8. Juni 2011

Neue Ausgabe der Brandwacht

Die Brandwacht - Zeitschrift für Brand- und Katastrophenschutz ist das offizielle Presseorgan des Bayerischen Staatsministeriums des Innern in Bayern.

Mit einem Klick auf das "Brandwachtsymbol" gelangt man zur aktuellen Ausgabe (Heft 3/2011). In diesem Heft sind u. a. die Jugendlichen bei den Feuerwehren Bayerns, eine Rettungsübung in Mittelfranken oder der Fiskus kontra Ehrenamt Themen.

Viel Spaß!

Goßmannsdorf: Ehrenzeichen für die Treue

Mit einem umfangreichen Programm feierte die Feuerwehr ihre neuen Einsatzfahrzeuge. Beim Festabend wurde auch die Gelegenheit genutzt, Kameraden für langjährigen aktiven Dienst mit den staatlichen Ehrenzeichen zu würdigen.

Die Auszeichnungen überreichten Kreisbrandinspektor Alois Schimmer und Bürgermeister Rainer Friedrich.

Für 40 Jahre geehrt wurden (von links) Georg Drescher, Hans Hümmer und Kommandant Manfred Deppisch, für 25 Jahre Philipp Wagenpfahl und Ralph Schäfer.

Zum Tag der offenen Tür war auch die Bevölkerung eingeladen. Dabei wurde vorgeführt, wie mit den hydraulischen Rettungsgeräten aus dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug nach einem Verkehrsunfall Menschen aus einem Auto befreit werden. Bilder gibt es hier!

Quelle: mainpost.de

Hohestadt: Neue Feuerwehrautos übergeben und gesegnet

Die Übergabe und Segnung der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr standen am Sonntag im Mittelpunkt des Florianstages.


Nach dem Festgottesdienst zogen Feuerwehrleute und Kirchgänger zu den mit Blumen geschmückten Fahrzeugen am Feuerwehrhaus. Begleitet wurde der Festzug und die Segnung mit Pfarrer Klaus Öhrlein von der Musikkapelle. Nach Begrüßung der Ehrengäste durch Kommandant Peter Reuß hatte Bürgermeister Rainer Friedrich das Wort.

Er erläuterte, das das Brandschutzkonzept mit dem Tausch und Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Wehren abgeschlossen sei. Abschließend übergab er die Schlüssel für das Löschfahrzeug LF 8/6 und für den in Eigenleistung restaurierten VW-Bus an Kommandant Peter Reuß.
Landrat Eberhard Nuß wünschte den Feuerwehrleuten vor allem, dass sie gesund von den Einsätzen zurückkommen. Abschließend erläuterte Winfried Spänkuch noch einmal die Notwendigkeit des zweiten Fahrzeuges und bedankte sich bei allen, insbesondere seinen Kommandanten Peter Reuß und Martin Singer fürs Engagement.

Nach der Übergabe und Segnung der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr standen beim Florianstag die Ehrungen aktiver Feuerwehrleute und langjähriger Mitglieder an.

Mit dem staatlichen Ehrenzeichen für 40-jährige aktiven Feuerwehrdienst zeichnete Landrat Eberhard Nuß Josef Hügel aus. Mit dem Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr wurden Manfred Spall, Albin Gramlich, Markus Fries und Norbert Schneller geehrt.


Die Auszeichnung für 70-jährige Mitgliedschaft konnte Heinrich Kern nicht persönlich entgegen nehmen. Für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Philipp Hügel, Karl Langer, Hermann Mark, Erich Meckel, Anton Reuß, Richard Schubert, Albin Zehnder (nicht anwesend) und Karl Jaugstetter geehrt. Die 50-jährigen Mitglieder bei der Feuerwehr heißen Ludwig Metzger, Dieter Öder, Bernhard Ostertag, Ludwig Singer, Rudolf Kraus und Edwin Fries. Für ihre Treue zur Feuerwehr kamen alle Glückwünsche von den Ehrengästen sowie eine Urkunde und Bockbeutel von Vorstand Winfried Spänkuch und Kommandant Peter Reuß überreicht.
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Quelle: mainpost.de

7. Juni 2011

Feuerwehrfest Moos


28 Feuerwehrvereine haben am Sonntagnachmittag Abordnungen zum Festzug nach Moos entsandt. Dort feierte die Freiwillige Feuerwehr ihren 125. Geburtstag.

500 Gäste hatten sich bei strahlendem Sonnenschein zum Umzug eingefunden. Als Ehrengäste konnte Bürgermeister Josef Schäfer den Schirmherren des Festes, Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder, Landrat Eberhard Nuß, Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib, Kreisbrandrat Heinz Geißler, Kreisbrandinspektor Alois Schimmer sowie die Kreisbrandmeister Heiko Drexel und Dieter Schöll begrüßen.

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Quelle: Mainpost

Sechs neue Fahrzeuge übergeben / Sammelbestellung für 1,2 Millionen Euro

Ein bisschen Show als Ausdruck der Freude musste sein: Am Mittwochabend erhielt die Lahrer Feuerwehr offiziell sechs neue Fahrzeuge, deren Ankunft in den vergangenen Monaten fast alle Abteilungsversammlungen beherrscht hatte. Technologisch gesehen war es eine rasante Fahrt in die Neuzeit.
Allerdings auch eine notwendige, denn damit können fünf Autos, die in die Jahrzehnte gekommen waren, ausgemustert werden. Gleichsam in Reih und Glied standen am Mittwoch auf dem Rathausplatz nicht nur jene sechs Fahrzeuge der Lahrer Feuerwehr, sondern sogar acht: Die Gemeinden Schuttertal und Willstätt hatten sich der Lahrer Sammelbestellung angeschlossen und so auch selbst Geld gespart. Auf 15 Prozent bezifferte Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller die Ersparnis für jede Gemeinde. Eine vorbildliche Zusammenarbeit, die auch der Lahrer Kommandant Thomas Happersberger würdigte. Die acht Fahrzeuge hatten 1,2 Millionen Euro gekostet, wovon 870 000 Euro auf die Stadt Lahr entfielen. Abgezogen werden dürfen dann noch 280 000 Euro, die das Land beisteuert.


Happersberger konstatierte angesichts der neuen, blitzblank gewienerten Fahrzeuge schlicht: "Heute ist ein guter Tag für die Feuerwehr". Mit dem verjüngten Fahrzeugpark habe die Lahrer Wehr ein Leistungsniveau erreicht, wie noch nie zuvor. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller würdigte nicht nur die wesentlich schwerer gewordene Arbeit der Feuerwehrleute, sondern auch die gemeinsame Anschaffung der Fahrzeuge. Die habe allen Gemeinden geholfen, Geld zu sparen. Der finanzielle Kraftakt der Stadt Lahr für den Fahrzeugkauf sollte auch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass Lahr mit 20 Euro pro Einwohner und Jahr gerade einmal halb so viel für die Feuerwehr ausgeben müsse wie im Landesdurchschnitt.



Quelle: http://www.badische-zeitung.de

6. Juni 2011

Goßmannsdorf: Wehr durch Blitzschlag aufgegangen


Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückten die Feuerwehren aus Goßmannsdorf und Ochsenfurt am Sonntagnachmittag aus. Sie mussten mit aller Kraft verhindern, dass der Main leerläuft.

Denn während des schweren Gewitters am Sonntag hat ein Blitzschlag die Elektrik der Staustufe Goßmannsdorf gestört. Ein Wehr öffnete sich unkontrolliert. Der Wasserstand sank einen Meter unter das Limit. Außerdem fiel in Goßmannsdorf für mehrere Stunden der Strom aus. „Zuhause legt man den Schalter wieder um und alles läuft wieder. so einfach funktioniert die Elektrik an der Staustufe Goßmannsdorf allerdings nicht“, bedauert Martina Michel, zuständige Außenbezirksleiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Schweinfurt.

Was war passiert? Nach einem Blitzeinschlag in das Kraftwerk ging ein Wehrfeld automatisch hoch und ließ nicht mehr schließen. Zumindest nicht elektronisch. „Ein dramatischer Fehler“, so Michel.
Ein Zustand, der nicht lange anhalten durfte. Denn der Main, der aufgrund der wochenlangen Trockenheit ohnehin schon rund einen Meter Wasserstand zu wenig hatte, verlor durch das offene Wehr noch mehr an Substanz. Eine längere Schifffahrtssperre war zu befürchten.

Ein Schlauchboot in Ufernähe saß bereits auf dem Trockenen. Ein Lastkahn des Wasserwirtschaftsamts kam in bedenkliche Schlagseite. Der Schiffsverkehr wurde sofort eingestellt.
Was also tun? Das Wehr musste per Handkurbel mit Muskelkraft wieder gesenkt werden. Starke Männer mussten ran – Feuerwehrler aus Goßmannsdorf und Ochsenfurt. Die Goßmannsdorfer erwischte es mitten im „Tag der offenen Tür“, den sie anlässlich der Indienststellung ihrer beiden neuen Fahrzeuge veranstalteten. Rund eineinhalb Stunden nach einer Schauübung mit den neuen Geräten folgte der Ernstfall in der Staustufe. Auch die Stützpunktwehr Ochsenfurt rückte aus. Die Wehrmänner legten sich abwechselnd ins Zeug. Keine leichte Aufgabe.

Bei dem schwül-heißen Wetter war das Kurbeln besonders Schweiß treibend. „Nach etwa zwei Stunden war es geschafft“, so Martina Michel. Das Wehr war wieder unten.
Für die Schifffahrt war der Main zwischen 16 und 20 Uhr gesperrt, so Michel weiter. Denn nicht nur am Goßmannsdorfer Wehr, auch an den Schleusen Marktbreit und Goßmannsdorf kam es zu Störungen in der Betriebselektrik. Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes und Experten des Stromversorgers Eon haben am Montag nach einer Erklärung für den Fehler in der Staustufenelektrik gesucht.
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Quelle: mainpost.de

Goßmannsdorf: Blumen und Girlanden schmückten die neuen Autos


Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Goßmannsdorf am Samstag offiziell übergeben

Als „Meilenstein für die Feuerwehr“ bezeichnete Kommandant Manfred Deppisch die Fahrzeugweihe am Samstagabend in Goßmannsdorf. Mit Girlanden geschmückt, mit Grün und Blumen eingerahmt erfuhren das fabrikneue Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Mannschaftsfahrzeug ihren Segen. Bürgermeister Rainer Friedrich überreichte die Schlüssel an Kommandant Deppisch, der sie gleich an einen seiner jungen Maschinisten weiter reichte. Abordnungen von Feuerwehren aus der ganzen Stadt, Landkreis-Führungskräfte, Stadtratsmitglieder, Abgeordnete, Repräsentanten von THW und Polizei hatten sich zur Feier eingefunden, die der Musikverein Goßmannsdorf würdig umrahmte.

Bürgermeister Rainer Friedrich stellte das Ereignis in den Zusammenhang. Mit der Aufrüstung der Goßmannsdorfer Wehr ist das Gesamtkonzept für Feuerwehrfahrzeuge in allen Stadtteilen erfüllt. Dies sei eine zukunftsweisende Entscheidung zum Wohl der Bevölkerung gewesen. Die Anschaffungen im Wert von mehreren hunderttausend Euro, zu denen auch das große Hilfeleistungslöschfahrzeug der Stützpunktwehr Ochsenfurt im vergangenen Jahr gehörte, habe der Stadtrat trotz schwieriger Finanzlage beschlossen ...

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Quelle: mainpost.de

5. Juni 2011

DFV fördert Entwicklung Freiwilliger Feuerwehren

„Das deutsche System des flächendeckenden Brandschutzes, das von Freiwilligen Feuerwehren getragen wird, kann Impulse die Bildung und Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements in anderen Ländern geben“, berichtete Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Sitzung der Arbeitsgruppe „Freiwillige Feuerwehr“ des Weltfeuerwehrverbandes CTIF in Frankfurt. Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehrverbänden aus zehn Ländern trafen sich zum Austausch über verschiedenste Aspekte des ehrenamtlichen Feuerwehrwesens.


Quelle: DFV

3. Juni 2011

Leistungsprüfung Löschgruppe der FF Goßmannsdorf


Am vergangenen Montag legten zwei Gruppen der Feuerwehr Goßmannsdorf die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab.


Die Schiedsrichter KBI Alois Schimmer, KBM Heiko Drexel und Alfred Schertzer (1. Kdt. FF Winterhausen) nahmen die Leistungsprüfung mit wachsamen Augen ab. Zum Schluss blieben beide Gruppen innerhalb der Sollzeit und leisteten sich nur wenige Leichtsinnsfehler. 1. Bürgermeister Rainer Friedrich gratulierte der Mannschaft und sprach seitens der Stadt Ochsenfurt den Teilnehmern Dank und Anerkennung für die gezeigte Leistung aus.
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Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren:
Tim Barthel, Timo Amrehn, Maximilian Zenns (Stufe 1), Philip Pfeiffer, Lisa Wagenpfahl (Stufe 2), Thomas Breunig, Thomas Gehrmann, Andreas Klingler, Andreas Wagenpfahl (Stufe 3), Bernd Deppisch, Sebastian Schott (Stufe 4), Jürgen Deppisch, Stefan Kollert (Stufe 5) und Christian Kollert, Joachim Grüb (Stufe 6).
 

Auf dem Bild v. l.: Alfred Schertzer, 1. Bürgermeister Rainer Friedrich, KBI Alois Schimmer, 1. Kdt. Manfred Deppisch, Joachim Grüb, Christian Kollert (beide Stufe 6), Sicherheitsreferentin Ingird Stryjski, 2. Bürgermeister Peter Juks und KBM Heiko Drexel.

Maschinistenlehrgang erfolgreich beendet

Insgesamt nahmen 23 Teilnehmer aus 14 Wehren aus dem gesamten Landkreis am Lehrgang teil. Aus dem Abschnitt Mitte konnten zehn Kameraden den Lehrgang erfolgreich beenden. Die neuen Maschinisten der Inspektion Mitte kamen aus den Feuerwehren Albertshausen, Essfeld, Eibelstadt, Ochsenfurt, Winterhausen und Zeubelried.
Herzlichen Dank für die erfolgreiche Ausbildung dem Lehrgangsleiter KBM Lothar Balling sowie den an der Ausbildung mitwirkenden Kameraden.

Bild: Frank Mauter, 2. Kdt. Essfeld

Vertrauen fördern: DFV startet Integrationsprojekt

Kontakte fördern, interkulturelle Kompetenz stärken – dies sind Kernpunkte des „Integrationsprojekts Feuerwehr“, das der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) mit einer Auftaktveranstaltung im Juni startet. „Integration ist kein Selbstläufer! Damit sie dauerhaft gelingt, müssen wir sie aktiv fördern und unterstützen“, erklärt DFV-Vizepräsident Ulrich Behrendt.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds kofinanziert; für die Verwaltung des Fonds ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig. Ziel des Projekts sind engere Kontakte und eine Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Migrantinnen und Migranten in den Städten und Gemeinden.


Quelle: DFV 

2. Juni 2011

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.
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Viel Spaß!

1. Juni 2011

Bilder zur Alarmübung Firma Tecosol

Bilder: Firma Tecosol

Staatliche Feuerwehrschule Regensburg

Die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg besteht seit 1931. Sie ist eine Einrichtung des Freistaates Bayern zur Aus- und Fortbildung der Feuerwehrangehörigen und ist dem Staatsministerium des Innern unmittelbar nachgeordnet. Schulleiter Rainer Emmerich zeigt retter.tv den Wohnpavillion, den Planspielraum und die Chemikalienwaschanlage.

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31. Mai 2011

LFV-Fachinformation EHEC-Infektion


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Tag der offenen Tür FF Goßmannsdorf



30. Mai 2011

Leistungsprüfung FF Ochsenfurt






Nur noch jeder 5. Einsatz einer Feuerwehr ist ein Brandeinsatz. So galt es im vergangenen Jahr 2010 für die Feuerwehr Ochsenfurt lediglich 28 Brände zu löschen. Gerade das Löschen von Bränden im Innenangriff ist ein hoch komplexes und schwieriges Unterfangen, das auch unter Stress und Zeitnot sicher beherrscht werden muss.

Als Nachweis dafür dient die regelmässig abzulegende Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Dort muss ein Innenangriff unter Atemschutz vorgetragen werden, ein Sicherungstrupp gestellt und ein zweites Strahlrohr zum Einsatz gebracht werden; die Wasserversorgung ist aufzubauen und die Einsatzstelle abzusichern. Dafür stehen maximal 5 Minuten Zeit zur Verfügung. Anschließend muss noch eine Saugleitung gekuppelt werden und die Pumpe die Trockensaugprobe bestehen. Darüber hinaus müssen alle Feuerwehrleute bei individuellen Aufgaben ihr persönliches Fachwissen nachweisen.

Allen diesen Aufgaben und Herausforderungen stellten sich neuen Feuerwehrfrauen und –männer unter den Augen von Kreisbrandinspektor Alois Schimmer und den Schiedsrichtern Alfred Scherzer und Jürgen Deppisch und sie meisterten diese erfolgreich. KBI Schimmer lobte die Feuerwehrleute und wies auf die hohe ehrenamtlich erbrachte Leistung hin; besondere Erwähnung fand die erste Gruppenführerin bei einer Leistungsprüfung der Ochsenfurter Wehr, Sandra Heidenblut. Kommandant Volker Heidenblut gratulierte zur bestandenen Prüfung und dankte den Schiedsrichtern. Sicherheitsreferentin Ingrid Strijski überbrachte die Glückwünsche der Stadt Ochsenfurt und wies auf die unverzichtbare Bedeutung der Feuerwehr Ochsenfurt als tragende Säule der Sicherheit für die Bürger der Stadt hin.
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Quelle: FF Ochsenfurt

Florianstag FF Hohestadt

Brandschutzerziehung im Abschnitt Mitte

Seit bereits über zehn Jahren läuft im Abschnitt Mitte sehr erfolgreich die Brandschutzerziehung. Überwiegend in Kindergärten, zum Teil aber auch in der Grundschule werden den Kindern die Gefahr des Feuers und das richtige Verhalten im Brandfall erklärt und eingeübt.

Aber vor allem der richtige Umgang mit dem Feuer soll den Kindern dieses faszinierende Element näher bringen und so ein heimliches „Zündeln“ der Kinder verhindern. Eine stetig fallende Zahl von Kinderbrandstiftungen in Bayern bestätigt das landesweite Konzept. 

Getragen wird die Brandschutzerziehung überwiegend durch Birgit Kühne (Tückelhausen), Sandra Menth (Goßmannsdorf) und Martina Bitzek (Eßfeld). Informationen erhält man auch bei KBM Heiko Drexel (Geroldshausen).


gespannte Neugier bei der Brandschutzerziehung



Das sichere und richtige Anzünden eines Streichholzes
(nur im beisein eines Erwachsenen) wird geübt


Die Notrufnummer 112 geht in Fleisch und Blut über -
und was muss ich dann sagen ?!

keine Angst vor einem Atemschutzgeräteträger


abschließend eine Evakuierungsübung mit der örtlichen Feuerwehr

Weg für den großen Feuerwehr-Führerschein ist frei

Der Bundesrat hat letzte Woche in seiner Plenarsitzung den Beschluss des Deutschen Bundestages über den Feuerwehr-Führerschein bis 7,5 Tonnen Gesamtmasse gebilligt. „Nun ist der Weg endgültig frei für die Umsetzung in den Ländern“, freut sich Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). 

Dies ist ein wichtiger Baustein zur Existenzsicherung vieler Freiwilliger Feuerwehren, die somit die schnelle Hilfe vor Ort weiter gewährleisten können. Künftig kann es nun auch eine Fahrerlaubnis geben, die das Fahren von Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen gestattet. Auch das Mitführen von Anhängern ist damit möglich; dies erleichtert beispielsweise den Transport von Tragkraftspritzen, Booten, Beleuchtungs- oder Verkehrssicherungselementen. Das Gesetz tritt einen Tag nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Dann können die Länder im Rahmen einer Durchführungs-Verordnung die entsprechenden Voraussetzungen für den Erwerb der Führerscheine sowohl bis 4,75 Tonnen, sofern bislang nicht realisiert, als auch bis 7,5 Tonnen schaffen. Aktuell ermöglicht eine im Juli 2009 in Kraft getretene Gesetzesänderung das Führen von Feuerwehrfahrzeugen bis 4,75 Tonnen nach einer internen Ausbildung und Prüfung. 

Hintergrund:
Seit dem Inkrafttreten der EU-Führerscheinrichtlinie am 1. Januar 1999 erlaubt die Fahrerlaubnis der Klasse B nur noch das Führen von Fahrzeugen bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen. Damit war die nach altem Recht gegebene Möglichkeit der Feuerwehrangehörigen entfallen, Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5 Tonnen zu führen. 

Diese Entwicklung führte zu einem sich zuspitzenden Problem für die Feuerwehren, da viele Einsatzfahrzeuge in diesem Gewichtsbereich den flächendeckenden Brand- und Katastrophenschutz sicherstellen. Betroffen sind unter Einbeziehung der Hilfeleistungsorganisationen etwa 100.000 Führerscheininhaber.

Quelle: LFV Bayern // DFV