6. Juni 2007

St. Florian hält das JF-Landkreiszeltlager (fast) trocken

Das Landkreiszeltlager der Jugendfeuerwehr des Landkreis Würzburg war wieder ein voller Erfolg. Ca. 180 Jugendliche aus 17 Feuerwehren verbrachten 5 ereignisreiche Tage auf dem Zeltplatz in Neubrunn. Am Dienstag machte zwar der Dauerregen dem Aufbauteam ordentlich zu schaffen. Doch dennoch arbeitete das eingespielte Orga-Team (Organisations-Team) unermüdlich. Wie alle Jahre wurde die Küche, des Hauptzelt, San-Bereich und Orga-Zelt aufgebaut. Darunter litt natürlich auch der Platz an einigen Stellen, dies wurde jedoch mit Sägespänen behoben.




Am Mittwoch reisten die Gruppen an und von da an hatte der Himmel ein einsehen mit den Floriansjüngern und bescherte ihnen nun fünf trockene Zeltlagertage. Am Abend folgte ein Karaoke-Abend, bei dem jeder seine Lieblingssongs zum Besten geben konnte. Ein Fun-Fahrrad gewann Chelse aus Unterpleichfeld.





Am darauffolgenden Donnerstag folgten unterschiedliche Besichtigungstouren. Zu den Firmen König & Bauer, Rexroth, Warema, sowie Feuerwehrschule, Tunnelhilfszug, Bereitschaftspolizei usw. um nur einige zu nennen. Nach diesem interessanten aber auch anstrengenden Tag konnte man sich gemütlich in der "Langen Kino-Nacht" entspannen.



Sportlich gestaltete sich der Freitag. Bei einem Volleyball-Turnier wurde der Meister ermittelt. Nach vielen spannenden Spielen konnte sich die Mannschaft aus Wolkshausen durchsetzten und gewann das Turnier.




Ab 21:30 Uhr folgte die obligatorische Nachtwanderung. In Gruppen zu ca. 15 Personen wurde in 10 minütigem Abstand los marschiert. Auf der 8 km langen Wandrung waren ebenfalls drei Spielstationen zu absolvieren. Das Team Moos/Veithöchheim sammelte hier die meisten Spielpunkte und konnte einen kleine Pokal in Empfang nehmen.


Am Samstag findet traditionell die Lagerolympiade statt. Bei vielen unterschiedliche Spielen wurde die Geschicklichkeit, der Teamgeist, Zielgenauigkeit und Feuerwehrkönnen auf die Probe gestellt.






Ein Höhepunkt des Zeltlagers ist der Lagergottesdienst, zu dem wieder viele Gäste begrüßt werden konnten. Unteranderem stelv. Landrat Brohm, der Bürgermeister von Neubrunn Rick und die Feuerwehrführung des Landkreises, KBR, KBI´s und KBM´s.





Bei der Abschluss-Disco heizte der DJ Markus aus Geroldshausen kräftig ein. Zu aktuellen und vielen alten Hits wurde kräftig gefeiert.






Alle waren sich einig. Es war wieder einmal ein super schönes Zeltlager. Kreisjugendwart Stefan Hupp unterstützt von seiner Frau Nicole und das ganze Helfer-Team hatte hervorragende Arbeit geleistet. Die Teilnehmer dieses Zeltlagers freuen sich schon auf das Nächste, das im August 2008 in Aub stattfinden wird. Alle die nun Neugierig sind, sind natürlich auch herzlich eingeladen zu einem Wiedersehen in Aub.

Aktualisierte Onlinefassung der GUV-G 9102

Seit April 2007 gibt es eine aktualisierte Onlinefassung der GUV-G 9102 (Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr).

Gegenüber der vorhergehenden Onlinefassung April 2006 wurde auf der Seite 78 die Häufigkeit der Belastungsprüfung für Luftheber 0,5 + 1,0 bar korrigiert.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur Onlinefassung.

5. Juni 2007

Wohnungsbrand in Giebelstadt


Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage mussten die Feuerwehren zu einem Brand in Giebelstadt ausrücken. In einem Mehrfamilienhaus in der Gartenstrasse brannte um 17 Uhr 30 eine Wohnung im ersten Stockwerk total aus. Das Feuer griff auch in eine darüberliegende leerstehende Dachwohnung über. Mit drei Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften die Wehren aus Giebelstadt, Allersheim, Sulzdorf und Essfeld die Flammen von innen und von außen. Um die Glutnester zu beseitigen deckten die Feuerwehrleute das Dach teilweise ab. Zusätzlich mussten sie die Isolierung im Bereich der Dachschräge öffnen um die letzten Brandherde zu löschen. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Der Inhaber der Wohnung war seit dem Morgen in der Nachbarschaft tätig. Wie das Feuer entstanden ist kann er sich auch nicht erklären. Das werden jetzt die Brandfahnder von der Würzburger Kripo herausfinden. Der Schaden an Haus und Wohnung beläuft sich nach ersten Schätzungen über 100000 Euro. Nachdem das Objekt noch mit einer Wärmebildkamera nach restlichen Glutnestern durchsucht wurde konnte die FFW Giebelstadt um 18 Uhr 55 Feuer aus melden.




4. Juni 2007

Feuerwehren im Abschnitt Mitte / Nachbarwehren

Zu Zwecken der Übersichtlichkeit haben wir an dieser Stelle eine Liste der Freiwilligen Feuerwehren aus unserem Abschnitt / Nachbarwehren mit einer Internetseite zusammengestellt:

Diese Liste wird ständig aktualisiert.

Bundesweiter digitaler BOS-Funk kann starten

Auf der Konferenz der Innenminister des Bundes und der Länder ist heute das Verwaltungsabkommen für den Aufbau eines digitalen Funknetzes unterzeichnet worden, das von den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) benutzt wird. Das Verwaltungsabkommen regelt die Kostenverteilung beim bundesweiten Ausbau des Funknetzes sowie die Verantwortlichkeit der einzelnen Bundesländer. Außerdem institutionalisiert das Abkommen die Rolle der unlängst gegründeten Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS). Sie kann jetzt Aufträge vergeben und Ausschreibungen für den Aufbau und die Wartung des Funknetzes veröffentlichen.

Das Gesamtprojekt eines digitalen BOS-Funks wird derzeit auf 4 Milliarden Euro veranschlagt und soll nach den heutigen Planungen bis 2010 abgeschlossen sein. In diesen Zahlen sind schon getätigte Investitionen einzelner Länder nicht enthalten. So arbeiten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm bereits mit dem abhörsicheren Digitalfunk.


Neben dem Aufbau des flächendeckenden Funknetzes durch die bereits feststehenden Konzerne EADS und Siemens (als Subunternehmer) geht es um den Aufbau der Netzkoordination und des Netzbetriebes, der separat ausgeschrieben werden soll. An diesem Teilstück soll die Telekom-Tochter T-Systems interessiert sein. Weitere Ausschreibungen sind für die Endgeräte nach dem TETRA-Standard notwendig. Hier gibt es etliche Hersteller wie Motorola oder EADS, die die entsprechende TETRA-Sparte von Nokia aufgekauft hat.

Die aktuelle Technik soll ab sofort in den Ballungsräumen Hamburg, Berlin und Stuttgart getestet werden. Als erstes Bundesland will Niedersachsen den Digitalfunk in der Fläche einführen. Zumindest im Austesten des Systems kann der Sprach- und Datenfunk auf eine lange Geschichte zurückblicken: Die ersten Tests wurden im Dezember 2001 in der Dreiländerregion Aachen gestartet. Seinerzeit ging man davon aus, dass das BOS-Funknetz spätestens zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 einsatzbereit sein wird.


IMK gibt Zukunftssignal für den Katastrophenschutz

Der Einsatz des Ladesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. mit seinen Aktionen in 2006 mit der Feuerwehraktionswoche sowie dem schriftlichen Drängen gegenüber dem DFV und dem Bayerischen Innenministerium zeigen nun doch positive Ergebnisse.

Die Innenminister und -senatoren der Länder haben sich in Berlin im Grundsatz auf eine Neuordnung und -finanzierung des Zivil- und Katastrophenschutzes verständigt. Besondere Bedeutung hat für die Innenministerkonferenz (IMK) der Erhalt des ehrenamtlichen Engagements in den bisherigen Dimensionen. Allein die Feuerwehren sind mit 20.000 Männern und Frauen am Zivilschutz beteiligt. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) begrüßt die Grundsatzentscheidung der IMK, erwartet von Bund und Ländern jetzt aber auch eine rasche Einigung über die Kostenverteilung in einer geplanten Arbeitsgruppe. „Nach den vorliegenden Konzepten von Bund und Ländern beläuft sich der Finanzierungsbedarf für Investitionen und Betrieb im so genannten erweiterten Katastrophenschutz auf jährlich bis zu 80 Millionen Euro. Für die Feuerwehren sehen die aktuellen Überlegungen des Bundes die Ersatzbeschaffung von 961 Löschgruppenfahrzeugen und den Kauf von 450 Gerätewagen zur Wasserförderung vor“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. „Dies wäre eine Reduzierung des Fahrzeugbestandes um 20 Prozent, für die dann die Länder in die Bresche springen müssten. Trotzdem hat sich der Bund erheblich auf die Länder zubewegt. Dies ist auch ein Erfolg unserer beharrlichen Arbeit.“

Digitalfunk mit Verwaltungsabkommen endlich in trockenen Tüchern

Das Ringen um die Kostenverteilung im Zivilschutz dürfe sich nicht so lange hinziehen wie beim Aufbau des digitalen Sprech- und Datenfunks. „Der scheint mit heutiger Unterzeichnung des Verwaltungsabkommens nach viel zu vielen Jahren endlich in trockenen Tüchern“, sagt Feuerwehr-Präsident Kröger. 4,5 Milliarden Euro wollen Bund und Länder in das System investieren, das mit 500.000 Nutzern laut Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble das weltweit größte Funknetz dieser Art werde. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen den Netzaufbau und -betrieb bei der Bundesanstalt BDBOS koordinieren. „Digitaler Sprech- und Datenfunk sowie zeitgemäße Fahrzeuge im Brandschutz, in der ABC-Abwehr und auch in der Medizinischen Versorgung sind angesichts der Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus und Naturkatastrophen seit Jahren überfällig“, sagt Feuerwehr-Präsident Kröger.

IMK macht sich für steuerliche Anerkennung des Ehrenamtes stark

Der IMK-Vorsitzende Dr. Ehrhart Körting bezeichnete den Zivil- und Katastrophenschutz bei der heutigen Pressekonferenz der IMK als gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern. Körting betonte, „dass wir bei jeder Neuordnung das Ehrenamt, das wir in diesem Bereich bei Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk haben, in der bisherigen Quantität und Qualität erhalten wollen“. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble sprach von einem Sicherheitsverbund als „Reichtum unseres Landes“, der für die Zukunft langfristig gesichert sei. Die IMK will das bürgerschaftliche Engagement in den Organisationen auch steuerlich anerkennen. Hessens Innenminister Volker Bouffier sagte mit Blick auf den Reformentwurf der Bundesregierung zum Gemeinnützigkeitsrecht, die IMK lege Wert darauf, dass die Angehörigen der Feuerwehren, des Katastrophenschutzes und des THW bei der steuerlichen Förderung des Ehrenamtes in gleicher Weise behandelt würden.

3. Juni 2007

Florianstag der Feuerwehr Hohestadt

Aufgrund des 25.-jährigen Bestehens des Feuerwehrgerätehauses feierte die Feuerwehr Hohestadt heute ihren ersten Florianstag. Neben den zahlreich anwesenden Politikern sind auch der KBI Alois Schimmer, der KBM Gustav Zirkelbach sowie die Kommandanten der Feuerwehren der Stadt Ochsenfurt der Einladung gefolgt. Das Fest begann mit einem Festgottesdienst und anschließendem Frühschoppen rund um das Feuerwehrgerätehaus. Nach dem Mittagessen wurde die Spielstraße für die Kinder eröffnet. Daneben waren verschiedene Feuerwehrfahrzeuge und THW-Fahrzeuge zu begutachten.











120-jähriges Feuerwehrfest

2. Juni 2007

Kellerbrand in Giebelstadt





Zu einem Kellerbrand in der Ingolstadter Strasse wurde die Feuerwehr am Samstag Vormittag nach Giebelstadt gerufen. Zwei Männer hatten dort versucht mehrere beinahe leere Öltanks aus Stahl zu entsorgen. Dazu zerschnitten die „Spezialisten“ die Tanks mit einer Flex in transportable Stücke.

Beim letzten Tank geschah dann das Unvermeidliche, der Rest des Heizöls fing Feuer. Den herbeigerufenen Wehren aus Giebelstadt, Allersheim und Essfeld gelang es das Feuer unter Kontrolle zu bringen, ehe es sich im Haus ausbreiten konnte. Da anschließend immer noch einige Glutnester weiter qualmten flutete die Ortsfeuerwehr die Auffangwanne mit Löschschaum. Weil durch die große Hitze im Gewölbekeller mehrere Stromleitungen blank lagen stellte ein Elektriker den Strom für das Anwesen ab. Nachdem das Haus noch mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei geblasen war konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Verletzt wurde bei der Aktion glücklicherweise niemand. Lediglich bei einem der Arbeiter vermuteten die Sanitäter eine leichte Rauchvergiftung. Er legte jedoch keinen Wert auf ärztliche Behandlung. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10000 Euro.


Auch das passiert immer wieder mal. Doch zum Glück hatte Stanley Thomas keine Angst vor ein bisschen Wasser und schaffte es schliesslich den Hydranten wieder zu schliessen. Und die Allersheimer konnten sich über eine kostenlose Autowäsche freuen.
Ein Video dazu findet ihr unter: www.heli.gmxhome.de/Hydrant.MOV.MPG

1. Juni 2007

Optimaler Brandschutz gibt Sicherheit

Wo eine Zündquelle, ein brennbarer Stoff und Sauerstoff vorhanden sind, kann ein Brand entstehen – also theoretisch fast überall und jederzeit. Rund 120.000 mal brennt es in deutschen Unternehmen pro Jahr. Ein Werktätiger in Deutschland erlebt im Lauf seines Berufslebens statistisch 0,4 Brände. Unternehmer sind deshalb verpflichtet, umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durchzuführen.

Diese und weitere Informationen finden Sie im neuen UV aktuell 2 – 2007 der GUVV

Mit "Klick" auf das GUVV-Symbol gelangen Sie zum kompletten Bericht.


10000 "Klicks" in 6 Monaten

Innerhalb von 6 Monaten, d. h. vom 27.11.2006 bis 31.05.2007, wurde unsere Homepage http://www.abschnitt-mitte.de/ von 10.000 Interessierten besucht.

Zur stetigen Steigerung der Besucherzahlen, trägt ausschließlich die Arbeit der ehrenamtlichen Kameraden bei, die für uns alle, immer wieder neu Informationen - direkt über unseren Feuerwehrabschnitt - ins World Wide Web stellen.

Durchschnittlich klicken momentan ca. 68 Besucher/Tag diese Seite an --> siehe hierzu die Statistik (Bild).

Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren Erlach, Zeubelried u. Frickenhausen

Wasserförderung über Schlauchbrücke

Brandbekämpfung an der Brandstelle

Hr. Pfarrer Ulrich mit geistlichem Beistand

Förderstrecke über 800 m an der Kapellensteige

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus Erlach, Zeubelried und Frickenhausen am 19.05.2007

Seit vielen Jahren verbindet einmal jährlich eine Gemeinschaftsübung die Jugendfeuerwehren der drei Gemeinden. Das diesjährige Thema lautete Wasserförderung über lange Schlauchstrecken und Brandbekämpfung am offenen Feuer. Der Main diente als Wasserentnahmestelle. Die Wasserförderung über 800 Meter wurde über eine Schlauchbrücke, die die Staatsstraße überquerte und hinauf zum Kapellenberg führte, zur eigentlichen "Brandstelle" verlegt. In die Förderstrecke wurden eine Verstärkerpumpe und an der Brandstelle die Strahlrohrverstärkerpumpe eingebaut. Mit viel Fleiß und Schweiß wurde ein tolles Übungsergebnis erreicht, das mit einer anschließenden Brotzeit und kühlen Getränken im Feuerwehrhaus belohnt wurde.

Dank gilt besonders den Jugendwarten und den Kommandanten der drei Feuerwehren, die sich für die Jugendarbeit stark machen.

31. Mai 2007

Werbung auf Feuerwehrfahrzeugen


Bei der Frage, ob Werbung auf Feuerwehrfahrzeugen vertretbar und zulässig ist, sind insbesondere folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:

1. Die Werbung darf nicht mit Hilfe lichttechnischer Einrichtungen wie retroreflektierender Folien oder tagesleuchtende Farben erfolgen (vgl. § 49 a Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung).
'
2. Nach § 33 Straßenverkehrsordnung ist außerhalb geschlossener Ortschaften jede Werbung und Propaganda durch Bild, Schrift, Licht oder Ton verboten, wenn dadurch Verkehrsteilnehmer in einer den Verkehr gefährdenden oder erschwerenden Weise abgelenkt oder belästigt werden können.
'
3. Einsatzfahrten, bei denen das sog. Wegerecht gemäß § 38 StVO in Anspruch genommen wird, sind besonders gefährlich. Bei Einsatzfahrten mit Sonderwarneinrichtungen ist das Risiko, in einen Unfall mit Schwerverletzten verwickelt zu werden, acht Mal höher als bei Einsatzfahrten ohne Sonderwarneinrichtungen. Die Verbesserung der Sicherheit von Einsatzfahrten mit Sonderwarneinrichtungen muss deshalb als ein wichtiges Anliegen der Feuerwehren und des Straßenverkehrs insgesamt angesehen werden. Eine 1991 durchgeführte Befragung der Polizei hat ergeben, dass ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild der Einsatzfahrzeuge "Wegerechtsfahrten" erleichtern und sicherer gestalten kann. Vor diesem Hintergrund kann eine Werbung an Einsatzfahrzeugen kontraproduktiv sein.

Im Ergebnis teilen wir Ihnen mit, dass Fahrzeuge oder sonstige Gerätschaften der öffentlichen Feuerwehren aus Gründen der hoheitlichen Aufgabenwahrnehmung sowie aus Sicherheitsgründen nicht mit Werbe- bzw. Reklameaufschriften versehen werden sollen. Es ist dabei unerheblich, ob das entsprechende Feuerwehrfahrzeug staatlich gefördert wurde oder nicht.

Gegen eine maßvolle Werbung auf Feuerwehrfahrzeugen, die die o.g. Gesichtpunkte berücksichtigt, bestehen allerdings keine Bedenken. So bringt beispielsweise jeder Aufbauhersteller sein Firmenloggo an den Feuerwehrfahrzeugen an.

Für die Anbringung der Homepageadresse der Feuerwehr am Fahrzeug gilt im Übrigen das Gleiche wie für die sonstige Werbung an Feuerwehrfahrzeugen. Also eine sehr dezente Kennzeichnung, damit das äußere Erscheinungsbild eines Feuerwehrfahrzeuges nicht darunter leidet. Wir sehen dies als erfüllt an, wenn diese Kennzeichnung (Schriftgröße) nicht größer ist als die Beschriftung der beiden vorderen Fahrzeugtüren mit "Freiwillige Feuerwehr XXX".

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern (30.05.2007)

Verkehrsunfall auf der B13 bei Eibelstadt


Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei leichtverletzten Personen kam es am Donnerstag Abend gegen 16 Uhr bei Eibelstadt. Ein älteres Ehepaar aus Mülheim an der Ruhr fuhr mit ihrem Wohnwagengespann Richtung Sommerhausen. Ein aus dieser Richtung kommender VW EOS kam aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und rammte das Gespann. Durch den Aufprall kam das Zugfahrzeug nach links, wobei es seinen Anhänger unterwegs verlor. Der Wagen schlug dann in die rechte Leitplanke ein. Während die Frau mit einem Schock das Fahrzeug verlassen konnte, musste der Mann erst durch die Feuerwehr befreit werden. Das Ehepaar wurde in eine Würzburger Klinik verbracht. Den Ulzenheimer aus dem VW brachre der Rettungsdienst in die Ochsenfurter Mainklinik. Neben den Feuerwehren aus Eibelstadt, Sommerhausen, Winterhausen und Ochsenfurt waren auch mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie der Rettungshubschrauber Christoph 18 an der Unglücksstelle eingesetzt.

25. Mai 2007

Übung in Sommerhausens engen Gassen


Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge zwängten sich bei einer Feuerwehrübung am Freitag Abend um sieben Uhr durch die engen Sommerhäuser Gassen. „Brand im Anwesen Berghof 3 – Personen werden vermisst“, so lautete die Alarmierung für die Feuerwehren aus Sommerhausen, Winterhausen und Eibelstadt. Maßarbeit leisteten die Maschinisten der Feuerwehrfahrzeuge, um ihre Geräte möglichst nahe an der Einsatzort zu bringen. Erschwert wurde ihre Arbeit wieder einmal durch die vielen geparkten Fahrzeuge auf den schmalen Zufahrtswegen. Mit einer Drehleiter kann hier überhaupt nicht gearbeitet werden, alle benötigten Leitern müssen die Männer und Frauen in den engen Hinterhof tragen. Dort qualmt es bereits aus allen Fenster und Türöffnungen. Mit Atemschutz gehen drei Trupps in das Gebäude, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Während Sommer- und Winterhäuser den Brand von vorne angehen löschen die Eibelstadter das angenommene Feuer von der Stadtmauer aus.

Nach einer guten halben Stunde ist die Übung vorbei, alle Beteiligten treffen sich am Feuerwehrhaus zur Nachbesprechung. Hier lobt Kreisbrandinspektor Alois Schimmer die schnellen Einsatzzeiten der Wehren. Der Ortskommandant Richard Amend und sein Stellvertreter Gernot Maurer hatte die Übung in aller Stille vorbereitet. Obwohl die Feuerwehrleute nichts von dem Einsatz ahnten, waren die ersten Einsatzkräfte schon nach sieben Minuten am Brandort. Bürgermeister Fritz Steinmann, selbst aktiv als Feuerwehrmann bei der Übung dabei, spendierte den verschwitzten Feuerwehrmännern und Frauen hinterher Getränke und eine Brotzeit. Und für die Knackwurst gab das Stadtoberhaupt höchstpersönlich seinen Senf dazu.

Kreisfeuerwehrtagung 2007


INFORMATION AN ALLE KOMMANDANTEN UND BÜRGERMEISTER DES ABSCHNITTES MITTE


Die Kreisfeuerwehrtagung findet am Sonntag, den 24. Juni 2007 um 9.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Gerbrunn, Stefan-Krämer-Str. 22 statt.

Zum Thema Fahrzeuge stehen die neuen HLF 20/16 aus Reichenberg und Sommerhausen, das LF 16/12 aus Giebelstadt, die LF 10/6 aus Bergtheim, Erbshausen und Kürnach sowie das TSF-W aus Albertshausen zur Besichtigung zur Verfügung.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Grußwort des 1. Bürgermeister Stefan Wolfshörndl
3. Bericht des Kreisbrandrates
4. Ansprache Landrat Zorn
5. Verabschiedung ausgeschiedener Führungsdienstgrade
6. Grußwort der Gäste
7. Wünsche und Anträge

Die Tagung findet in Uniform statt. Die Anfahrt ist beschildert bzw. es werden Lotsen aufgestellt. Da nur eine beschränkte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung stehen, bitten wir um Fahrgemeinschaften.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Heinz Geißler
Kreisbrandrat

Brandschutzausbildung der Azubis bei Südzucker









Am 25.05.2006 fand eine Brandschutzunterweisung aller Auszubildenden der Südzucker AG statt. Diese Aktion wird alle zwei Jahre von der Werkfeuerwehr durchgeführt. Ziel der theoretischen wie auch praktische Ausbildung ist es, Hinweise und Empfehlungen zu geben, wie jeder Einzelne zur Verhütung von Bränden am Arbeitsplatz beitragen kann und wie er sich im Brandfall verhalten sollte. Sicher sind die gesammelten Erfahrungen nicht nur für den Brandschutz am Arbeitsplatz wichtig und evtl. sogar irgendwann einmal lebensrettend.

(Bilder von M. Wald)

24. Mai 2007

Landkreiszeltlager der Jugendfeuerwehr

Das große Zeltlager der Jugendfeuerwehr im Landkreis Würzburg findet vom 30.05. - 03.06. in Neubrunn statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich dies einmal anzusehen.



Über vier Tage wird wieder ein buntes Programm geboten. Zeltlager-Disco, Besichtigungstour, Nachtwanderung, Lagergottesdienst und Stimmungsabend sind nur einige der Höhepunkte für die Jugendlichen aus dem ganzen Landkreis. Das gesamte Programm kann unter http://www.jf-wuerzburg.de/ im Downloade abgerufen werden.



Besonders zu empfehlen ist ein Besuch am Samstag 02.06. Ab 14 Uhr geht die Lagerolympiade bzw. das Turnier in die entscheidende Phase und um 17 Uhr folgt der Lagergottesdienst.


Macht Euch ein Bild von dieser tollen Veranstaltung und plant schon mal, im nächsten Jahr mit Eurer Jugendfeuerwehr selbst teilzunehmen.

[Fotos: Simon Försch (2)]