6. Dezember 2008

Herbstdienstversammlung der Kommandanten in Hohestadt

Am gestrigen Freitag, 05.12.2008 fand im Bürgerhaus in Hohestadt die Herbstdienstversammlung der Kommandanten und Führungskräfte des Abschnittes Mitte statt. Ein ausführlicher Bericht über diese Versammlung folgt in Kürze.

Der Jahresbericht 2008 sowie alle Lehrgänge und Termine für das Jahr 2009 wurden bereits auf dieser Seite unter dem Menüpunkt "Auf dem Punkt" aktualisiert! Neu aufgenommen wurden die Termine für die Standortlehrgänge im Landkreis Würzburg 2009.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Jahresbericht 2008!

5. Dezember 2008

Workshop in Güntersleben

Die Internetseite www.einsatz-netz.de hat über den am vergangenen Wochenende stattgefundenen Workshop des KFV Würzburg in Güntersleben einen ausführlichen Bericht über die behandelten Themen veröffentlicht.

Bitte auf das Bild klicken!

DFV Newsletter 15/2008

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) veröffentlicht unregelmäßig einen Newsletter mit aktuellen Themen rund um das Thema Feuerwehr.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum aktuellen Newsletter 15/2008!

Bayerische Initiative sichert steuerliche Vergünstigungen für das Ehrenamt!

„Ehrenamtliche Rettungskräfte können aufatmen: Bei den Einnahmen ehrenamtlicher Rettungskräfte wird auch künftig nicht lebensfremd unterschieden zwischen solchen aus Rettungseinsätzen und solchen aus Bereitschaftszeiten. Alle diese Einnahmen sind in vollem Umfang bis zu 2.100 Euro im Jahr steuerfrei“, kommentierte Finanzminister Georg Fahrenschon heute die entsprechende Entscheidung der Steuerabteilungsleiter des Bundes und der Länder. Fahrenschon ergänzte: „Damit hat Bayern das erreicht, was die gemeinnützigen Verbände gefordert haben: Eine pauschale Steuerbefreiung ohne bürokratische Differenzierung nach Bereitschafts- oder Einsatzzeiten.“


„Alleine in Bayern sind 3,8 Millionen Menschen ehrenamtlich engagiert. Wenn engagierte Mitbürger ihre Zeit, Kraft und Kreativität für das Gemeinwohl einsetzen, muss sie der Staat über das Steuerrecht unterstützen! Das ist kein überflüssiger Luxus, sondern eine lohnende Investition“, fuhr Fahrenschon fort. Bereits 2007 konnten mit dem Gesetz zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auf Initiative der bayerischen Staatsregierung wichtige Verbesserungen für ehrenamtlich engagierte Bürger erreicht werden. Zur Erläuterung der neuen Regelungen hatten die Einkommensteuer-Referatsleiter des Bundes und der Länder Abgrenzungskriterien aufgestellt, die Ende Juli von den zuständigen Landesbehörden bekannt gemacht worden waren und Sorge um mögliche Schlechterstellungen ehrenamtlicher Helfer ausgelöst hatten.

„Uneigennütziges Engagement privater Helfer - für unsere Gesellschaft ist das unverzichtbar!“, so Fahrenschon abschließend.

Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen

4. Dezember 2008

Organspenden rettet Leben

Organspenden rettet Leben - mit Klick auf das Bild gelangen Sie zur Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), auf der Sie einen Organspendeausweis downloaden können.

Erinnerung: Sirenenprobe im Landkreis Würzburg

Die Sirenen im Landkreis Würzburg müssen zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit durch eine Probealarmierung überprüft werden. Diese wird am

Samstag, 06. Dezember 2008
um 11.00 Uhr


erfolgen.

Hierbei wird unterschieden zwischen

„Warnung der Bevölkerung“ (hiervon sind die Gemeinden im 25 km Umkreis um das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld betroffen) und

„Alarmierung der Feuerwehr“.

Nur durch den tatsächlichen Betrieb können eventuell vorhandene Mängel an den Sirenen oder den Alarmgebern erkannt und behoben werden. Fehlfunktionen bitten wir dem Landratsamt Würzburg, Fachbereich 13.1 mitzuteilen.

Das Landratsamt Würzburg wird über die örtlichen Medien (Presse und Rundfunk) auf die Probealarmierung und deren Bedeutung hinweisen. Den Medien wird der Zeitpunkt des Sirenenprobebetriebes vom Landratsamt Würzburg nochmals mitgeteilt.

Schutzausrüstung soll bald von selbst leuchten

Der Feuerwehrmann ist normalerweise selbst keine aktive Lichtquelle in der Dunkelheit oder in dichtem Rauch. Seine Schutzausrüstung leuchtet nur, wenn sie angestrahlt wird. Jetzt hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Projekt bewilligt, das an Textilien mit selbst leuchtenden Eigenschaften arbeitet. Das Endergebnis von LUMITEX könnte an Feuerwehrbekleidung, aber auch an Feuerwehrfahrzeugen eingesetzt werden.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt LUMITEX arbeitet an modernen Textilien mit elektrolumineszierenden Eigenschaften für Einsatzbekleidungen und technische Anwendungen, die zum Beispiel bei der Orientierung im Brandfall helfen könnten ...

Bitte auf das Bild klicken!

KBI Menth: Mit seinem Aderlass rettet er Menschenleben

Ihr Einsatz rettet Leben, dafür opfern sie ihre Zeit und viel wichtiger – ihr Blut. Trotzdem sieht sich Karl Menth (KBI Abschnitt Süd) nicht als Held. „Wir helfen Kranken, das ist vollkommen normal“, sagt er. Mit 18 Jahren hat er seine erste Spende abgegeben – mittlerweile sind es über 150. „Mein Vater kommt wohl auf knapp die Hälfte“, schätzt Menth, „er war es, der mich zum Blutspenden animierte.“ Die ersten Male musste der Vater sogar noch unterschreiben, erst ab 21 durfte man damals selbstständig spenden ...
.
Bitte auf das Bild klicken!

3. Dezember 2008

Feuerwehrstiefel Fa. Hanrath

Im August diesen Jahres wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die zweite Untersagungsverfügung der Bezirksregierung Köln gegen die Firma Hanrath Schuh GmbH veröffentlicht.


Während sich die erste Untersagungsverfügung auf eine mangelnde Antistatik und einen zu niedrigen Steilfrontabsatz bezog und nur Stiefel bestimmter Herstellungszeiträume betraf, wurde mit der zweiten Verfügung das Inverkehrbringen der Feuerwehrstiefel des Typs Profi Plus, Profi, Ultra und Spark aus der aktuellen Produktion generell untersagt (...)

(...) Die beanstandeten Schuhe sind weder bei Ausbildung und Übungen, noch bei Einsätzen der Feuerwehr zu verwenden. Schriftliche oder mündliche Erklärungen des Herstellers über die Unbedenklichkeit seiner Produkte, wie sie in der Vergangenheit ausgestellt wurden, sind nicht geeignet, die festgestellten Mängel zu beheben.

Den vollständigen Bericht gibt es mit einem Klick auf das Bild!

2. Dezember 2008

Neue Landkreisführung der Jugendfeuerwehr gewählt

Abschiede und Neuanfänge

Die Vollversammlung der Jugendwarte und Jugendsprecher des Landkreises Würzburg am 02.12.2008 in Eisingen verlief nach der Begrüßung durch Kreisjugendwart KBM Stefan Hupp und der Vorstellung der Gastgebergemeinde Eisingen durch Bürgermeisterin Ursula Engert mit den üblichen Rechenschaftsberichten von Kreisjugendwart Stefan Hupp, Schriftführerin Cornelia Saccavino und Kassenwart Andreas Winkler.

Abschied

Doch dies war keine Jahresversammlung wie in den letzten Jahren. Diese war geprägt von vielen Abschieden und ebenso vielen Neuanfängen. Es standen nämlich Neuwahlen an. KJW Stefan Hupp und ein Großteil der Führungsmannschaft signalisierten bereits lange im Vorfeld dieses Termins, dass sie nach neunjähriger, erfolgreicher Tätigkeit ihre Ämter in jüngere Hände legen wollen. Demzufolge galt es an diesem Abend Danke zu sagen.

Seine Ansprache und Grußworte von Seiten der Führungsdienstgrade und für den Kreisfeuerwehrverband schloss Kreisbrandrat Heinz Geißler mit Lob und Anerkennung für die hervorragende Arbeit von KJW Stefan Hupp. Geißler betonte, dass sich Stefan Hupp um die Feuerwehren und im speziellen um die Jugendfeuerwehren im Landkreis Würzburg und darüber hinaus verdient gemacht hat. Aus diesem Grund zeichnete er Stefan Hupp mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber aus.

Auch der Bezirksjugendwart Winfried Weidner überbrachte den Dank der Feuerwehrjugend Unterfrankens. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er einen St. Florian mit angebrachter Plakette an den scheidenden Kreisjugendwart.

Zum Ende der Versammlung ergriff der Abschnittsjugendwart Mitte, Heiko Drexel, das Wort. Er bedankte sich im Namen der gesamten Vorstandschaft und aller Jugendwarte bei ihrem „Chef“:

„Du warst für die Jungs und Mädels in den Jugendgruppen nie eine abgehobene, weit entfernte Führungskraft, sondern immer der Stefan der Mitten unter ihnen war. Für die Jugendwarte und Kommandanten warst Du immer Ansprechpartner der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand. Im gesamten Vorstand entwickelte sich über die neun Jahre neben dem Ziel das Beste für die Jugendfeuerwehren im Landkreis zu erreichen auch Freundschaft unter allen Vorstandsmitgliedern. Stefan, für Deine Arbeit und Deine Freundschaft Danken wir Dir!“

Es schloss sich eine Bilderpräsentation über neun Jahre Kreisjugendwart Stefan Hupp an, sowie die Überreichung eines Gutscheins durch Schriftführerin Cornelia Saccavino. Stefans Frau Nicole wurde mit einem Blumenstrauß für Ihre Unterstützung gedankt. Nicole leistete im Hintergrund unzählige Arbeitsstunden für unsere Jugend.

Eine Überraschung aus dem Kreise der Jugendwarte bildete den Abschluss. Matthias Eckert aus Erlabrunn überreichte Stefan Hupp eine Bilderkollage, die Stefan im Kreise seiner Jugendwarte zeigt, diese haben sich alle im Jugendschutzanzug ablichten lassen.

Sichtlich gerührt dankte Stefan Hupp für Ehrung, Geschenke und Ansprachen und beendete die Versammlung.

Neuanfang

Gewählt wurde natürlich auch eine neue Landkreisführung für die Jugendfeuerwehren. Die Wahl wurde vom Wahlausschuss durch Bgm. Ursula Engert, BJW Winfried Weidner und unter Vorsitz von KBR Heinz Geißler durchgeführt.

Für das Amt des neuen Kreisjugendwartes wurde Andreas Weidner vorgeschlagen. Nach erfolgter Wahl ergab sich für Andreas Weidner folgendes hervorragendes Ergebnis. Von den 61 abgegebenen Stimmen entfielen 56 mit Ja, 1 mit Nein und 4 Enthaltungen.

Wir gratulieren Andreas Weidner zur Wahl und wünschen viel Erfolg im Amt. Nach den weiteren Wahlgängen präsentiert sich die neue Jugendleitung wie folgt:

Kreisjugendwart: Andreas Weidner Waldbrunn
Abschnittsjugendwart-Mitte: Jürgen Deppisch Goßmannsdorf
Abschnittsjugendwart-Nord/Ost: Kerstin Stark Bergtheim
Abschnittsjugendwart-Süd: Benedikt Körner Acholshausen
Abschnittsjugendwart-West: Johannes Hupp Höchberg
Kassenwart: Andreas Winkler Margetshöchheim
Schriftführerin: Martina Treptow Giebelstadt
Kreisjugendsprecher: Julian Birk Veitshöchheim
Kreisjugendsprecher: Sebastian Weidner Waldbrunn

Wir gratulieren der neu gewählten Führungsmannschaft, wünschen viel Erfolg und noch mehr Spaß im Amt und bieten weiterhin unsere Unterstützung an.

Die scheidenden Vorstandsmitglieder

Infobrief Digitalfunk Bayern - Nr. 4 - November 2008

Um die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Bayern zu informieren, wird regelmäßig vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sachgebiet IC 6 – Projektgruppe DigiNet der "Infobrief Digitalfunk Bayern" mit aktuellen Nachrichten zur Digitalfunkeinführung herausgegeben.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Infobrief Nr. 4!

Atemschutzwerkstatt des Landkreises Würzburg

Die Regierung von Unterfranken hat dem Landkreis Würzburg für die Beschaffung einer kompletten Geräteausstattung und die Errichtung von fünf Stellplätzen im Zusammenhang mit der neu zu errichtenden Atemschutz-Werkstatt im Gewerbegebiet Klingholz die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Baufreigabe bzw. Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung erteilt. Die Gesamtkosten der Maßnahme (Neubau einer Atemschutz-Werkstatt mit Schulungsräumen, Beschaffung einer kompletten Geräteausstattung nach DIN 14 092-4 für die Atemschutz-Werkstatt und die Errichtung von fünf Stellplätzen) belaufen sich gemäß Zuwendungsantrag auf rund 1,8 Millionen Euro.

Der Landkreis Würzburg betreibt seit 1977 seine Atemschutz-Werkstatt im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Rottendorf. Damals waren circa 50 Atemschutzgeräte zu prüfen und zu warten. Nachdem inzwischen bei den Feuerwehren im Landkreis Würzburg circa 500 Preßluftatmer im Umlauf sind, genügt die bisherige Atemschutz-Werkstatt vor allem räumlich nicht mehr den Anforderungen. Des Weiteren beabsichtigt der Landkreis Würzburg eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen zur Unterstellung eines Wechselladerfahrzeuges und von Wechselabrollbehältern zu errichten.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die beabsichtigten Maßnahmen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern. Sie wird nach den derzeitigen Festbetragsätzen 220.400 Euro (je notwendigem Stellplatz 40.000 Euro sowie für die komplette Geräteausstattung der Atemschutz-Werkstatt 20.400 Euro) betragen.

Quelle: KFV Würzburg

Herbstdienstversammlung des Abschnittes Mitte am 05.12.2008


Worms - Feuerwehrmann bei Explosion getötet

Bei einer Explosion in einer Wormser Malzfabrik ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen und sieben weitere wurden schwer verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Mainz hatte versucht, einen Brand in einem 38 Meter hohen Verlade-Silo zu löschen.

Lesen Sie weiter mit Klick auf das Bild.


Quelle: www.focus.de

1. Dezember 2008

Winterhausen: Elektromobil überschlägt sich

Frau bei Überschlag mit Elektromobil verletzt.

Am Samstagnachmittag hat sich eine 44jährige mit einem dreirädrigen einsitzigen Elektromobil zwischen Heidingsfeld und Winterhausen überschlagen. Sie war aus Unachtsamkeit nach rechts auf den aufgeweichten Grünstreifen gekommen. Bei dem Versuch, wieder auf die Fahrbahn zu steuern, stellte sich das Fahrzeug quer und überschlug sich. Dank des eingebauten Überrollbügels erlitt die Frau nur leichte Verletzungen. Das Elektromobil wurde total beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 2.500 EURO beziffert.
.
Quelle: radiogong.com

30. November 2008

Frickenhausen: Neues Fahrzeug ohne Schnickschnack

Modernisierungsbedarf hat die Feuerwehr. Kommandant Matthias Ganz stellte die Situation in der Bürgerversammlung dar. Als erstes müsste das fast 30 Jahre alte Mehrzweckfahrzeug, das einst dem Katastrophenschutz diente, ersetzt werden. Hohe Reparaturkosten stünden an und es sei fraglich, ob es die nächste Hauptuntersuchung schafft.

Der Gemeinderat hat sich mit dem Thema schon befasst. Es soll ein neues Fahrzeug für 50 000 Euro beschafft werden. 12 000 Euro Zuschuss gäbe es dafür. Es sei ein voll einsatztaugliches Auto, allerdings ohne jeglichen „Schnickschnack“, sagte Bürgermeister Ludwig Hofmann.

Instandhaltungen stehen auch am Löschgruppenfahrzeug, Baujahr 1987, an. Der hydraulische Rettungssatz wird durch einen neuen ersetzt, wozu es gelungen ist, einen Zuschuss aus einem besonderen Förderprogramm zu erhalten. Der Bewilligungsbescheid der Regierung von Unterfranken liegt vor ...

Den vollständigen Artikel gibt es mit Klick auf das Bild!

Quelle: mainpost.de

29. November 2008

Die Weihnachtszeit rückt näher ...


... und auch der erste Nikolaus wurde schon gesichtet!

Zubehör und Hilfsmittel an persönlicher Schutzausrüstung

Die Diskussion um die Zulässigkeit von zusätzlicher Ausrüstung an der persönlichen Schutzausrüstung wird seit vielen Jahren geführt, insbesondere von einzelnen Feuerwehren, die sich mit Bitten um Aussagen an die vfdb, Referat 8 oder die dort als Mitglied geführt Prüfstelle (EXAM, heute ein Teil der DEKRA) gewendet haben.

Im Oktober 2008 hat das Referat 8 der vfdb leider eine unseres Erachtens unglücklich formulierte Mitteilung veröffentlicht, die dazu führt, dass wahrscheinlich alle Feuerwehren bei entsprechend enger Auslegung erhebliche Probleme bekommen würden, weil vermutlich alle Feuerwehren entsprechend „ungeprüfte“ Ausrüstung bzw. Zubehörteile verwenden ...

Die vollständige Pressemitteilung von www.atemschutzunfaelle.eu sowie eine Liste der betroffenen Ausrüstungsgegenstände kann mit einem Klick auf das Bild eingesehen werden.

Auswirkungen des Digitalfunks BOS werden erforscht

Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) haben eine Zusammenarbeit über Fragen gesundheitlicher Auswirkungen des Digitalfunks BOS vereinbart. Schwerpunkt der Vereinbarung ist die Durchführung von Forschungsvorhaben.

"Der Digitalfunk BOS bietet Feuerwehren, Polizeien und Rettungskräften zahlreiche Vorteile für ihre tägliche Arbeit. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine verlässliche und noch schnellere Hilfeleistung im Notfall. Gleichwohl nehmen wir die Vorbehalte gegenüber den Wirkungen der neuen Funkgeräte und Sendestationen auf die Gesundheit ernst", betonte der Präsident der BDBOS, Rolf Krost.

Mit den Forschungsvorhaben wollen BDBOS und BfS die noch bestehenden Unsicherheiten über die Auswirkungen der beim Digitalfunk genutzten Frequenzbereiche weiter verringern. Gegenstand der ersten beiden Studien sind mögliche Wirkungen elektromagnetischer Felder der Funkgeräte auf den menschlichen Körper.

"Beim Aufbau des neuen Funknetzes müssen Gesundheitsvorsorge und Strahlenschutz für die Nutzerinnen und Nutzer des Digitalfunks BOS sowie für die Bevölkerung insgesamt eine wichtige Rolle spielen. Das ist ein gemeinsames, zentrales Anliegen von BfS und BDBOS", sagte der Präsident des BfS, Wolfram König. Hierzu gehört auch eine transparente Information der Öffentlichkeit, die durch einen intensiven Austausch zwischen BDBOS und BfS über alle aus Sicht des Strahlenschutzes bedeutsamen Aspekte des BOS-Digitalfunknetzes unterstützt werden soll.

Andere europäische Staaten wie Großbritannien, Belgien und die Niederlande nutzen bereits seit einiger Zeit TETRA-Netze für ihre Sicherheitsbehörden und begleiten die Nutzung mit Forschungsstudien. Ebenso wie Deutschland, wo in den ersten Abschnitten der auf dem TETRA-Standard basierende Digitalfunk BOS-übergreifend probeweise im Echteinsatz genutzt wird, bauen derzeit Schweden, Dänemark, Norwegen und Österreich landesweite Netze auf.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

28. November 2008