5. Juli 2007

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur aktuellen Juli-Ausgabe. Themen sind u. a. die ersatzweise Beschaffung von Fahrzeugen im Katastrophenschutz oder der Digitalfunk.

Viel Spaß!

120 Jahre Feuerwehr Darstadt

Die Freiwillige Feuerwehr Darstadt feiert vom 06. - 08. Juli 2007 ihr 120.-jähriges Stiftungsfest. Nachstehend das geplante Festprogramm:

Freitag, 06. Juli 2007
21.00 Uhr Partyalarm 112 mit den
Gruzi-Allstars DJs Mini und Schlummi

Samstag, 07. Juli 2007
20.00 Uhr
Tanz und Stimmung mit der
"Blaskapelle Rittershausen"

Sonntag, 08. Juli 2007
14.00 Uhr Festzug, anschließend Festbetrieb mit der "Musikkapelle Frohsinn Eßfeld"
18.00 Uhr Festausklang mit der "Musikkapelle Darstadt"

Rettungsleitfäden - Videos rund um das Zerschneiden von Fahrzeugen

Jedes Fahrzeug das heutzutage auf der Straße unterwegs ist, hat so seine Besonderheiten. Ob das jetzt die Anzahl der Batterien, die Lage der Batterien oder die verschiedenen Airbags sind. Um bei einem eventuellen Unfall schnell und gezielt helfen zu können, gibt es eine ganze Reihe von Rettungsleitfäden von verschiedenen Automobilherstellern, die ständig aktualisiert werden.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur Übersicht der Rettungsleitfäden!

Außerdem wurden verschiedene Videos rund um das Zerschneiden von Fahrzeugen hergestellt und im Internet veröffentlicht.

Auch hier gelangt man mit einem Klick auf das Bild zu den Videos!

4. Juli 2007

Verkehrsunfall zwischen Sulzdorf und Gaubüttelbrunn

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch Morgen den 04.06.07 kurz vor halb acht zwischen Sulzdorf und Gaubüttelbrunn. In einer unübersichtlichen S-Kurve stießen ein aus Richtung Gaubüttelbrunn kommender PKW und ein entgegenkommender LKW nahezu frontal zusammen.
Die Fahrerin des PKW wurde hierbei schwer Verletzt und wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst anschließend durch die Feuerwehr aus dem stark beschädigten Fahrzeug gerettet. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 18 ins Krankenhaus geflogen. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock.


Durch den Aufprall wurde der LKW von der Fahrbahn in den Straßengraben gedrückt. Nachdem hierbei Öl ausgelaufen ist wurde das Wasserwirtschaftsamt informiert. Ein Vertreter des Landratsamtes machte sich vor Ort ein Bild und veranlasste weitere Maßnahmen.

Nach dem die beschädigten Fahrzeuge durch den Abschleppdienst abtransportiert wurden konnte die Straße von der FF Gaubüttelbrunn gereinigt werden. Die Straßenmeisterei stellte die entsprechende Beschilderung auf, anschließend konnte die Straße nach vier stündigem Einsatz durch die Polizei wieder freigegeben werden.

Im Einsatz waren neben Gaubüttelbrunn die FF's Sulzdorf, Kirchheim, Giebelstadt, Reichenberg und der RW Ochsenfurt.

Bilder: FF Giebelstadt

Leistungsprüfung in Eßfeld

Zwei Gruppen der FF Eßfeld legten am Freitag den 29.06.07 die Leistungsprüfung Löschgruppe mit Erfolg ab. Es wurde die Variante III mit Atemschutz durchgeführt. Die Mannschaft führte nach eingehender Ausbildung eine gute Leistungsprüfung durch.
An die Grenze der Leistungsfähigkeit stieß jedoch die Pumpe des in Eigenleistung hergerichteten Löschfahrzeuges. Trotz großer Bemühungen des Gerätewarts im Vorfeld der Prüfung sowie des Maschinisten bei der Abnahme war es in beiden Durchgängen leider nicht möglich die Trockensaugprobe erfolgreich durchzuführen. Da die Pumpe diese Mängel aufweist und das Fahrzeug trotz hohem Einsatz der FF Eßfeld mittlerweile in die Jahre gekommen ist muß über eine Ersatzbeschaffung nachgedacht werden.
Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen versprach der Ortssprecher sich im Gemeiderat für ein neues Fahrzeug einzusetzen.
KBI Schimmer lobte das große Engagement der gesamten Mannschaft und gratulierte zu bestandenen Leistungsprüfung.

Glück ist käuflich! Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag sein, wenn Sie jetzt Rauchmelder installieren.

Am Freitag, dem 13.07., ist wieder Rauchmeldertag. An diesem bundesweiten Aktionstag der Feuerwehren, der Schornsteinfeger und der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ wird die Bevölkerung aufgerufen, Rauchmelder von geprüfter Qualität zu kaufen, diese auch zu installieren und regelmäßig zu prüfen.


Zwei Drittel aller Haushalte sind noch immer ungeschützt:


Noch immer schützen laut Forsa-Umfrage nur 31 % der Deutschen ihr Heim mit einem Rauchmelder. Weitere 5 % besitzen einen Rauchmelder, haben diesen aber nicht installiert. Viele Menschen verwenden Rauchmelder mit Batterien, die jährlich ausgetauscht werden müssen, und vergessen dann den Batteriewechsel. Ein gefährliches Leben in vermeidlicher Sicherheit. Insgesamt ist die Ausstattung mit Rauchmeldern bei Singles und älteren Menschen deutlich unterrepräsentiert gegenüber Familien mit Kindern.

Rauchmelder erhalten sie im Fachhandel

Zusätzliche Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern genehmigt

Der LFV Bayern e.V. setzte sich für die Sicherheit der Bayerischen Feuerwehrleute ein und forderte vehement, dass die Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen durch zusätzliche Blinkleuchten wieder genehmigt wird. Dieser Einsatz trägt nun Früchte.

Auch seitens des Bundesverbandes der Unfallkassen und des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes wurde das Anliegen befürwortet.
Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Erwin Huber sowie dem Vorsitzenden des Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit im Bayerischen Landtag, MdL Dr. Jakob Kreidl, und MdL Dr. Marcel Huber konnte erreicht werden, dass auch für Bayern die zusätzlichen Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen wieder genehmigt werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gab hierzu am 02.07.2007 nachfolgende Pressemitteilung (PM 218/07) heraus:

Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber stimmt einer weiteren optischen Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen im Freistaat zu. „Die Sicherheit unserer Feuerwehrleute und anderer Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität“, erklärte der Minister. Schon bislang habe Bayern zu den wenigen Ländern gehört, die zusätzlich zum Blaulicht den Einsatz von runden gelben Warnleuchten und Verkehrssicherungsanhängern erlaubt haben. Diese Regelung habe sich überaus gut bewährt und zur Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen.
Eine vom Bayerischen Verkehrsministerium durchgeführte fahrzeugtechnische Überprüfung hat ergeben, dass künftig noch eine weitere optische Heckabsicherung erlaubt werden könne. Sie besteht aus zwei bis sechs eckigen orangefarbenen Blinklichtern, die fest am Fahrzeug montiert sind. Die geplante Regelung soll jetzt im Rahmen der Verbandsanhörung mit dem Landesfeuerwehrverband abgestimmt werden. „Ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine ausgezeichnete Regelung zur Sicherung unserer vielen ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute finden werden“, so Huber abschließend.“Diesen Worten des Staatsministers Erwin Huber schließen wir uns an, immer mit dem Ziel vor Augen, dass auch in Zukunft die Sicherheit unserer Feuerwehrleute an erster Stelle steht.

3. Juli 2007

120 Jahre FF Sulzdorf


Bilder vom 120-jährigen Feuerwehrfest in Sulzdorf.


Auf dem Idyllischen Dorfplatz in Sulzorf konnten wir ein super Fest feiern.


Die FF Sulzdorf sagt herzlichen Dank allen unseren Gäste aus nah und fern.





So hats angefangen



Kommers am Samstag Nachmittag

72 Jahr Mitglied in der FF Sulzdorf


super Stimmung



und Tschüs als hat mal ein Ende

Bayern-1-Feuerwehr 2007

Eine Reise zur Feuerwehr-Messe nach Indianapolis, das ist der Preis, der den besten Feuerwehren in Bayern winkt. Auf der Seite der MAINPOST können Sie Ihre Feuerwehr-Mannschaft ins Rennen schicken. Einfach das Formular ausfüllen und gewinnen!

Gemeinsam mit Bayern-1 sucht mainpost.de die Bayern-1-Feuerwehr 2007.

Teilnahmemodus:

Wer gewinnen will, muss sich zwei Auswahlverfahren unterziehen.

1. Auswahl
Als erstes steht die Internetabstimmung auf dem Plan. Die Besucher von mainpost.de stimmen darüber ab, welche 6 Feuerwehren zu den Finals geschickt werden.
Dazu müssen alle Teilnehmer ein Formular ausfüllen, ein aussagekräftiges Bild hochladen und eine Begründung mitliefern: "Warum sind wir die Bayern-1-Feuerwehr 2007".

Die Bewerbungsfrist endet am 24.7. einen Tag später startet die Abstimmung.
Sieger sind die 6 Feuerwehren, deren Bewerbung die besten Bewertungen bei der Abstimmung erhält.

2. Auswahl
Die sechs Sieger-Teams müssen sich dann live mit anderen Feuerwehren messen.
Je drei Teams messen sich am 24.8. in Eltmann (Lkr. Hassberge) und am 25.8. und in Bad Bocklet (Lkr. Bad Kissingen) gegen Feuerwehren aus den anderen Regierungsbezirken Bayerns.
Folgende Aufgaben müssen dabei erfüllt werden:
In Runde 1 müssen sich die Kandidaten in Ausgehuniform vorstellen, dann in der Disziplin "Maskenball" schnellstmöglich umziehen und ein Mini-Feuer löschen.

In Runde 2 geht es darum in einer bestimmten Zeit möglichst viele Sandsäcke zu einer Mauer zu errichten.

Und in Runde 3 ist eine Choreographie zu einer vorgegebenen Musik einzuüben. Das Publikum entscheidet über die gelungenste Vorführung.

Finale
Am 25.8. findet abends in Bad Bocklet nach dem Vorentscheid das Finale statt.


Zeitplan
- Bewerbungen: Bis zum 24.7.2007 können Sie sich bewerben. Dann endet die Bewerbungsfrist.
- Abstimmung: Ab dem 25.7. wird abgestimmt. Ende der Abstimmung ist der 17.8.2007
- Vor-Finale in Eltmann am 24.8.2007
- Vorfinale und Finale in Bad Bocklet: 25.8.2007

2. Juli 2007

Angstfrei Erste Hilfe leisten - Hinweise zur Infektionsgefahr und Nadelstichverletzungen

Viele Helfer haben Angst, sich bei einer Hilfeleistung zu infizieren. Aus diesem Grund werden teilweise notwendige Erstmaßnahmen unterlassen“, sagt Bundesfeuerwehrarzt Prof. Dr. med. Peter Sefrin. In einer Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) gibt er Hinweise zur Infektionsgefahr bei Erster Hilfe.


Häufig müssen vor allem Feuerwehrangehörige, die etwa bei einem Unfall vor Ort sind, Erste Hilfe leisten. Sefrin erläutert den Hintergrund der Befürchtungen, etwa mit dem HI-Virus oder Hepatitis B angesteckt zu werden. Zugleich gibt der Bundesfeuerwehrarzt Hinweise zu Maßnahmen, die einen Schutz vor einer Infektion darstellen. „Hierzu zählt etwa das Tragen von Einmalhandschuhen, der Vorzug der Mund-zu-Nase-Beatmung bei der Atemspende oder die isolierte Herzmassage bei starken Blutungen im Gesichtsbereich“, gibt Sefrin Auskunft.

Weitere Empfehlung: Hinweise zur Prävention von Nadelstichverletzungen

Bei Rettungsdiensteinsätzen hantieren die Einsatzkräfte häufig mit spitzen und scharfen medizinischen Geräten – etwa mit Nadeln, die für Injektionen verwendet werden. Wenn diese Instrumente nicht sicher sind, kann es zu Stich- oder Schnittverletzungen kommen. Diese stellen besonders im Zusammenhang mit möglichen Infektionen durch Körperflüssigkeiten eine Gefahr für die im Rettungsdienst tätigen Personen dar.

Hierzu hat der DFV die Fachempfehlung „Prävention von Nadelstichverletzungen“ herausgegeben. Darin wird auf die Änderung entsprechender Regelungen verwiesen. „Der DFV kommt mit dieser Fachempfehlung praxisorientiert den Bedürfnissen des Rettungsdienstes nach: Nunmehr müssen für entsprechende Arbeiten sichere Instrumente eingesetzt werden, die die Verletzungsgefahr verringern“, erläutert Bundesfeuerwehrarzt Sefrin, der die Fachempfehlung verfasst hat.

„Die Feuerwehren sind in Deutschland für einen nicht unerheblichen Teil der Rettungsdiensteinsätze zuständig. Die Umsetzung der Vorschrift, auch wenn sie vor Ort Kosten verursacht, dient dem Schutz der Einsatzkräfte“, bekräftigt der zuständige DFV-Vizepräsident Ludwig Geiger.
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29. Juni 2007

Pontifikalvesper für Notfallseelsorge, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann lädt im Rahmen der Kilianiwoche wieder die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger, die Mitglieder der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen sowie der Polizei zu einer Pontifikalvesper und anschließender Begegnung ein. Diese Pontifikalvesper, die unser Bischof feiern wird, findet stattam


Mittwoch, 11. Juli ´07 um 19 Uhr im Würzburger St. Kiliansdom.


Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung mit Umtrunk und Stärkung im Kreuzgang des Domes.

Dienstfahrt des Abschnittes Mitte

Am Samstag, den 14.07.2007 findet die diesjährige Dienstfahrt des Abschnittes Mitte statt. Die Kommandanten der Wehren wurden hierzu bereits schriftlich eingeladen.


Zur Fahrt - mit Ziel Bayreuth - sind noch Plätze frei. Bei Interesse zur Teilnahme, bitte Kontakt mit KBM Dieter Schöll aufnehmen.

Hier finden Sie das Tagesprogramm!

28. Juni 2007

120-jähriges Feuerwehrfest

Hallo liebe Gäste


Die Freiwillige Feuerwehr Sulzdorf möchte euch alle in Sulzdorf begrüßen.





neugierig geworden dann sehen wir uns in

Sulzdorf




Tübingen - Anklage nach Tod zweier Feuerwehrmänner

Nach dem Tod zweier Feuerwehrmänner bei einem Brand in Tübingen vor eineinhalb Jahren hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Betroffen sind die Eigentümerin des Gebäudes und ein Mieter.


Sie sollen für den Tod der beiden 24 und 36 Jahre alten Männer verantwortlich sein. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Mieter in der ehemaligen Lagerhalle ein Künstleratelier betrieben. Er soll im Dezember 2005 nicht abgekühlte Asche aus einem Ofen genommen und so das Feuer verursacht haben. Die Eigentümerin habe es versäumt, für einen ausreichenden Brandschutz zu sorgen.

Die beiden Feuerwehrleute starben bei ihrem Einsatz in dem Dachgeschoss des brennenden Haus an Rauchvergiftungen. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hat etwa der fehlende Brandschutz dazu geführt, dass den beiden Männern der Rückweg aus dem Gebäude abgeschnitten wurde.

Der Bericht der internen Unfallfeuerwehrkommission hatte ergeben, dass bauliche Konstruktionen in dem Haus das Unglück verursachten. Es habe nicht genehmigte Wände und Zwischenböden gegeben, die das Feuer unerwartet und explosionsartig wieder auflodern ließen. Dadurch sei den Feuerwehrleuten, die im Dachgeschoss im Einsatz waren, der Rückzug verwehrt worden. Ein losgeschickter Rettungstrupp sei ebenfalls von dieser Feuerwand aufgehalten worden. Die Staatsanwaltschaft hatte auch gegen den Einsatzleiter der Tübinger Freiwilligen Feuerwehr ermittelt. Diese Ermittlungen wurden vor knapp einem Jahr eingestellt.

27. Juni 2007

26. Juni 2007

Großübung Zobelschloss Darstadt



„Feuer in Schloss Darstadt, mehrere Personen vermisst“, so lautete die Alarmmeldung zu der Feuerwehrgroßübung am Montag Abend. Neun Feuerwehren aus der Umgebung rückten kurz nach Erhalt des Hilferufes in Richtung Darstadt aus. Die angenommene Situation vor Ort beschreibt Kreisbrandinspektor Alois Schimmer so: „In dem 500 Jahre alten Gebäude ist bei Bauarbeiten im Westflügel ein Feuer ausgebrochen, durch Funkenflug ist auch ein Nebengebäude in Brand geraten. Insgesamt 18 Personen, zumeist Kinder, werden vermisst“.

Bei einer solchen Ausgangslage ist es nicht nur nötig, zahlreiche Einsatzkräfte anzufordern, sondern auch das in Rottendorf stationierte ÖEL Fahrzeug. Wobei die Abkürzung hier für örtliche Einsatzleitung steht. Der Kleinbus ist mit Telefon, Fax und Funkgeräten ausgestattet. Von hier aus beobachtet und dirigiert der Einsatzleiter das Geschehen an der Einsatzstelle.

Nachdem nacheinander die Feuerwehren aus Darstadt, Goßmannsdorf, Tückelhausen, Hohestadt, Essfeld, Giebelstadt, Winterhausen, Ochsenfurt und Werksfeuerwehr Südzucker eintrafen teilte sie der Einsatzleiter den drei gebildeten Einsatzabschnitten zu.

Eine Einheit, bestehend aus drei Feuerwehren, hatte den Auftrag Menschen aus dem Keller des Westflügels zu retten und dort mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Im zweiten Abschnitt war die Aufgabe, die um Hilfe rufende Schlossherrin und ihre beiden Söhne vom Balkon zu retten und dort zu löschen. Die restlichen Kräfte waren damit beschäftigt den Brand im Nebengebäude unter Kontrolle zu bringen. Auch hier galt es vorrangig vermisste Personen zu finden und sie an den Verletztensammelplatz im Feuerwehrhaus zu bringen.

Dort hatten die Ersthelfer der Wehren aus Essfeld und Ochsenfurt alle Hände voll zu tun. Die 18, zuvor mit Brandwunden und Verletzungen geschminkten Jugendlichen, wurden von ihnen erstversorgt, getröstet und verbunden.

Zu der Übung kamen die Einsatzkräfte in 18 Feuerwehrfahrzeugen. 18 Atemschutzgeräteträger übernahmen die Menschenrettung und den Innenangriff. Ebenso viele Strahlrohre setzten die Wehren in den verschiedenen Abschnitten zur Brandbekämpfung auf dem Gutshof ein. Dennoch erwies sich die Versorgung mit Löschwasser als ausreichend. Neben sechs Hydranten wurde auch eine Löschwasserzisterne und er Saalbach, der weiter unten in Goßmannsdorf Schafsbach heißt, angezapft. Um das Wasser schnell aus der 300 Meter entfernten Zisterne heranzubringen setzte die Zuckerwehr erstmals ihnen erst kürzlich eingeweihten Schlauchwagen bei der Übung ein.

Der Schlossherr Heiner von Zobel bedankte sich bei den 140 teilnehmenden Feuerwehrleuten und ihren Führungsdienstgraden. Ein schneller massiver Einsatz, wie er hier gezeigt wurde, ist bei einem Schadensfeuer sicher nötig, um das Gebäude und seine Bewohner zu retten. Bisher hat es in der langen Geschichte des Schlosses glücklicherweise nur einmal gebrannt. Das war 1675, als die Franzosen im Krieg den Ostflügel brandschatzten.

Zu der Übung an dem einstigen Darstadter Wasserschloss waren auch einige Ochsenfurter Stadträte erschienen. Ulf Feike und Manfred Singer waren interessierte Beobachter, während Kilian Popp und Bürgermeisterkandidat Rainer Friedrich als aktive Feuerwehrmänner an der Übung teilnahmen.

25. Juni 2007

Kreisfeuerwehrtagung 2007 in Gerbrunn

Am Sonntag fand die diesjährige Kreisfeuerwehrtagung in Gerbrunn statt. Kreisbrandrat Heinz Geißler begrüßte zum Auftakt der Veranstaltung die zahlreich anwesenden Politiker, Gäste, Kommandanten und Führungskräfte. Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Gerbrunn, Stefan Wolfshörndl, freute sich besonders über die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages, nachdem die Gemeinde nächstes Wochenende ihr 900-jähriges Bestehen feiert.

Danach folgte der Bericht des Kreisbrandrates über das abgelaufene Jahr 2006. Er berichtete über die gestiegenen Einsatzzahlen, den Gefahrgutunfall auf der A 3, anstehende Neuerungen, geplante Fahrzeugneubeschaffungen und vielen weiteren Themen.

Nach der Ansprache von Landrat Waldemar Zorn, seiner letzten Ansprache als Landrat auf dem Kreisfeuerwehrtag, wurde Kreisbrandmeister Gustav Zirkelbach offiziell von Kreisbrandrat Heinz Geißler und Landrat Waldemar Zorn verabschiedet. Bei der Überreichung eines entsprechenden Präsents betonte Zorn, dass er KBM Zirkelbach nur ungern verabschiedet, wünschte ihm aber auch den wohlverdienden "Feuerwehrruhestand". Das Bild zeigt von links: Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder, KBR Heinz Geißler, Landrat Waldemar Zorn, 1. Bürgermeister Stefan Wolfshörndl, KBM Gustav Zirkelbach und den Leiter der Berufsfeuerwehr Würzburg, Branddirektor Franz-Josef Hench.

Nach den Grußworten der Gäste konnte sich jeder noch genau über die neuesten Fahrzeuge vor der Halle informieren. Aus dem Abschnitt Mitte wurden die HLF 20/16 aus Reichenberg und Sommerhausen, das LF 16/12 aus Giebelstadt und das TSF-W aus Albertshausen gezeigt.

22. Juni 2007

Leistungsprüfung Löschgruppe FF Ochsenfurt

Teilnehmergruppe der LSP Version 3

Schiedsrichterteam und 1. Bgm. Wesselowsky


Am 22.06.07 fand die Abnahme der Leistungsprüfung Löschgruppe nach den neuen Richtlinien der FwDV 3 statt. Es wurde für den Angriffstrupp die Variante 3 mit Atemschutz gewählt.

Zwei Gruppen von Kameradinnen und Kameraden der FF Ochsenfurt stellten sich erfolgreich der Prüfung unter den wachsamen Augen des Schiedsrichterteams (KBI Schimmer, KBM Drexel und Öder). Mit dabei waren auch fünf Kameraden, die das Leistungsabzeichen Bronze in einer gemischten Gruppe erwarben. Es waren dies Nicole Marienberg, Rafael Rost, Markus Lindner sowie Rebecca Heid und Marco Hamm. Das Leistungsabzeichen Gold/Rot erwarb erfolgreich der Gruppenführer beider Teilnehmergruppen, 1. Kdt. Wolfgang Raps.

Gruppe 1: Wolfgang Raps, Gerd Grünewald, Stephan Wegner, Ronny Streblow, Christian Schulz, Markus Bulheller, Sandra Jungbauer, Rebecca Heid und Marco Hamm

Gruppe 2: Wolfgang Raps, Gerd Grünewald, Stephan Wegner, Ronny Streblow, Christian Schulz, Markus Bulheller, Markus Lindner, Rafael Rost und Nicole Marienberg.

Das Schiedsrichterteam gratuliert zur bestandenen Leistungsprüfung recht herzlich.

21. Juni 2007

120-Jähriges Gründungsfest





Freiwillige Feuerwehr feiert
120-jähriges Bestehen

Sulzdorf Die Vorbereitungen für das 120-Jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Sulzdorf laufen auf Hochtouren.
Viele Helfer sind schon jetzt damit beschäftigt, den Dorfplatz auf das bevorstehende Ereignis vorzubereiten.

Die Feierlichkeiten beginnen mit siehe Programm






Ein besonderer Blickfang zum 120-Jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Sulzdorf sind die Ehrendamen.


19. Juni 2007

Blaulicht und Martinshorn - was nun? Das Ende einer Einsatzfahrt!

Der ADAC hat zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband und der Polizei einen Flyer für die Bevölkerung herausgegeben, der sich mit dem richtigen Verhalten der Autofahrer bei Einsatzfahrten beschäftigt.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Flyer!

Märchen rund um den Airbag

Immer wieder kommen Diskussionen über mögliche Gefahren, die von Airbags ausgehen, auf. Deshalb hier eine kleine Zusammenstellung über Fakten und Märchen.

Märchen: Airbags explodieren beim Auslösen
Fakt: Sie werden durch ein Treibgas gefüllt und aufgeblasen. Der Festtreibstoff brennt bei einer Temperatur ab 200° C relativ kontrolliert ab.

Märchen: Beim Öffnen des Airbags werden die Abdeckungen des Airbags durch das Fahrzeug geschleudert!
Fakt: Die Abdeckung öffnet sich an definiert Stellen und klappt entsprechend auf.

Märchen: Nach einer Airbagauslösung bleiben Reste vom Sprengstoff zurück!
Fakt: Der Festtreibstoff wird beim Auslösen vollständig verbrannt.

Märchen: Wenn die zweite Airbagstufe nicht auslöst, bleibt sie aktiv!
Fakt: Es werden immer beide Stufen ausgelöst (Ausnahme: mindestens eine Modellreihe von Daimler Chrysler)

Märchen: Der weiße Rauch, welcher sich nach der Airbagauslösung im Fahrzeug befindet, ist giftig!
Fakt: Es handelt sich hierbei um einen ungiftigen Puder, welches die Geschmeidigkeit des Airbags verbessern soll. Es kann jedoch die Atemwege und Augen etwas reizen.

Märchen: Rettungsdienste sind durch den Rauch gefährdet!
Fakt: Bei dem immer wieder beschriebenen "Rauch" handelt es sich um das Puder in Verbindung mit dem Füllgas des Airbgas. Das Füllgas ist jedoch völlig ungiftig, da es nur aus Kohlenstoffdioxid und Stickstoff besteht.

Märchen: Nach der Airbagzündung kann man sich an heißen Metallteilen verbrennen!
Fakt: Die Bereiche der Gasgeneratoren werden heiß, sodass man sich noch Minuten danach durch Berührung verbrennen kann.

Märchen: Der Rettungsdienst muss warten, bis der Fahrzeuginnenraum entlüftet und die Airbags abgekühlt sind.
Fakt: Nicht warten! Sofort mit dem Rettungseinsatz beginnen!

Märchen: Nach dem Abklemmen der Batterie kann der Airbag immer noch ausgelöst werden!
Fakt: Stimmt meist nicht. In der Regel ist das System wenige Minuten nach Abklemmen der Batterie spannungsfrei! Achtung! Bei älteren Fahrzeugen vor allem GOLF Cabrio der 1. Generation und einigen Ford Modellen vor Baujahr 2002. Hier wird für bis zu 30 Minuten eine Versorgung mit Strom aufrecht erhalten. Auch können vorhandene rein mechanische Systeme nicht deaktiviert werden!

17. Juni 2007

Waldbrand: Information für die Bevölkerung

Wodurch entstehen Waldbrände, wie melde ich ein Feuer, wie kann ich Risiken vermeiden? Zu diesem Thema gibt der aktuelle Flyer „Waldbrand – Vorsorge und Selbsthilfe“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Informationen für die Bevölkerung. Auch zu den verschiedenen Gefahrstufen und das richtige Verhalten im Wald gibt es Hinweise. Der Flyer entstand in Zusammenarbeit unter anderem mit dem Deutschen Feuerwehrverband.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Flyer!

15. Juni 2007

Feuerwehrfest Lindflur

Am Festkommers der FF Lindflur zum 120jährigen Bestehen der Wehr konnte Vorstand Andreas Hirt und Kdt. Berd Schoch zahlreiche Ehrengäste in der schmuck hergerichteten Festhalle begrüßen. In der Ansprachen von 1.Bgm. Karl Hügelschäffer erwähnte dieser das der Familiennahme Schoch eng mit der Feuerwehr verbunden ist. So trugen doch die Vorstände der Wehr von 1918 bis 1981 den Namen Schoch. Christian Schoch, Ökonomierat Schoch und 31 Jahre Bürgermeister Emil Schoch. Dem amtierenden Kdt. Bernd Schoch der seit 20 Jahren die Wehr leitet dankte Hügelschäffer im Namen des Marktes Reichenberg.

Auch der stellvertretende Landrat Eberhard Nuß der die Grüße des Landkreises überbrachte lobte das Engagement der Lindflurer Wehr. Jeder einzelne von Ihnen trägt dazu bei, dass es in unserem Land einen effektiven Feuer und Katastrophenschutz gibt.

Für diesen kostbaren Dienst wurden vom stellvertretenden Landrat einige Feuerwehrmänner mit dem staatlichen Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit Bernd Schoch, Winfried Schmidt, Günter Landeck und Reinhold Götz

Für 25 Jahre aktive Dienstzeit Wolfgang Pfeuffer, Kurt Ort und Edgar Semmel

Im Anschluss wurden noch etliche Ehrungen auf Vereinsebene für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Lindflur durch den Vorsitzenden durchgeführt.

Die Grüße der Feuerwehrführung des Landkreises Würzburg und des Kreisfeuerwehrverbandes überbrachte KBR Heinz Geißler. Er konnte auch an acht Feuerwehrleuten die abgelegten Leistungsabzeichen überreichen.

Der Festabend am Samstag mit den Winterhäuser Musikanten war ein voller Erfolg. Hier konnte die Jubelwehr auch etliche Gastwehren begrüßen.

Am Sonntagvormittag zum Gottesdienst konnte Pfarrer Sandeck auch die Schirmherrin Landtagsvizepräsidentin Frau Barbara Stamm begrüßen.

Nachmittags bei herrlichen Sommerwetter waren 17 befreundete Wehren und drei Musikkapellen zum Festzug nach Lindflur gekommen. Sie feierten mit der Jubelwehr ihr 120-jähriges Bestehen. Die Schirmherrin Frau Stamm begrüßte die Gäste und überreichte jeder Ehrendamen der Feuerwehr Lindfur eine gelbe Rose. Die Vizepräsidentin des bayerischen Landtages sagte das sie gerne wieder nach Lindflur gekommen ist und die Schirmherrschaft wie vor zehn Jahren für das Fest zu übernehmen.

Der Montag schloss das gelungene Fest mit einem Senioren und Kindernachmittag und am Abend mit den zwei Schweinfurtern ab. Auch hier konnte nochmals eine Gastwehr begrüßt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Lindflur bedankt sich bei allen Gästen für ihren Besuch.