18. Juli 2008

Seltsame Feuerwehrwelt - Übungsverweigerer und diensteifriger Bürger

Manchmal geschieht Sonderbares. Dass sich aber gleich zwei seltsame Fälle in einer Woche ereignen, ist auffällig. In Arnstadt, Thüringen, war eine Feuerwehr bei einer Störfallübung in einem Gewerbegebiet einfach nicht erschienen. In Raunheim, Hessen, freute man sich, dass alle Funktionen auf dem Löschfahrzeug zügig besetzt worden waren. Allerdings gehörte einer der Männer nicht zum Team.

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Quelle: www.einsatz-netz.de

Doch großes Auto für die Feuerwehr - Ausschuss schlägt eine Lösung des Streits vor

Der Disput um den Kauf eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr ist offenbar beigelegt (wir berichteten am Donnerstag). Kurz darauf teilte die Stadtverwaltung mit, dass der Finanzausschuss am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung eine Lösung gefunden hat. Der Ausschuss schlägt den Kauf des gewünschten Einsatzfahrzeugs HLF 20, wenn auch in leicht veränderter Form, vor. Entscheiden muss der Stadtrat.


Braucht die Feuerwehr in der Kernstadt ein solches Auto, während den Ortsteilwehren dringend nötige Ersatzinvestitionen verwehrt bleiben, oder würde ein kleineres Fahrzeug ausreichen? Das war die Frage, an der sich vor allem der amtierende Not-Kommandant der Feuerwehr Ochsenfurt, Wolfgang Raps, und Kreisbrandinspektor Alois Schimmer aus dem kleinen Ortsteil Zeubelried entzweit haben.

Wie es jetzt aussieht, ist der Kauf des neuen HLF 20 nur der erste Schritt einer umfangreichen Neuordnung. Die Feuerwehr Goßmannsdorf soll ein neues LF 10 erhalten und und ihr altes LF 8/6 nach Hohestadt abgeben. Das behelfsmäßige Löschfahrzeug aus Hohestadt soll dafür in Darstadt einen Anhänger ersetzen. Zeubelried soll für das 40 Jahre alte Löschfahrzeug ein Tragspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) bekommen.

Quelle: MainPost

17. Juli 2008

KBI Kiesel informiert über Einsätze auf Bahnglände

Den ersten von zwei Ausbildungsabenden hielt KBI Bruno Kiesel (Nord/Ost) am Mittwoch 16.07.2008 im Schulungsraum der FF Geroldshausen. Thema waren Einsätze auf Bahngelände, sowie wissenswertes über unterschiedliche Bahnfahrzeuge. Eingeladen waren die Anrainerfeuerwehren der Bahnstrecke Würzburg – Lauda, Reichenberg, Lindflur, Albertshausen, Geroldshausen, Moos, Kirchheim und Gaubüttelbrunn.

Den interessanten Ausführungen von KBI Kiesel folgten 20 Kameraden. Seine Leidenschaft als echter Eisenbahner merkte man ihm während des Abends durchgehend an.


Eine zweite Auflage der Schulung folgt für die Maintalwehren am Dienstag 22.07. in Goßmannsdorf.


16. Juli 2008

Unfallversicherungsschutz aktuell

Nachstehender Bericht wurde im Heft "Unfallversicherung aktuell" Ausgabe 3/2008 abgedruckt:


Herr B. vom Landratsamt S. erkundigt sich:
„Ich bitte Sie um kurze Mitteilung, ob es den Tatsachen entspricht, dass wenn ein Feuerwehrmann durch einen anderen Feuerwehrmann beim Feuerwehreinsatz verletzt wird (z. B. durch fahrlässigen Umgang mit Geräten) keinen Versicherungsschutz genießt bzw. keine Leistungen geltend machen kann. Ein Bericht im Fernsehen (Bayerischer Rundfunk) sorgt hier für Unsicherheit unter den Feuerwehrleuten.“

Antwort:
Sehr geehrter Herr B., der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist auch dann gegeben, wenn ein Feuerwehrmann den anderen verletzt. Ganz ausdrücklich regelt das Siebte Buch Sozialgesetzbuch, dass sogar verbotswidriges Handeln den Versicherungsschutz nicht einschränkt (§ 7 Abs. 2 SGB VII). Der Bericht im Bayerischen Rundfunk bezieht sich darauf, dass die Feuerwehrleute über den umfassenden Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung hinaus keinen Schmerzensgeldanspruch geltend machen können, wenn ihnen ihre Verletzung durch einen Kameraden zugefügt wurde. Der Gesetzgeber wollte damit, wie bei allen anderen Versicherten auch, verhindern, dass sich Feuerwehrangehörige gegenseitig verklagen und der Frieden innerhalb einer Feuerwehr gestört wird. Eine Ausnahme kann lediglich bestehen, wenn sich der Unfall auf einem mit dem Feuerwehrdienst, nicht aber einem Einsatz zusammenhängenden Weg ereignet, also etwa zum Dienstsport.

Frau gestorben weil Feuerwehr zu spät kam ?

Kann es sein das Menschen sterben, weil die Hilfe der Rettunsdienste und Notärzte zu lange dauert ?

So auch im Falle von Heike R (37). Ihre Mutter Bärbel Runge erinnert sich noch gut an die Minuten der Ewigkeit, als sie alleine um das Leben ihrer Tochter bangte und kämpfte. Als ihre Tochter Heike R. (37) von einem Moment zum anderen bewusstlos zusammen bricht, wählte Bärbel sofort die Notrufnummer um Hilfe zu holen. 21:15 ging der Notruf von Bärbel raus und als 10 Minuten später noch keine Hilfe zur Stelle war, wählte sie erneut die Feuerwehr an sowie auch den Hausarzt. Die Einsatzstelle entgegnete nur mit den Worten, dass die Rettungskräfte unterwegs seien und ja nicht mehr als fahren können. Während dessen kämpfte Bärbel allein um das Leben ihrer Tochter Heike R. und versuchte durch Mund zu Mund Beatmung und Herzdruckmassage ihre Tochter ins Leben zurück zu holen.

Um kurz vor 22 Uhr und mehreren Anrufen, trafen endlich die Rettungsteams und der Notarzt ein, doch es konnte nur noch der Tod von Heike R. festgestellt werden. Jede Hilfe kam zu spät. Es sterben immer wieder Menschen, weil die Notärzte zu spät kommen. Aus dem selben Grund starb auch eine Junge Frau im Januar aus Nordrhein-Westfalen in Tönisvorst bei einem Hausbrand. Auch in diesem Fall war die Feuerwehr eine Stunde unterwegs und der jungen Frau konnte nicht mehr geholfen werden.

Für Politiker steht ebenfalls fest, dass Sparpolitik und Abbau der Arbeitskräfte Grund dafür ist, dass immer wieder Hilfe zu spät kommt. Die Berliner Feuerwehr bedauert den Tod von Heike R. und teilt ihr Mitleid der total entsetzten Mutter Bärbel mit. Sie sieht diese Beileidsmitteilung jedoch als nicht mehr notwendig, denn es bringt ihre Tochter nun auch nicht mehr zurück. Helfen hätte die Berliner Feuerwehr vorher sollen und nicht mehr jetzt, wo alles zu spät ist. Bärbel R. erstattet Anzeige gegen die Berliner Feuerwehr wegen unterlassener Hilfeleistung.

Quelle: www.yoome.de

15. Juli 2008

Notfallmanagement - Die Gefahrenabwehr bei der Bahn

Die Bahn ist eines der sichersten Verkehrsmittel überhaupt. Dennoch kommen auch im Bereich der Bahn Unfälle vor, die in den allermeisten Fällen von Dritten verursacht werden. Dazu gehören z. B. die tragischen Unfälle an Bahnübergängen, aufgrund Missachtung der Straßenverkehrsordnung oder Unfälle, die aus dem unbefugten Betreten des Gleisbereichs resultieren. Aufgrund der technischen Sicherungssysteme und der Eigenschaft des Schienenverkehrs handelt es sich bei der überwiegenden Anzahl aller Unfälle im Bahnbereich um kleine Unfälle, zumeist, ohne dass Menschen verletzt werden.

Die Zuständigkeit für die Gefahrenabwehr liegt bei den Feuerwehren; diese haben den gesetzlichen Auftrag. Unabhängig davon verpflichtet das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG) alle Eisenbahnen in Deutschland, nicht nur die DB AG, an Maßnahmen des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung mitzuwirken. Diesen pauschalen gesetzlichen Auftrag erfüllt die DB AG durch ihr Notfallmanagement.

Die DB AG stellt im Rahmen des Notfallmanagements auch verschiedene Leitfäden und Einsatzmerkblätter auf Ihrer Homepage zur Verfügung. Bitte auf das Bild klicken!

Weiterer Rekord für www.abschnitt-mitte.de

Einen weiteren Rekord kann die Homepage des Abschnitt Mitte für den gestrigen Montag vermelden: 254 Besucher innerhalb von 24 Stunden! Im Durchschnitt sind dies 10,6 Besucher in der Stunde. Die Hauptbesuchszeit war zwischen 12 und 13 Uhr - hier waren es allein 21 Klicks, d. h. alle 3 Minuten ein neuer Besucher. Vielen Dank!


13. Juli 2008

Seminar der Jugendwarte

Auch dieses Jahr findet wieder ein Seminar für alle Jugendwarte des Landkreises Würzburg statt. Diesmal geht es allerdings vom 31.10.2008 bis 02.11.2008 in das Feuerwehrerholungsheim nach Bayerisch Gmain. Eine verbindliche Anmeldung mit Überweisung der Teilnahmegebühr muss bis spätestens 30.09.2008 erfolgen!

Hier ist die Seminaranmeldung sowie die Anmeldung für das Feuerwehrerholungsheim. Bitte beide Anmeldungen an Kreisjugendwart Stefan Hupp senden. Als weitere Informationen der geplante Ablauf sowie eine Gästebroschüre über das Feuerwehrerholungsheim.

12. Juli 2008

Reportage über die Fire Fighters in Abu Dhabi

Am morgigen Sonntag (13.07.2008) berichtet der Fernsehsender "Kabel eins" um 22.15 Uhr in der Reportage "Mein neuer Job" über drei deutsche Feuerwehrleute, die die Chance bekommen haben, in den Vereinigten Arabischen Emiraten ihr Hobby zum Beruf zu machen. Eine Woche sollen sie in Abu Dhabi Flächenbrände löschen und vor keiner Mutprobe zurückschrecken. Arbeitgeber ist Manfred Wilkens (64), Feuerwehrbeamter aus Bremen, der für Scheich Saif Zayed al Nahyan neue erstklassige Feuerwehrleute aus Deutschland sucht. Fundierte Theorie und Praxis, beste Gesundheit und interkulturelle Kompetenz sind die Anforderungen.

Wie berichtet, sind auch drei Kameraden aus dem Abschnitt Mitte als Fire Fighter in Abu Dhabi. Es besteht die Möglichke
it, dass Jochen Schwarz (FF Zeubelried), Nikolas Schulz (FF Zeubelried) und Armin Bischoff (FF Ochsenfurt) in dieser Sendung zu sehen sind.


11. Juli 2008

Termine Juli 2008

Hier wieder eine Übersicht der Termine für Juli 2008


"Bitte auf das Bild klicken"

MainPost: Bund sucht effektives Alarmierungssystem

Quelle: MainPost

9. Juli 2008

Infoblätter Atemschutzsünden

Auf der Internetseite www.atemschutz.org wurden verschiedene Informationsblätter zu Fehlern im Bereich Atemschutz veröffentlicht. Insgesamt werden zu sieben Atemschutzsünden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Bitte auf das Bild klicken!

„Unter der Atemschutzmaske ist immer noch der Bernhard“

Freiwillige Feuerwehr übt im Kindergarten St.Anna
GAUBÜTTELBRUNN (gum) Unter den gebannten Blicken der Kindergartenkinder und ihrer Eltern retteten bei einer Brandschutzübung am Samstag Nachmittag Atemschutzgeräteträger zwei „Verletzte“ aus dem „brennenden“ Dachgeschoss des Anna-Hauses.
Dichter „Rauch“, erzeugt von einer Nebelmaschine, stieg aus dem Gymnastikraum im Dachgeschoss. Die Feuerwehr war mit ihrem Fahrzeug und zahlreichen Wehrmännern rasch zur Stelle. Über die Feuerschutztreppe aus Metall, die vor etlichen Jahren an der Südseite des Hauses errichtet worden war, drangen Atemschutzgeräteträger ins Gebäude ein. Zu ihnen gehörte auch zweiter Bürgermeister Edwin Engert, der Kindergartenleiterin Nicole Baier über die enge Wendeltreppe nach unten trug. Als ihre Nicole „in Sicherheit“ war, spendeten ihm die Kinder erleichtert Applaus. Martin Engert und Johannes Fuchs brachten die zweite „Verletzte“, Erzieherin Annette Weidner auf gleichem Weg ins Freie.
Die „gute Leistung der engagierten jungen Feuerwehr“ lobte Kreisbrandmeister Heiko Drexel (Geroldshausen) nach der reibungslos verlaufenen Übung und erläuterte deren doppelten Zweck: „Die örtliche Wehr soll mit den Gegebenheiten - gerade in öffentlichen Gebäuden, in denen sich zahlreiche Personen aufhalten – gut vertraut sein. Die Kinder sollen erfahren, wofür die Feuerwehr da ist.“
Drexel erläuterte die zwanzig Kilogramm schwere Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers, während sie Kommandant Bernhard Haaf vor den Augen der Kinder Teil für Teil anlegte: Feuerschutzjacke, Sicherungsgurt mit Seil, das beim Eindringen in dicht verrauchte Räume abgewickelt wird und den Rückweg erleichtert, Atemschutzmaske, Atemschutzgerät mit Sauerstoffflasche, Flammschutzhaube, Helm mit Lampe. „Auch wenn der Mann jetzt so fremd aussieht – es ist immer noch der Bernhard. Vor ihm braucht ihr keine Angst zu haben“, wiederholte Drexel mehrmals.
„Da sieht man ja wirklich überhaupt nichts“, staunten all jene, die über eine Außentreppe in einen dunklen, ebenfalls eingenebelten Kellerraum gelangt waren. So ahnten sie etwas von den Bedingungen, unter denen Atemschutzgeräteträger im Brandfall vorrücken.
Außerdem durften die Kindergartenkinder, im Mannschaftsraum von Eltern betreut, mit dem Feuerwehrauto mitfahren. „Von diesem Tag werden unsere Kinder noch lange erzählen“, waren sich die Eltern einig.Bei der Übung wie beim Helferfest, das der Elternbeirat des Kindergartens St. Anna bei strahlendem Sonnenschein auf dem Kindergartengelände ausrichtete, waren auch Bürgermeister Anton Holzapfel, Ortspfarrer P. Johannes Neuner SDB und Diakon Rainer Boivin (alle Kirchheim) zugegen.





8. Juli 2008

Förderstau weitgehend abgebaut - Pressemitteilung Nr. 315/08 - München, 07. Juli 2008


Rund 350 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern – so Innenminister Joachim Herrmann – in den vergangen zehn Jahren für die Finanzierung von Feuerwehrfahrzeugen und Gerätehäusern eingesetzt. Herrmann: "Wir wollen auch in Zukunft der Feuerwehr das notwendige Rüstzeug zur Verfügung stellen. Seit 1. Juli hat es noch einmal spürbare Verbesserungen, insbesondere bei der Fahrzeugförderung gegeben. Durch den massiven Mitteleinsatz des Freistaates ist es auch gelungen, den Förderstau der letzten Jahre weitgehend abzubauen und wieder zu einer zeitnahen Bewilligung und Auszahlung der Zuwendungen zu kommen."

Volles Verständnis zeigte der Minister für die Besorgnis vieler Feuerwehren wegen der neuen Europäischen Führerscheinvorschriften. Danach verläuft die Grenze der Pkw- und der Lkw-Klasse nicht wie bisher bei 7,5 t, sondern bei 3,5 t. Herrmann: "Viele jüngere Feuerwehrler dürfen deshalb mit dem neuen Führerschein nur noch Fahrzeuge bis 3,5 t fahren. Ich kann Ihnen versichern, dass sich die Bayer. Staatsregierung von Anfang an mit Nachdruck auf allen Ebenen für eine befriedigende Lösung eingesetzt hat. Wir werden hier jedenfalls weiter am Ball bleiben. Ich werde mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Feuerwehrfahrzeuge bis 4,25 Tonnen auch mit der Pkw-Fahrerlaubnisklasse B gefahren werden können. Wir werden hier nochmals initiativ werden, um diese absolut nachvollziehbare Forderung der Freiwilligen Feuerwehren zu unterstützen. Damit gewinnen wir Spielraum, so dass z. B. die meisten Transportfahrzeuge auch mit dem neuen Pkw-Führerschein gefahren werden können." Der Bundesverkehrsminister habe nach EU-Recht die Möglichkeit, für Katastrophenschutzfahrzeuge Ausnahmen vorzusehen. Dazu zählen nach Auffassung Herrmanns auch die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr.

Technische Baubeschreibung für Versorgungs-Lastkraftwagen

Die neuen Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien (FwZR) sehen wieder die staatliche Förderung des Versorgungs-Lastkraftwagen für die Feuerwehren vor. Der Versorgungs-Lastkraftwagen soll größeren Feuerwehren zum Transport von Ausrüstung, Löschmitteln und sonstigen Gütern größeren Umfangs und für Überlandeinsätze dienen. Die Standardbeladung wurde zugunsten einer möglichst hohen einsatzbezogenen Zulademöglichkeit auf ein Minimum reduziert.

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7. Juli 2008

Notrufnummer 112 europaweit

Nur 22 Prozent der EU-Bürger kennen die europaweit gültige Notrufnummer 112. Deshalb soll noch vor Beginn der Sommerferien die Website www.ec.europa.eu/112 darüber informieren, wie man einen Notruf absetzen kann und wie schnell und in welcher Sprache die Notrufe in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten beantwortet werden.

Dies ist Teil der von der Europäische Kommission am 3. Juni gestarteten Informationskampagne zur stärkeren Nutzung der gebührenfreien europäischen Notrufnummer 112. "Die Millionen von EU-Bürgern, die in diesem Sommer verreisen, müssen sich jetzt nur noch eine einzige Notrufnummer merken, nämlich die 112", so die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding.

"Nachdem die 112 inzwischen in allen Ländern der EU - mit einer Ausnahme - verfügbar ist, fordere ich die Mitgliedstaaten nunmehr auf, die 112 besser bekannt zu machen und damit eine wirksamere Notfallhilfe sicherzustellen. Alle EU-Bürger sollten wissen, dass sie die 112 wählen können, um die Notfalldienste zu verständigen."

In Deutschland beträgt die Reaktionszeit bei 112-Anrufen ab Herstellung der Verbindung zwischen fünf Sekunden und einer Minute. In der Tschechischen Republik, in Spanien und im Vereinigten Königreich dagegen werden mindestens 97 Prozent der 112-Notrufe innerhalb von 20 Sekunden beantwortet.

Die 112-Leitstellen in Deutschland können Anrufe auch in englischer Sprache, in Grenzregionen auch in den Sprachen der Nachbarländer beantworten. In fünfzehn weiteren Ländern (Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Ungarn, Griechenland, Litauen, Malta, Niederlande, Slowenien, Spanien und Schweden) sind die 112-Leitstellen in der Regel in der Lage, Anrufe in englischer Sprache entgegenzunehmen.

Einige Länder haben besondere Regelungen eingeführt, die den Notrufzentralen eine Beantwortung in weiteren Fremdsprachen ermöglichen, wie etwa die Weiterleitung an andere Callcenter, die über Mitarbeiter mit der erforderlichen Sprachkompetenz verfügen, (Tschechische Republik, Griechenland, Slowenien und Spanien) oder die Weiterleitung an Dolmetschdienste (Finnland, Frankreich, Niederlande, Spanien, Schweden und Vereinigtes Königreich).

Auf der 112-Website wird aber auch auf die Versäumnisse der Mitgliedstaaten hingewiesen: So ist in Bulgarien die 112 immer noch nicht uneingeschränkt verfügbar, weswegen gegen das Land ein Vertragsverletzungsverfahren anhängig ist. Wie berichtet wird, funktioniert die 112 zwar in der Region Sofia, landesweit ist dies jedoch noch nicht der Fall.

Quelle: Europäische Kommission

Jugendleistungsprüfung bei der FF Kirchheim

Nach 1996 wurde nun zum zweiten mal die Bayerische Jugendleistungsprüfung bei der FFW Kirchheim abgelegt.Darauf wurde seit einem halben Jahr hingearbeitet.


Die letzten 4 Wochen wurde unter der Leitung von Thomas Mache intensiv geübt und dadurch zum erfolgreichen Abschluß gebracht. Herzlichen Glückwunsch!


Lukas Fries; Lucca Bonnen; Maximilian Dürr; Rene Troschke; Lina Langner; Marcel Hofmann;

Text: Roland Grill
Bilder: FF Kirchheim

6. Juli 2008

Sau-Essen bei der FF Reichenberg


Einen Kameradschaftsabend der anderen Art feierte die
Feuerwehr Reichenberg.
Sie machten wie in früheren Zeiten Sau am Spieß für die Mitglieder der Wehr. Wie man auf dem Bild sehen kann, war es
schwere Handarbeit bis es zum Essen soweit war.
Selbst der Feuerwehreinsatz in Uengershausen konnte das gelingen nicht verhindern.
Nach 12 Stunden Arbeit war es soweit. Durch unseren Metzgermeister Fred Reichert wurden die ersten Portsionen verteilt
Mit den Salaten den die Mitglieder mitgebracht haben, ließen sich
Jung und alt das Essen schmecken. Auch für Freibier und andere Getränke war bestens gesorgt.
Nach der ersten Stärkung verbrachte man noch ein paar schöne
Stunden im Kreise der Feuerwehr hinter dem Feuerwehrhaus.

Hauseinsturz in Uengershausen


Haus in Uengershausen Eingestürzt mehrere Personen verschüttet !!!!!

Das war die Alarmmeldung am 05.07.2008 um 11:01 Uhr

Bei Abbrucharbeiten an einem alten leerstehendem Haus brach
plötzlich die Decke zum Dachboden ein und riss zwei der Arbeiter
die damit beschäftigt waren Sparren abzusägen mit in die Tiefe.
Ein weiterer Arbeiter der sich im 1 OG aufhielte stürzte mit ins
Erdgeschoss ab als auch diese Decke unter der Last einstürzte.
Eins Person wurde im Bauschutt leicht verschüttet die weiteren
zwei waren nicht verschüttet. Beim Eintreffen der Feuerwehren waren aber keine Personen mehr in Gefahr, weil bereits herbeigeeilte Nachbarn Hilfe geleistet hatten. Die drei Arbeiter wurden mit Hilfe von Steckleiterteilen aus dem Eingestürztem Haus Gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Zwei der Personen wurden ins Krankenhaus gebracht der dritte kam mit dem Schrecken davon.

Eingesetzte bzw. Alarmierte Feuerwehren waren : FF Uengershausen, FF Reichenberg,
FF Kleinrinderfeld, FF Geroldshausen, HvO Geroldshausen, FF Ochsenfurt mit RW und die Berufsfeuerwehr Würzburg .
Der Einsturzgefährdete Giebel wurde mit Hilfe eines Baggers eingelegt und die Straße entlang des Gebäudes vom Bauhof abgesperrt. Der Einsatz war um ca. 12:15 Uhr für die Feuerwehren beendet.

5. Juli 2008

Kennzeichnungen von Chemikalien ändern sich

1992 wurde auf der UN-Umweltkonferenz in Rio de Janeiro festgelegt, dass ein weltweit einheitliches Einstufungs- und Kennzeichnungssystem für Chemikalien entwickelt wird. Dieses “Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals“ (GHS) soll durch nationale Rechtsvorschriften bis 2008 in den einzelnen Staaten eingeführt werden. Für Europa regelt die sogenannte REACH-Verordnung die Umsetzung und Anwendung des GHS. Zwar trat die Verordnung schon Mitte 2007 in Kraft. Viele Titel der Verordnung gelten aber erst seit dem 1. Juni 2008 ...

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Neues Bilderalbum online

Beim Hohlstrahlrohrtraining der Firma Real Fire Systems (RFS) am 28.03.2008 und 29.03.2008 auf dem Gelände der Firma Südzucker AG in Ochsenfurt wurden die zahlreichen Bilder, die während dieser Zeit gemacht wurden, in einem Bilderalbum zusammengefasst und nun auf dieser Seite online gestellt.

Das neue Bilderalbum befindet sich, wie gewohnt, auf der rechten Seite der Homepage oder einfach auf das Bild klicken!

4. Juli 2008

Leistungsprüfung Löschgruppe Albertshausen

Zwei Gruppen der Feuerwehr Albertshausen legten die Leistungsprüfung die Gruppe im Löscheinsatz Variante III mit Erfolg ab. Es war die erste Leistungsprüfung die Sie mit dem neuen Löschfahrzeug TSF-W ablegten.

Die Stufe 1 legte Georg Schlichenmaier

Stufe 2 Stephan Schlichenmaier, Florian Schwab und Andreas Thorwart

Stufe 3 Julian Schlichenmaier

Stufe 4 Thomas Weyhing

Stufe 5 Steffen Stenzel, Rainer Rüdinger, Jürgen Hanselmann,
Christoph Rüdinger und Georg Kresser

Die Entstufe 6 Gold-Rot legte der Kamerad Sebastian Hüller ab.

Die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte der Bürgermeister Karl Hügelschäffer und bedankte sich für den Einsatz der Albertshäuser Feuerwehr.

Gratulation zur Hochzeit

Die Feuerwehrführung des Landkreises Abschnitt-Mitte gratulieren auch im Namen der Kommandanten vom Abschntt-Mitte den 1Kdt. der Feuerwehr Albertshausen Steffen Stenzel mit seiner Gattin Verena nachträglich zur Hochzeit.

3. Juli 2008

4. Workshop in Güntersleben

Am Samstag, 29. November 2008 findet in der Festhalle in Güntersleben der 4. Workshop des Kreisfeuerwehrverbandes Würzburg statt.

Der Flyer soll vorab als Information dienen! Bitte auf das Bild klicken!

THW - Tag der offenen Tür

Das Technische Hilfswerk - Ortsverband Ochsenfurt veranstaltet am Sonntag, 06. Juli 2008 von 10 - 17 Uhr einen Tag der offenen Tür am Unterkunftsgebäude in Goßmannsdorf. Bitte auf das Bild klicken!


2. Juli 2008

Stoppelackerbrand zwischen Goßmannsdorf und Darstadt

Am heutigen Mittwoch wurden die Feuerwehren aus Ochsenfurt und Goßmannsdorf gegen 14 Uhr zu einem Stoppelackerbrand zwischen Goßmannsdorf und Darstadt gerufen. Der Acker war bereits abgeerntet, es lag allerdings noch Stroh darauf. Ein Bauer hatte bereits gute Vorarbeit geleistet. Er ackerte um den Brandherd herum, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Die Feuerwehren löschten anschließend die restlichen Feuerstellen ab.

Foto: Andreas Klingler

Ein großes "DANKE" an die Helfer

Vier Wochen nach dem fünftägigen Fest zur Feiere des 125. Geburtstages der Feuerwehr Geroldshausen bedankte sich diese bei den vielen Helfern die zum Gelingen beigetragen haben. Treffen war zum Helferfest am Freitag den 27.06.08 das Feuerwehrgerätehaus. Die Fahrzeuge wurden für diesen Abend vor die Halle verbannt und so fanden die ca. 120 Helfer genügend platz.

Damit für das Helferfest nicht wieder Helfer benötigt wurden war Selbstbedienung angesagt. Aus den reichlich gefüllten Kühlschränken konnte sich jeder mit den bevorzugten Getränken versorgen.
Unser Feuerwehrkamerad Matthias Ganz sorgte für ein sehr leckeres Essen.

Nach reichlicher Stärkung mit Braten, Hähnchen und einer Vielfalt an Beilagen genossen alle Anwesenden eine ca. 20 minütige Bilderpräsentation.


Mit großem Applaus würdigten die Zuschauer den Bilderreigen vom Aufbau, Fest, Abbau und den vielen Helfern.
Es schloss sich ein langer, schöner Abend an.

1. Juli 2008

Feuerwehrschule braucht mehr Platz


„Wir brauchen die Erweiterung der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg“, sagte der bayerische Innenminister vor Kurzem während der 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg. Das Projekt sei wichtig, um die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten. Außerdem habe die Feuerwehrschule einen hervorragenden Ruf.

Die Einrichtung an der Kreuzung Weißenburg- und Mainaustraße befindet sich in direkter Nachbarschaft der Fläche, die derzeit im Zuge des Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ aufgewertet wird. „Ein zentrales Areal, das noch auf eine neue Nutzung wartet, sind die Flächen der ehemaligen Hindenburg-Kaserne“, erklärte Rathaussprecher Ole Kruse auf Nachfrage dieser Zeitung.

In Gesprächen mit der staatlichen Feuerwehrschule, dem staatlichen Bauamt Würzburg sowie der Regierung von Unterfranken sei es gelungen, sich auf die gemeinsame Durchführung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs mit Realisierungsteil zu einigen, informierte Kruse. Aufgrund dieses Wettbewerbs sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Verbindung zwischen Stadtteil und Fluss und die Chancen zur Erweiterung des Freiflächen- und Grünraumangebotes unter Einbeziehung der geplanten Erweiterung der Feuerwehrschule untersucht werden.

„Dieser Wettbewerb wird nach den aktuellen Planungen im Sommer oder Herbst ausgelobt“, sagte Kruse. Erste Ergebnisse seien zum Jahresende zu erwarten.

Zwar steht die Feuerwehrschule mit ihren Erweiterungsplänen nicht unter Zeitdruck, trotzdem „wäre es wünschenswert, die Maßnahme in einem überschaubaren Rahmen umzusetzen“, meinte Axel Häger, Leiter der Feuerwehrschule. Die Einrichtung ist momentan etwa 27 000 Quadratmeter groß. „Wir möchten einen erheblichen Teil der ehemaligen Hindenburg-Kaserne dazu haben.“

Diesen Wunsch begründete Häger damit, dass Würzburg im Vergleich mit den beiden anderen bayerischen Feuerwehrschulen bei Regensburg und in Geretsried „flächenmäßig sehr viel kleiner ist“. Der Freistaat will, dass alle drei Einrichtungen gleiche Angebote durchführen können. Aufgrund der Vergrößerung könnten „zusätzliche Ausbildungseinrichtungen“ geschaffen sowie eine große Übungshalle für witterungsunabhängige Übungen errichtet werden. „Wir haben eine Palette von Wünschen, aber noch ist unklar, was umsetzbar ist.“

Über die Bedeutung der Feuerwehrschule informierte Häger anhand einiger Zahlen: Der Einzugsbereich beinhalte ganz Franken sowie einen Teil von Schwaben. Darin gebe es über 100 000 Feuerwehrleute. Zum Vergleich: In ganz Baden-Württemberg sind es 116 000. Etwa 3500 Feuerwehrmänner und -frauen besuchen jährlich einen der zirka 150 Lehrgänge.

Mit rund 40 verschiedenen Kursen in den Bereichen Führung, Technik und Umwelt sowie Speziallehrgängen wie Brandbekämpfung aus der Luft und Ölwehr bietet die Einrichtung eine bedarfsgerechte und praxisorientierte Ausbildung. Im Freistaat einzigartig ist das Gebäude, in dem wirklichkeitsnah das Löschen von Bränden geübt werden kann.

Daten & Fakten

Staatliche Feuerwehrschule Die staatliche Feuerwehrschule besteht seit 1949 und befindet sich seit 1954 an ihrem jetzigen Standort in Würzburg. Sie wurde seitdem ständig erweitert und den Erfordernissen angepasst, zuletzt 2004 mit der Inbetriebnahme des neuen Wirtschaftsgebäudes. Sie hat 45 Mitarbeiter, davon sind 20 Lehrkräfte. Der theoretische Unterricht findet in modern ausgestatteten Lehrsälen statt. Neben praktischer Ausbildung am Gerät in Kleingruppen absolvieren Führungskräfte Planübungen an Modellen. Das Sachgebiet Lehrmittel erstellt Merkblätter und Ausbilderleitfäden für die bayerischen Feuerwehren.

Quelle: www.mainpost.de

Alarmübung in der Südzucker in Ochsenfurt

Am heutigen Dienstag fand eine Alarmübung für die Werkfeuerwehr der Südzucker statt. Szenario war eine Menschrettung vom Fabrikdach unter dem Einsatz von Atemschutz.

Hier einige Eindrücke von unserem Fotografen Robert Leuerer.