15. Februar 2008

Gesetzesänderung Feuerwehrgesetz

Neues Feuerwehrgesetz durch Bayerischen Landtag einstimmig verabschiedet


Bayerischer Landtag beschließt neues Bayerisches Feuerwehrgesetz. LFV Bayern konnte Belange der Feuerwehren ins Gesetz einbringen.
Am Donnerstag den 14.02.2008 um 15:15 Uhr wurde durch den Bayerischen Landtag die Gesetzesänderung zum Bayerischen Feuerwehrgesetz einstimmig verabschiedet.

Zweckverbände Die Zweckverbandsregelung kommt nicht ins Gesetz.Eine Aufnahme der Regelung, dass Aufgaben der Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes auf einen Zweckverband übertragen werden können, lehnte der Landesfeuerwehrverband Bayern mit Erfolg ab.Hier konnte der LFV Bayern erreichen, dass die Zweckverbandsregelung nicht ins Gesetz mit aufgenommen wird.

Hilfsfrist Die Hilfefrist kommt nicht ins Gesetz.Hier war ursprünglich die Forderung des Staatsministeriums des Innern, die Hilfsfrist ins Gesetz mit aufzunehmen. Dem stimmten wir als LFV Bayern aus den bekannten Gründen zu (wir berichteten darüber in den letzten Ausgaben von Florian Kommen). Auf Einwand der Kommunalen Spitzenverbände - kommt die Hilfsfrist nicht ins Gesetz, sondern bleibt so wie bisher in der Vollzugsbekanntmachung.

Bestandsgarantie Die vorgesehene Bestandsschutzregelung ist für die bayerischen Feuerwehren besonders wichtig, zumal die Hilfsfrist nicht im Gesetz verankert wird.Der LFV Bayern konnte hier erreichen, dass die Bestandsgarantie für die Feuerwehren im Gesetz festgeschrieben wird.

Pendlerregelung/ Doppelmitgliedschaft Die sog. Pendlerregelung wird ins Gesetz aufgenommen.Damit besteht die Möglichkeit, dass der Feuerwehrdienstleistende eine Doppelmitgliedschaft in Anspruch nehmen kann. Sie haben damit die Möglichkeit an ihrem Heimatwohnort wie auch dort wo Sie arbeiten, aktiven Feuerwehrdienst zu leisten. Damit kann langfristig die Tagesalarmsicherheit gestärkt werden.

Freistellung für volljährige Schüler Wird ins Gesetz aufgenommen.Ein Freistellungsanspruch für volljährige Schüler und Studenten wurde Seitens des LFV Bayern befürwortet.

Anhebung der Altersgrenze auf 63 Die Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst wird auf das vollendete 63. Lebensjahr angehoben.Der LFV Bayern sprach sich für eine generelle Anhebung der Altergrenze für den ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr auf 63 Jahre ohne jegliche Genehmigung oder Antragstellung aus.

Anerkennung WF Wird in Zukunft durch Regierung erfolgen. Außer bei Städten mit Berufsfeuerwehren.Der Anerkennungsbescheid ist aber auf Forderung des LFV Bayern im Benehmen mit dem KBR/SBR herzustellen. (Die Stellungnahme des KBR/SBR ist dabei zu berücksichtigen).

Freistellung KBR/KBI Eine pauschale Freistellung der besonderen Führungsdienstgrade für regelmäßig anfallende Tätigkeiten wird auf Forderung des LFV Bayern ermöglicht. Es gibt hier in Zukunft die Möglichkeit der pauschalen Freistellung.Weiter wird auch die Möglichkeit unserer Forderung mit zumindest der Möglichkeit der Anstellung im LRA in der Vollzugsbekanntmachung mit aufgenommen.

Entschädigung Art. 11 Bay FwG Hier wird auf Forderung des LFV Bayern neben dem Gerätewart auch der Jugendwart mit aufgenommen. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden auch die aufwendige Arbeit eines Jugendwartes zu entschädigen.

Mindeststärke bei ständigen Wachen Hier wird zumindest ein textl. Hinweis auf die Mindeststärke in die Vollzugsbekanntmachung mit aufgenommen.

Kostenfreiheit für Personenrettung bei VU Art. 28 BayFwG Eine Forderung der Bayerischen Feuerwehren, die wir mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände erreichen konnten.LFV Bayern konnte hier die Kostenfreiheit bei Einsätzen mit Personenrettung erreichen.In Zukunft wird im Bereich der Halter- bzw. Gefährdungshaftung auch die Rettung und Bergung von Mensch und Tier wieder kostenfrei sein. DankIn vielen Arbeitskreissitzungen des LFV Bayern mit den Bezirksfeuerwehrverbänden, der AGBF, den Kreis- und Stadtbrandräten konnten wir die Belange der Bayerischen Feuerwehren ins Gesetz mit einbringen.

Dank hierfür: dem Innenminister Joachim Herrmanndem Innenstaatssekretär Jürgen Heikedem Vorsitzenden des Innenausschusses Dr. Jakob Kreidlund den Kommunalen Spitzenverbänden.Ausführliche Informationen zu den einzelnen Bereichen werden wir unseren Feuerwehren in Kürze zur Verfügung stellen.

Gemeinsam mehr erreichen!

Quelle: LFV Bayern Newletter

14. Februar 2008

Generalversammlung FF Sommerhausen

Jahreshauptversammlung der FFW- Sommerhausen und des Feuerwehrvereins der FFW-Sommerhausen e.V.
1.Kdt. und Vorstand Richard Amend lud zur jährlichen Jahreshauptverversammlung am 12.02.08 um 19.30 Uhr ins „Gasthaus Anker“ ein. Nach der Begrüßung der Kameraden/innen, dem KBM Dieter Schöll, dem Ehrenkommandanten Gerhard Oehler, und dem 1. Bürgermeister Fritz Steinmann, wurde der toten Kameraden gedacht. Danach erfolgte der Jahresbericht der FFW- Sommerhausen, den 1. Kdt. Amend vortrug. Das vergangene Jahr über wurde die Wehr zu keinen Brandeinsätzen gerufen. Dafür standen 11 technische Hilfeleistungseinsätze. 4 Sicherheitswachen am Gautrachtenfest, 1 Feuerbeschau, 7 Weinfestabsperrungen, 1 Gruppenführerversammlung, 2 Dienstversammlungen, 1 Kindergartenführung, 1 Kreisfeuerwehrtag mit Vorstellung unseres HLF-20/16, 1 Gegenbesuch bei der FFW- Untereschenbach mit Vorstellung unseres HLF-20/16, 1 Erste – Hilfe- Kurs im Feuerwehrhaus, 3 Schulungsabende,11 Übungen, 1 Großübung an der Grundschule Eibelstadt, 1 Schauübung an der Schiffsanlegestelle in Eibelstadt, und eine Alarmübung in Sommerhausen am Berghof. Desweiteren brauchte eine Filmcrew, die im August zwei Tage im Sommerhäuser Schloss einige Szenen für einen Krimi drehte, unsere Hilfe bei Erstellung von Regen. Eine Prüfungskommission begutachtete unser Feuerwehrhaus samt Geräten und Fahrzeugen, und bescheinigte uns einen guten Zustand.
8 Kameraden/innen machten in Ochsenfurt ihre Truppmannausbildung. 1 Kamerad wurde in Winterhausen zum Maschinisten ausgebildet.
Der Personalstand der Feuerwehr : 43 aktive Feuerwehrleute, darunter eine weibliche 14 Atemschutzgeräteträger 10 Jugendfeuerwehrleute, darunter 3 weibliche
Das Durchschnittsalter ohne Jugend beträgt : 37,4 Jahre Das Durchschnittsalter mit der Jugend beträgt: 33, 15 Jahre
Zum Ende seines Berichtes dankte Amend vor allem dem Jugendwart Hans Dusel, mit seinen Helfern Wilfried Wagner und Helmut Schwarz, die hervorragende Arbeit leisten und viel Zeit investieren, seinen Gruppenführern Ludwig Betschler und Helmut Schwarz, dem Gerätewart Michael Furkel, der Autos und Geräte super in Schuss hält, und seinem Stellvertreter Gernot Maurer für tatkräftige Unterstützung.
Der Jahresbericht des Vereins wurde von 2. Vorstand Gernot Maurer vorgetragen. Er blickte auf ein ruhiges Vereinsjahr zurück. Ein Helferessen im April, einVereinsausflug, die jährliche Bewirtung am Töpfermarkt, sowie die Übergabe unseres neuen Mannschaftswagens an die Gemeinde, mit gleichzeitigen Ehrungen , waren die Aktivitäten des vergangenen Jahres.
Der Ausschuss traf sich 7 mal im Jahr, um diese Dinge im Vorfeld zu organisieren.
Als Ausgaben für die gemeindliche Feuerwehr wurden getätigt:
– Bekleben des neuen Mannschaftswagens ca. 600,--Euro – Ausstattungsgegenstände für das Fahrzeug ca. 900,--Euro – einen Computer, der hauptsächlich für die FFW verwendet wird, ca. 1000,--Euro Für 2008 ist ein mehrtägiger Vereinsausflug ins Kleinwalsertal geplant. Der Besuch von Feuerwehrfesten und die Bewirtung des Töpfermarktes stehen heuer auch wieder auf dem Programm.
Nachdem die Berichte der Jugendschriftführerin Angela Schwarz, und der Schriftführerin des Vereins, Mareike Maurer, vorgetragen wurden, verlas Kassier Wilfried Wagner seinen Bericht, und bescheinigte dem Verein ein gutes finanzielles Polster, das auch die Kassenprüfer bestätigten, und per Handzeichen um die Entlastung des Kassiers baten. Dieses erfolgte einstimmig.
Nach den Schlussworten des KBM Schöll, und des 1. Bürgermeisters Steinmann, die beide die Arbeit unserer Wehr und Jugendfeuerwehr lobten, schloss
1. Kdt. Richard Amend die Versammlung.

Bericht Feuerwehr Sommerhausen

Keine Förderung für zu schwere Fahrzeuge

In jüngster Zeit ist vermehrt festzustellen, dass Feuerwehrfahrzeuge, insbesondere Löschgruppenfahrzeuge, beschafft werden, die über Achslasten von deutlich über 10 000 kg verfügen. In einem Schreiben vom 22.10.2007 weist das Bayerische Innenministerium auf Folgendes hin:

"Gemäß der in Bayern bauaufsichtlich eingeführten Richtlinie Flächen für die Feuerwehr dürfen Feuerwehrfahrzeuge, die im Brandfall Aufstell- und Bewegungsflächen benutzen müssen, eine (Hinter-)Achslast von maximal 10 000 kg aufweisen. Davon betroffen sind insbesondere alle Löschgruppenfahrzeuge (H)LF 10/6, (H)LF 20/16 sowie Hubrettungsfahrzeuge, wie z. B. Drehleitern. Diese Ersteinsatzfahrzeuge dürfen damit nicht über die sonst nach § 34 StVZO zulässige Belastung von bis zu 11 500 kg an der angetriebenen Einzelachse verfügen.

Wird diese maximal zulässige Achslast bei den genannten Feuerwehrfahrzeugen überschritten, so handelt es sich gemäß Nr. 4.3.2 der Richtlinie für Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens (FwZR) um einen erheblichen sicherheits- und einsatztaktischen Mangel, weil bei einem Einsatz dieser Fahrzeuge auf den bauordnungsrechtlich dafür bestimmten Grundstücksflächen Probleme und ggfs. auch Haftungsfragen auftreten können. Gleiches gilt für die Gesamtmasse und die Höhe dieser Feuerwehrfahrzeuge, die durch die o. g. Richtlinie auf 3,30 m (3,50 m - 0,20 m Sicherheitsabstand) begrenzt wird.

Eine staatliche Förderung von derartigen Feuerwehrfahrzeugen ist damit nicht möglich."

Novellierung BayFwG: Neuester Stand

Das neue Feuerwehrgesetz tritt voraussichtlich noch im Frühjahr 2008 in Kraft. Im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens ergaben sich bislang folgende Änderungen am Gesetzentwurf:

  • Die ursprünglich im Gesetzentwurf vorgesehene Möglichkeit, die kommunalen Aufgaben des abwehrenden Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung auf Feuerwehrzweckverbände zu übertragen, wurde gestrichen.
  • Jugendwarte werden in Art. 11 Abs. 1 Satz 2 BayFwG als Beispiel für Feuerwehrdienstleistende, die regelmäßig über das übliche Maß hinaus Feuerwehrdienst leisten, aufgenommen; der LFV Bayern erhofft sich durch die ausdrückliche Nennung der Jugendwarte ein Signal an die Kommunen, die Betreffenden auch tatsächlich zu entschädigen.
  • Art. 28 Abs. 2 Nr. 1 BayFwG wird dahingehend modifiziert, dasss für Einsätze und Tätigkeiten, die unmittelbar der Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren dienen, insgesamt, also auch bei Kfz-Unfällen, kein Kostenersatz verlangt werden kann.

13. Februar 2008

Der neue Sicherheitsbrief Nr. 22 der HFUK Nord

Der neue Sicherheitsbrief Nr. 22 der HFUK Nord (Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord) ist erschienen.

Der Schutz der Haut ist das Schwerpunktthema des Sicherheitsbriefes Nr. 22.

Weitere Themen des Sicherheitsbrief Nr. 22:
- Stolperfalle Schlauch: Signalgelbe Schläuche statt schwarzgelber Schläuche
- Lebensretter für Lebensretter: HFUK Nord organisiert flächendeckende AED-Ausstattung
- Absitzen – nicht Abstürzen! Immer wieder schwere Unfälle beim Aussteigen aus Feuerwehrfahrzeugen
- Neuer LKW-Spiegel: Nachrüstung wird geregelt
- Führen von Einsatzfahrzeugen: Eignung der Fahrzeuge und Fahrer
- Atemschutzpass: Stempel drauf – alles gut?
- Wo krieg ich meine Infos her? Informationsquellen für Sicherheitsbeauftragte

Mit Klick auf das Bild gelangen Sie zu Sicherheitsbrief Nr. 22

12. Februar 2008

Generalversammlung der FF Goßmannsdorf

Am 09.02.2008 fand im TSV-Sportheim die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Goßmannsdorf statt. 1. Vorstand und Kommandant Manfred Deppisch begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie den 3. Bürgermeister der Stadt Ochsenfurt, Anton Gernert, den Stadtrat Ulf Feige und den zuständigen Kreisbrandmeister Anton Öder.

In seinem Tätigkeitsbericht berichtete er von einem Brand-, 16 THL-Einsätzen, 3 Fehlalarmen sowie 7 Sicherheitswachen. Neben den Übungen im Aktiven- und Jugendbereich besuchten insgesamt 21 Kameraden folgende Lehrgänge:
  • Ausbilder in der Feuerwehr (1)
  • Truppmann Teil 1 (3)
  • Truppmann Teil 2 (4)
  • Truppführer (3)
  • Atemschutzgeräteträger (1)
  • Fachteil für Ausbilder für Truppmann/Truppführer (1)
  • Motorsägenlehrgang (1)
  • Sprechfunker (7).
Außerdem legten 17 Kameraden die Leistungsprüfung "Löschgruppe" in den Varianten I und III erfolgreich ab. Die Jugendgruppe nahm am Wissenstest und der Bayerischen Jugendleistungsprüfung erfolgreich teil. Aber auch die Brandschutzerziehung wurde wie jedes Jahr sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule weiter fortgesetzt.

3. Bürgermeister Gernert bedankte sich bei den Aktiven und den Kommandanten für den guten Ausbildungsstand der Wehr sowie für ihre geleistete Arbeit im letzten Jahr für die Bürger in Goßmannsdorf.

11. Februar 2008

Pressemitteilung der Europäischen Union zum "Notruftag" am 11.02.

EU-Bürger müssen besser über die einheitliche europäische Notrufnummer 112 informiert werden

Nur 22% der EU-Bürger wissen spontan, dass 112 die in der gesamten EU gültige Rufnummer für Rettungsdienste ist. Bei einer unionsweiten Erhebung wurde festgestellt, dass die nationalen Behörden noch einiges tun müssen, um den Informationsstand der Bevölkerung zu verbessern. Deshalb ruft die Kommission die Mitgliedstaaten dazu auf, die Bekanntheit der Nummer 112 zu steigern. Seit Inkrafttreten des EU-Telekommunikationsregeln im Jahr 2003 haben 26 der 27 Mitgliedstaaten die Möglichkeit geschaffen, die Notrufnummer 112 von Festnetz- und Mobiltelefonen zu erreichen. Gegen Bulgarien ist noch ein Vertragsverletzungsverfahren anhängig, weil die 112 dort nicht verfügbar ist. Der Bevölkerung besser zu vermitteln, dass die Notrufnummer 112 sowohl im Inland als auch bei Auslandsreisen gilt, ist nun der logisch nächste Schritt zu deren wirkungsvoller Einführung, denn nur informierte Bürger werden die Nummer im Notfall auch nutzen können. Entsprechend einem Aufruf des Europäischen Parlaments vom September 2007 nutzt die Kommission das heutige Datum (11.2.), um den Bekanntheitsgrad der 112 zu steigern...

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10. Februar 2008

Gewerbesteuer vom Roten Kreuz und Feuerwehr?

Auf öffentliche Hand und Wohlfahrtsverbände kommt eine zusätzliche Steuerbelastung zu. Der Bundesfinanzhof gab in München bekannt, dass er den Betrieb von Krankentransporten und Rettungsdiensten für gewerbesteuerpflichtig hält. Bislang sind diese Dienstleistungen von der Gewerbe-, Körper- und Umsatzsteuer befreit, wenn sie beispielsweise von der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz oder dem Arbeiter-Samariter-Bund erbracht werden....

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Bild: DRK Köln

Arbeitsunfälle/Dienstunfälle

Medizinische Behandlung von Arbeitsunfällen/Dienstunfällen von Feuerwehrangehörigen durch die Main-Klinik Ochsenfurt

Herr Dr. Schwarzbach, Chefarzt der Main-Klinik Ochsenfurt, hat die Feuerwehrführung des Landkreises Würzburg um Bekanntmachung nachfolgender Mitteilung gebeten:

"Herr Dr. Schraml - Geschäftsführer des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg - hat mir mitgeteilt, dass bei Mitarbeitern der Feuerwehren das Gerücht aufgetaucht sei, in der Main-Klinik Ochsenfurt könnten / dürften keine Arbeitsunfälle/Dienstunfälle mehr behandelt werden.
Ich möchte hierzu folgendes klarstellen:
Es werden weiterhin sämtliche chirurgischen Notfälle angenommen und erstversorgt. Bei besonderem Schweregrad der Verletzung - Patienten des sog. Verletzungsartenverfahrens bzw. "§-6-Fälle" - werden die Patienten nach Erstversorgung in hierfür zugelassene Kliniken weitergeleitet.
Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren und wünsche uns allen weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

gez. Dr. med. R. Schwarzbach, Chefarzt".

9. Februar 2008

Installationsorte für Rauchmelder

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) hat auf Ihrer Homepage eine nützliche Animation zum Thema Rauchmelder veröffentlicht. Hier kann die Funktion, die Installationsorte und die Rettungschancen von Rauchmeldern angesehen werden.

Bitte auf das Bild klicken! Zum Start der Animation bitte auf das Wort "Ebenen" klicken!

Warum ist Brandschutzerziehung und -aufklärung wichtig?

Feuer übt auf Kinder eine geradezu magische Faszination aus. Doch der allzu sorglose und nicht geschulte Umgang mit Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu vielen Brandopfern und Sachschäden in Milliardenhöhe. Dabei erschreckt die Tatsache, dass viele Brände durch zündelnde Kinder verursacht werden. Grund genug, bereits rechtzeitig mit der Brandschutzerziehung zu beginnen. Doch auch die Brandschutzaufklärung für Erwachsene ist ein wichtiger Baustein der Brandverhütung.

Der Fachausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung des Landesfeuerwehrverbandes NRW beschäftigt sich in enger Kooperation mit den Provinzial Versicherungen seit vielen Jahren mit der Entwicklung von intelligenten Instrumenten und Medien, um dieses wichtige Thema in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Brandschutzerziehern der Feuerwehren zu vermitteln.

Damit diese Arbeit noch abgestimmter und letztendlich effektiver gestaltet werden kann, wurde ein besonderer Internetauftritt entwickelt. Er soll Praxishilfen bieten und einen Überblick über bereits bestehende Konzepte schaffen.

Mit der Möglichkeit, eigene Maßnahmen im BE/BA-Statistik-Tool zu erfassen und auch in Wort und Bild zu dokumentieren, kann die eigene Arbeit außerdem einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Bitte auf das Bild klicken!

Außerdem gibt es weitere Informationen zum Thema "Leitfaden für Brandschutzerziehung in der Grundschule" - Neues Handbuch für die Feuerwehrpraxis / Zusammenarbeit von DFV und vfdb!


Junges Team in Gaubüttelbrunn

Bei der Generalversammlung der FF Gaubüttelbrunn standen u.a. Neuwahlen an. Die in großer Anzahl anwesenden aktiven und passiven Mitglieder entschieden sich für ein bewährtes Team, das von ein paar "Jungen" verstärkt wird.


In Anwesenheit von 2. Bgm Eckert und KBM Drexel wurden 1. Kdt. Bernhard Haaf, 2. Kdt. Martin Engert und 1. Vorstand Martin Zehnter in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzu gestoßen sind Florian Wießmann als 2. Vorstand und Christian Engert als Schriftführer.

Den Neu- und Wiedergewählten viel Spaß und Erfolg.

Bild: Edmund Gumpert

8. Februar 2008

Termine Februar / März 2008

Hier die aktuelle Übersicht der Termine für Februar und März 2008.

Bei Bedarf, bitte weitere Termine melden unter kbi(a t)abschnitt-mitte.de.


Information zum Hohlstrahlrohr II


Auf vielfachen Wunsch in den diesjährigen Kommandantenbesprechungen der Inspektion Mitte stellen wir auf diesem Wege - ergänzend zu unserem 1. Artikel - weitere nützliche Informationen zum Thema "Hohlstrahlrohr" zur Verfügung.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten - erstellen Sie ein Anforderungsprofil:
- Was soll das Strahlrohr können?
- Wo will ich es hauptsächlich einsetzen?
- Gibt es in meinem Einsatzbereich Grenzen, wo ich Strahlrohre nicht einsetzen darf?

- Welche Vorteile, welche Nachteile haben die einzelnen Typen für meinen Einsatzbereich?

Weniger ist mehr:
Einfach und sicher in der Bedienung, verbunden mit einer fundierten Ausbildung, bringt bei einem Hohlstrahlrohr mehr als die Hightech-Lösung.

KBM Peter Götz hat sich in der Vergangenheit sowohl im theoretischen als auch im praktischen Bereich mit diesem Thema beschäftigt. Er stellt freundlicherweise folgende Informationen zur Verfügung:


Hohlstrahlrohre - Einsatzempfehlung

Hohlstrahlrohre - Foliensatz

Hohlstrahlrohrtest


Im Abschnitt Mitte sind zu diesem Thema Schulungen geplant, welche von KBM Peter Götz durchgeführt werden. Die konkreten Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

7. Februar 2008

Neue Ausgabe der Brandwacht

Die Brandwacht - Zeitschrift für Brand- und Katastrophenschutz ist das offizielle Presseorgan des Bayerischen Staatsministeriums des Innern in Bayern.

Mit einem Klick auf das "Brandwachtsymbol" gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft 1/2008). In diesem Heft sind u. a. ein Sicherheits-Fahrtraining für Feuerwehrleute, die Atemschutzausbildung oder das Feuerwehr Hilfeleistungskontingente Themen.

Viel Spaß!

Den Belastungstest bestehen

Wer mit mehr als fünf Kilogramm auf dem Rücken, bei extremer Hitze und erhöhtem Atemwiderstand durch verqualmte Flure kriechen soll, muss das körperlich verkraften können. Aus diesem Grund gibt es die G 26-3 Untersuchung, den Eignungstest für Einsätze mit schwerem Atemschutzgerät.

Worum geht es bei der G 26-3 Untersuchung?

Was genau wird untersucht?

Für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken!

6. Februar 2008

Aktuelle Information zum Sachstand „Förderrichtlinien“

Information des LFV Bayern:

Wie Sie vielleicht zwischenzeitlich bereits erfahren haben, ist die für Freitag, den 01.02.2008 anberaumte Sitzung des Verbandesausschusses ersatzlos ausgefallen. Hierzu möchten wir Ihnen gerne einige Hintergrundinformationen geben:

Die Sitzung wurde gemäß Vereinbarung aus der letzten Sitzung vom 07.12.2007 kurzfristig terminiert um über den Punkt „Evaluierung Förderrichtlinien“ mit dem Innenministerium ausführlich zu diskutieren, bevor diese in Kraft treten.

Nachdem im Rahmen der Abstimmung der neuen Förderrichtlinien keine Einigung zwischen Finanz- und Innenministerium zustande gekommen ist und dem LFV-Bayern weder vorher noch jetzt Zahlen zu den zukünftigen Förderhöhen der Fahrzeuge oder Gerätehäuser genannt wurden und werden, war keine Diskussionsgrundlage gegeben.

Auch bei der Novellierung zum BayFwG kann noch kein endgültiges Ergebnis bekannt gegeben werden, da die für 30.01.08 vorgesehene 2. Lesung im Bayerischen Landtag wegen Zeitmangel nicht zur Behandlung kam. Voraussichtlich wird der Bayerische Landtag in seiner Plenarsitzung im Monat Februar den Gesetzentwurf zur Abstimmung bringen. Somit steht der genaue Zeitpunkt der Einführung noch nicht fest.

Aus den aufgeführten Gründen machte es somit keinen Sinn die Verbandsausschusssitzung durchzuführen.

Gleichzeitig haben wir uns an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. G. Beckstein gewandt und ihn gebeten uns zu unterstützen, damit der seit Monaten anhaltende Stillstand bei der Anpassung der Förderrichtlinien beendet wird und unsere Feuerwehren mit ihren Kommunen ihre bisher aufgeschobenen Beschaffungen nunmehr endlich tätigen können. Letztlich hatte er sich für eine spürbare Erhöhung stark gemacht.

Außerdem werden wir noch im Februar 2008 in einem Spitzengespräch mit dem Innenminister eine Klärung herbeizuführen versuchen. Über den weiteren Fortgang werden wir Sie laufend unterrichten.

Bei Rauch im Treppenraum in der Wohnung bleiben

Angesichts der schweren Brandunglücke der vergangenen Tage weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf die Gefahr der schnellen Rauchausbreitung in Mehrfamilienhäusern hin. „Oft wirken Treppenräume wie Kamine, so dass der Rauch und die Hitze blitzschnell in die oberen Stockwerke ziehen“, erklärt DFV-Vizepräsident Bernd Pawelke. Bewohnern, die sich über den Flur in Sicherheit bringen wollten, werde dadurch häufig der Fluchtweg versperrt.

„In einer ungewohnten, bedrohlichen Situation überlegt zu handelt, ist schwierig“, berichtet Pawelke. Hier helfe es, einen einfachen Grundsatz zu befolgen: „Wenn es in der Wohnung brennt, verlasse ich diese, schließe die Wohnungstür und benutze den Treppenraum – nie den Aufzug nehmen! Brennt der Treppenraum, bleibe ich in der Wohnung, und bin so vor Rauch und Feuer besser geschützt“, erklärt der Brandschutzexperte. Zudem werde durch dieses Verhalten die Kommunikation zwischen eingesetzten Feuerwehrkräften und Bewohnern erleichtert. „Menschen, die am Fenster stehen und winken, werden schneller bemerkt als andere, die sich im Flur aufhalten“, berichtet er.

Wichtig sind auch Maßnahmen im Vorfeld: „Wenn ich vorausschauend handele, also grundsätzlich die Kellertür schließe und verhindere, dass brennbaren Gegenstände im Treppenraum abgelagert werden, verringert dies die Brandgefahr enorm“, erläutert der Fachmann für Vorbeugenden Brandschutz. Weiteren Schutz bieten Rauchwarnmelder, die in einigen Bundesländern bereits gesetzlich vorgeschrieben sind. „Rauchmelder sind Lebensretter – denn wenn es brennt, wird man nicht von alleine wach. Daher raten wir dringend dazu, die eigene Wohnung mit Rauchmeldern auszurüsten“, appelliert Pawelke.

Noch ein weiterer Hinweis!

Quelle: DFV

Bild: FF Oberalting

5. Februar 2008

www.abschnitt-mitte.de wächst weiter !!!

Das neue Jahr hat begonnen und die Webseite www.abschnitt-mitte.de bekommt eine neue, unverwechselbare Ergänzung. Das neue Feature befindet sich auf der rechten Seite zwischen den Punkten "Kategorien" und "Archiv". Unter dem Stichwort "Impressionen" werden hier zukünftig die Bilder des Jahres 2007 aus dem Abschnitt Mitte zu sehen sein. Es wird aber auch bei besonderen oder großen Ereignissen eine eigene Bildergalerie geben!

Bei dem Besuch der Website beginnt die Bildergalerie von selbst und wechselt nach einigen Sekunden zum nächsten Bild. Um ein Bild vergrößern zu können, reicht ein Klick auf das entsprechende Bild. Natürlich kann die Diashow auch angehalten werden. Hierzu muss man einfach mit der Maus auf das Bild gehen und auf das nun erscheinende Pause-Zeichen klicken. Zum Starten der Diashow einfach wieder auf das Play-Zeichen klicken.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Daniel Schimmer für die Einrichtung dieser neuen Funktion!



Feuerwehr-Kongress in Berlin

Berlin - Mehr als 200 Führungskräfte aus deutschen Feuerwehren treffen sich am 8. und 9. Februar in Berlin zum Kongress «Mut zur Zukunft». Das teilte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) am Montag mit. DFV-Präsident Hans-Peter Kröger (siehe Bild) sagte laut einer Mitteilung, der in Europa übliche flächendeckende Brandschutz sei «einzigartig». Von großer Bedeutung sei auch künftig der Erhalt und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr. Bei dem Kongress erwarten die Brandbekämpfer nach eigenen Angaben zahlreiche Referate von Politikern und Wissenschaftlern. Aus den Niederlanden sind Gäste der Feuerwehr Renkum eingeladen.

4. Februar 2008

Schwachpunkt Nagelplatten-Dachkonstruktion

In den letzten Jahren wurden in fast jeder größeren Gemeinde vermehrt Supermärkte nach der gleichen Konstruktion (Nagelplatten-Dachkonstruktion) gebaut. Doch kaum einer kennt die erheblichen Gefahren, die ein solcher Supermarkt im Falle eines Brandes mit sich bringt. So gibt es einige Beispiele, in denen innerhalb von weniger als 20 Minuten nach dem Absetzen des Notrufes der Supermarkt teilweise oder komplett eingestürzt ist.

Zur Präsentation über dieses Thema, erstellt vom Institut der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen, kommt man mit einem Klick auf das Bild!

Information zum Hohlstrahlrohr

Das Hohlstrahlrohr löst inzwischen nach und nach die alten Mehrzweckstrahlrohre ab. Vorteile dieses Strahlrohres sind die wesentlich bessere Regulierung des Wasserstrahls, was wiederum zur Vermeidung von Wasserschäden führt. Die erheblich bessere Löschwirkung des Wassers wird durch eine genaue Begrenzung der Tröpfchengröße am Strahlrohrausgang erzielt. In Versuchen wurde die beste Wirkung ermittelt und die Daten an die Hersteller der Strahlrohe weitergeleitet.

Verwendung:
Bei Zimmerbränden wird fast ausnahmslos, wenn vorhanden, das Hohlstrahlrohr verwendet. Die Zeiten, wo eine Wohnung wegen eines Feuers grundsätzlich geflutet wurde und so ein extremer Schaden durch Löschwasser entstand, sollten mit der Benutzung von Hohlstrahlrohren endgültig vorbei sein. Durch die gute Regulierung des Wasserdurchsatzes lässt sich die Löschwirkung optimieren und bestmöglich ein Wasserschaden vermeiden.Auch bietet unser Hohlstrahlrohr eine Flash-Over-Funktion, mit der man sich im Falle einer drohenden Flammendurchzündung effektiv gegen die enorme Hitze schützen kann.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Allgemeine Information zum Hohlstrahlrohr
Vergleich verschiedener Hohlstrahlrohr
Video und Bilder - Hohlstrahlrohr im Einsatz

3. Februar 2008

Mangelnde Fitness ist Risiko Nr. 1 bei der Feuerwehr

Obwohl die demografische Entwicklung auch die Feuerwehren unter Druck setzt, ist das Alter nicht Risiko Nr. 1 im Feuerwehrdienst der Zukunft. Fitness ist gefragt. Dies ist das Ergebnis der Fachtagung „Risiko Alter“, dass von den Feuerwehr-Unfallkassen am 11. und 12. Dezember in der Handelskammer Hamburg veranstaltet wurde.

Bitte auf das Bild klicken!

2. Februar 2008

Öffnungszeiten der Atemschutzwerkstatt

Die Atemschutzwerkstatt im Feuerwehrhaus Rottendorf hat

Dienstag und Donnerstag

von 18:30 - 20:30 Uhr


geöffnet.

Ansprechpartner ist KBM Karsten Ott.

Kontakt ist im Adressenheft 2007 (1.Kdt. Reichenberg) zu finden.

Kommandantenbesprechungen in "Mitte"

In den drei KBM-Bereichen des Abschnitt Mitte fanden zwischen dem 24. bis 30. Januar die Kommandantenbesprechungen statt. Es begann KBM Dieter Schöll in Sommerhausen gefolgt von Anton Öder in Tückelhausen. In Euerhausen folgte der Abschluss bei Heiko Drexel.

TOP
1. Statistik
2. Ehrungen für25/40 Dienstjahre
3. Rauchschutzvorhang
4. Leistungsprüfungen 2008
5. Lehrgänge 2008 auf Landkreisebene
6. Aufgabenbereiche in "Mitte"
7. Sonstiges

1.
Die Meldungen der Mannschaftsstärke, Fahrzeuge und der Lehrgangsbedarf an der Feuerwehrschule wurden abgefragt bzw. ergänzt.
2.
Staatliche Ehrungen für 25/40 aktive Dienstjahre werden zukünftig nicht mehr bei Jahreshauptversammlungen überreicht, da die Ehrungen meist bei den vielen Tagesordnungspunkten einer solchen Versammlung etwas in den Hintergrund geraten.
Es ist auf den äußeren Rahmen zu achten der dem Anlass einer solchen Ehrung angemessen ist. Hier zu gehört u.a. dass der zu Ehrende in Dienstuniform geehrt wird.
3.
Der erste von insgesamt vier durch die Versicherungskammer gesponserten Rauchschutzvorhängen ist in unserem KBI-Bereich übergeben worden und ist bei der FF Eibelstadt stationiert.
4.
Es wurde darauf hingewiesen, dass Leistungsprüfungen rechtzeitig beim KBI zu melden sind. Die zuständigen KBM werden die übenden Gruppen mindestens am Anfang, einmal in der Mitte und am Ende der Ausbildung besuchen. Die Niederschrift ist ebenso min 4-5 Tage vor der Abnahme an den KBI zu geben.
5.
Es erfolgte eine Vorabfrage der Teilnehmer des am 26.02. beginnenden Truppmannlehrgangs. Ebenso wurde auf die in unserem Abschnitt anstehenden Lehrgänge hingewiesen.
Die neue Ausbildungsstruktur auf Landkreisebene im Bezug auf Atemschutz, Funk und Maschinisten wurde erläutert. Für Atemschutz ist Karsten Ott (Reichenberg), für Funk Heiko Menig (Neubrunn) und für die Maschinistenausbildung Lothar Balling (Waldbüttelbrunn) Ansprechpartner.
6.
Da wie unter TOP5 erläutert die Atemschutz- und Funkausbildung zukünftig über die neuen "Landkreis"-KBM organisiert wird erhielt KBM Anton Öder ein neues Aufgabenfeld.
Er wird zukünftig für Weiterbildung und UVV zuständig sein. Für 2008 wurden hier die Themen Absturzsicherung und Funk ausgewählt. Es werden in kürze für jedes Thema drei Ausbildungstermine bekannt gegeben.
Dieter Schöll betreut weiterhin die Truppführer- und Heiko Drexel die Truppmannausbildung.

1. Februar 2008

Über 4000 Zugriffe im Januar 2008

Das Jahr 2008 hat mit gestiegenen Zugriffszahlen für www.abschnitt-mitte.de begonnen. Erstmals wurden über 4000 Zugriffe verzeichnet (siehe Bild).

Hauptgrund hierfür ist die große Anzahl der eingestellten - und immer interessanten und aktuellen - Beiträge (55 im Januar 2008).

Herzlichen Danke an dieser Stelle an alle Nutzer und besonders unseren Chefredakteur, Jürgen Deppisch!

Information zu Schaummittel

Umstellung auf AFFF in öffentlichen Feuerwehren:

Bericht: Fabrik chemischer Präparate von Dr. Richard Sthamer GmbH & Co. KG, Liebigstr. 5, 22113 Hamburg durch Dr. Matthias Prall

Grundsätzlich Feststellungen:

  • Alle Schaumstandzeiten werden durch die schaumzerstörenden Eigenschaften des Ethanols reduziert.

  • Filmbildende Schaummittel haben im Vergleich zu Benzin mit MTBE/ETBE keine Verluste in der Löschzeit.

  • Nicht-filmbildende Schaummittel sind für große Brände von Benzin mit Ethanol nicht geeignet.

  • Die Grenze des Ethanolgehaltes liegt für filmbildende Schaummittel nach unseren Ergebnissen bei > 10%.

Den kompletten Bericht können Sie mit Klick auf das Bild abrufen.

Feuerlöscher: Lebensdauerbegrenzung


Die Hersteller von Feuerlöschgeräten, d.h. Feuerlöschern nach DIN EN 3 haben Erkenntnissen des WFV (Werkfeuerwehrverband) einheitlich beschlossen, eine Empfehlung für eine Lebensdauerbegrenzung auszusprechen.
Gleichzeitig haben sie alle Prüfer von Feuerlöschern angewiesen, Geräte die diese Lebensdauer erreicht haben, nicht mehr für die weitere Verwendung frei zu geben. Sie sind einer weiteren Nutzung zu entziehen, auch wenn sie augenscheinlich noch für den zukünftigen Einsatz geeignet erscheinen.

Hier finden Sie ein Word-Muster einer Prüftabelle

31. Januar 2008

Wenn Hitze den Pressluftatmer verformt

Am 27. Juli 2006 kam es bei einem Brand an der Uni Göttingen zu einem schweren Atemschutzunfall. Ein Feuerwehrmann bezahlte den Einsatz mit seinem Leben. Todesursache: CO-Vergiftung. Der lange erwartete Abschlussberichts der Unfallkommission wurde mittlerweile veröffentlicht. Demnach ergab eine Untersuchung der PSA, dass ein Bauteil des Pressluftatmers verformt war, vermutlich durch extreme Hitze. Das entfacht neue Diskussionen um die Grenzen thermischer Belastung und die Notwendigkeit einer Realbrandausbildung ...

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30. Januar 2008

Einfacheres Kuppeln von Spreizer & Co.

29. Januar 1886: Carl Benz erhält das Patent für ein „Fahrzeug mit Gasmotorenantrieb“. Hydraulische Rettungsgeräte waren damals noch nicht notwendig. Heutzutage sind Schneidgeräte, Spreizer und Rettungszylinder aus der Unfallhilfe nicht mehr wegzudenken. Die aktuelle Gerätegeneration beinhaltet eine Vielzahl von Neuerungen. So zum Beispiel die Singlekupplungen. Deren Vorteile können auch bei vorhandenen Zweischlauchsystemen zum Zuge kommen ...

Generalversammlung FF Eibelstadt

„Es klappt“, diesen knappen Satz gebrauchte der Kommandant der Eibelstadter Feuerwehr in der Jahreshauptversammlung am Sonntag Nachmittag gleich des öfteren. Ob es nun um die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Bürgermeister Heinz Koch, über die Jugendarbeit, die Aus- und Weiterbildung, die Übungen, die Einsätze und was alles noch mit der Feuerwehr zusammenhängt ging, Artur Fröhling war rundum zufrieden.

Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr konnte auf 185 Einsätze der Feuerwehr verweisen. 14 Mal mussten die Floriansjünger zu Brandeinsätzen ausrücken, bei 103 Einsätze konnten die „Helfer vor Ort“ verletzten oder hilflosen Personen beistehen. Die Zahl der Einsätze mit technischer Hilfe ist gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen. Denn viele der 66 Hilfeleistungen geschahen während und nach dem Frühjahrssturm Kyrill.

Während andere Feuerwehren im Landkreis im wahrsten Sinn des Wortes um’s überleben kämpfen, brauchen sich die Eibelstadter wegen der Anzahl ihrer Aktiven noch keine Sorgen zu machen. Frauen, Männer und Jugend – zusammengenommen sind es hier 94 Personen, die sich der Feuerwehr verschrieben haben. Vier Austritten wegen Wegzug oder aus Arbeitsgründen stehen sechs Neuzugänge gegenüber.

Auch die Zahl der Übungen spricht eine deutliche Sprache, gleich 15 Mal trafen sich die Eibelstadter Feuerwehrleute um alleine oder mit Nachbarwehren zu üben. Eine Räumungsübung in der Grundschule des Ortes brachte dabei wichtige Erkenntnisse für zukünftige Verbesserungen und Umbauten. Die Jugendlichen nahmen mit großem Erfolg am jährlichen Wissenstest teil, er wurde genau wie die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern im Feuerwehrhaus Eibelstadt durchgeführt. Die Rekordzahl von 24 Teilnehmern verzeichnete die Wehr bei der Durchführung der Leistungsprüfung im letzten Sommer.

Nicht erst seit der Beseitigung der Schäden von Kyrill wissen die Verantwortlichen um die Gefahren beim Umgang mit der Motorsäge. Seit neuestem werden daher Kurse zum Sägen von Bruchholz und unter Spannung stehenden Stämmen angeboten. Als einige der ersten im Landkreis haben drei Kameraden der Eibelstadter Wehr an so einem Training teilgenommen.

Kein Wunder dass Kreisbrandinspektor Alois Schimmer in seiner Grußrede die Eibelstadter als die Vorzeigefeuerwehr im Abschnitt Mitte betitelte. Immer wieder sei nur Positives von hier zu berichten, meinte er. Lob erntete aber auch der Bürgermeister. Das Wissen und das Wollen, wenn es beispielsweise um die Beschaffung von neuen Geräten geht, zeichnet ihn vor allem aus.

Unter anderem hat die Gemeinde heuer neue, moderne Rolltore in das Feuerwehrhaus einbauen lassen, berichtete Bürgermeister Heinz Koch. Doch dazu mussten zahlreiche Kabel und Versorgungsleitungen umgelegt werden. Das haben einige der Feuerwehrleute in 260 Stunden Arbeit während ihrer Freizeit geleistet. Dafür bekamen sie vom Stadtoberhaupt neben dem Dank noch jeweils ein Multifunktionswerkzeug geschenkt. Nicht ohne den Hintergedanken, dass sie damit jederzeit fast alles im Feuerwehrhaus reparieren können.

Bild: Die fleißigen Helfer wurden vom Bürgermeister mit Multifunktionswerkzeugen beschenkt. Im Bild v.l.n.r:

Heinz Koch, Werner Röder, Oliver Lebert, Roland Kolhep, Johannes Kraus, Waldemar Gernert, Artur Fröhling und Marco Seynstahl.


Der 1. Vorstand des Eibelstadter Feuerwehrvereins wurde bei der Jahresversammlung der Feuerwehr von Kommandant Artur Fröhling und Bürgermeister Heinz Koch offiziell aus den Reihen der Aktiven verabschiedet. Seit 1964 war Gretsch Feuerwehrmann, da er aber nun die Altersgrenze von 60 Jahren überschritten hat, bleibt ihm aber weiterhin sein Amt im Verein. Der inzwischen 61 jährige war unter anderem auch Gründungsmitglied in der Feuerwehrkapelle Eibelstadts und spielte jahrelang selbst als Musiker mit.



29. Januar 2008

Wärmebildkamera im Atemschutzeinsatz

Nachdem bereits beim Atemschutzlehrgang in Eibelstadt die Wärmebildkamera in die Aubildung mit einbezogen worden ist, wurde hier ein Informationsblatt bereitgestellt, dass den Zweck, die Einsatzmöglichkeiten, den Umgang und die Einsatzgrundsätze im Einsatz mit der Wärmebildkamera verdeutlicht.

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Infobrief Digitalfunk Bayern - Nr. 2 - Januar 2008

Um die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Bayern zu informieren, wird regelmäßig der "Infobrief Digitalfunk Bayern" mit aktuellen Nachrichten zur Digitalfunkeinführung an überregionale Dienststellen bzw. Gremien versand.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Infobrief Nr. 2!

27. Januar 2008

Deutsche Jugendleistungsspange

Nachdem einige Jugendfeuerwehren bereits mit der Vorbereitung auf die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange begonnen haben, wurden hier die wichtigsten Unterlagen für diese Prüfung in einer Übersicht dargestellt:

Petition - Wir sind die Feuerwehr

Für den 08. und 09. Februar 2008 lädt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) alle interessierten Feuerwehrangehörigen zu einem Zukunftskongress nach Berlin ein.

Für diesen Kongress wurde eine Petition mit dem Titel "Wir sind die Feuerwehr" verfasst, die eine stärkere Mitgestaltung und Einbindung der Feuerwehr-Basis in Entscheidungsprozesse fordert.

Im Internet kann unter www.wir-sind.die-feuerwehr.de der Text der Petition eingesehen und auch online unterschrieben werden.

26. Januar 2008

Atenschutzlehrgang Eibelstadt

Eibelstadt 26.01.08

Bei dem Abschluss der Ausbildung von 18 Feuerwehrleuten aus dem Bezirk Mitte zu Atemschutzgeräteträgern zeigten die jungen Feuerwehrleute bei einer Übung in Eibelstadt, was sie gelernt hatten. Im Anschluss daran mussten die sie auch noch ihr erlerntes Fachwissen bei einer theoretischen Prüfung unter Beweis stellen. Am Ende konnten alle Teilnehmer aus den Händen von Kreisbrandrat Heinz Geißler und Kreisbrandinspektor Alois Schimmer in Anwesendheit des Bürgermeisters Heinz Koch dann die wohlverdienten Zeugnisse entgegennehmen. Dabei machte Johannes Fuchs aus Gaubüttelbrumm seinem Namen alle Ehre. Als einziger schaffte er es den Lehrgang mit der vollen Punktezahl abzuschließen.


Bei der Übung wurde auch dei Wärmebildkamera der eibelstadter Feuerwehr erfolgreich eingesetzt. Im Bild der 1. Kommandant Artur Fröhling im dunklen, vernebelten Keller

Lehrgangsleiter Carsten Ott verglich die Ausbildung, welche die jungen Feuerwehrleute gerade absolviert hatten, mit der erfolgreichen Führerscheinprüfung. Man kann zwar hinterher fahren und kennt die Regeln, aber erst durch die Praxis auf vielen Kilometern Strasse und Autobahn fährt man wirklich sicher. Diese Fahrten, das sind für die Feuerwehrleute die regelmäßigen Übungen und Weiterbildungen. Daher legte der Kreisbrandmeister Carsten Ott seinen Lehrgangsteilnehmern dringend ans Herz, jede Gelegenheit zum Tragen der Atemschutzausrüstung wahrzunehmen.

Den Abschluss der Ausbildung bildete eine praxisnahe Übung. Dazu hatten die Führungskräfte sich den Eibelstadter Bauhof in der Stadtmitte ausgesucht. Die alten Gebäude mit ihrem Gewölbekeller, verschiedensten Räumen und Dachböden gaben ein ideales Übungsgelände ab. Wie bei einem echten Einsatz warteten hinter jeder Türe des weitläufigen ehemaligen Bauernhofes neue Herausforderungen auf die Atemschutzgeräteträger. Neben der Bekämpfung eines ausgebrochenen Brandes hatten sie die Aufgabe, vermisste Personen zu suchen und zu retten, aber auch entstandene Gefahren zu erkennen und zu beseitigen. Das waren beispielsweise Gasflaschen die zwischen den Maschinen und Geräten in den Räumen standen. Die Aufgabe der Trupps war es dann, diese so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu schaffen und wenn nötig zu kühlen. Auf neun Trupps verteilt mussten die 17 Feuerwehrmänner und die einzige Frau des Lehrgangs diese Aufgaben selbstständig durchführen.

Ausbilder KBM Carsten Ott wurde unterstützt von KBI Alois Schimmer, den KBM Anton Öder und Dieter Schöll sowie Gustav Zirkelbach. Aus Eibelstadt nahmen teil, Ivo Düring, Hubertus Machnig, Bastian Schindelmann, aus Gaubüttelbrunn Benedikt Engert und Johannes Fuchs, aus Giebelstadt Tobias Reuther und Benjamin Seeber, aus Goßmannsdorf Bernd Deppisch, aus Hohestadt Evi Geiger, aus Ochsenfurt Marco Hamm, aus Reichenberg Michael Ott und Georg Kschier, aus Sommerhausen Günes Knauer und Domenic Bauer, aus Sulzdorf Alexander Beisheim, Benedikt Kemmer und Phillip Lurz, aus Zeubelried Julian Bissinger.

Verschwitzt aber glücklich, Evi Geiger aus Hohestadt, die einzige Frau im Lehrgang hat ihre erste Bewährungsprobe hinter sich.

25. Januar 2008

Redakteur gesucht!

Um unsere Seite auch weiterhin so aktuell zu halten, benötigen wir Euere Mithilfe.

Wer Lust hat, ernsthafte und unsrem Themengebiet dienliche Informationen zu sammeln und diese über die Homepage der Allgemeinheit zugänglich zu machen, kann sich gerne melden.

Die Einstellung von Artikeln kann ganz einfach über das Internet von jedem beliebigen Rechner erfolgen - eine Installation von Programmen usw. ist nicht notwendig.

Jeder potentielle Redakteur erhält auf Nachfrage eine Anleitung sowie die entsprechende Zugangsberechtigung.

Also: Los gehts!!!

Kontakt: kbi( at ) abschnitt-mitte.de

Ausbildung - Truppmann Teil I im Abschnitt Mitte 2008

In der Zeit vom 26.02.2008 bis 05.04.2008 findet in insgesamt 70 Stunden die Ausbildung "Truppmann Teil I" in Ochsenfurt statt.

Diese Ausbildung vermittelt das notwendigen Grundwissen für den Feuerwehrdienst und ist somit unerlässliche Voraussetzung für alle weiteren Spezialausbildungen.
Der Lehrgang wird von KBM Heiko Drexel geleitet!

Telemetrie - So hilft die elektronische Atemschutz-Überwachung

Die Einsätze von Atemschutzgeräteträgern sind nicht nur durch die lebensfeindlichen Umgebungsbedingungen eine besondere Herausforderung. Auch die einwandfreie Funktion der Ausrüstung und die Kenntnis der Restgebrauchszeit für den Atemschutz ist lebenswichtig. Moderne Telemetrie-Lösungen können Sie bei der Atemschutz-Überwachung unterstützen.

Kein Einsatz ohne Überwachung...(weiterlesen)

Erweiterung der Fahrerlaubnisklasse B

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hans-Peter Kröger weist in einem Brief an das Präsidium (Ordentliche Mitglieder) auf die Auswirkungen des Fahrerlaubnisrechts seit Inkrafttreten des so genannten EU-Führerscheins am 01. Januar 1999 hin.

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Wegfall der Behördenkennzeichen

Aufgrund der veränderten Vorschriftenlage (Einführung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV) zur Zulassung von Fahrzeugen werden v. a. für die Kommunalfahrzeuge keine Behördenkennzeichen mehr ausgegeben. Ausnahmen bleiben z. B. für die Bundespolizei, die Bundeswehr und das THW.

Die alten Kennzeichen bleiben weiter gültig. (Ummeldungen sind nicht erforderlich!)

Die Dachbeschriftungen mit dem Kennzeichen müssen dann mit dem kompletten neuen Kennzeichen erfolgen.

24. Januar 2008

Informationen rund um das Thema "Erste Hilfe"

Nach § 25 Abs. 2 Unfallverhütungsvorschrift
„Grundsätze der Prävention“
(GUV-V A1) hat der Unternehmer,
für die Freiwillige Feuerwehr die Kommune, dafür zu sorgen, dass zur Ersten-Hilfe und zur Rettung aus Gefahr die erforderlichen Einrichtungen und Sachmittel sowie das erforderliche Personal zur Verfügung stehen. Daher wurde hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten Informationen zusammen gestellt:

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur aktuellen Februar-Ausgabe. Thema ist u. a. der Kauf neuer Feuerwehrfahrzeuge für den erweiterten Katastrophenschutz.

Viel Spaß!

23. Januar 2008

Rettungsdienst verweigert Einsatz - Haftstrafe auf Bewährung

Wird eine Rettungsstelle per Notruf angerufen und bleiben beim Telefongespräch aber Zweifel am wirklichen Zustand des Patienten, dann muss trotzdem sofort ein Krankenwagen zur Klärung der Lebensbedrohlichkeit an Ort und Stelle geschickt werden. Weil er das unterlassen hat, wurde jetzt der Leiter der Stendaler Rettungsstelle vom örtlichen Amtsgericht zu 10 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt (Az. 21 Ls 301 Js 982/07).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutsche Anwaltshotline berichtet, erlitt ein Mann in den frühen Morgenstunden einen Epilepsie-Anfall und sein Zustand verschlechterte sich von Minute zu Minute zusehends. Der über die 112-Nummer alarmierte Rettungsdienst weigerte sich jedoch, ein Einsatzfahrzeug zu schicken. Fatalerweise war der Betreffende im Computer der Leitstelle als Alkoholiker registriert, der schon mehrfach den Notdienst dazu mißbraucht hatte, sich zum Auskurieren seines Rausches ins Krankenhaus fahren zu lassen.


Als eine Stunde später der Mann bereits nicht mehr aufstehen und sprechen konnte und ganz durchgeschwitzt war, rief eine Bekannte erneut die 112 an. Der Betroffene solle "nicht immer trinken und dann sagen, er will einen Krankenwagen haben", erwiderte der Leiter der Rettungsstelle und untersagte den Einsatz. Der nach weiteren sechs Stunden und einem dritten Notruf schließlich doch geschickte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

"Dabei hätte der Verstorbene mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch eine sofortige Notoparation gerettet werden können, wenn ein Krankenwagen zu seiner Wohnung geschickt worden wäre", erklärt Rechtsanwalt Paul Vogel. Jedem Rettungssanitäter müsse bekannt sein, dass es sich bei den am Telefon geschilderten Schweißausbrüchen um einen Schockpatienten handelt, der sofortiger medizinischer Hilfe bedarf. Der Leiter der Rettungsstelle habe sich zweifellos der fahrlässigen Tötung strafbar gemacht.

Quelle: Deutsche Anwaltshotline

21. Januar 2008

Steuerliche Behandlung von gezahlten Entschädigungen nach dem BayFwG

Ein neues Informationsblatt des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen berücksichtigt die Einführung des allgemeinen Freibetrags für ehrenamtliche Tätigkeiten nach § 3 Nr. 26a EStG, die für die Entschädigung als Brand- und Sicherheitswacht in Betracht kommen kann, und die Erhöhung des sog. Übungsleiterfreibetrags nach § 3 Nr. 26 EStG in der Fassung des Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10.10.2007, BGBl I S. 2.332. Die genannten Freibeträge gelten rückwirkend zum 01.01.2007.

Daneben ist die mit den Lohnsteuer-Richtlinien 2008 vom 07.11.2007 erfolgte Anhebung des nach § 3 Nr. 12 Satz 2 EStG i. V. m. R 3.12 Abs. 3 LStR 2008 steuerfreien Mindestbetrags eingearbeitet, der nach einem vom Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit dem obersten Finanzbehörden der Länder bereits in Vorbereitung befindlichen Schreiben entsprechend dem Entschließungsantrags des Bundesrats ebenfalls bereits für das Jahr 2007 zur Anwendung kommen kann.

20. Januar 2008

Steuertipps für Vereine

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat eine umfangreiche Informationsbroschüre "Steuertipps für Vereine" herausgegeben. Die Kenntnis der wichtigsten Steuervorschriften ist für die Vereine notwendig und nützlich. Diese Broschüre soll die Verantwortlichen dabei unterstützen, Schwierigkeiten zu vermeiden und Vergünstigungen wahrzunehmen. Die Steuertipps für Vereine bieten hierzu einen Einstieg.

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Neue Muster für Spendenbescheinigungen

Durch das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10. Oktober 2007 haben sich u. a. Änderungen im Spendenrecht ergeben, die rückwirkend zum 01. Januar 2007 gelten. Diese Änderungen erfordern eine Anpassung der verbindlichen Muster für Zuwendungsbestätigungen im Sinne von § 50 Abs. 1 EStDV in Verbindung mit dem BMF-Schreiben vom 02. Juni 2000 (BStBl I 2000 S. 592). Das Bundesfinanzministerium hat die neuen Vordrucke vorab per Mail verschickt. Diese sind - eigentlich - ab dem 01. Januar 2007 zu verwenden. Wegen der rückwirkenden Änderung ist es laut Bundesfinanzministerium nicht zu beanstanden, wenn bis zum 30. Juni 2008 die bisherigen Muster für Zuwendungsbestätigungen verwendet werden.

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