15. September 2007

Lehrgangsdurchgang in der Atemschutzstrecke

Nach erfolgter theoretischer und praktischer Atemschutzausbildung in Hohestadt folgte am Dienstag 11.09. ein Durchgang in der Übungsanlage in der Feuerwehrschule Würzburg.

Die Richtige Vorbereitung ist das A und O bei Atemschutzeinsätzen. Gegenseitiges Helfen erleichtert das Anlegen von Maske, Flammschutzhaube und Helm.



Zu Beginn und Ende der Lauf- und Kriechstrecke sind 100m Laufband und 10m Endlosleiter zu absolvieren. Diese Belastung stellt den Anmarsch- und Rückzugsweg des Atemschutzeinsatzes dar.

In der Strecke sind unterschiedliche Hindernisse wie z.B. Tankdurchstieg oder das Durchqueren eines Rohres zu bewältigen.

Die Strecke selbst wurde wie üblich verraucht. Die Teilnehmer waren so vor allem auf ihren Tastsinn angewiesen.

Nach Übung und Einsatz muß dringend der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen werden.


13. September 2007

Telekom warnt vor Brandgefahr bei bestimmten Fax-Geräten

Die Deutsche Telekom warnt vor feuergefährlichen Fax-Geräten. Die von einem Fremdhersteller bezogenen und von der Telekom vertriebenen Geräte Multifax 500 und 700 könnten sich durch eine defekte Tintenpatrone in Zusammenspiel mit einem Firmware-Fehler entzünden, erklärte die Telekom.

Liege eine beschädigte Tintenpatrone im Gerät, bestehe die Möglichkeit, dass der Selbstreinigungsprozess der Patrone nicht ordnungsgemäß verlaufe. Bei einer Überhitzung der Patrone könne es dann zu einer Verschmelzung von Kunststoffteilen kommen, auch lasse sich nicht ausschließen, dass das Faxgerät durch die Hitzeentwicklung Feuer fängt. Betroffen von dem Problem seien Geräte, die zwischen dem 25. Juli 2005 und dem 29. Juni 2007 verkauft wurden. Der Fehler lässt sich nach Angaben der Telekom durch ein Firmware-Update für die Geräte beheben. Die Version 3.10 der Firmware für die Faxgeräte gibt es kostenlos über die Download-Seite der Telekom.

Kunden, die die Aktualisierung nicht selbst vornehmen können, erhielten binnen 48 Stunden Hilfe; eine Hotline soll unter der Nummer 0800/3309094 bei Problemen weiterhelfen.

Wiederholt Brände bei Recyclingfirmen - Vorsorgemaßnahmen offenbar unzureichend

Brände wie der auf dem Gelände der Chemnitzer Entsorgungsfirma CED sind in der Recyclingbranche keine Seltenheit: Im September 2005 brennen 15.000 Tonnen Plastikmüll tagelang auf einer Kippe in Bernau. In einer Recycling - Firma im Landkreis Leer bricht im November 2006 ein Großfeuer aus. Ebenfalls im November gibt es einen Großbrand im Recyclinghof Ottendorf-Okrilla.
Im Januar 2007 brennt die Müllaufbereitungsanlage Reichenbach-Schneidenbach. Im März 2007 fährt der Großbrand von 2.000 Kubikmetern Plastikmüll auf einem Recyclinghof in Berlin-Britz den Berlinern in die Nase. Im selben Monat gerät eine Aufbereitungsanlage für Plastik einer Lauinger Recycling-Firma ebenfalls in Brand. Ende Mai 2007 gibt es einen schweren Brand bei einer Dresdner Recyclingfirma. Im Juni 2007 brennen 100 Tonnen Verpackungsabfall auf dem Hof der Main-Taunus-Recycling GmbH. Zum wiederholten Mal brennt es auch bei einer Recyclingfirma in Wunsiedel. Am 16. Juli 2007 brennt in Bochum-Riemke eine Lagerhalle mit Kunststoff-Abfällen ab. Der Rauch ist im ganzen Ruhrgebiet zu sehen. Eine Woche später brennt die ca. 5.000 qm große Halle der Chemnitzer Firma CED mit DSD-Verpackungsabfällen nieder. Soweit die unvollständige Aufzählung.


Volkmar Zschocke, Vertreter der Grünen im Chemnitzer Umweltausschuss: "Bei dieser Häufung von Bränden im Zusammenhang mit Verpackungsabfällen drängt sich die Frage auf, ob die Sicherheitsbestimmungen für derartige Anlagen und Lagerhallen ungenügend sind. Der gnadenlose Preiskrieg in der DSD*-Verwertungsbranche lässt offenbar wenig finanziellen Spielraum für Investitionen in die Anlagensicherheit." In Chemnitz liegen einige Recyclingfirmen in unmittelbarer Nähe von Wohnsiedlungen. Zschocke: "Überall dort muss jetzt genau geprüft werden, ob die Vorsorgemaßnahmen wirklich ausreichend sind!" Angesichts der riesigen Rauchwolke gestern über Chemnitz erscheinen die Bemühungen zur Feinstaubminimierung geradezu absurd. Zschocke: "Wie soll zum Beispiel den Chemnitzer Kleingärtnern vor diesem Hintergrund das Verbrennungsverbot von Gartenabfällen vermittelt werden?"


* DSD = Duales System Deutschland (Sammelsystem für Einwegverpackungen, Leichtverpackungen), siehe dazu auch: "Zukunft des Dualen Systems Deutschland in der deutschen Abfallwirtschaft"


Quelle: Quelle: EUROPATICKER vom 20.08.2007 im Magazin Umweltruf: http://www.umweltruf.de/
Foto: Berliner Morgenpost / dpa

Feuerwehrhelme im TEST

Deutschlands Feuerwehren wollen Klarheit über die Sicherheit ihrer Schutzhelme. Deshalb hat der Bundesverband der Unfallkassen (BUK) mit Unterstützung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) einen umfassenden Test durchführen lassen. Hintergrund waren Vorfälle, bei denen sich Helme aus Textil-Phenol-Kunststoff unter Hitze verformt hatten.

Hier geht´s zum


Prüfbericht

Anlage zum Prüfbericht mit Fotos

Kurzfassung

1. Jugendfeuerwehr-Tag im LEGOLAND® Deutschland

Am 29. September 2007 findet der 1. Jugendfeuerwehr-Tag im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg statt. Alle Mitglieder der Jugendfeuerwehren in Bayern sind eingeladen, einen Tag voller Spaß, Action und Abenteuer in Deutschlands kinderfreundlichstem Freizeitpark zu erleben. Mit dem LAND DER PIRATEN wartet dabei nicht nur ein komplett neuer Themenbereich auf den Feuerwehr-Nachwuchs. Auch original Feuerwehrfahrzeuge der Firma Ziegler können an diesem Tag genauer unter die Lupe genommen werden. Außerdem finden in der LEGO® Arena abenteuerliche Spielshows statt, bei denen die einzelnen Jugendfeuerwehr-Teams gegeneinander antreten und ihre Geschicklichkeit beweisen können.

Vorab können sich Jugendfeuerwehr-Mitglieder online ermäßigten Parkeintritt sichern. Wer am 29. September 2007 im Übungsanzug der DJF bzw. in Feuerwehruniform (Erwachsene) das LEGOLAND besucht, zahlt so nur 12 EUR für die Tageskarte. Alle nicht uniformierten Begleitpersonen können den Tag im LEGOLAND Deutschland für 20 EUR erleben. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Auf Wunsch kann für 6 EUR ein Verzehrgutschein im Wert von 8 EUR mitbestellt werden.

Sonderpreise für den 29.09.2007:

12,- € Tageskarte für alle Mitglieder der Jugendfeuerwehren in Bayern und Baden-Württemberg die am 29.09.2007 ihre Feuerwehruniform tragen.

20,- € Tageskarte für alle Begleitpersonen.

a) Ermäßigungsgutschein (siehe Links) ausdrucken, am 29.09.2007 an den LEGOLAND Kassen vorlegen und nur 12 € bzw. 20 € vor Ort zahlen

Ermäßigungscoupon LEGOLAND Begleitperson

Ermäßigungscoupon LEGOLAND Jugendfeuerwehr

ODER

b) Ermäßigtes Onlineticket vorab kaufen, per Kreditkarte oder Lastschrift 12 € bzw. 20 € bezahlen und am 29.09.2007 ohne Wartezeiten direkt in den Park.

Online-Ticket: www.legoland.de/feuerwehr

Ermäßigungsgutschein und ermäßigtes Onlineticket sind nur gültig am 29.09.2007 und nicht kombinierbar mit anderen Aktionsvorteilen oder Rabattaktionen. Keine Rückerstattung /Barauszahlung.

Verzehrgutscheine an den LEGOLAND Kassen erhältlich:
Beim Erwerb einer Tageskarte mittels Ermäßigungscoupon oder durch Vorlage des Onlinetickets können Verzehrgutscheine* erworben werden. Die Verzehrgutscheine* können ganz individuell im Park eingelöst werden. Ihr Vorteil: Nur EUR 6,00 zahlen, für EUR 8,00 genießen!
*Verzehrgutscheine können außer an den mobilen Verkaufsständen in allen Restaurants eingelöst werden. Eine Splittung in Einzelbeträge sowie die Barauszahlung (auch von Restbeträgen) ist leider nicht möglich

12. September 2007

Trauer um Winfried Kunkel

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg, der Bezirksfeuerwehrverband Unterfranken und der Landesfeuerwehrverband Bayern trauern um Winfried Kunkel.

Winfried Kunkel ist allen seit vielen Jahren nicht nur als aktiver Feuerwehrmann sondern insbesondere auch als Feuerwehrmusiker in der Feuerwehrkapelle Heigenbrücken bekannt. Er leitete als Musiker die Feuerwehrkapelle Heigenbrücken und vertrat im Feuerwehrverband überörtlich das Musikwesen in den Feuerwehren auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene.

Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen. Die Beisetzung findet am Freitag in Heigenbrücken statt.

Verstärkung für die Bundesjugendleitung

Nach knapp zwei Jahren Vakanz wird die Bundesjugendleitung der Deutschen Jugendfeuerwehr nun durch einen zweiten Stellvertreter ergänzt. Der Schleswig-Holsteiner Timm Falkowski besetzt die Position ab sofort. Der Delegiertentag Anfang September 2007 im niedersächsischen Weyhe hatten einer kommissarischen Besetzung des Amtes mit großer Mehrheit zugestimmt. Daraufhin hatte der Deutsche Jugendfeuerwehrausschuss Timm Falkowski als zweiten Stellvertreter kommissarisch eingesetzt.

Bundesjugendleiter Hans-Peter Schäfer zeigte sich sehr erfreut über Verstärkung: „Mit Timm Falkowski gewinnt die Bundesjugendleitung einen erfahrenen Jugendfeuerwehrler und somit auch neue Kraft für die zukünftigen Herausforderungen.“ Hans Peter Schäfer und Andreas Huhn stellen die Bundesjugendleitung bisher allein. Die Jugendordnung sieht einen Bundesjugendleiter und drei Stellvertreter vor.

Der 30jährige Timm Falkowski kommt aus Kaköhl-Blekendorf dem Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Vor 20 Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein und seit seinem Übertritt in die Freiwillige Feuerwehr ist er als Betreuer, Jugendwart und seit 2004 als stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Plön aktiv. Falkowski über die Gründe das Amt auf Bundesebene anzutreten: „Mir ist es wichtig, selbst Verantwortung zu übernehmen und den positiven Weg, den die Deutsche Jugendfeuerwehr bisher gegangen ist, mit seiner Arbeit weiter zu unterstützen.“

Die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) ist der Zusammenschluss aller Jugendfeuerwehren Deutschlands und hat mehr als 250.000 Mitglieder im Alter zwischen zehn und 18 Jahren. Organisiert ist die DJF im Deutschen Feuerwehrverband e.V.

11. September 2007

Lehrgang Truppführer hat begonnen

Am 11.09.2007 hat in Reichenberg der Lehrgang Truppführer begonnen. Als erste Unterrichtseinheit hielte der Kdt. Alfred Schertzer von der Feuerwehr Winterhausen das Thema Brennen und Löschen ab.

Die Teilnehmer kommen aus den Feuerwehren Erlach, Eßfeld, Goßmannsdorf, Reichenberg und Ochsenfurt




Kleines 1x1 der Pumpentechnik

Soll eine Schmutzwasserpumpe angeschafft werden, fällt die Auswahl schwer: Die Modellvielfalt der Hersteller könnte kaum größer sein. Ein Überblick zur Orientierung:

Wichtig ist die Unterscheidung des zu verpumpenden Mediums. Klarwasser, also "reines" Wasser, ist in der Handhabung unkompliziert. Anders Schmutzwasser, das je nach Zusammensetzung und Menge eine passende Pumpe erfordert.

Auf das Medium kommt es an

Wenn Behälter oder Räume trockenzulegen sind, flachsaugende Pumpen wählen. Aus Japan kommen Aggregate, die sogar Pfützen leer schlürfen und somit Eimer und Aufwischer überflüssig machen: Ein Hersteller verbaut sogar eine Rückschlagklappe, die verhindert, dass aufgesaugtes Wasser wieder zurückläuft, wenn der Förderstrom unterbrochen wird. Damit saugen die Pumpen das Wasser tatsächlich bis auf einen physikalisch unvermeidbaren Restpegel von einem Millimeter auf.

Sind Abwässer oder Prozessrückstände zu verpumpen, muss genauer hingeschaut werden. Bei korrosiven Flüssigkeiten sollten die relevanten Teile der Pumpe aus austenitischem Stahl gefertigt sein, bei Meerwasser hat sich Titan bewährt. Es muss jedoch nicht immer Hightech sein, oft ist Grauguss ideal: Das Material ist nicht nur widerstandsfähig und verschleißarm, sondern auch unanfällig für Korrosion und für einen großen PH-Bereich geeignet.

Als Sonderfälle gibt es Spezialpumpen beispielsweise zum Absaugen von Oberflächenwasser, zum Sauerstoffeintrag in Gewässer oder zum Vermischen von Flüssigkeiten.

Bei diskontinuierlichem Pumpbedarf Modelle mit Niveausteuerung wählen: Eine Elektrode schaltet die Pumpe abhängig vom Wasseranfall ein und mit Nachlaufzeit wieder aus. Diese Automatik spart bis zu 70 Prozent Strom. Damit ergibt sich auch eine entsprechende CO2-Einsparung für naturbewusste Anwender. Apropos Umwelt: Für den Betrieb in Wasserschutzgebieten Pumpen mit biologisch abbaubarem Schmieröl wählen - sonst kann es im Schadensfall teuer werden.

Wer die Güte einer Pumpe beurteilen möchte, sollte auf die Bauart und das Material achten. Neben den bereits erwähnten Aspekten spielt zwar auch das Gewicht eine Rolle (Alu-Gehäuse für den mobilen Einsatz). Wichtiger ist jedoch, auf kritische Bauteile wie die Gleitringdichtung der Welle zu schauen. Hier ist Siliziumkarbid das Material der Wahl. Durch die enorme Härte nahe am Diamant hält es sogar 2000 Grad Hitze stand. Wärmestau ist ein Grund für den vorzeitigen Ausfall vieler Aggregate. Zur effizienten Wärmeableitung sollte das Pumpengehäuse groß dimensioniert sein. Gut sind Pumpen mit seitlichem Durchfluss, wenn das (kühlende) Wasser direkt am Motor vorbeigeführt wird. Noch besser: Pumpen mit Mantelkühlung über ein inneres und ein äußeres Motorgehäuse.

Verschleiß: Die inneren Werte zählen

Ganz wichtig: Die Gleitringdichtung sollte innenliegend und doppelt ausgeführt sein, um Antriebswelle und Komponenten wirksam vor Korrosion, Abrasion, Verschmutzung und Wärmeeinfluss zu schützen. Ein kritischer Punkt ist zudem die Schmierung, die immer gewährleistet sein muss, egal, ob die Pumpe liegt und steht. Zu den seit Jahren bewährten Lösungen zählt der zentrifugal wirkende Ölverteiler, der alle relevanten Bauteile stets ausreichend mit Schmierstoff versorgt. Um Eindringen von Kriechwasser über die elektrischen Leitungen zu verhindern, sollte nicht allein das Kabel vergossen sein, sondern jeder einzelne Kupferleiter. Eine Knickschutztülle mit Zugentlastung ist obligatorisch.

Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt Pumpen(Hersteller), deren Produkte sich unter härtesten Bedingungen zu bewähren haben, beispielsweise im Tiefbau. Weltweiter Marktführer in diesem Bereich ist der japanische Hersteller Tsurumi mit Sitz in Düsseldorf. Allerdings: Auch die dauerhafteste Konstruktion kann mechanischen Abrieb beispielsweise am Laufrad nicht verhindern. Wenn für den Austausch nicht immer die Werkstatt bemüht werden soll, kommen nur Pumpen in Modulbauweise in Frage. Dann sind lediglich wenige Schrauben zu lösen, um die Pumpe in Eigenregie wieder flott zu machen. Durch Modulbauweise reduziert sich auch die Ersatzteilhaltung und damit die Folgekosten. Wie sehr sich eine Konstruktion hoher Güte auszahlt, beweist der Marktführer mit seinen rund 250 Pumpenmodellen für jeden Einsatzzweck: Nach Aussagen des Handels liegen die Gesamtkosten bei vielen Aggregaten deutlich unter dem Branchenschnitt.

Menschen in Bayern - Feuer und Flamme

Fernsehbericht über das alltägliche Leben der Feuerwehrangehörigen

Allein in Bayern gibt es 7765 Freiwillige Feuerwehren. Tag für Tag und in so mancher Nacht opfern mehr als 320.000 Menschen in Bayern unentgeltlich ihre Zeit. Sie setzen sich und bisweilen sogar ihr Leben ein für andere. So ist es auch bei den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Seeg im Allgäu. Von ihnen erzählt der Film ‚Feuer und Flamme‘ aus der Reihe MENSCHEN IN BAYERN.


Vom Dorf-Schmied, der mitsamt seinen fünf Angestellten bei jeder Tageszeit den Hammer fallen läßt - wenn es brennt. Vom Landwirt, dessen Frau im Bett steht, wenn der Funkwecker geht, und von der ‚Feuerwehr-Braut‘, die inständig hofft, dass nicht die halbe Hochzeits-Gesellschaft nebst Bräutigam zum Einsatz muss.

Es geht um die Freiwillige Feuerwehr, um Nachbarschaftshilfe, Kameradschaft und Klein-Jungen-Träume, um Abenteuer, Übungen und Einsätze. Einsätze, die bisweilen alle Beteiligten an ihre Grenzen führen - und manchmal auch darüber hinaus.

Der Film von Kerstin Nagel erzählt in ungewöhnlich lebendigen Gesprächen und Bildern von diesen Menschen und ihren Geschichten - großen und kleinen. Er begleitet die Feuerwehr-Männer in ihre Familien und ihren Alltag. Er zeigt sie in ihren blitzenden Uniformen beim Feldgottesdienst, schwindelfrei auf der Feuerwehrleiter, ölverschmiert an der Rettungsschere, rußgeschwärzt beim Brand-Einsatz und ins Gespräch vertieft im Florians-Stüberl. Und vielleicht sehen so die letzten‚ echten Helden unserer Zeit aus: ganz normale Menschen, die füreinander einstehen - und für uns.

Die Sendung wird am kommenden Samstag, 15.09.2007 um 20.15 Uhr im BR alpha ausgestrahlt.

10. September 2007

Gefahren der Einsatzstelle – Sturmschadensbeseitigung

Gerade bei Sturmeinsätzen wird die Gefahr, die durch Bäume ausgeht, von den Einsatzkräften oft unterschätzt. Für viele ist es überraschend, dass selbst am Boden liegende Bäume noch springen, rollen und schlagen können, wenn man an ihnen herumsägt. Währenddessen können auch alle umstehenden Bäume noch umfallen. Dem versucht man dadurch zu begegnen, dass man bei den Sägearbeiten besonders umsichtig ist, die umherstehenden Bäume beobachten lässt und in besonders gefährdeten Bereichen (z.B. Waldstraßen) nicht ohne Not die Bäume beseitigt. Woran man selten denkt: Bereits bei der Anfahrt kann einem ein Baum auf das Fahrzeug fallen.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zu einem sehr aufschlussreichen und interessanten Artikel zu diesem Thema mit Bilder!

8. September 2007

Neues vom Atemschutzlehrgang

Am vergangenen Mittwoch absolvierten die Teilnehmer des Atemschutzlehrgangs zwei Durchgänge in der ATS-Strecke der Feuerwehrschule Würzburg. Im ersten Durchgang mit Filter lernten sie die Strecke kennen. Mit Atemschutzgerät folgte der Zweite.

Am Samstag begann die Ausbildung mit einer Stunde Theorie - Einsatzgrundsätze.


Nach der obligatorischen Kaffeepause folgte der praktische Teil.
Vorgehen unter ATS über Steckleiter ins 1. OG zur Menschenrettung.


An den anderen Stationen wurden Einsatzübungen durchgeführt. Die richtige Erkundung mit Brandbekämpfung einer Gerätehalle war eine der Aufgaben für die neuen Atemschutzgeräteträger.


Die Menschenrettung mit der sperrigen Ausrüstung in engen Räumen stellte die Teilnehmer vor neue Herausforderungen.

Die schwierigen Arbeiten wurden erfolgreich beendet.



Karsten Ott bei der Ausbildung


Atemschutzausbildung/-einsätze kosten Kraft und Energie, doch Dank der hervorragenden Versorgung durch die FF Hohestadt wurden die Reserven schnell wieder aufgefüllt.



7. September 2007

Kommandantenbesprechung der KBM-Bereiche

Am 24.09.2007 und 26.09.2007 finden die Kommandantenbesprechungen im Abschnitt Mitte statt.

TAGESORDNUNG:

- Umstrukturierung der KBM-Abschnitte
- Übungen im Herbst 2007
- Jugendwissenstest am 20.10.2007 in Eibelstadt
- Bedarfsmeldung zu Lehrgängen 2008
- Herbstdienstversammlung am 30.11.2007 in Eibelstadt


Die Zuordnung der Wehren zu den o. g. Terminen erfolgt nach Gemeinde- bzw. Stadtzugehörigkeit - mit Klick auf das Bild kommen Sie zum Einladungsschreiben incl. Aufteilungsbeschreibung.

Atemschutzfortbildung im Abschnitt Mitte

Die diesjährige Atemschutzfortbildung findet im Feuerwehrhaus Essfeld statt. Folgende Termine wurden festgelegt:


  • Freitag, 21.09.2007 von 19:00 - 21:30 Uhr
  • Samstag, 22.09.2007 von 8:00 - 14:00 Uhr
Jede Wehr kann 2 Teilnehmer melden. Die Anmeldung sollte bis spätestens 14.09.2007 über den Kommandanten erfolgen.

Für Rückfragen zum Ablauf / Lehrplan steht KBM Anton Öder zur Verfügung.

Digitalfunk: Alles im grünen Bereich

Im April 2007 nahm die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) ihre Tätigkeit auf. Unter ihrer Regie errichten Bund und Länder ein flächendeckendes Digitalfunknetz.

Das für die Erstinvestition in die Netzinfrastruktur, die Implementierung der Kommunikationsdienste und die ersten 15 Jahre Netzbetrieb mit 4,5 Mrd. € Kosten veranschlagte Vorhaben gilt als eines der aufwendigsten technischen Modernisierungsprojekte in Deutschland.

NET hatte die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch mit Rolf Krost
, dem Kommissarischen Leiter der BDBOS, Antworten auf einige anstehende Fragen zu erhalten.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Interview!


Prüfung Truppmann Teil II in Goßmannsdorf

Am 06.09.2007 fand am Feuerwehrgerätehaus in Goßmannsdorf zum zweiten Mal im Abschnitt Mitte die Prüfung zum Truppmann Teil II statt. Die 31 Teilnehmer wurden vor zwei Wochen in 5 Gruppen aufgeteilt und mussten nun in dieser Zeit ihre zugeloste Übung vorbereiten.

Am Prüfungstag legte dann die Gruppe nach der Auslosung der Posten innerhalb der Gruppe unter den Augen von zwei Schiedsrichter ihre Prüfung ab. Die Gruppen Allersheim/Hohestadt und Euerhausen/Herchsheim mussten eine Rettung von drei Verletzten aus einem Gebäude mit Erstversorgung durchführen. Die Gruppe Goßmannsdorf/Winterhausen hatte den THL-Einsatz abzulegen. Die Gruppe Ochsenfurt/Erlach führte den Schaumrohreinsatz durch und die Gruppe Albertshausen/Eßfeld hatte die Rettung einer Person über die Steckleiter mit anschließender Brandbekämpfung. Die Verletztendarsteller wurden vor den Übungen von zwei Kameradinnen der FF Geroldshausen mit verblüffend echt aussehenden Verletzungen geschminkt.

Zum Schluss musste jeder Prüfungsteilnehmer noch 50 Fragen beantworten. Alle Fragen der theoretischen Prüfung richtig beantwortet haben: Udo Gerst, Joachim Grüb und Sebastian Schott (FF Goßmannsdorf). Alle Teilnehmer bestanden somit die Prüfung zum Truppmann Teil II und erhielten anschließend ein entsprechendes Zeugnis ausgehändigt.

Die Teilnehmer im Überblick: FF Albertshausen (3), FF Allersheim (5), FF Erlach (3), FF Eßfeld (3), FF Euerhausen (4), FF Goßmannsdorf (4), FF Herchsheim (1), FF Hohestadt (3), FF Ochsenfurt (3) und FF Winterhausen (2).

Den Lehrgangsteilnehmern einen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!










6. September 2007

Umfrage zum Infektionsschutz im Hilfeleistungseinsatz

Unsichtbare Gefahren, die Erfahrungen damit und Schutz von Einsatzkräften gegen diese Gefahren sind das Thema einer Umfrage im Internet, die am 18. September 2007 startet.

Ein Bonner Medizinstudent erforscht die Risiken für das nicht-medizinische Einsatzpersonal durch ansteckungsgefährliche Stoffe im Hilfeleistungseinsatz, denn verlässliche Zahlen dazu fehlen bisher. Doch Kontakte zu Blut, Speichel oder Nadelstichverletzungen sind auch bei nicht-medizinischem Personal im Einsatz an der Tagesordnung. Unfallanzeigen nach solchen Ereignissen sind selten, die meisten Fälle bleiben unbekannt. Im Gesundheitswesen wird die Dunkelziffer auf 50-90 Prozent geschätzt, im Bereich der Hilfsdienste dürfte sie ähnlich sein.
Diese Dunkelziffer aufzuhellen ist ein Ziel der Studie und dazu ist die Hilfe vieler Helfer erforderlich, die ihre Erfahrungen mittels eines Fragebogens zur Verfügung stellen.

Neben dem Fragebogen findet man mit einem Klick auf das Bild auch Informationen zu ansteckungsgefährlichen Krankheiten und Hygienetipps für Einsatzkräfte.

4. September 2007

"Feuerwehr-Tandem" - aktive junge Frauen gesucht!

Die Deutsche Jugendfeuerwehr startet gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband e.V. das Projekt „Feuerwehr-Tandem“. Hierfür suchen wir aktive junge Frauen aus der Jugendfeuerwehr, die sich im aktiven Dienst ihrer Freiwilligen Feuerwehr engagieren wollen oder gerade übergetreten sind – die Mentees. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, wenn man eine von den Mentees werden will. Wichtig ist lediglich, dass ein ernsthaftes Interesse am aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr besteht.

Flyer sowie Bewerbungsbogen hier!

Weitere Informationen:
DJF: Marianne Trede, Tel. 030-28 88 48 813 bzw.
trede@jugendfeuerwehr.de
DFV: Dr. Anja Voss, Tel. 0421-79 03 59 3 bzw.
voss@dfv.org

Jugendfeuerwehr – eine Investition in die Zukunft











Rede von DFV-Präsident Kröger zum Deutschen-Jugendfeuerwehr-Delegiertentag 2007

"Zweifellos ist die Jugendfeuerwehr eine hervorragende Investition: Für die Feuerwehren, für Städte und Gemeinden, für Bund und Länder, für die Gesellschaft insgesamt.

• Für die Feuerwehren, weil sie stabil für qualifizierten Nachwuchs sorgt.

• Für Städte und Gemeinden, weil sie damit die Gefahrenabwehr langfristig sicherstellt, aber auch, weil sie als Angebot aus dem Strauß der Jugendangebote in den Kommunen nicht mehr wegzudenken, ja vielfach der einzige Träger verbandlicher Arbeit ist.

• Für Bund und Länder, weil die Jugendfeuerwehr Engagement fördert und ihre Mitglieder an das demokratische Gemeinwesen heranführt. Aus Mädchen und Jungen werden Bürgerinnen und Bürger, die unsere Gesellschaft mittragen. Das ist eine unschätzbare Investition für uns alle.
Die Jugendfeuerwehr ist aber auch eine hervorragende Investition für junge Menschen selbst. Eine Zeitinvestition mit Zukunftsrendite, die ihr späteres Leben prägt.

Aus dem vielfältigen Freizeitspaß, aus dem Umgang mit Technik, aus dem Miteinander in der Gruppe nehmen die Mädchen und Jungen Dinge fürs Leben mit, fürs Zusammenleben, für den Beruf – Schlüsselqualifikationen wie Engagement, Hilfsbereitschaft, Teamwork, wie technisches Verständnis und Motivation, mehr zu lernen, besser zu werden, weiterzukommen.

Es reicht allerdings nicht, wenn wir selbst so von unserem „Produkt“ überzeugt sind. Die Mitgliederzahlen befinden sich auf hohem Niveau, aber die stagnierende Entwicklung muss zum Nachdenken anregen. Das gilt für die Jugendfeuerwehren genauso wie für die Freiwilligen Feuerwehren.

Der Deutsche Feuerwehrverband hat bis zur Delegiertenversammlung im Mai kommenden Jahres die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren und ihrer Verbände in den Mittelpunkt der inhaltlichen Arbeit gestellt. Um es in Anlehnung an das Motto dieser Veranstaltung auszudrücken: Sinnvolle Investitionen brauchen schlüssige Konzepte.
Auch die Deutsche Jugendfeuerwehr muss sich im Rahmen ihres Auftrages und ihrer grundsätzlichen Werte immer neu definieren. Sie sollte sich auch neu erfinden, wenn dies an der Zeit ist. Dem ersten Eindruck der uniformen Nachwuchsfeuerwehr setzten Sie und Ihr, liebe Delegierte, schon immer eine Vielfalt in der Jugendarbeit entgegen, die so keine andere Jugendorganisation anbietet.

Das, was Jungen und Mädchen bei uns als Zukunftsrendite quasi nebenbei mitbekommen, nämlich Dinge fürs Leben, das wird von anderen Jugendorganisationen zunehmend gezielt in feste Angebotsform gegossen und nimmt immer mehr Raum ein:
Bewerbungstraining, Weiterbildungen, Fitnessangebote, praktische Lebenshilfe. Der Jugendwart, die Jugendwartin – sie sind auch heute schon zentrale Bezugspersonen der Jugendlichen, und ihre Bedeutung als Vertrauensperson und zeitweiser Elternersatz wächst, vor allem in strukturschwachen Regionen und Stadtteilen. Sie haben nicht nur organisatorische und finanzielle, sondern auch alle konzeptionelle Unterstützung verdient, um ihr Ehrenamt verantwortungsvoll ausüben zu können, um Jugendliche für die Jugendfeuerwehr zu begeistern und um selbst Freude und Erfüllung an ihrer Tätigkeit zu haben.

Der Deutschen Jugendfeuerwehr als nationalem Dach der Jugendfeuerwehren kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu. Und die nimmt sie auch wahr. Wenn ich daran denke, was in den vergangenen Monaten an den Start gebracht oder bereits erfolgreich abgeschlossen wurde, präsentiert sich die Deutsche Jugendfeuerwehr für mich als lebendige, sich weiterentwickelnde Organisation. Ich denke zu Beispiel an so verschiedene Dinge wie die bundesweiten Aktionstage zur Fernsehfigur „Fireman Sam“ oder das Arbeitsheft und die Seminare zur besseren Integration von Mädchen.

Ich denke an das Lauffeuer-Erlebniswochenende im Freizeitpark „Fort Fun“, das komplett ausgebucht ist, und an die Integrationskampagne „Unsere Welt ist bunt!“

„Unsere Welt ist bunt!“ das ist eine tolle Idee, professionell und mit einem Augenzwinkern umgesetzt, gut für die Weiterentwicklung der Mitgliederstruktur und ganz nach dem Geschmack der großen Politik. Denn die Jugendfeuerwehr – ich sagte es bereits – ist ein ganz begehrter Partner, um unter Jugendlichen unsere demokratische Gesellschaft zu festigen und politischen Extremismus einzudämmen.

Bestürzende Vorfälle haben erst in den jüngsten Tagen gezeigt, wie wichtig ein klares Einstehen gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus ist.

Die Integrationskampagne ist sowohl bei der Bundesfamilienministerin als auch beim Bundesinnenminister auf großes positives Interesse gestoßen. Der Bundesjugendleiter und ich haben mit Frau von der Leyen, Dr. Schäuble und Präsidenten weiterer Verbände eine Gemeinsame Erklärung gegen Rechtsextremismus unterzeichnet.

Unsere Organisation lebt von Zivilcourage, sie lebt davon, dass sie Menschen gleich welcher Hautfarbe oder Herkunft hilft, und sie sollte sich in der Zukunft auch stärker in dieser Vielfalt präsentieren.

Die Vielfalt und die Aktivitäten, mit denen sich die Deutsche Jugendfeuerwehr heute präsentiert, sind ein wichtiger Beitrag, das deutsche Feuerwehrwesen leistungsfähig zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.

Dies passiert auf einem gesicherten finanziellen Fundament, und auch das ist eine gute Nachricht – denn der Jahresabschluss 2006 weist erstmals nach der Affäre „40 Jahre Deutsche Jugendfeuerwehr“ wieder ein ausgeglichenes Ergebnis aus.

Noch ein Wort zu 2004: Die Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes hat beschlossen, auf Schadensersatzforderungen gegen Beteiligte zu verzichten. Dies ist kein Freispruch für schuldhaftes Handeln, aber es ist hoffentlich ein weiterer Schritt zur Normalisierung unserer gemeinsamen Arbeit.

Im Interesse dieser Arbeit lege ich großen Wert darauf, dass die Bundesjugendleitung baldmöglichst wieder vollzählig ist. Ich bin gerne bereit, das Präsidium zu überzeugen, für die beiden vakanten Stellvertreterpositionen bis zur nächsten regulären Wahl kommissarische Amtsträger zu ernennen. Mein Appell lautet: Bitte finden Sie einen Weg, damit wir dies auch mit Ihrem breiten Rückhalt tun können.

Dem DFV ist an einer leistungsfähigen Deutschen Jugendfeuerwehr gelegen, und das gilt für Ehrenamt und Hauptamt gleichermaßen. Umso bedauerlicher sind die bevorstehenden personellen Wechsel im Bundesjugendbüro. Die Bundesjugendleitung hat auch hier den vollen Rückhalt des Präsidiums bei der kurzfristigen Überwindung der Vakanzen.

Was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten, was die Bundesjugendleitung, der Deutsche Jugendfeuerwehrausschuss, das Jugendforum, die Fachausschüsse, die Lauffeuer-Redaktion und viele weitere engagierte Menschen bei der Deutschen Jugendfeuerwehr bewegen, das basiert auf großem Engagement, Kreativität und harter Arbeit. Dafür möchte ich allen genannten herzlich danken – auch im Namen des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Wer Geld, wer Arbeit, wer Zeit in die Jugendfeuerwehr investiert, der investiert in die Zukunft – für andere, aber auch für sich selbst. Sie, unsere Jugendfeuerwehrwarte und Jugendwartinnen, unsere Jugendbetreuer und Betreuerinnen, unsere Führungskräfte von morgen in den Jugendausschüssen und Jugendforen, Sie und Ihr seid die Aktivposten unserer Organisation. Dafür spreche ich Ihnen und Euch meinen ganz besonderen Dank aus!

Sie und Ihr erfüllt die Idee Jugendfeuerwehr mit Leben. Sie und Ihr tragt die Idee Jugendfeuerwehr in die Zukunft.
Herzlichen Dank!"

2. September 2007

Arbeitsmedizinische Vorsorge für Atemschutzgeräteträger

Im Einsatz oder in der Atemschutzübungsstrecke erleiden immer wieder Feuerwehreinsatzkräfte einen Schwächeanfall oder gar einen Herzinfarkt und dies teilweise mit Todesfolge. Diese tragischen Ereignisse können zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bzw. zu Nachforschungen durch den Unfallversicherungsträger führen. Im Zentrum des staatsanwaltschaftlichen Interesses steht dann die Frage, ob die Beteiligten, also unter anderem der untersuchende Arzt, aber auch der Kommandant oder der Träger der Feuerwehr, fahrlässig gehandelt haben.


Nach § 14 Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" (GUV-V C 53) dürfen für den Feuerwehrdienst nur körperlich und fachlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden. Auf Grund der besonderen Anforderungen an die körperliche Eignung von Atemschutzgeräteträgern ist es notwendig, vor Teilnahme an Ausbildung, Übung, Einsätzen und Fortbildung die körperliche Eignung festzustellen und regelmäßig zu überwachen. Der Nachweis der körperlichen Eignung für das Tragen von schwerem Atemschutz (Pressluftatmer) erfolgt durch die spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 26 "Atemschutzgeräte" für die Gerätegruppe 3 ("G 26-3").

Diese Schrift soll dazu dienen, den Bürgermeister, Kommandanten und ermächtigten Arzt, sowie den Atemschutzgeräteträger soweit zu informieren, dass sie ihre Aufgaben und ihre Verantwortung im Zusammenhang mit der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach G 26 erkennen und diesen nachkommen können.

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Informationen im Umgang mit hörgeschädigten Menschen

Kommt es zu einem Unfall und es müssen Rettungskräfte alarmiert werden, dann kann es im Eifer des Gefechtes schnell einmal vorkommen, dass auch dieses in der Regel professionell arbeitende und geschulte Personal etwas übersieht oder sich einer Situation gegenüber sieht, auf die es nicht vorbereitet ist. Eine solche Situation kann zum Beispiel sein, dass man hör- oder sprachgeschädigten Menschen gegenüber steht. Auch in einer solchen Situation ist dann richtiges Verhalten gefordert, insbesondere bei der Kommunikation.

Die auf dem Link aufgeführten Tipps und Anregungen sollen daher den Rettungskräften zur Orientierung und Hilfestellung dienen und ihnen den Umgang mit hör- und sprachgeschädigten Menschen erleichtern.


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Atemschutzlehrgang in Hohestadt

Am 28.08.2007 startete ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrhaus in Hohestadt. Nach dem die örtliche Wehr mit vier neuen Atemschutzgeräten ausgestattet wurde stellen sie alleine 11 Teilnehmer des Lehrgangs. Weiter beteiligt sind Ochsenfurt mit zwei und die WF Südzucker mit drei Kameraden. Durchgeführt wird die Ausbildung von KBM Anton Öder und Karsten Ott.










Bilder: Felix Spänkuch

1. September 2007

Truppmann Teil II in Goßmannsdorf

In Goßmannsdorf findet am 06.09.2007 im zweiten Jahr die Truppmannprüfung Teil II im Abschnitt Mitte statt. Die 36 Teilnehmer wurden bereits in Gruppen zu je 7 Mann eingeteilt. Die vier praktischen Prüfungsteile 1.) Rettung einer Person über Steckleiter mit anschließender Brandbekämpfung; 2.) Rettung von drei Verletzten aus einem Gebäude mit Erstversorgung; 3.) THL-Einsatz; 4.) Schaumrohreinsatz wurden den Gruppen bereits zugelost.


(Bild vom TM I in Och)

Zur Zeit läuft das Üben in den Prüfungsgruppen bei den jeweiligen Wehren. Am Prüfungstag werden noch die Posten in der Gruppe (Angriffstrupp…) ausgelost und die praktische Prüfung vor zwei Schiedsrichtern abgelegt.

Ebenfalls ist ein Fragebogen mit 50 Fragen zu bearbeiten.

Alle Kommandanten, Gruppenführer und Interessierte sind zur Prüfung ab 19 Uhr herzlich eingeladen sich zu Informieren.