Meldung vom 08.10.2007, 17:09 Uhr - Quelle: Mittelbayerische
Regensburg: Großeinsatz der Feuerwehr nach Brand in Zuckerfabrik
Ein Sachschaden in Höhe von zirka 4000 Euro entstand bei einem Brand, der am Montag in der Regensburger Zuckerfabrik ausbrach. Zu dem Feuer war es gegen 7.30 Uhr gekommen, als eine Trommel, in der Rübenschnitzel getrocknet werden, aus bislang noch unbekannter Ursache Feuer fing. Dabei verbrannten rund 25 Tonnen Futtermittel. Zur Brandbekämpfung im Einsatz waren neben der Regensburger Berufsfeuerwehr auch die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr von Weichs und Burgweinting.
Da die Situation vor Ort vorübergehend als kritisch eingestuft wurde, hatte der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr sicherheitshalber die höchste Alarmstufe ausgelöst, so dass insgesamt rund 100 Feuerwehrmänner im Einsatz waren. Menschen waren nach Auskunft von Brandoberamtsrat Johann Eibl zu keiner Zeit in Gefahr. Die Ermittlungen der Brandursache hat mittlerweile die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen.

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Interessant ist dieser Einsatz, da in der Zuckerfabrik Ochsenfurt in der Vergangenheit zu vergleichbaren Einsätzen gekommen ist. Dank einer schlagkräftigen Werkfeuerwehr der Südzucker Ochsenfurt, wurden Personenschäden vermieden und die Sachschäden begrenzt.

Vorstellung der Firma RFS in Winterhausen

Zum Schluss der Berichte über die Vorstellung der Firma Real Fire Systems (RFS) in Winterhausen noch ein paar eindrucksvolle Bilder. Die beiden Videos sind wie gewohnt mit Ton!

Insgesamt konnten an diesem Abend innerhalb von drei Stunden 6 Durchgänge mit je 4 Atemschutzgeräteträgern durchgeführt werden.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die Firma TEGA Gas aus Marktbreit, die das für den Betrieb der Anlage notwendige Flüssiggas bereitgestellt hat.







CSU-Plan: Feuerwehr statt Bundeswehr

Wenn es nach dem Willen der CSU geht, leisten Wehrpflichtige demnächst ihren Dienst bei Feuerwehr, Polizei oder beim Katastrophenschutz. Über den Plan, die Wehrpflicht durch eine Dienstpflicht zu ersetzen, soll auf dem nächsten CSU-Parteitag abgestimmt werden. Die CSU möchte damit mehr Wehrgerechtigkeit und sieht darin eine Weiterentwicklung des Wehrdienstes.

Kritik an dem Plan kommt vor allem von den Grünen. Durch eine Dienstpflicht würde das Zwangsarbeitsverbot unterwandert. Auch sei der Plan verfassungsrechtlich bedenklich und widerspreche, den Grünen zufolge, dem Völkerrecht.

Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, hat die Pläne in der Passauer Neuen Presse scharf kritisiert: "Das ist nicht akzeptabel. Volkstümlich ausgedrückt handelt es sich um bajuwarischen Blödsinn." So sei Polizeiarbeit Profiarbeit. "Wehrpflichtige im Rahmen einer Dienstpflicht zur Polizei zu schicken, würde eine Entprofessionalisierung der Inneren Sicherheit bedeuten", sagte der Gewerkschaftschef.

www.112WEB.de meint dazu: Wehrpflichtige im Rahmen einer Dienstpflicht zur Feuerwehr zu schicken ist Blödsinn. Nicht umsonst steht bei der Feuerwehr das Wort "freiwillig" vorne an. Klar, man kann Wehrpflichtige zwar auf einen Feuerwehr-Grundlehrgang oder einen Atemschutz-Lehrgang schicken. Um etwas mitzunehmen, müssen es die (Feuerwehr)-Leute aber auch gerne tun. Es bringt nichts, wenn sie zwar die Bescheinigung bringen, aber im Grunde keine Lust auf den Feuerwehrdienst haben. Das bringt sie selbst und auch die Kameraden in höchste Gefahr.

9. Oktober 2007

Neue Ausgabe der Brandwacht

Die Brandwacht - Zeitschrift für Brand- und Katastrophenschutz ist das offizielle Presseorgan des Bayerischen Staatsministeriums des Innern in Bayern.

Mit einem Klick auf das "Brandwachtsymbol" gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft 5/2007). In diesem Heft sind u. a. das Sonderförderprogramm für Überhosen oder die Unwetterkatastrophe in Ober- und Mittelfranken Themen.

Viel Spaß!

Übung am 08.10.2007 bei der Fa. Echter-Druck

Bei der Übung wurde ein Brand in der Absauganlage für Papierabfälle angenommen, der eine Verrauchung des Lagers für Papierabfälle und des Papierrollenlagers nach sich zog. Im gesamten Bereich wurden 14 Personen vermisst wobei eine Person davon unter einem Stapler eingeklemmt war. An der Übung nahmen 6 Feuerwehren teil. Als Beobachter der Übung waren anwesend KBR Heinz Geißler, KBI Alois Schimmer, der 2 Bgm. aus Reichenberg Karlheinz Schmidt und von der Fa. Echter-Druck die Herrn Winter und Winkler.

Im Abschnitt I wo die Feuerwehren Geroldshausen und Albertshausen eingesetzt waren wurde die Brandbekämpfung und Menschenrettung im 1 OG vorgenommen. Hier wurde die Menschenrettung auch über eine Tragbare Leiter vorgenommen.



Im Abschnitt II wo die Feuerwehren Reichenberg und Lindflur eingesetzt waren wurde die Eingeklemmte Person mit Hilfe von Hebekissen befreit und das Papierlager nach vermissten Personen abgesucht. Im Außenangriff waren zwei B Rohre im Einsatz.



Im Abschnitt III wo die Feuerwehren Fuchsstadt und Essfeld eingesetzt waren wurde die Menschenrettung im Papierrollenlager und im Lager für Papierabfall durchgeführt.


Um die Geretten Personen kümmerte sich der HVO Essfeld der vom HVO Reichenberg unterstützt wurde.



Bei der Übung waren insgesamt 76 Mann im Einsatz, 10 Atemschutztrupps durchsuchten die Einsatzabschnitte und Retteten die Personen. Hierfür nochmals Herzlichen Dank für die gezeigte Leistung. Nach der Abschlussbesprechung spendierte die Fa. Echter-Druck für die Einsatzkräfte eine Brotzeit und Getränke.
Schade ist nur das die Feuerwehr Giebelstadt keine Zeit fand um Ihre Feuerwehrkameraden bei der Übung zu unterstützen nachdem Sie hierzu Alarmiert wurden.


Fahrzeugübergabe der FF Albertshausen am 14.10.2007


Sehr geehrte Kameraden, die Freiwillige Feuerwehr Albertshausen feiert am 14. Oktober 2007 die Übergabe des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF-W) im Feuerwehrgerätehaus. Mit einem Segnungsgottesdienst um 11 Uhr und anschließender Fahrzeugübergabe beginnt der Festtag. Im Anschluß wird ein zünftiger Spanferkelrollbraten mit Klößen und Kraut, sowie Grillspezialitäten als Mittagessen angeboten. Neben einem kleinen Kinderprogramm ist am Nachmittag eine Einsatzübung mit den neuen Fahrzeug und schwerem Atemschutz, sowie die Demonstration einer Fett- und Sprühdosenexplosion geplant. Kaffe- Kuchen und leckeres vom Grill sorgen den ganzen Tag für das leibliche Wohl. Die Freiwillige Feuerwehr Albertshausen würde sich freuen, euch als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.


8. Oktober 2007

Vorstellung der Firma RFS in Winterhausen

Am vergangenen Dienstag fand, wie berichtet, am Feuerwehrgerätehaus in Winterhausen eine Vorstellung durch die Firma Real Fire Systems (RFS) statt. Inhalt dieser Vorstellung war ein Hohlstrahlrohrtraining für Atemschutzgeräteträger.

Vor Beginn eines jeden Durchgangs rüsteten sich vier Atemschutzgeräteträger aus, jeder Trupp bekam neben der üblichen persönlichen Schutzausrüstung noch ein Hohlstrahlrohr mit auf den Weg. Der erste Trupp musste dann die Eingangstüre öffnen. Hierbei kam dem Trupp ein Flash Over entgegen. Der zweite Trupp sicherte immer den vorangehenden Trupp ab. Nach der Eingangstüre warteten dann verschiedene Brände auf die Atemschutzgeräteträger.


Nachdem diese gelöscht waren, musste der erste Trupp durch die Fahrzeughalle in einen verrauchten Nebenraum. In diesem Raum musste eine Person gerettet werden und anschließend unter Sicherung des zweiten Trupps wieder durch die Flash Box zum Eingang zurückgebracht werden. Danach musste nochmals durch die Flash Box gegangen werden, um das Strahlrohr in der Fahrzeughalle wieder zu holen. Insgesamt mussten somit beide Trupps mehrmals durch die Flash Box und die verschiedenen Brände löschen. Zum Schluss durfte dann jeder Trupp nochmal am Firecase einen Flächenbrand ablöschen.


Insgesamt ist das Trainingsprogramm um das Hohlstrahlrohr eine echte Alternative zu den Brandübungscontainern bzw. wäre es eine sinnvolle Erweiterung für die Ausbildung für Atemschutzgeräteträger.


Das erste Video zeigt die Atemschutzgeräteträger beim Ablöschen eines Brandes in der Flash Box. Das zweite Video zeigt einen Flächenbrand am Firecase. Beide Videos sind mit Ton!



Weitere Bilder und Videos werden hier in Kürze nochmals veröffentlicht.

5. Oktober 2007

Tag der Jugendflamme in Ochsenfurt

Am Tag der Jugendflamme absolvierten 12 Jugendliche die Jugendflamme in den drei verschiedenen Stufen. 3 Feuerwehranwärter legten die Stufe 1, 5 die Stufe 2 ab und 4 traten bei der 3. Stufe an.


Dank der guten Ausbildung durch die Jugendwarte Ronny Streblow und Stefan Heizenröther verlief die Abnahme sehr erfolgreich.



Der Kreisjugendwart Stefan Hupp freute sich die Jugendflammen an die erfolgreichen Prüflinge zu überreichen.


Auch KBI Alois Schimmer und Kdt. Wolfgang Rapps dankten den Jugendfeuerwehrlern für Ihren Einsatz und gratulierten herzlichst.

Wissenstest 2007

Am Samstag, 20.10.2007, findet ab 9:00 Uhr der diesjährige Wissenstest des Abschnittes Mitte im Feuerwehrhaus in Eibelstadt statt.


Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wurden die Wehren wie folgt eingeteilt:



  • 09:00 Uhr: FF Ochsenfurt / FF Goßmannsdorf

  • 09:45 Uhr: FF Winterhausn / FF Eibelstadt

  • 10:30 Uhr: FF Erlach, FF Kleinochsenfurt, FF Zeubelried, FF Frickenhausen

  • 11.15 Uhr: FF Kirchheim, FF Giebelstadt

  • 12:00 Uhr: FF Geroldshausen, FF Reichenberg

  • 12:45 Uhr: FF Hohestadt, FF Sommerhausen

Die Teilnehmer und Ihre Begleitpersonen werden gebeten, zu den o. g. Uhrzeiten pünktlich und in Schutzbekleidung / Dienstuniform zu erscheinen.

Termine Oktober / November 2007

Auch diesen Monat haben wir wieder eine kleine Übersicht zu den Terminen im Abschnitt Mitte.


Bitte auf das Bild klicken!

3. Oktober 2007

Vorstellung der Firma RFS in Winterhausen

Am gestrigen Dienstag fand am Feuerwehrgerätehaus in Winterhausen eine 3-stündige Vorstellung durch die Firma Real Fire Systems (RFS) aus Baden-Württemberg statt. Inhalt dieser Vorstellung war ein Hohlstrahlrohrtraining für Atemschutzgeräteträger in Verbindung mit der Vorführung des Produktes FIRECASE Flash Box, das auch angemietet werden kann.

Das Hohlstrahlrohrtraining unter dem Motto "sehen - erleben - begreifen" ist ein Trainingsprogramm mit einem spektakulärem Kontrast zu den bereits am Markt befindlichen Systemen wie Brandhäuser oder Brandübungscontainer, da alles im Freien und unter Beobachtung von allen Teilnehmern stattfindet.

Das Hohlstrahlrohrtraining war in drei Bereiche gegliedert:

1. FIRECASE Power Pack Training:

Mit diesem Modul wurde auf eindrückliche Art und Weise an einem Fassbrand kombiniert mit einem Ventilbrand an einer Gasflasche geübt. Hier konnten Angriffstaktiken wie z. B. frontaler oder seitlicher Angriff mit dem Hohlstrahlrohr optimal geübt werden. Über eine zusätzliche Funktion konnte zusätzlich Flüssiggas in das Ventil oder das Fassmodul eingespeist werden, sodass hier nochmals die Hitze- und Flammenintensität erhöht wurde. Ziel dieser Übung war das Gefühl für das Hohlstrahlrohr zu entwickeln, die Flammen lenken, holen oder wegdrücken zu können und die Sicherheit im Umgang mit dem Hohlstrahlrohr zu bekommen.


2. FIRECASE Flash Box Training (Bild oben):
Durch die mobilen Wände und das flexible Modulsystem konnte das Übungssenario schnell verändert werden. Somit wurden alle Teilnehmer immer wieder vor neuen veränderten Aufgaben gestellt. Ziel war es, mit den veränderten Umständen richtig umgehen zu können oder die richtige strategische Vorgehensweise z. B. bei einer heißen Tür mit Türrahmenbrand zu wählen.


3. FIRECASE Flächenbrand Training (Bild oben):
Zusätzlich wurde anschließend noch das Lenken der Flammen mit der großen Brandwanne geübt. Durch dieses offene Modul und der Arbeit im Freien entstand ein deutlicher Mehrwert für das Training, da die anderen Teilnehmer direkt die Übung beobachten konnten.


Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Firma TEGA Gas aus Marktbreit, die gegen einen kleinen Beitrag das für den Betrieb der Anlage notwendige Flüssiggas (8 Flaschen mit je 33 kg) bereitgestellt hat. Ohne diese großzügige Unterstützung wäre diese Vorstellung nicht möglich gewesen.


Ein weiterer Bericht über den Ablauf der Vorstellung folgt hier in Kürze. Außerdem werden einige Bilder und Videos veröffentlicht werden!

1. Jugendfeuerwehr-Tag im LEGOLAND® Deutschland

Als einzige Jugendfeuerwehr aus dem Abschnitt Mitte war die FF Zeubelried am vergangenen Samstag im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg auf dem 1. Jugendfeuerwehr-Tag.
Die 6 Jugendlichen um Jugendwart Jochen Schwarz und Betreuer Stefan Bulheller hatten jede Menge Spaß bei traumhaften Wetter. An diesem Tag herrschte großer Andrang an Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Freistaat Bayern, die sich alle nach Günzburg auf den Weg gemacht hatten.


Neben verschiedenen Attraktionen und Vorführungen stellte die Firma Ziegler auch ein LF 10/6 sowie ein TSF vor.

1. Oktober 2007

20.000 "Klicks" in 10 Monaten

Innerhalb von nur 10 Monaten (27.11.2006 bis 30.09.2007) wurde unsere Homepage www.abschnitt-mitte.de von 20.000 Interessierten besucht.

Zur stetigen Steigerung der Besucherzahlen trägt ausschließlich die Arbeit der ehrenamtlichen Kameraden bei, die für uns alle, immer wieder neue und aktuelle Informationen online stellen.

Außerdem wurde im September 2007 noch ein Rekord aufgestellt: 56 Berichte wurden alleine in diesem Monat veröffentlicht, so viele wie noch nie in einem Monat.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur Verteilung der "Klicks" nach Wochentagen!

Digitalfunk - Pressemitteilung Nr. 332/07 - München, 01. Oktober 2007

Umfangreicher Test für BOS-Digitalfunk auf Münchner Oktoberfest
Beckstein: "Größtes Volksfest der Welt bietet ideale Rahmenbedingungen"

"Mit dem umfangreichen Test zur Erprobung des Digitalfunks auf dem Münchner Oktoberfest wollen wir unter Einbindung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst feststellen, wie sich die neue Technik auch in einem Umfeld mit vielen Einflussfaktoren bewährt. Das größte Volksfest der Welt bietet dafür die idealen Rahmenbedingungen, von der Lautstärke und den Menschenmassen im Bierzelt bis zu zahlreichen elektronischen Einflüssen durch die Fahrgeschäfte und die erfahrungsgemäß hohe Zahl von zeitgleichen Handynutzungen. Echte Einsätze werden allerdings nach wie vor über den gewohnten analogen Funk abgewickelt", betonte Innenminister Dr. Günther Beckstein anlässlich der Vorstellung des Testbetriebs am 1. Oktober 2007 vor der Wiesn-Wache der Polizei. Um die Qualitätssteigerung durch die Einführung des Digitalfunks der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) darzustellen, führte Innenstaatssekretär Georg Schmid Funkgespräche mit einem digitalen Funkgerät zu einer Einsatzgruppe der Polizei, einer Fahrzeugbesatzung der Berufsfeuerwehr München und zu einem Tragetrupp der Rettungswache. Darüber hinaus demonstrierte er die bundesweite Dimension des Digitalfunks durch einen Funkruf nach Baden-Württemberg. Dort ist ebenfalls eine Testanlage in Betrieb.

Mit dem von Bund und Ländern am 1. Juni 2007 unterzeichneten Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb des bundesweiten Digitalfunks ist der Startschuss für die bundesweite Einführung der neuen Technik gefallen. Bayern gehört zu den ersten Ländern, in denen der Aufbau beginnt. Hier startete der Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit dem Aufbau einer sogenannten Referenzplattform in München. Sie ist seit August 2007 am Standort des Polizeipräsidiums München in Betrieb. Dabei handelt es sich um eine Testanlage, die erste Erprobungen der Digitalfunktechnik ermöglicht. Gleichzeitig wurde mit den konkreten Planungen zum Aufbau des ersten regulären Netzabschnitts München und Umgebung einschließlich des Zubringers zum Flughafen München begonnen. Parallel zum Aufbau des eigentlichen Funknetzes können somit im Rahmen der Referenzplattform erste praktische Erfahrungen mit dem Digitalfunk gewonnen werden.

Tödlicher Verkehrsunfall mit einem Einsatzfahrzeug

Im Rahmen einer Einsatzfahrt fuhr am 01.10.07 gegen 06:45 Uhr ein schweres Löschfahrzeug der FF Bad Birnbach (Landkreis Rottal-Inn) von Bad Birnbach in Richtung Egglham. Am Ortsrand auf der Grotthamer Straße, Höhe Hs.-Nr. 43, geriet das Feuerwehrfahrzeug mit den rechten Rädern auf das rechte Bankett, weshalb der 52jährige Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges nach links steuerte. Im Anschluß geriet das Feuerwehrfahrzeug ins Schleudern und nach 50-70 m kam das Feuerwehrfahrzeug nach links von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum, in dem angrenzenden Gartengrundstück. Der Aufprall erfolgte am Feuerwehrfahrzeug links vorne.

Der Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges, ein 52jähriger Mann aus Bad Birnbach, erlitt bei dem Aufprall tödliche Verletzungen. Die vorne rechts befindliche Feuerwehrfrau und die auf den Rücksitzen befindlichen 3 Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt und mussten im Schockzustand in die Krankenhäuser Pfarrkirchen und Eggenfelden eingeliefert werden.

Nach ersten Schätzungen entstand am Feuerwehrfahrzeug ein Schaden von ca. 100.000 Euro. Die Grotthamer Straße war im Bereich des Ortes Bad Birnbach bis 11.20 Uhr gesperrt. Das Feuerwehrfahrzeug musste mit einem schweren Kranfahrzeug geborgen werden. Der Sachschaden am Gartengrundstück kann noch nicht gesagt werden.

Vor Ort waren mehrere Feuerwehrfahrzeuge, u.a. Kreisbrandrat und Kreisbrandmeister. Ebenso mehrere BRK-Fahrzeuge und ein Seelsorger. Zur genauen Feststellung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger der DEKRA eingeschaltet.