8. März 2008

Tübingen: Der Fall wird neu aufgerollt

Oberlandesgericht kritisiert Einsatz der Tübinger Feuerwehr beim Brand vom Dezember 2005, bei dem zwei Feuerwehrmänner ums Leben kamen

Der Brandeinsatz der Tübinger Feuerwehr, bei dem am 17. Dezember 2005 zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen, soll erneut aufgerollt werden. Die Staatsanwaltschaft Tübingen will, nachdem sie eigentlich die Ermittlungen gegen den Feuerwehrkommandanten und einen weiteren Feuerwehrmann längst eingestellt hatte, den Fall wieder aufnehmen. Anlass dazu ist, auch zur Überraschung der Stadt Tübingen, ein Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart.

Der 4. Strafsenat des OLG hatte am 20. Februar eine Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Eigentümerin und den Mieter des Hauses, in dem die Feuerwehrleute starben, wegen fahrlässiger Tötung verworfen. Wie das Landgericht Tübingen vertrat auch der Senat die Auffassung, dass nur eine Anklage wegen fahrlässiger Brandstiftung und nur gegen den Mieter zulässig sei...

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7. März 2008

Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt

Am Donnerstag wurden folgende Themen beim Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt ausgebildet:
  • Lüfter/Tauchpumpe
  • Stromerzeuger/Geräteprüfung
  • Geräte der einfachen technischen Hilfeleistung
  • Spreizer/Schere/Rettungszylinder/Stufenkeil



Hohlstrahlrohrtraining der Firma RFS im Abschnitt Mitte


Kein Nachwuchs - Aus für Feuerwehr in Oberösterreich

ALTENFELDEN, FEUCHTENBACH / Zuwenig Nachwuchs und das hohe Durchschnittsalter der Kameraden waren der Hauptgrund. Der geplante Neubau des Zeughauses wurde gestoppt.

Mit der Jahreshauptversammlung wurde 107 Jahre nach ihrer Gründung die Freiwillige Feuerwehr Feuchtenbach aufgelöst. „Wir haben uns diesen Entschluss sicher nicht leicht gemacht", sagt Noch-Kommandant Herbert Parzer, der sich vom Abstimmungsergebnis bestätigt fühlt.

Den gemäß dem oberösterreichischen Feuerwehrgesetz muss sich mindestens eine Zweidrittel-Mehrheit für die Auflösung aussprechen - und dies ist eindeutig geschehen. „Es gab die verschiedensten Überlegungen, wie wir unsere Feuerwehrgemeinschaft erhalten können", sagt Parzer mit etwas Wehmut, „aber der Hauptgrund – die Altersstruktur und fast kein Nachwuchs – zwangen uns zu diesem Schritt." Auch die Nachbesetzung des Kommandos war nicht mehr gesichert. So wurde der bereits geplante und ausfinanzierte Neubau des Feuerwehrhauses gestoppt.

Ausrüstung geht an die Nachbarfeuerwehren

„Es wäre unverantwortlich, öffentliche Gelder dafür in Anspruch zu nehmen um dann in einigen Jahren das Aus bekanntzugeben", erklärt der scheidende Hauptmann der freiwilligen Feuerwehr Feuchtenbach.
Feuerwehrgeräte, Ausrüstungsgegenstände und das Fahrzeug werden den beiden verbleibenden Feuerwehren Altenfelden und Hühnergeschrei zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Franz Trautendorfer bedankte sich bei dieser letzten Jahreshauptversammlung bei den Kameraden für die geleistete Arbeit und bat gleichzeitig, dass sie ihr Wissen und ihre Ausbildung auch bei den Nachbarsfeuerwehren einbringen.

6. März 2008

EU-Feuerwehr nimmt langsam Formen an

Erste Schritte in Richtung einer EU-Feuerlöschtruppe: Brüssel überlegt, aus dem EU-Budget etwa High-Tech-Löschflugzeuge zu finanzieren, die rasch einsetzbar sein sollten. Die Flugzeuge sollen Teil von "europäischen Reservekapazitäten" sein, die auf Abruf Flächenbrände bekämpfen können. Diese betreffen häufig auch mehr als einen Mitgliedsstaat, schreiben die EU-Beamten in einem neuen Strategiepapier zur Verbesserung des Katastrophenschutzes in der Union.
Aufgerüttelt haben die EU-Kommission die verheerenden Waldbrände des letzten Sommers in Südosteuropa. Allein in Griechenland wurden hunderttausende Hektar von den Flammen verwüstet, fast 70 Menschen verbrannten hilflos, der Schaden betrug bis zu drei Milliarden Euro. Neben der unzureichend funktionierenden griechischen Feuerwehr ortet Brüssel vor allem die zu langsame und nicht ausreichende Hilfe aus den anderen EU-Ländern als Problem. Griechenland ist aber kein Einzelfall: 450.000 bis 600.000 Hektar Land verzehren Brände im Schnitt jedes Jahr.

5. März 2008

Lehrgang Truppmann Teil 1 in Giebelstadt

Am gestrigen Dienstag stand das Thema "Stabile Seitenlage/Rautekgriff, Handhabung/Aufheben/Transport der Krankentrage und Retten über die Steckleiter" auf dem Lehrplan. Die Ausbildung erfolgte, wie auch schon in den letzten Jahren, von den HvO-Gruppen aus Eßfeld und Geroldshausen.




Brandrauchprävention durch Rauchmelder am "Freitag, dem 13."

Unter dem Motto „Glück und Gesundheit kann man kaufen!“ steht der bundesweite Rauchmeldertag im Juni 2008. Ziel des Aktionstages ist es, am „Freitag, dem 13“ viele Menschen daran zu erinnern, dass privater Brandschutz keine Glückssache ist. Verbraucher werden dazu aufgerufen, Rauchmelder zu kaufen, zu installieren und regelmäßig zu warten. Der Deutsche Feuerwehrverband und das Forum Brandrauchprävention in der vfdb bitten die Feuerwehren und Schornsteinfeger um Unterstützung.

Schon der Aktionstag 2007 machte durch die tatkräftige Arbeit von Feuerwehren und Schornsteinfegern und dem Einsatz von Pressemitteilungen, Plakaten, Flyern und Buttons ca. 13,5 Mio Menschen auf den lebensrettenden Nutzen von Rauchmeldern aufmerksam.
Auch dieses Jahr können Feuerwehren und Schornsteinfeger den Aktionstag nutzen, um Bürger in ihrer Region mit einer Pressemitteilung und gezielten Aktionen auf die kleinen „Glücksbringer“, aufmerksam zu machen. Vor allem in Bundesländern mit neuer Gesetzgebung besteht erhöhter Informationsbedarf.

Weil nur ein installierter Rauchmelder Leben retten kann, bieten einige Feuerwehren, Schornsteinfeger und freiwillige Helfer zum Rauchmeldertag bereits Montagehilfe für Verbraucher an. Helfen Sie auch mit Ihrer Feuerwehr mit, dass Rauchmelder nicht nur verkauft, sondern auch installiert werden! Für jeden montierten Rauchmelder könnte z. B. der Nutzer eines solchen Angebotes 5,- Euro spenden – für einen vorher festgelegten Zweck oder für neue lebensrettende Projekte der regionalen Feuerwehr.

Praktische Unterstützung für Pressearbeit und Werbung rund um den Aktionstag

Das Forum Brandrauchprävention in der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) stellt Feuerwehren und Schornsteinfegern Plakate in DIN A1 und A2 sowie Autoaufkleber kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.rauchmelder-lebensretter.de

3. März 2008

Löschfahrzeug auf Schienen

Eine spektakuläre Maßnahme macht auf das 150-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Würzburg aufmerksam. Ein Straßenbahnzug der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) rollt ab sofort im Design eines Löschfahrzeuges durch die Stadt und wirbt unter anderem für Nachwuchs.

Innerhalb von vier Tagen beklebten Spezialisten der Fa. Design4Cars, Burghaslach, zusammen mit Feuerwehrleuten einen 32,5 m langen Straßenbahnzug der WSB. Über 429 Quadratmeter Spezialfolie machen das schwere Gefährt mit 64 Tonnen Gesamtgewicht zum Hingucker auf Würzburgs Straßen. Der Zug wurde liebevoll bis ins Detail gestaltet – sogar Blaulichter fehlen nicht.

Die Aktion rief der Vereinsvorsitzende Christian Schulz ins Leben. Er wies darauf hin, dass die Straßenbahn bewusst als Feuerwehrfahrzeug gestaltet wurde. Sie solle „ein Identifikationsobjekt für die Bürger mit ihrer Feuerwehr sein“. Außerdem soll der internationale Notruf 112 weiter bekannt gemacht werden.

Im vorderen Bereich der Straßenbahn ist ein Schaumrohrangriff unter schweren Atemschutz zu sehen. Darüber steht die Information „Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“. Der Mittelteil des Zuges ist der „Feuerwehrfamilie“ gewidmet: Er zeigt Aktive der Würzburger Wehr und macht deutlich, dass Jugendliche und Frauen als gleichwertige Mitglieder angesehen werden. Der Spruch „Wir fördern den Nachwuchs“ soll Jugendliche dazu anregen, sich in der Feuerwehr zu engagieren, betonte Schulz.

Im hinteren Bereich des Schienenfahrzeuges ist ein modernes Mercedes-Löschfahrzeug LF 10/6 abgebildet und bietet Einblick in die umfangreiche Beladung.

Vorsitzender Schulz hob hervor, dass die Aktion nur durch die Unterstützung der Fa. Design4Cars, der WSB und der Mercedes-Benz Niederlassung Mainfranken möglich war. Für mindestens ein Jahr wird der ungewöhnliche Straßenbahnzug genau durch die Stadtteile fahren, in welchen die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Würzburg beheimatet sind.

Quelle: Pressemitteilung FF Stadt Würzburg 16.02.2008

DFV Newsletter 03/2008

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) veröffentlicht jeden Monat einen Newsletter mit aktuellen Themen rund um das Thema Feuerwehr.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum aktuellen Newsletter 03/2008!

1. März 2008

Truppmannlehrgang läuft

Bereits seit Dienstag 26.02. läuft in Giebelstadt der diesjährige Truppmannlehrgang. Wieder haben sich 38 Feuerwehranwärter zu diesem zwar langen (75 Std) aber sehr interessanten Grundlehrgang angemeldet. Das bewährte Ausbilderteam wird durch ein paar „neue“ Gesichter verstärkt.

Gestartet wurde wie immer mit den theoretischen Themen bevor am Samstag ein erster praktischer Teil (Fahrzeug und Gerätekunde) folgten.

Wer sich über die Grundausbildung einmal informieren möchte ist jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag im Gerätehaus Giebelstadt herzlich willkommen.


29. Februar 2008

Neuheit: Abstimmung auf abschnitt-mitte.de

Als Neuerung wurde auf www.abschnitt-mitte.de die Rubrik "Abstimmung" eingeführt.

Im rechten Rand werden zeitlich begrenzte Umfragen durchgeführt.

1. Thema ist "Welchen Stellenwert hat die Brandschutzerziehung in Deiner Feuerwehr / Deiner Gemeinde?"
.
Weiter Informationen zum Grund dieser Umfrage finden Sie hier.

Wir laden alle Nutzer dieser Seite zum Abstimmen ein!

Besonders schön ist, dass der aktuelle Zwischenstand sofort ersichtlich wird.

Viel spaß beim Abstimmen...

Termine März / April 2008

Auch für die Monate März und April 2008 erhalten Sie mit Klick auf das Bild eine Übersicht aller wichtigen Termine.

28. Februar 2008

Feuerwehren sind auf Orkantief „Emma“ vorbereitet

Bevölkerung sollte Wälder und Alleen meiden / 112 für Notfälle freihalten

Orkanartige Böen, Dauerregen, Gewitter und Schneefall drohen: Die Feuerwehren sind vorbereitet auf das Orkantief „Emma“, das nach amtlichen Warnungen am Samstag ganz Deutschland erfassen wird. Bereits zuvor sind schauerartige Regenfälle größeren Ausmaßes möglich. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert an die Bevölkerung, besonders folgende Vorsichtsregeln zu beachten:
  • Verlassen Sie während des Unwetters das Haus möglichst nicht.
  • Meiden Sie Wälder und Alleen – nicht nur während, sondern auch nach dem Orkan. Instabile Bäume und herab fallende Äste gefährden Sie auch in den Stunden danach.
  • Stellen Sie Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab.
  • Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht.
  • Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind.
Allgemein gilt: Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe brauchen, unter der Notrufnummer 112. Bitte melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach dem Ende des Unwetterschubes.

Aktuelle Prognose Übersichtskarte


Reflektierende Kleidung hilft gegen Strahlungshitze

Die neu überarbeitete Europäische Norm DIN EN 1486 beschreibt die Anforderungen, die an eine reflektierende Persönliche Schutzausrüstung gestellt werden, damit sie zu einer intensiven, kurzzeitigen Brandbekämpfung eingesetzt werden kann. Die Änderungen gegenüber der alten Version DIN EN 1486:1996 betreffen unter anderem Hinweise zur geforderten Beständigkeit der Ausrüstung und zu den Einschränkungen eines Teilkörperschutzes ...

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27. Februar 2008

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur aktuellen März-Ausgabe. Thema ist u. a. die Brandschutzerziehung in der Grundschule.

Viel Spaß!

25. Februar 2008

Brandschutzerziehung - wer macht mit?

Feuer übt auf Kinder eine geradezu magische Faszination aus. Doch der allzu sorglose und nicht geschulte Umgang mit Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu vielen Brandopfern und Sachschäden in Milliardenhöhe. Dabei erschreckt die Tatsache, dass viele Brände durch zündelnde Kinder verursacht werden. Grund genug, bereits rechtzeitig mit der Brandschutzerziehung zu beginnen.

Deshalb wurde im Abschnitt Mitte schon vor Jahren die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Brandschutzerziehung erkannt und durch regelmäßige Veranstaltungen zu einem festen Bestandteil bei Kindergärten und Schulen integriert. Die Veranstaltungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und so steigt natürlich auch die Nachfrage nach Terminen. Über sieben Jahre wurden regelmäßig ca. 10 Kindergärten im Jahr mit Brandschutzerziehung betreut.

Bisher wurde die Brandschutzerziehung von Ralf Pfeffer und seinem Team gemeistert. Leider mussten aber in den vergangenen Monaten einige Personen durch private oder berufliche Gründe die Mitarbeit bei der Brandschutzerziehung aufgeben.

Deshalb sucht das Brandschutzerziehungsteam dringend Personen, um dieses wichtige Instrument „Brandschutzerziehung“ am Leben zu erhalten. Wer also Spaß im Umgang mit Kindern hat, dazu noch Zeit (von Vorteil wäre v. a. vormittags) und Interesse, der möchte sich bitte mit Ralf Pfeffer (E-Mail: fw (at) rpfeffer.de; Handy-Nr. 0174/4063899) in Verbindung setzen.


Es sind außer fundierten Feuerwehrkenntnissen keine besonderen Lehrgänge, wie z. B. Atemschutzgeräteträger, erforderlich.

Weitere Informationen zur Brandschutzerziehung im Abschnitt Mitte findet man im Jahresbericht 2007.

Außerdem ist auf der rechten Seite (unterhalb der Kategorien) dieser Internetseite eine Umfrage zum Thema Brandschutzerziehung gestartet worden. Diese Umfrage wird 14 Tage online bleiben. Wir bitten daher um die Meinung eines jeden Einzelnen!

24. Februar 2008

Denkt ihr auch mal an uns?

Sicherheitshinweis der vfdb

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) hat auf Ihrer Homepage einen Sicherheitshinweis "Einstellung von Fahrzeughalterungen für Pressluftatmer" veröffentlicht.

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23. Februar 2008

Blasenkrebsrisiko in der Feuerwehr kaum bekannt

Sind die Flammen endlich gelöscht, nehmen die Feuerwehrmänner ihre Atemmasken ab - und erhöhen ihr Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Denn das Einatmen der chemischen Substanzen im Rauch kann zu Blasenkrebs führen. Das wissen die wenigsten Menschen, die beruflich oder freiwillig bei Löscharbeiten helfen.

Feuerwehrleute haben ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs. Die Ursache ist der langjährige Kontakt der Brandschützer mit im Rauch enthaltenen kanzerogenen Substanzen. Die Verwendung von leicht brennbarem Plastik im Möbel und Häuserbau könnte das Krebsrisiko verstärkt haben. Fangchao Ma von der Universität Miami, der über 35.000 Feuerwehrmänner und -frauen untersuchte, stellte fest, dass vor allem langjährige Mitarbeiter der Feuerwehr häufiger an Blasenkrebs erkranken. Bei denjenigen, die in den 70er Jahren ihren Dienst begonnen haben, konnte er ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko für Blasenkrebs nachweisen.


„Bärte in den Mund!"

In den letzten Jahren hat der Arbeitsschutz bei der Feuerwehr einen hohen Stellenwert erhalten. „Das Tragen von umluftunabhängigen Atemschutzgeräten hat bei uns oberste Priorität", sagt Nils Hansen von der Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Kiel. „Der Atemschutz wird schon auf dem Einsatzweg und auch noch bei Nachkontrollen der Brandstelle angelegt. Ohne Maske geht bei uns keiner mehr über die Rauchgrenze. Vor hundert Jahren hieß es nur: ‚Bärte in den Mund!' - Das war damals der einzige Atemschutz." Auch nach erfolgreicher Löschung eines Brandes ist die Belastung der Luft mit krebserregenden Substanzen so hoch, dass Blasenkrebs die Folge sein kann. Zudem werden bei den nachfolgenden Aufräumarbeiten zusätzlich Krebs erzeugende Stoffe aufgewirbelt und eingeatmet. Dass Blasenkrebs bei Feuerwehrmännern eine Folge des Berufs sein kann, wissen die wenigsten Brandschützer.
Blasenkrebs-Test wird bei U.S.-Feuerwehrleuten immer öfter eingesetzt

In den Vereinigten Staaten ist man sich der Gefahr für die Feuerwehrmänner bewusst. Ärzte haben Mitarbeiter der Feuerwehren von Troy und West Sand Lake im Staat New York im April 2004 in einem Pilotprojekt untersucht, um Blasenkrebs bereits in einem sehr frühen Stadium zu entdecken. Dafür verwendeten sie einen Schnelltest, bei dem das Tumorspezifische Protein NMP22 (nukleäres Matrixprotein 22) innerhalb einer halben Stunde im Urin nachweisbar ist. In mehreren Regionen gibt es inzwischen einen kostenlosen Blasenkrebs-Check für die Angestellten der Feuerwehr.

Früherkennung ermöglicht erfolgreiche Therapie

Ein erhöhtes Blasenkrebsrisiko haben alle Menschen, die beruflich bestimmten chemischen Substanzen wie aromatischen Nitro- oder Aminoverbindungen ausgesetzt sind: Neben Feuerwehrmännern sind das beispielsweise Arbeiter in der Farben- und der Teer verarbeitenden Industrie sowie der Petrochemie, Friseure und Tankwarte. Besonders gefährdet sind langjährige Raucher. Experten raten den Risikogruppen zu einer Früherkennungsuntersuchung beim Urologen. „Eine Früherkennung mit dem Tumormarker NMP22 verbessert ganz erheblich die Heilungschancen von Blasenkrebs. Sonst wird der Tumor oft erst erkannt, wenn bereits Symptome wie Blut im Urin aufgetreten sind. Dann kann es für eine Heilung zu spät sein", erläutert der Urologe Dr. Gerson Lüdecke von der Universität Gießen.

125 Jahre Feuerwehr Geroldshausen

!!! Festzug um 17 Uhr !!!



Die Festvorbereitungen der FF Geroldshausen für ihr 125-jähriges Stiftungsfest laufen auf Hochtouren. Eine bisher ungewohnte Uhrzeit wurde für den Festzug gewählt. Der Festzug findet um 17 Uhr statt. Auf diese Uhrzeit wird an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich hingewiesen! Siehe auch die bereits verteilten Einladungen.



Gerne erwarten wir aber unsere Gäste bereits ab ca. 15 Uhr zu Kaffee und Kuchen. Ab 15 Uhr starten auch die Hoperstädter Musikanten. Diese werden uns nach dem Festzug (17 Uhr !!!) in einen stimmungsvollen Abend begleiten.

Mit dem nach hinten verlegten Festzug beabsichtigen wir unseren eingeladenen Feuerwehrkameraden eine entspannte Sonntagsplanung zu ermöglichen.

Die Festlichkeiten beginnen bereits am Mittwochabend mit einem Beatabend mit „Number Nine“ Am Donnerstag (Fronleichnam) wird eine kleine Pause eingelegt, bevor dann von Freitag bis Montag ein abwechslungsreiches Programm geplant ist.

Hierzu ergeht herzliche Einladung.

Heiko Drexel

1.Kdt. FF Geroldshausen