20. März 2008

Schulbusunfälle sind keine Seltenheit

Die Meldungen überschlugen sich, als am 10. März 2008 in der Oberpfalz ein Schulbus verunglückte. 14 Kinder mussten mit zum Teil lebensgefährlichen Verletzungen behandelt werden. Für die Rettungskräfte sicher kein alltäglicher Einsatz. Eine defekte Bremsanlage verursachte wahrscheinlich den Unfall. Bemerkenswert, dass die bayerischen Behörden Anfang 2008 nicht an einem Schulbustest teilnahmen, eine Woche nach dem Unfall aber eine außerordentliche Überprüfung der Schulbusunternehmen anordneten ...

Bitte auf das Bild klicken!

ADAC Schulbusüberprüfung 2008

Verbot von PFOS in Feuerlöschschäumen

Beschluss des Bayerischen Landtags vom 11.12.2007; Elfte Verordnung zur Änderung chemikalienrechtlicher Verordnungen vom 12.10.2007

Hintergrund des Beschlusses des Bayerischen Landtags vom 11.12.2007 ist, dass in verschiedenen Feuerlöschschäumen (Schaummittel) Perfluoroctansulfonate (PFOS), d. h. Perfluoroctansäure oder deren Derivate enthalten sind. PFOS sind persistent, bioakkumulierbar und für Säugetiere giftig. Da sie auch nicht biologisch abbaubar sind, können sie sich daher in der Umwelt anreichern. Die Verwendung von PFOS ist deshalb auf das absolut notwendige Maß zu beschränken.

Die Feuerwehren werden gebeten, AFFF-Schaummitteln ausschließlich nur für die Flüssigkeitsbrandbekämpfung zu verwenden und nur auf AFFF-Schaummittel zurückzugreifen, die einen reduzierten Fluoranteil aufweisen.

Schreiben Bayerisches Staatsministerium des Innern

Verordnung (bitte auf das Bild klicken!)

19. März 2008

Gehen Sie auf Nummer sicher beim Osterfeuer!

Von Flensburg bis Garmisch lodern in wenigen Tagen wieder viele tausend Osterfeuer – doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. „Leider geraten regelmäßig Brände außer Kontrolle. Die Folge sind hohe Sach- oder sogar Personenschäden. Zudem werden die Feuerwehren aber auch durch viele Fehlalarme belastet, weil Osterfeuer unsachgemäß abgebrannt werden“, sagt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Die Feuerwehren geben deshalb diese zwölf Sicherheitstipps zum Osterfeuer:
  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz – der Umwelt zuliebe. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 100 Meter) ein. Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius). Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Längere Kühlung führt zur Unterkühlung der betroffenen Person. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.

18. März 2008

Trauerfall

Plötzlich und unerwartet verstarb am Sonntag im Alter von 49 Jahren der 1. Kommandant der Feuerwehr Darstadt, Helmut Enzelberger. Helmut Enzelberger war 18 Jahre lang Kommandant und 23 Jahre Vorstand in Darstadt.

Das Requiem mit anschließender Beisetzung findet am Donnerstag, 20.03.2008 um 14.30 Uhr in der Kirche in Darstadt statt.

Putzteufel liefern ganze Arbeit

Auch die Jugendfeuerwehr Sommerhausen beteiligte sich am vergangenen Samstag an der Aktion "Putz munter" vom team orange, dem Fachbereich Abfallwirtschaft des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg und befreite die Landschaft in und um Sommerhausen von Unrat. Neben alten Reifen, einem Zaun und jeder Menge Glas wurden auch mehrere große Säcke mit Müll eingesammelt.

Bilder: FF Sommerhausen



17. März 2008

"Die Bürger und ihre Feuerwehr!"

Einige Bürger wissen sehr wenig über ihre freiwillige Feuerwehr! Nur, dass sie rechtzeitig da sein muss, wenn es irgendwo brennt, egal ob ein Stau auf der Autobahn oder im Stadtverkehr, bald kommt die Feuerwehr, doch die Zeit ist kostbar und rennt!

Viele Bürger verstehen es nicht, während sie warten, nur für ein paar Minuten, denn die Feuerwehr sollte doch schon längst da sein, weil man sie braucht! Sie wurde doch gerufen weil es brennt, dann müsste sie sich auch sputen, die Flammen lodern hoch zum Dach, alles qualmt und raucht.

Das Martinshorn hört man in der Ferne, bald kommt unsere Feuerwehr! Hoffnung ist auf den Lippen der Bürger, die Retter sind endlich nah! Nun biegen sie um die Ecke, die Kameraden der freiwilligen Wehr, Die Schläuche kommen raus, die Pumpe faucht, das Wasser ist da!

Die Leiter hoch, zwei Kameraden, sie kämpfen von oben ins Feuer hinein! Jemand im Haus?, keiner weiß es genau von den Bürgern am Ort...; Freiwillige brechen die Haustür nieder, in die Flammen hinein..., sie kommen bald wieder, tragen zwei Kinder aus dem brennenden Hause fort.

Auch die Nachbarwehr löscht, mit allen Kameraden. Kein Mensch mehr im Haus..., der Dachstuhl, gerettet, von Gottes Gnaden !

~~~"BRAND AUS!"~~~

Das Feuer ist aus, doch die Neugierde der Bürger bleibt, bis alles vorbei ist in später Nacht! "Einer für alle, und alle für einen", Ein paar Freiwillige bleiben zurück und halten Wacht!

"Ihr Bürger, nun denkt doch einmal richtig darüber nach," wenn ihr sie braucht, diese rettende freiwillige Schar..., bei Tag oder Nacht sind sie immer da und stehen bereit, und gerade das nehmt ihr hin, als selbstverständlich und klar!

Nun zeigt wenigstens ein bisschen mehr Respekt, für die selbstlosen, tapferen Feuerwehr-Kameraden und ihre ehrenhafte, freiwillige Arbeit. Jeden Bürger und Fremden in der Not zu retten, aus Mitgefühl in ihrer einmaligen Menschlichkeit!

~"Gott zur Ehr, und dem Nächsten zur Wehr"~ Dies ist der wichtigste Spruch aller Feuerwehr-Kameraden, bei jeder freiwilligen Feuerwehr.

© Hartmut Reinsch, 11. Oktober 2004 Toronto / KANADA

16. März 2008

Fettexplosion

Auf der Internetseite Atemschutz.org wurden Videos zum Thema Fettbrand thematisiert und online gestellt. Ein Video zeigt das Löschen eines Fettbrandes durch Abdecken des Topfes. Im zweiten Video wird das brennende Fett mit Wasser gelöscht und es kommt zur sogenannten Fettexplosion. Das dritte Video zeigt eine Fettexplosion, gefilmt durch eine Wärmebildkamera.

Video 1


Video 2


Video 3

15. März 2008

Bayerische Jugendleistungsprüfung in Winterhausen

Die erste Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung 2008 im Landkreis Würzburg fand am Freitag für sechs Jugendliche in Winterhausen statt. Die Ausbildung der jungen Truppe hatte der 2. Kommandant Thomas Krause übernommen.

Unter den kritischen und strengen Augen der Schiedsrichter KBM und Kreisjugendwart Stefan Hupp, KBM Heiko Dexel und Jürgen Deppisch, der sein Schiedsrichter Debüt gab, stellten sich die Jugendlichen Benjamin Höß, Bastian Roder, Sebastian König, Maximilan Frieß, Jens Schlegelmilch und Katharina Müller mit Erfolg ihren Aufgaben.

Die Abzeichen bekamen die Jugendlichen nur einmal zum Anschauen. Offiziell werden sie am Festabend der Feuerwehr Winterhausen am 19. April 2008 überreicht. Hierzu ergeht schon mal an alle Feuerwehren herzliche Einladung.


Bericht/Bilder: Alfred Schertzer




Abstimmungsergebnis steht fest !

Seit einigen Tagen ist die Abstimmung zum Thema Brandschutzerziehung zu Ende. Auf die Frage: "Welchen Stellenwert hat die Brandschutzerziehung in Deiner Feuerwehr / Deiner Gemeinde?" haben insgesamt 57 Besucher geantwortet. Vielen Dank!

Das Ergebnis wird hier nochmals veröffentlicht (siehe Bild!). Es ist allerdings keine größere Überraschung: fast 70 % halten die Brandschutzerziehung für sehr wichtig.

Um die Brandschutzerziehung auch weiterhin aufrecht zu erhalten, werden dringend neue Brandschutzerzieher gesucht. Bitte hier klicken!!!

14. März 2008

Neue Ausgabe von Florian kommen

"Florian kommen" ist das offizielle Mitteilungsblatt des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. für seine Mitglieder.

Mit einem Klick auf das Symbol gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft-Nr. 74). Themen sind u. a. das Bayerische Feuerwehrgesetz, das Rauchverbot oder das Info-Mobil Handfeuerlöscher.

Viel Spaß!

Über 40.000 Zugriffe auf abschnitt-mitte.de

Die Homepage http://www.abschnitt-mitte.de/ hat sich zwischenzeitlich zu einer festen Größe im Landkreis etabliert.

Insgesamt wurde seit Beginn dieser neuen Art der Informationsweitergabe an alle Feuerwehrinteressierten im Abschnitt Mitte über 40.000 mal geklickt.

Die Grafik zeigt klar den ansteigenden Trend!

In erster Linie ist diese Entwicklung den immer neuen und themennahen Artikeln geschuldet. Hier trägt unser Chefredakteur, Jürgen Deppisch, mit Abstand den größten Anteil - herzlichen Dank an dieser Stelle!

Grundsätzlich sind wir aber auf Bilder und Berichte aus dem gesamten Abschnitt / Landkreis angewiesen - nur so kann gemeinsam eine regelmäßige Aktualisierung dieses Mediums gewährleistet werden.

Ich lade daher ALLE Nutzer dieser Seite ein, etwaige Berichte oder Hinweise direkt an Jürgen Deppisch (juergen.deppisch(at)gmx.de), den zuständigen KBM oder KBI zu senden. (kbi(at)abschnitt-mitte.de)

Danke!

Generalversammlung der FF Tückelhausen

Am 08.03.2008 fand die Generalversammlung mit Neuwahlen der FF Tückelhausen statt. Bis auf dem Posten des Schriftführers gab es keine personelle Veränderungen.

Die Feuerwehr wird wie folgt vertreten:

1. Kdt.: Birgit Kühne
2. Kdt.: Rainer Friedrich
1. Vors.: Annelie Schmidt
2. Vors.: Birgit Kühne
Jugendwart: Ralf Pfeffer

Hervorzuheben ist die verhältnismäßige große Anzahl der Jugendkameraden (9 Kameradinnen/Kameraden).

Wichtig ist in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum der vorhandenen Tragkraftspritze - verbunden wird die Feier mit der Hoffnung auf eine Neubeschaffung in naher Zukunft.

Vorne: Birgit Kühne, Annelie Schmidt, Ralf Pfeffer

Rainer Friedrich

13. März 2008

Unterstützung beim Einsatz in Windenergieanlagen

Fast 20.000 Windenergieanlagen stehen in ganz Deutschland. Sie bergen bei Einsätzen oft ungewohnte Gefahren, die Herausforderungen an die Taktik der Führungskräfte stellen. Mit einer neuen Fachempfehlung will der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hier Unterstützung bieten.

„Grundsätzlich ist in der Regel von zwei feuerwehrrelevanten Notfallarten auszugehen: Es brennt oder es ist technische Hilfe zu leisten“, erklärt Rudolf Römer, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des DFV. „Zu Letzterem zählt auch die Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Versorgung von erkranktem oder verletztem Montage- oder Wartungspersonal“, erläutert er weiter.

Die Erkenntnisse der Fachempfehlung in der Zusammenfassung - bitte auf das Bild klicken!


Urteil stellt Qualifikation der Atemschutzüberwachung auf den Prüfstand

Am 20. Februar 2008 stellte das Oberlandesgericht Stuttgart fest, dass der Tod zweier Feuerwehrleute in Tübingen 2005 nicht der Angeschuldigten zuzurechnen sei. In der Begründung geht der 4. Strafsenat insbesondere auf die Anforderungen der FwDV 7, Atemschutz, ein.

„So hängen die Einsatzbedingungen und das Risiko eines Atemschutztrupps wesentlich von den Entscheidungen der den Atemschutzeinsatz überwachenden Feuerwehrmänner ab.“

12. März 2008

Richtig Zapfen will gelernt sein


Bei einem guten kühlen Bierchen kommt es ja bekanntlich nicht nur auf die richtige Marke sondern vor allem auf das richtige Zapfen an. In Vorbereitung auf das Fest zur 125-Jahrfeier der FF Geroldshausen vom 21. – 26.05.08 besuchten am vergangenen Wochenende sieben Kameraden der Geroldshäuser Wehr ein „Zapfseminar“ in der Distelhäuser Brauerei.


Zu Beginn wurde einiges Wissenswerte über Bier im Allgemeinen und zum Zapfen im Speziellen vermittelt.


In der Praxis wurden der Aufbau und das richtige Einstellen der Zapfanlage erlernt. Der Ausbilder gab einige brauchbare Tricks und Kniffe für das schnelle und gute einschenken eines kühlen Blonden.


Als „Abschlussprüfung“ musste jeder Teilnehmer einen in die Anlage eingebauten Fehler zügig erkennen und beheben.


Am Ende wurde das Erlernte bei einer Brotzeit und einem selbst gezapften Bier diskutiert. Viele denke Bierzapfen ist doch kein Problem doch leider bekommt man auf vielen Festen das Gegenteil bewiesen und erst wenn ein Profi dabei ist merkt man auf was es wirklich ankommt.


Na dann PROST bei der FF Geroldshausen – Ende Mai

Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt

Auch am gestrigen Dienstag wurde der Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt fortgesetzt. Diesmal wurden an vier verschiedenen Stationen folgende Themen ausgebildet:
  • Scheinwerfer/Flutlichtstrahler/Stativ/Leitungstrommeln
  • Durchführung der Verkehrsabsicherung
  • Geräte für die Verkehrsabsicherung
  • 4m und 2m Funk/Funkalarmierung




Besser doppelt gemoppelt

Eibelstädter Wehr mit Sommerhäuser Feuerwehrmann

Auch eine Stadt mit einer aktiven und personalstarken Feuerwehr wie Eibelstadt hat untertags schon einmal Schwierigkeiten, eine genügend große Mannschaft für einen größeren Einsatz zusammenzubringen. Daher freuten sich die Kommandanten Artur Fröhling und Werner Röder über einen neuen Feuerwehrmann aus dem Nachbarort Sommerhausen.

Am 1. März trat das geänderte bayrische Feuerwehrgesetz in Kraft. Neben vielen Neuregelungen, wie der Verlängerung der Dienstzeit von 60 auf 63 Jahren wurde hier erstmals die Möglichkeit der Doppelmitgliedschaft in verschiedenen Feuerwehren geschaffen. Genau wie die Veränderung der möglichen aktiven Dienstzeit bei einer Wehr ist auch die Doppelmitgliedschaft eine Maßnahme gegen den Mitgliederschwund bei den Feuerwehren. Als einer der ersten Feuerwehrmänner im Landkreis hat nun der Sommerhäuser Gernot Maurer von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Er ist jetzt auch Mitglied in der Feuerwehr der Nachbargemeinde Eibelstadt. Da hier auch sein Arbeitsplatz ist, war es für den 40-Jährigen eine Selbstverständlichkeit, mit den Eibelstädtern auszurücken. Für die Eibelstadter Wehr ist der Sommerhäuser eine echte Bereicherung. Immerhin ist er der stellvertretende Kommandant des Nachbarortes und daher ein mehr als vollwertig ausgebildeter Feuerwehrmann. Neben seinem Spind in der Heimatgemeinde hat er nun auch im Eibelstadter Feuerwehrhaus eine komplette Schutzbekleidung parat. Wenn während seiner Arbeitszeit ein Alarm kommt, kann er gleich mit ausrücken. Auch Bürgermeister Heinz Koch freut sich über den Neuzugang.

Bericht und Bild: Helmut Rienecker (http://www.mainpost.de/)


von links: Werner Röder (stellvertretender Kommandant FF Eibelstadt), Bürgermeister Heinz Koch, Gernot Maurer, Kreisbrandinspektor Alois Schimmer und Kommandant Artur Fröhling.

10. März 2008

Bayerisches Feuerwehrgesetz

Am 01. März tritt das vom Bayerischen Landtag am 14. Februar geänderte Bayerische Feuerwehrgesetz in Kraft. Die Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetags hat die zahlreichen Änderungen in das noch geltende Feuerwehrgesetz eingearbeitet. Somit steht erstmals ein Entwurf des Gesetzestextes zur Verfügung.

Die neue Fassung des Gesetzestextes findet man mit einem Klick auf das Bild!

Warnung vor Geschirrspüler-Brand

Electrolux warnt Besitzer von Geschirrspülmaschinen der Marken AEG, Juno und Electrolux. In manchen Geräten wurden Teile verbaut, die überhitzen und in Brand geraten könnten. Es geht um Geschirrspüler, die seit Juni 2006 verkauft wurden. Eine Liste wurde im Internet veröffentlicht. Wer sein Gerät darauf findet, sollte es nicht mehr benutzen und unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/4440066 einen Reparaturtermin vereinbaren.

Bitte auf das Bild klicken!

Weitere Informationen!

9. März 2008

So behalten Sie die Vitalzustände im Blick

Einsatzkräfte gehen bei der Brandbekämpfung bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ohne Überwachung der Vitalfunktionen kann die Einsatzleitung den Zustand der Kameraden nur abfragen und schätzen. Auf der CeBIT 2008 wurde das Verbundprojekt FeuerWhere vorgestellt, in dem ein Sensor-Netzwerk entwickelt wird, das ohne spezielle Infrastruktur direkt am Einsatzort den körperlichen Zustand der Einsatzkräfte überwachen kann ...

Bitte auf das Bild klicken!

8. März 2008

Probealarm - Pressemitteilung Nr. 85/08 - München, 07. März 2008

Warnung der Bevölkerung; Probealarm der Sirenenanlagen in weiten Teilen Bayerns am 12. März 2008, 11.00 Uhr

Mit einem Heulton von einer Minute Dauer wird am Mittwoch, den 12. März 2008, um 11.00 Uhr in weiten Teilen Bayerns die Auslösung des Sirenenwarnsystems geprobt. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Weitere Informationen zum Probealarm sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministerium des Innern abrufbar.

Ein weiterer Probealarm ist für Mittwoch, den 17.09.2008, ebenfalls um 11.00 Uhr geplant.

Eine Übersicht über die voraussichtlich teilnehmenden Landkreise, Städte und Gemeinden erhält man mit einem Klick auf das Bild.

Tübingen: Der Fall wird neu aufgerollt

Oberlandesgericht kritisiert Einsatz der Tübinger Feuerwehr beim Brand vom Dezember 2005, bei dem zwei Feuerwehrmänner ums Leben kamen

Der Brandeinsatz der Tübinger Feuerwehr, bei dem am 17. Dezember 2005 zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen, soll erneut aufgerollt werden. Die Staatsanwaltschaft Tübingen will, nachdem sie eigentlich die Ermittlungen gegen den Feuerwehrkommandanten und einen weiteren Feuerwehrmann längst eingestellt hatte, den Fall wieder aufnehmen. Anlass dazu ist, auch zur Überraschung der Stadt Tübingen, ein Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart.

Der 4. Strafsenat des OLG hatte am 20. Februar eine Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Eigentümerin und den Mieter des Hauses, in dem die Feuerwehrleute starben, wegen fahrlässiger Tötung verworfen. Wie das Landgericht Tübingen vertrat auch der Senat die Auffassung, dass nur eine Anklage wegen fahrlässiger Brandstiftung und nur gegen den Mieter zulässig sei...

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7. März 2008

Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt

Am Donnerstag wurden folgende Themen beim Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt ausgebildet:
  • Lüfter/Tauchpumpe
  • Stromerzeuger/Geräteprüfung
  • Geräte der einfachen technischen Hilfeleistung
  • Spreizer/Schere/Rettungszylinder/Stufenkeil



Hohlstrahlrohrtraining der Firma RFS im Abschnitt Mitte


Kein Nachwuchs - Aus für Feuerwehr in Oberösterreich

ALTENFELDEN, FEUCHTENBACH / Zuwenig Nachwuchs und das hohe Durchschnittsalter der Kameraden waren der Hauptgrund. Der geplante Neubau des Zeughauses wurde gestoppt.

Mit der Jahreshauptversammlung wurde 107 Jahre nach ihrer Gründung die Freiwillige Feuerwehr Feuchtenbach aufgelöst. „Wir haben uns diesen Entschluss sicher nicht leicht gemacht", sagt Noch-Kommandant Herbert Parzer, der sich vom Abstimmungsergebnis bestätigt fühlt.

Den gemäß dem oberösterreichischen Feuerwehrgesetz muss sich mindestens eine Zweidrittel-Mehrheit für die Auflösung aussprechen - und dies ist eindeutig geschehen. „Es gab die verschiedensten Überlegungen, wie wir unsere Feuerwehrgemeinschaft erhalten können", sagt Parzer mit etwas Wehmut, „aber der Hauptgrund – die Altersstruktur und fast kein Nachwuchs – zwangen uns zu diesem Schritt." Auch die Nachbesetzung des Kommandos war nicht mehr gesichert. So wurde der bereits geplante und ausfinanzierte Neubau des Feuerwehrhauses gestoppt.

Ausrüstung geht an die Nachbarfeuerwehren

„Es wäre unverantwortlich, öffentliche Gelder dafür in Anspruch zu nehmen um dann in einigen Jahren das Aus bekanntzugeben", erklärt der scheidende Hauptmann der freiwilligen Feuerwehr Feuchtenbach.
Feuerwehrgeräte, Ausrüstungsgegenstände und das Fahrzeug werden den beiden verbleibenden Feuerwehren Altenfelden und Hühnergeschrei zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Franz Trautendorfer bedankte sich bei dieser letzten Jahreshauptversammlung bei den Kameraden für die geleistete Arbeit und bat gleichzeitig, dass sie ihr Wissen und ihre Ausbildung auch bei den Nachbarsfeuerwehren einbringen.

6. März 2008

EU-Feuerwehr nimmt langsam Formen an

Erste Schritte in Richtung einer EU-Feuerlöschtruppe: Brüssel überlegt, aus dem EU-Budget etwa High-Tech-Löschflugzeuge zu finanzieren, die rasch einsetzbar sein sollten. Die Flugzeuge sollen Teil von "europäischen Reservekapazitäten" sein, die auf Abruf Flächenbrände bekämpfen können. Diese betreffen häufig auch mehr als einen Mitgliedsstaat, schreiben die EU-Beamten in einem neuen Strategiepapier zur Verbesserung des Katastrophenschutzes in der Union.
Aufgerüttelt haben die EU-Kommission die verheerenden Waldbrände des letzten Sommers in Südosteuropa. Allein in Griechenland wurden hunderttausende Hektar von den Flammen verwüstet, fast 70 Menschen verbrannten hilflos, der Schaden betrug bis zu drei Milliarden Euro. Neben der unzureichend funktionierenden griechischen Feuerwehr ortet Brüssel vor allem die zu langsame und nicht ausreichende Hilfe aus den anderen EU-Ländern als Problem. Griechenland ist aber kein Einzelfall: 450.000 bis 600.000 Hektar Land verzehren Brände im Schnitt jedes Jahr.

5. März 2008

Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt

Am gestrigen Dienstag stand das Thema "Stabile Seitenlage/Rautekgriff, Handhabung/Aufheben/Transport der Krankentrage und Retten über die Steckleiter" auf dem Lehrplan. Die Ausbildung erfolgte, wie auch schon in den letzten Jahren, von den HvO-Gruppen aus Eßfeld und Geroldshausen.




Brandrauchprävention durch Rauchmelder am "Freitag, dem 13."

Unter dem Motto „Glück und Gesundheit kann man kaufen!“ steht der bundesweite Rauchmeldertag im Juni 2008. Ziel des Aktionstages ist es, am „Freitag, dem 13“ viele Menschen daran zu erinnern, dass privater Brandschutz keine Glückssache ist. Verbraucher werden dazu aufgerufen, Rauchmelder zu kaufen, zu installieren und regelmäßig zu warten. Der Deutsche Feuerwehrverband und das Forum Brandrauchprävention in der vfdb bitten die Feuerwehren und Schornsteinfeger um Unterstützung.

Schon der Aktionstag 2007 machte durch die tatkräftige Arbeit von Feuerwehren und Schornsteinfegern und dem Einsatz von Pressemitteilungen, Plakaten, Flyern und Buttons ca. 13,5 Mio Menschen auf den lebensrettenden Nutzen von Rauchmeldern aufmerksam.
Auch dieses Jahr können Feuerwehren und Schornsteinfeger den Aktionstag nutzen, um Bürger in ihrer Region mit einer Pressemitteilung und gezielten Aktionen auf die kleinen „Glücksbringer“, aufmerksam zu machen. Vor allem in Bundesländern mit neuer Gesetzgebung besteht erhöhter Informationsbedarf.

Weil nur ein installierter Rauchmelder Leben retten kann, bieten einige Feuerwehren, Schornsteinfeger und freiwillige Helfer zum Rauchmeldertag bereits Montagehilfe für Verbraucher an. Helfen Sie auch mit Ihrer Feuerwehr mit, dass Rauchmelder nicht nur verkauft, sondern auch installiert werden! Für jeden montierten Rauchmelder könnte z. B. der Nutzer eines solchen Angebotes 5,- Euro spenden – für einen vorher festgelegten Zweck oder für neue lebensrettende Projekte der regionalen Feuerwehr.

Praktische Unterstützung für Pressearbeit und Werbung rund um den Aktionstag

Das Forum Brandrauchprävention in der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) stellt Feuerwehren und Schornsteinfegern Plakate in DIN A1 und A2 sowie Autoaufkleber kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.rauchmelder-lebensretter.de

3. März 2008

Löschfahrzeug auf Schienen

Eine spektakuläre Maßnahme macht auf das 150-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Würzburg aufmerksam. Ein Straßenbahnzug der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) rollt ab sofort im Design eines Löschfahrzeuges durch die Stadt und wirbt unter anderem für Nachwuchs.

Innerhalb von vier Tagen beklebten Spezialisten der Fa. Design4Cars, Burghaslach, zusammen mit Feuerwehrleuten einen 32,5 m langen Straßenbahnzug der WSB. Über 429 Quadratmeter Spezialfolie machen das schwere Gefährt mit 64 Tonnen Gesamtgewicht zum Hingucker auf Würzburgs Straßen. Der Zug wurde liebevoll bis ins Detail gestaltet – sogar Blaulichter fehlen nicht.

Die Aktion rief der Vereinsvorsitzende Christian Schulz ins Leben. Er wies darauf hin, dass die Straßenbahn bewusst als Feuerwehrfahrzeug gestaltet wurde. Sie solle „ein Identifikationsobjekt für die Bürger mit ihrer Feuerwehr sein“. Außerdem soll der internationale Notruf 112 weiter bekannt gemacht werden.

Im vorderen Bereich der Straßenbahn ist ein Schaumrohrangriff unter schweren Atemschutz zu sehen. Darüber steht die Information „Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“. Der Mittelteil des Zuges ist der „Feuerwehrfamilie“ gewidmet: Er zeigt Aktive der Würzburger Wehr und macht deutlich, dass Jugendliche und Frauen als gleichwertige Mitglieder angesehen werden. Der Spruch „Wir fördern den Nachwuchs“ soll Jugendliche dazu anregen, sich in der Feuerwehr zu engagieren, betonte Schulz.

Im hinteren Bereich des Schienenfahrzeuges ist ein modernes Mercedes-Löschfahrzeug LF 10/6 abgebildet und bietet Einblick in die umfangreiche Beladung.

Vorsitzender Schulz hob hervor, dass die Aktion nur durch die Unterstützung der Fa. Design4Cars, der WSB und der Mercedes-Benz Niederlassung Mainfranken möglich war. Für mindestens ein Jahr wird der ungewöhnliche Straßenbahnzug genau durch die Stadtteile fahren, in welchen die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Würzburg beheimatet sind.

Quelle: Pressemitteilung FF Stadt Würzburg 16.02.2008

DFV Newsletter 03/2008

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) veröffentlicht jeden Monat einen Newsletter mit aktuellen Themen rund um das Thema Feuerwehr.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum aktuellen Newsletter 03/2008!

1. März 2008

Truppmannlehrgang läuft

Bereits seit Dienstag 26.02. läuft in Giebelstadt der diesjährige Truppmannlehrgang. Wieder haben sich 38 Feuerwehranwärter zu diesem zwar langen (75 Std) aber sehr interessanten Grundlehrgang angemeldet. Das bewährte Ausbilderteam wird durch ein paar „neue“ Gesichter verstärkt.

Gestartet wurde wie immer mit den theoretischen Themen bevor am Samstag ein erster praktischer Teil (Fahrzeug und Gerätekunde) folgten.

Wer sich über die Grundausbildung einmal informieren möchte ist jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag im Gerätehaus Giebelstadt herzlich willkommen.