14. Juni 2007

Airbags bei THL-Einsätzen

Die Streitfrage ist seit Jahren, ob von unausgelösten Airbags bei THL-Einsätzen Gefahr für Opfer und Retter ausgeht, oder nicht. Deshalb hat der Kreisfeuerwehrverband Lichtenfels zusammen mit der Firma Lukas und dem ADAC einen Versuch durchgeführt, bei dem unter einsatznahen Bedingungen absichtlich Gasgeneratoren durchtrennt wurden.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Video!

In den beiden weiteren Videos werden die beiden Stufen eines zweistufigen Airbags nacheinander gezündet. Im Normalfall werden beide Stufen gleichzeitig gezündet.



FF Ochsenfurt beim Landesentscheid

Am 09.06.2007 fand der Landesentscheid des Bundesjugendwettbewerbs in Neumarkt i.d. Opf. statt. Als erste Wehr im Landkreis Würzburg, nahmen die Jugendlichen der FF Ochsenfurt / FF Kleinochsenfurt teil.

Mit Platz 19. wurde hierbei ein beachtliches Ergebnis erzielt - wichtig ist, dass ausschließlich die 4 bestplazierten Wehren des Bezirksentscheids zur Teilnahme berechtigt waren.
(Bilder KFV Schweinfurt)




Information und Hinweise für den richtigen Umgang mit Feuer

Kinder sind vom Feuer fasziniert. Das weiß man nicht erst seit dem "Paulinchen" aus dem Struwwelpeter, das, als die Eltern ausgegangen waren, mit Streichhölzern spielt und damit einen Brand verursacht. In dem Fall geht die Geschichte böse aus. Damit dies nicht passiert, gibt es auf der Internetseite www.das-sichere-kind.de Informationen, Hinweise und Praxistipps für den richtigen Umgang mit Feuer.
Kinder und Jugendliche verursachen pro Tag in Deutschland über 20 Brände. Mehr als die Hälfte davon gehen auf das Konto von Kindern unter 14 Jahren. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bietet auf seiner Homepage www.das-sichere-kind.de Expertenwissen zur Brandschutzerziehung. Fachleute der Feuerwehr stehen mit praktischen Ratschlägen für Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher zur Seite. Reinklicken lohnt sich also auf jeden Fall!

Termine Juni / Juli 2007

Auch diesen Monate gibt es wieder eine Übersicht der bisher bekannten Termine für Juni / Juli 2007 (bitte auf das Bild klicken).

12. Juni 2007

Hinweise zur Führerscheinkontrolle im Feuerwehrdienst

Der DFV-Fachausschuss 6 Einsatz/Löschmittel/Umweltschutz hat festgestellt, dass nicht nur der Fahrer bestraft werden kann, wenn er ohne Fahrerlaubnis fährt. Gleiches droht auch demjenigen, der Halter oder bei der Feuerwehr als Dienstvorgesetzter das Fahren ohne Fahrerlaubnis zulässt. Das ist nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit Absatz 2 Nr. 2 StVO auch das fahrlässige Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar. In diesem Zusammenhang ist in letzter Zeit vermehrt die Frage gestellt worden, ob es erforderlich ist, durch regelmäßige Prüfungen festzustellen, ob ein Feuerwehrangehöriger im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist.


Abgesehen davon, dass mit solchen Prüfungen ein Fahren ohne Fahrerlaubnis nur verhindert werden könnte, wenn sie täglich erfolgten, werden die Sorgfaltspflichten von der Rechtsprechung eindeutig definiert:

1. Es besteht die Pflicht, sich vom Vorhandensein der entsprechenden Fahrerlaubnis zu überzeugen (OLG Frankfurt a.M., NJW 1965, 2312)

2. Dieser Pflicht kommt nur nach, wer sich den Führerschein zeigen lässt (BGH VRS 34,354)

3. Ist die Fahrerlaubnis vorgezeigt worden, so sind weitere Prüfungen nur erforderlich, wenn begründete Anhaltspunkte vorliegen, dass die Fahrerlaubnis nicht mehr besteht (Bay. ObstLG DAR 1978, 168, DAR 1988, 387)

(Quelle: Deutscher Feuerwehrverband)

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur aktuellen Juni-Ausgabe.

Viel Spaß!

11. Juni 2007

Christoph 18 ab Montag 11.Juni im TV

Fünf Tage lang begleitete Wolfram Kuhnigk mit seiner Kamera den in Ochsenfurt stationierten Rettungshubschrauber Christoph 18 bei seinen Einsätzen. Der 38 jährige sammelte bei den etwa 20 Einsätzen in dieser Zeit Material für seine Reportage über die Rettungskette in Deutschland. Dazu war er täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang 14 Stunden am Hubschrauberlandeplatz in Bereitschaft um jederzeit mit Pilot Karl-Heinz Weichert, einem Rettungsassistenten und einem Notarzt starten zu können. Zwei schwere Verkehrsunfälle bei Eibelstadt und auf der Autobahn hat er miterlebt und zweimal wurden Personen auf der Strasse erfolgreich reanimiert. Dabei hat der selbstständige Produzent auch schon mal die Kamera liegengelassen um selber mit anzupacken. Denn Kuhnigk ist auch gelernter Rettungsassistent und fuhr eine Zeitlang in seiner Heimatstadt Dortmund einen Notarztwagen. Vor der Dreharbeit in Ochsenfurt war der Filmemacher mit seinem Kamerateam eine Woche in der Würzburger Uniklinik. Dort filmten sie im hochmodernen Zentrum für operative Medizin.

Die insgesamt fünf Beiträge, die aus den Recherchen Kuhnigks in Ochsenfurt und Würzburg entstehen, werden ab Montag den 11. Juni jeweils zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr in der Sendung Explosiv auf RTL gesendet. Der Titel lautet: Anflug auf den Schockraum, 14 Stunden auf Leben und Tod.

10. Juni 2007

Bilder vom Jugendzeltlager in Neubrunn

Das große Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Würzburg fand vom 30.05. - 03.06.2007 in Neubrunn statt. Die ersten Bilder sind bereits online.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zu den Bildern!

Neue Ausgabe der Brandwacht

Die Brandwacht - Zeitschrift für Brand- und Katastrophenschutz ist das offizielle Presseorgan des Bayerischen Staatsministeriums des Innern in Bayern.

Mit einem Klick auf das "Brandwachtsymbol" gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft 3/2007).

Viel Spaß!

Eine Party im Blaulicht-Milieu

Tag für Tag retten sie Leben. Doch diese Nacht gehört ausnahmsweise einmal ihnen – den Jungs und Mädels aus dem „Blaulicht-Milieu".
Polizisten, Feuerwehrler, Ärzte, BRKler, Krankenhausbedienstete, THWler und all jene, die jeden Tag für andere da sind feiern am Dienstag, 12. Juni, ab 20 Uhr auf zwei Areas in der Diskothek „Boot“ im Alten Hafen. In dieser Nacht sind aber auch alle eingeladen, die gerne im „Blaulicht-Milieu" feiern wollen.
Die Idee entstand bei der Gewerkschaft der Polizei. Seit der ersten Veranstaltung 2001 steigt jedes Jahr mindestens eine Party in Nürnberg und in Würzburg. Gefeiert wird immer für einen guten Zweck. Bisher wurden schon mehr als 25 000 Euro gespendet.
Karten gibt es im Vorverkauf bei Ralf Küttenbaum, Tel. (0171) 5821298 oder (09 31) 4106601, E-Mail: kuett@jg-gdp.de.

Für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken.

8. Juni 2007

Pressemeldungen der Polizei

Aktuelle Berichte von Einsätzen in unserem Abschnitt können seit einiger Zeit über unseren Link auf die Homepage der unterfränkischen Polizei eingesehen werden.

Hier wird tagesaktuell über alle Vorkommnisse im Bezirk berichtet.

(Bitte auf das Bild klicken - dann kommt man zur Homepage)

Sommergewitter: Das Haus ist der sicherste Ort

Sieben goldene Regeln der Feuerwehr gegen Blitzschlaggefahren

Gewitter bergen tödliche Gefahren für alle Menschen im Freien – und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen.
In heißen Sommermonaten kommen Gewitter besonders häufig vor, und nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig vor dem Unheil.
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gibt sieben Sicherheitstipps:

• Begeben Sie sich sofort in ein festes Gebäude oder setzen Sie sich in ein
Kraftfahrzeug, wenn Sie erste Anzeichen eines Gewitters bemerken.

• Wenn Sie im Freien überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen
Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung.

• Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und
andere Metallkonstruktionen.

• Im geschlossenen Wald hocken Sie sich ebenfalls hin – mindestens drei
Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt.

• Denken Sie im Straßenverkehr daran, dass ein Blitzschlag sie kurzzeitig
blenden kann und Überspannungen Ampel- und andere Signalanlagen
beeinträchtigen können.

• In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen
sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das
Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die
Stecker der Elektrogeräte herausziehen.

• Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der Notrufnummer 112. Bitte
halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und
melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende
des Unwetters.
(Information des DFV - http://www.dfv.org/startseite/060731_Info_45_Gewitter.pdf)

Baumaßnahme in Ochsenfurter Altstadt

Bedingt durch die aktuellen Sanierungsmaßnahmen der Ochsenfurter Altstadt, kann sich die Feuerwehr die notwendige Zugänglichkeit nur mit größeren Aufwand verschaffen.

Um jedoch im Brandfall alle Schutzobjekte schnellstmöglich erreichen zu können, hat die FF Ochsenfurt, FF Kleinochsenfurt und WF Südzucker ein Anfahrtsübung durchgeführt.

Fazit:
Mit den "kleineren" Fahrzeugen wurde es möglich, nahezu alle Bereiche anzufahren.
Die Problematik wird auf den beiliegenden Bildern ersichtlich.











(Bilder von Eberhard Öhler - KSO)

7. Juni 2007

Leistungsprüfung der FF Herchsheim

Am 06.06.2007 stellten sich zwei Gruppen der Leistungsprüfung Löschgruppe Variante 1 den Schiedsrichtern KBM Schöll, KBM Zirkelbach und 1Kdt. Karsten Ott aus Reichenberg. Die Prüfung legten mit Erfolg am neuem Fahrzeug folgende Kameraden ab.

Stufe 6 Gold Rot Günter Pfeuffer und Friedrich Bruder

Stufe 4 Gold Blau Matthias Schirmer, Christoph Lörke, Stephan Ruhl und Holger Schmidt

Stufe 3 Gold Katja Popp, Thomas Hofmann und Markus Wudy

Stufe 2 Silber Anna-Lena Veeh

Stufe 1 Bronze Christian Rassmann und Stefan Edelmann


Den Teilnehmern hier an dieser Stelle nocheinmal Herzlichen Glückwunsch zur Bestandenen Leistungsprüfung vor allen den beiden Kameraden die die Endstufe Gold-Rot ablegten.

6. Juni 2007

St. Florian hält das JF-Landkreiszeltlager (fast) trocken

Das Landkreiszeltlager der Jugendfeuerwehr des Landkreis Würzburg war wieder ein voller Erfolg. Ca. 180 Jugendliche aus 17 Feuerwehren verbrachten 5 ereignisreiche Tage auf dem Zeltplatz in Neubrunn. Am Dienstag machte zwar der Dauerregen dem Aufbauteam ordentlich zu schaffen. Doch dennoch arbeitete das eingespielte Orga-Team (Organisations-Team) unermüdlich. Wie alle Jahre wurde die Küche, des Hauptzelt, San-Bereich und Orga-Zelt aufgebaut. Darunter litt natürlich auch der Platz an einigen Stellen, dies wurde jedoch mit Sägespänen behoben.




Am Mittwoch reisten die Gruppen an und von da an hatte der Himmel ein einsehen mit den Floriansjüngern und bescherte ihnen nun fünf trockene Zeltlagertage. Am Abend folgte ein Karaoke-Abend, bei dem jeder seine Lieblingssongs zum Besten geben konnte. Ein Fun-Fahrrad gewann Chelse aus Unterpleichfeld.





Am darauffolgenden Donnerstag folgten unterschiedliche Besichtigungstouren. Zu den Firmen König & Bauer, Rexroth, Warema, sowie Feuerwehrschule, Tunnelhilfszug, Bereitschaftspolizei usw. um nur einige zu nennen. Nach diesem interessanten aber auch anstrengenden Tag konnte man sich gemütlich in der "Langen Kino-Nacht" entspannen.



Sportlich gestaltete sich der Freitag. Bei einem Volleyball-Turnier wurde der Meister ermittelt. Nach vielen spannenden Spielen konnte sich die Mannschaft aus Wolkshausen durchsetzten und gewann das Turnier.




Ab 21:30 Uhr folgte die obligatorische Nachtwanderung. In Gruppen zu ca. 15 Personen wurde in 10 minütigem Abstand los marschiert. Auf der 8 km langen Wandrung waren ebenfalls drei Spielstationen zu absolvieren. Das Team Moos/Veithöchheim sammelte hier die meisten Spielpunkte und konnte einen kleine Pokal in Empfang nehmen.


Am Samstag findet traditionell die Lagerolympiade statt. Bei vielen unterschiedliche Spielen wurde die Geschicklichkeit, der Teamgeist, Zielgenauigkeit und Feuerwehrkönnen auf die Probe gestellt.






Ein Höhepunkt des Zeltlagers ist der Lagergottesdienst, zu dem wieder viele Gäste begrüßt werden konnten. Unteranderem stelv. Landrat Brohm, der Bürgermeister von Neubrunn Rick und die Feuerwehrführung des Landkreises, KBR, KBI´s und KBM´s.





Bei der Abschluss-Disco heizte der DJ Markus aus Geroldshausen kräftig ein. Zu aktuellen und vielen alten Hits wurde kräftig gefeiert.






Alle waren sich einig. Es war wieder einmal ein super schönes Zeltlager. Kreisjugendwart Stefan Hupp unterstützt von seiner Frau Nicole und das ganze Helfer-Team hatte hervorragende Arbeit geleistet. Die Teilnehmer dieses Zeltlagers freuen sich schon auf das Nächste, das im August 2008 in Aub stattfinden wird. Alle die nun Neugierig sind, sind natürlich auch herzlich eingeladen zu einem Wiedersehen in Aub.

Aktualisierte Onlinefassung der GUV-G 9102

Seit April 2007 gibt es eine aktualisierte Onlinefassung der GUV-G 9102 (Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr).

Gegenüber der vorhergehenden Onlinefassung April 2006 wurde auf der Seite 78 die Häufigkeit der Belastungsprüfung für Luftheber 0,5 + 1,0 bar korrigiert.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur Onlinefassung.

5. Juni 2007

Wohnungsbrand in Giebelstadt


Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage mussten die Feuerwehren zu einem Brand in Giebelstadt ausrücken. In einem Mehrfamilienhaus in der Gartenstrasse brannte um 17 Uhr 30 eine Wohnung im ersten Stockwerk total aus. Das Feuer griff auch in eine darüberliegende leerstehende Dachwohnung über. Mit drei Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften die Wehren aus Giebelstadt, Allersheim, Sulzdorf und Essfeld die Flammen von innen und von außen. Um die Glutnester zu beseitigen deckten die Feuerwehrleute das Dach teilweise ab. Zusätzlich mussten sie die Isolierung im Bereich der Dachschräge öffnen um die letzten Brandherde zu löschen. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Der Inhaber der Wohnung war seit dem Morgen in der Nachbarschaft tätig. Wie das Feuer entstanden ist kann er sich auch nicht erklären. Das werden jetzt die Brandfahnder von der Würzburger Kripo herausfinden. Der Schaden an Haus und Wohnung beläuft sich nach ersten Schätzungen über 100000 Euro. Nachdem das Objekt noch mit einer Wärmebildkamera nach restlichen Glutnestern durchsucht wurde konnte die FFW Giebelstadt um 18 Uhr 55 Feuer aus melden.




4. Juni 2007

Feuerwehren im Abschnitt Mitte / Nachbarwehren

Zu Zwecken der Übersichtlichkeit haben wir an dieser Stelle eine Liste der Freiwilligen Feuerwehren aus unserem Abschnitt / Nachbarwehren mit einer Internetseite zusammengestellt:

Diese Liste wird ständig aktualisiert.

Bundesweiter digitaler BOS-Funk kann starten

Auf der Konferenz der Innenminister des Bundes und der Länder ist heute das Verwaltungsabkommen für den Aufbau eines digitalen Funknetzes unterzeichnet worden, das von den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) benutzt wird. Das Verwaltungsabkommen regelt die Kostenverteilung beim bundesweiten Ausbau des Funknetzes sowie die Verantwortlichkeit der einzelnen Bundesländer. Außerdem institutionalisiert das Abkommen die Rolle der unlängst gegründeten Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS). Sie kann jetzt Aufträge vergeben und Ausschreibungen für den Aufbau und die Wartung des Funknetzes veröffentlichen.

Das Gesamtprojekt eines digitalen BOS-Funks wird derzeit auf 4 Milliarden Euro veranschlagt und soll nach den heutigen Planungen bis 2010 abgeschlossen sein. In diesen Zahlen sind schon getätigte Investitionen einzelner Länder nicht enthalten. So arbeiten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm bereits mit dem abhörsicheren Digitalfunk.


Neben dem Aufbau des flächendeckenden Funknetzes durch die bereits feststehenden Konzerne EADS und Siemens (als Subunternehmer) geht es um den Aufbau der Netzkoordination und des Netzbetriebes, der separat ausgeschrieben werden soll. An diesem Teilstück soll die Telekom-Tochter T-Systems interessiert sein. Weitere Ausschreibungen sind für die Endgeräte nach dem TETRA-Standard notwendig. Hier gibt es etliche Hersteller wie Motorola oder EADS, die die entsprechende TETRA-Sparte von Nokia aufgekauft hat.

Die aktuelle Technik soll ab sofort in den Ballungsräumen Hamburg, Berlin und Stuttgart getestet werden. Als erstes Bundesland will Niedersachsen den Digitalfunk in der Fläche einführen. Zumindest im Austesten des Systems kann der Sprach- und Datenfunk auf eine lange Geschichte zurückblicken: Die ersten Tests wurden im Dezember 2001 in der Dreiländerregion Aachen gestartet. Seinerzeit ging man davon aus, dass das BOS-Funknetz spätestens zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 einsatzbereit sein wird.


IMK gibt Zukunftssignal für den Katastrophenschutz

Der Einsatz des Ladesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. mit seinen Aktionen in 2006 mit der Feuerwehraktionswoche sowie dem schriftlichen Drängen gegenüber dem DFV und dem Bayerischen Innenministerium zeigen nun doch positive Ergebnisse.

Die Innenminister und -senatoren der Länder haben sich in Berlin im Grundsatz auf eine Neuordnung und -finanzierung des Zivil- und Katastrophenschutzes verständigt. Besondere Bedeutung hat für die Innenministerkonferenz (IMK) der Erhalt des ehrenamtlichen Engagements in den bisherigen Dimensionen. Allein die Feuerwehren sind mit 20.000 Männern und Frauen am Zivilschutz beteiligt. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) begrüßt die Grundsatzentscheidung der IMK, erwartet von Bund und Ländern jetzt aber auch eine rasche Einigung über die Kostenverteilung in einer geplanten Arbeitsgruppe. „Nach den vorliegenden Konzepten von Bund und Ländern beläuft sich der Finanzierungsbedarf für Investitionen und Betrieb im so genannten erweiterten Katastrophenschutz auf jährlich bis zu 80 Millionen Euro. Für die Feuerwehren sehen die aktuellen Überlegungen des Bundes die Ersatzbeschaffung von 961 Löschgruppenfahrzeugen und den Kauf von 450 Gerätewagen zur Wasserförderung vor“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. „Dies wäre eine Reduzierung des Fahrzeugbestandes um 20 Prozent, für die dann die Länder in die Bresche springen müssten. Trotzdem hat sich der Bund erheblich auf die Länder zubewegt. Dies ist auch ein Erfolg unserer beharrlichen Arbeit.“

Digitalfunk mit Verwaltungsabkommen endlich in trockenen Tüchern

Das Ringen um die Kostenverteilung im Zivilschutz dürfe sich nicht so lange hinziehen wie beim Aufbau des digitalen Sprech- und Datenfunks. „Der scheint mit heutiger Unterzeichnung des Verwaltungsabkommens nach viel zu vielen Jahren endlich in trockenen Tüchern“, sagt Feuerwehr-Präsident Kröger. 4,5 Milliarden Euro wollen Bund und Länder in das System investieren, das mit 500.000 Nutzern laut Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble das weltweit größte Funknetz dieser Art werde. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen den Netzaufbau und -betrieb bei der Bundesanstalt BDBOS koordinieren. „Digitaler Sprech- und Datenfunk sowie zeitgemäße Fahrzeuge im Brandschutz, in der ABC-Abwehr und auch in der Medizinischen Versorgung sind angesichts der Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus und Naturkatastrophen seit Jahren überfällig“, sagt Feuerwehr-Präsident Kröger.

IMK macht sich für steuerliche Anerkennung des Ehrenamtes stark

Der IMK-Vorsitzende Dr. Ehrhart Körting bezeichnete den Zivil- und Katastrophenschutz bei der heutigen Pressekonferenz der IMK als gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern. Körting betonte, „dass wir bei jeder Neuordnung das Ehrenamt, das wir in diesem Bereich bei Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk haben, in der bisherigen Quantität und Qualität erhalten wollen“. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble sprach von einem Sicherheitsverbund als „Reichtum unseres Landes“, der für die Zukunft langfristig gesichert sei. Die IMK will das bürgerschaftliche Engagement in den Organisationen auch steuerlich anerkennen. Hessens Innenminister Volker Bouffier sagte mit Blick auf den Reformentwurf der Bundesregierung zum Gemeinnützigkeitsrecht, die IMK lege Wert darauf, dass die Angehörigen der Feuerwehren, des Katastrophenschutzes und des THW bei der steuerlichen Förderung des Ehrenamtes in gleicher Weise behandelt würden.

3. Juni 2007

Florianstag der Feuerwehr Hohestadt

Aufgrund des 25.-jährigen Bestehens des Feuerwehrgerätehauses feierte die Feuerwehr Hohestadt heute ihren ersten Florianstag. Neben den zahlreich anwesenden Politikern sind auch der KBI Alois Schimmer, der KBM Gustav Zirkelbach sowie die Kommandanten der Feuerwehren der Stadt Ochsenfurt der Einladung gefolgt. Das Fest begann mit einem Festgottesdienst und anschließendem Frühschoppen rund um das Feuerwehrgerätehaus. Nach dem Mittagessen wurde die Spielstraße für die Kinder eröffnet. Daneben waren verschiedene Feuerwehrfahrzeuge und THW-Fahrzeuge zu begutachten.











120-jähriges Feuerwehrfest

2. Juni 2007

Kellerbrand in Giebelstadt





Zu einem Kellerbrand in der Ingolstadter Strasse wurde die Feuerwehr am Samstag Vormittag nach Giebelstadt gerufen. Zwei Männer hatten dort versucht mehrere beinahe leere Öltanks aus Stahl zu entsorgen. Dazu zerschnitten die „Spezialisten“ die Tanks mit einer Flex in transportable Stücke.

Beim letzten Tank geschah dann das Unvermeidliche, der Rest des Heizöls fing Feuer. Den herbeigerufenen Wehren aus Giebelstadt, Allersheim und Essfeld gelang es das Feuer unter Kontrolle zu bringen, ehe es sich im Haus ausbreiten konnte. Da anschließend immer noch einige Glutnester weiter qualmten flutete die Ortsfeuerwehr die Auffangwanne mit Löschschaum. Weil durch die große Hitze im Gewölbekeller mehrere Stromleitungen blank lagen stellte ein Elektriker den Strom für das Anwesen ab. Nachdem das Haus noch mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei geblasen war konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Verletzt wurde bei der Aktion glücklicherweise niemand. Lediglich bei einem der Arbeiter vermuteten die Sanitäter eine leichte Rauchvergiftung. Er legte jedoch keinen Wert auf ärztliche Behandlung. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10000 Euro.


Auch das passiert immer wieder mal. Doch zum Glück hatte Stanley Thomas keine Angst vor ein bisschen Wasser und schaffte es schliesslich den Hydranten wieder zu schliessen. Und die Allersheimer konnten sich über eine kostenlose Autowäsche freuen.
Ein Video dazu findet ihr unter: www.heli.gmxhome.de/Hydrant.MOV.MPG

1. Juni 2007

Optimaler Brandschutz gibt Sicherheit

Wo eine Zündquelle, ein brennbarer Stoff und Sauerstoff vorhanden sind, kann ein Brand entstehen – also theoretisch fast überall und jederzeit. Rund 120.000 mal brennt es in deutschen Unternehmen pro Jahr. Ein Werktätiger in Deutschland erlebt im Lauf seines Berufslebens statistisch 0,4 Brände. Unternehmer sind deshalb verpflichtet, umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durchzuführen.

Diese und weitere Informationen finden Sie im neuen UV aktuell 2 – 2007 der GUVV

Mit "Klick" auf das GUVV-Symbol gelangen Sie zum kompletten Bericht.


10000 "Klicks" in 6 Monaten

Innerhalb von 6 Monaten, d. h. vom 27.11.2006 bis 31.05.2007, wurde unsere Homepage http://www.abschnitt-mitte.de/ von 10.000 Interessierten besucht.

Zur stetigen Steigerung der Besucherzahlen, trägt ausschließlich die Arbeit der ehrenamtlichen Kameraden bei, die für uns alle, immer wieder neu Informationen - direkt über unseren Feuerwehrabschnitt - ins World Wide Web stellen.

Durchschnittlich klicken momentan ca. 68 Besucher/Tag diese Seite an --> siehe hierzu die Statistik (Bild).

Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren Erlach, Zeubelried u. Frickenhausen

Wasserförderung über Schlauchbrücke

Brandbekämpfung an der Brandstelle

Hr. Pfarrer Ulrich mit geistlichem Beistand

Förderstrecke über 800 m an der Kapellensteige

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus Erlach, Zeubelried und Frickenhausen am 19.05.2007

Seit vielen Jahren verbindet einmal jährlich eine Gemeinschaftsübung die Jugendfeuerwehren der drei Gemeinden. Das diesjährige Thema lautete Wasserförderung über lange Schlauchstrecken und Brandbekämpfung am offenen Feuer. Der Main diente als Wasserentnahmestelle. Die Wasserförderung über 800 Meter wurde über eine Schlauchbrücke, die die Staatsstraße überquerte und hinauf zum Kapellenberg führte, zur eigentlichen "Brandstelle" verlegt. In die Förderstrecke wurden eine Verstärkerpumpe und an der Brandstelle die Strahlrohrverstärkerpumpe eingebaut. Mit viel Fleiß und Schweiß wurde ein tolles Übungsergebnis erreicht, das mit einer anschließenden Brotzeit und kühlen Getränken im Feuerwehrhaus belohnt wurde.

Dank gilt besonders den Jugendwarten und den Kommandanten der drei Feuerwehren, die sich für die Jugendarbeit stark machen.