17. Juli 2007

VU in Giebelstadt






Am 17.07.2007 um ca. 13:10 wurde die Feuerwehren Giebelstadt, Essfeld, Sulzdorf und Reichenberg zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen in Giebelstadt Würzburgerstraße gerufen. Bei eintreffen der Feuerwehr Giebelstadt stellte sich heraus das die Personen nur im Fahrzeug das auf der Seite lag eingeschlossen und nicht eingeklemmt waren.
Sie wurden von der Feuerwehr Giebelstadt befreit und durch den HVO betreut. Die beteiligten Personen wurden leicht Verletzt vom Rettungsdienst übernommen. Ausgelaufenes Öl wurde abgebunden und die Straße gesäubert.

15. Juli 2007

Leistungsprüfung mit super Ergebnis

Nach eingehender Vorbereitung legten am Samstag 14.07.07 in Euerhausen 17 Kammeradinne und Kammeraden die Leitungsprüfung in den unterschiedlichsten Stufen ab. Durchgeführt wurde die Leistungsprüfung in der Varinate I (ohne Atemschutz).Die Endstufe VI (Gold/rot) absolvierten: Markus Hehn, Erhard Betz und Sebastian Heim. (im Bild v.l.n.r.)

Stufe V (Gold/grün): Regina Heim, Christine Hehn,
Stufe IV (Gold/blau): Christian Deppisch,Johannes Öchsner und Daniela Schauer
Stufe III (Gold): Karin Schuler
Stufe II (Silber): Simon Heim,Matthias Haaf und Andreas Deppisch
Stufe I (Bronze): Lukas Trunk, Philipp Beck, Michael Haaf, Benjamin Beck und Matthias Kuhn
Abschließen wurde die erfolgreiche Leistungsprüfung im Bürgerheim entsprechend gefeiert.

13. Juli 2007

Vorankündigung Schauübung auf dem Main

Mehr als hundert Teilnehmer erwartet die Führung des Abschnitts Mitte zu einer Schauübung auf dem Main bei Eibelstadt. Stattfinden wird sie am Mittwoch, den 18.07.07 um 18 Uhr 45. Extra für diese Aktion wird die Schifffahrt auf dem Main für zwei Stunden gesperrt werden.
Während der Übung wird ein "Ölschlängel" über den Fluss gespannt. Außerdem wird ein Brand auf einem Schiff gelöscht und mehrere Personen von Bord gerettet. An der Übung nehmen auch zwei Taucher des THW teil. Außerdem die Feuerwehren aus Kleinochsenfurt, Ochsenfurt, Goßmannsdorf, Sommerhausen, Winterhausen, Eibelstadt und Randersacker.


Das Bild zeigt einen Teil der Führungskräfte bei der Vorbesprechung zur Übung am Freitag Abend.

FF Essfeld als 1. Wehr im Landkreis gemeldet!

Die FF Essfeld hat sich als 1. Feuerwehr aus dem Landkreis Würzburg für den in unserem Beitrag vom 03.07.2007 beschriebene Wettbewerb "Bayern-1-Feuerwehr 2007" angebmeldet.

Folgende originelle Begründung wurde gewählt:

"...wir in unserer Feuerwehr das mit Abstand seltenste und merkwürdigste Löschfahrzeug im ganzen Landkreis haben. Es handelt sich um ein ehemaliges Flugfeldlöschfahrzeug aus der ehemaligen DDR. Unserer Kenntnis nach, wurde dieses Feuerwehrfahrzeug des ostdeutschen Herstellers "VEB IFA-Automobilwerke Ludwigsfelde" (Typ W 50 LA) vor der Wende als Flugfeldlöschfahrzeug auf dem NVA-Fliegerhorst Doberlug-Kirchhain (Brandenburg) eingesetzt. Nach der Wiedervereinigung 1989 ist das Fahrzeug weiterhin an diesem Fliegerhorst durch die Bundeswehr genutzt worden. Im Jahre 1998 wurde das Fahrzeug dort ausgemustert und von einem Sammler aus der Nähe von Hamburg erstanden. Der Sammler wiederum bot den "IFA" in einer großen deutschen Baumaschinen-Zeitschrift zum Weiterverkauf an. Dort wurde das Inserat zufällig von einem Feuerwehrmann der FF Eßfeld entdeckt, der Kontakt zu dem Sammler aufgenommen und nähere Informationen eingeholt. Für die FF Eßfeld, die bis dato lediglich einen TSA (Tragkraftspritzenanhänger) zur Verfügung hatte, war in den nächsten Jahren die Beschaffung eines neuen TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug - Wasser) notwendig geworden. Daher beschlossen wir, trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen Optik des "IFA" (zumindest für westdeutsche Verhältnisse), diesen als Übergangslösung (anfangs für ca. fünf Jahre) in Betracht zu ziehen, bis ein neues Fahrzeug angeschafft werden würde. Aufgrund der geringen Anschaffungskosten stimmte auch der Gemeinderat der Marktgemeinde Giebelstadt dieser Übergangslösung zu und so konnte das Fahrzeug für die FF Eßfeld angeschafft werden. Schon bei der 750km langen Überführungsfahrt von Hamburg nach Eßfeld fielen wir mit unserem "neuen" Fahrzeug auf, als wir mit ca. 30km/h die Kasseler Berge auf der BAB A7 erklimmten. Bis heute ist uns schleierhaft geblieben, warum uns ein Fernfahrer ein brennendes Feuerzeug entgegenhielt, als dieser uns überholte. Als das Fahrzeug Anfang 2001 in Eßfeld angekommen war, ging für uns die Arbeit erst richtig los, da das Fahrzeug fast gänzlich ohne feuerwehrtechnische Beladung und nicht im besten technischen Zustand "ausgeliefert" wurde. Erste Priorität war zunächst, das Fahrgestell wieder in einen technisch einwandfreien Zustand zu bekommen, so dass die Zulassung (inkl. TÜV und ASU) erfolgen konnte. Mehrere unserer Kameraden investierten ihre freien Samstage, teilweise bis zu 14 Stunden am Stück, um so das Fahrzeug für unsere feuerwehrtechnischen Bedürfnisse umzubauen. In dieser Phase wurde uns immer mehr klar, dass es mit diesem Fahrzeug nicht bei einer Übergangslösung bleiben würde, da uns das "etwas unförmige Ungetüm" immer mehr ans Herz wuchs und wir ihm sogar einen eigenen Namen "Ossi 1" gaben. Im Jahre 2002 waren die Umbauarbeiten so weit vorangeschritten, dass das Fahrzeug klassifiziert werden konnte und als TLF 16/25 (Funkkennung 21/1) in die Alarmierungspläne eingetragen wurde. Die Klassifizierung stellte sich jedoch als etwas problematisch heraus, da das Fahrzeug nicht wirklich einer westdeutschen Fahrzeugnorm zuzuordnen war (nach westdeutscher Norm: Klassifizierung zwischen TLF 16/25 und TLF 24/48). In diesem Zusammenhang fielen auch Begriffe wie "Fass", "Tonne" oder "fahrbare Kübelspritze". Bis zum heutigen Tage sind die Ausrüstarbeiten so weit fortgeschritten, dass u.a. vier Atemschutzgeräte (zwei davon gegen die Fahrtrichtung im Mannschaftsraum in speziellen Sitzen) und ein Hydraulik-Aggregat für die technische Hilfeleistung die Beladung unseres "IFA" ergänzen. Damit sind die Arbeiten am Fahrzeug allerdings noch lange nicht abgeschlossen; in Kürze folgen noch eine dreiteilige Schiebleiter und eine Travel-Power-Anlage (vom Fahrzeug angetriebener Stromerzeuger). Damit ist unser "IFA" in dieser Form wahrscheinlich einmalig in Deutschland. Besonders hervorzuheben ist, dass sämtliche Arbeiten an dem Fahrzeug ausschließlich durch Eigenleistungen unserer Feuerwehrkameraden durchgeführt worden sind. Hierbei wurden und werden immernoch unzählige unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet."

Feuerlöscher alle zwei Jahre warten

Feuerlöscher bieten nur dann einen zuverlässigen Schutz, wenn sie alle zwei Jahre einem Funktions-Check unterzogen werden. In Gewerbebetrieben ist dies Vorschrift - für Privathaushalte eine dringende Empfehlung.
Den Blick auf die Prüfplakette nicht vergessen: Feuerlöscher alle zwei Jahre warten lassen
Sei es die nicht abgeschaltete Herdplatte, die glimmende Glut einer Zigarette, das vergessene Bügeleisen oder die umgekippte Kerze: Aufgrund der zahlreichen Gefahrenquellen und einer Vielzahl brennbarer Stoffe herrscht in jedem Haushalt ein nicht zu unterschätzendes Brandrisiko. Da aber jeder Brand klein anfängt, lässt sich dieses Risiko begrenzen. Rechtzeitig erkannt, kann ein aufflammender Brandherd mit einem tragbaren Feuerlöscher schnell und sicher gelöscht werden. Doch auch ein Feuerlöscher bietet nur dann einen zuverlässigen Schutz, wenn er alle zwei Jahre - so wie das Auto beim "TÜV" - regelmäßig einem Funktions-Check unterzogen wird. In Gewerbebetrieben ist dies Vorschrift - für Privathaushalte eine dringende Empfehlung.
Ein kurzer Blick auf die Prüfplakette zeigt, wann das Gerät zum letzten Mal untersucht wurde. Liegt die letzte Wartung länger als zwei Jahre zurück oder ist es womöglich noch nie geprüft worden, sollte der Kundendienst eines qualifizierten Brandschutz-Fachbetriebes gerufen werden. Er kontrolliert die Dichtungen und Ventile, erkennt Verschleiß und Materialermüdung und analysiert die Lösch- und Treibmittel hinsichtlich Volumen, Gewicht und Konsistenz. Für die ordnungsgemäße Durchführung seiner Tätigkeit bürgt er mit seinem Namen: Auf allen Prüfplaketten, die auf den Geräten angebracht werden, wird neben dem Prüfdatum auch die persönliche Betriebsnummer oder die Unterschrift des ausführenden Mitarbeiters vermerkt..
Arbeitskosten für die Instandhaltung von Feuerlöschern steuerlich abzugsfähig
Erst durch diese sachkundige Wartung des Feuerlöschers ist sichergestellt, dass er im Fall eines Brandes auch sicher funktioniert. Übrigens sind Arbeitskosten, die bei der Instandhaltung von Feuerlöschern anfallen, steuerlich abzugsfähig. Der Steuerbonus beträgt 20 Prozent der in Rechnung gestellten Arbeitsleistung einschließlich Mehrwertsteuer - bis zu einem Höchstbetrag von insgesamt 600 Euro im Jahr. Die Rechnung muss allerdings unbar bezahlt werden. Weitere Informationen gibt es beim bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V., auf dessen Internetseite http://www.bvbf-brandschutz.de/ auch Adressen der nächstgelegenen Fachbetriebe zu finden sind. Neben der regelmäßigen Wartung helfen diese gerne beim Kauf der passenden Geräte, geben Hinweise zu deren Handhabung und beraten ihre Kunden bei allen Fragen rund um den häuslichen Brandschutz.


Der Mitarbeiter eines qualifizierten Brandschutz-Fachbetriebes öffnet das Gerät, prüft das Löschmittel, die Druckpatrone beziehungsweise den Betriebsdruck der Treibgasflasche sowie alle Ventile, Schläuche und Dichtungen, die - falls nötig - ersetzt werden.

Quelle: Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. http://www.bvbf-brandschutz.de/ - Stand: Juni 2007


Digitaler Behördenfunk verzögert sich weiter

Der erst vor wenigen Wochen feierlich gestartete digitale Behördenfunk wird nicht wie geplant im Jahr 2010 flächendeckend zur Verfügung stehen. Dies hat die zuständige "Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (BDBOS) in einem Brief an die Innenministerien der Länder bekannt gegeben. Danach soll das flächendeckende Funknetz mit rund 5.000 Sendemasten frühestens 2013 zur Verfügung stehen.
In einer ersten Reaktion auf die erneute Verzögerung zeigte sich insbesondere die Gewerkschaft der Polizei verärgert und bezeichnete den Vorgang als Blamage für Deutschland. "Es ist unverständlich, dass in einer Zeit erhöhter terroristischer Bedrohung zwar immer neue Gesetze vorgeschlagen werden, die Politik aber nicht in der Lage ist, den Sicherheitskräften die Kommunikationstechnik an die Hand zu geben, die für die Verhinderung und Bewältigung größerer Anschläge unabdingbar notwendig ist", erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende Konrad Freiberg.
Über die Gründe der neuerlichen Verzögerung des Behördenfunks wird derzeit in Berlin heftig spekuliert. Eine Variante macht juristische Bedenken geltend, die dazu geführt haben sollen, dass etliche Aufträge neu ausgeschrieben werden müssten. Einer anderen Erklärung zufolge soll die BDBOS die Zusammenarbeit mit mehreren Firmen abgebrochen haben, die das Funknetz technisch konzipieren. Experten von Bund und Ländern sollen nun in einem Treffen einen neuen Zeitplan mit neuen Meilensteinen entwickeln.

Fliegende Feuerwehr


Feuerwehrhubschrauber kennt man in Deutschland nur aus dem Kino oder dem Spielwarenladen. Wird fliegende Hilfe benötigt, so war die Feuerwehr bisher auf die Unterstützung anderer Organisationen und deren Fluggeräte angewiesen.Die Werkfeuerwehr EADS-IABG München hat nun in Zusammenarbeit mit der Firma HTM die Abteilung Air Operations gegründet. Sinn dieser Cooperation ist, bis zu fünf der elf Hubschrauber von HTM, sofern nicht anderweitig benötigt, für diverse Hilfeleistungen zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der sich häufenden Anforderungen der luftgestützten Einsatzmittel aus dem In- und Ausland wurde eine der zur Verfügung stehenden Maschinen nun als Feuerwehrhubschrauber der WF EADS-IABG kenntlich gemacht. Dies ist die Primärmaschine für alle Anforderungen durch Behörden, Länder oder Staaten.Der Kommandant sowie der Copilot des Luftfahrzeuges sind ehrenamtliche Mitarbeiter der Werkfeuerwehr EADS-IABG, weitere Crew-Mitglieder kommen je nach Lage von den hauptamtlichen Einsatzkräften dazu. Die Einsatzkräfte der Air Tactical Group kommen von der Werkfeuerwehr EADS-IABG (D-Dienst, I-Dienst, Flugleitung), die Einsatzkräfte der Air Support Group setzen sich aus Flughelfern der Werkfeuerwehr, Technikern und Bodenpersonal der Fa. HTM zusammen. Spezialisten der Firma Eurocopter, ein 100%iges Tochterunternehmen der EADS, unterstützen bei Bedarf. Organisatorisch sind alle Kräfte in der Abteilung Air Operations der WF EADS-IABG München zusammengefasst. Das Einsatzspektrum des Feuerwehrhubschraubers reicht von der Waldbrandbekämpfung über Swift-Water-Rescue-Verfahren und die Bergrettung bis hin zur Notsprengung von Schneebrettern und Lawinen mit dem Avalanche-Blast-System. Ausserdem ist der Feuerwehrhubschrauber mit einer umfangreichen Ausstattung zur Betreuung von Intensivpatienten und einer Rettungswinde ausgestattet.

Erreichbarkeiten:
Feuer- und Rettungswache der EADS München: 089 - 6072 5555 (rund um die Uhr)







12. Juli 2007

LKW landet im Maisacker

Auf der Bundesstraße 19 zwischen Euerhausen und Herchsheim kam es am 12.07.07 gegen ca. halb fünf in der Senke auf Höhe der Parkplätze zu einem Verkehrsunfall. Ein PKW streifte seitlich einen LKW und geriet dadurch ins Schleudern. Der LKW kam von der Fahrbahn ab und stürzte in einem Maisacker um.
Die ersteintreffende FF Euerhausen sicherte die Unfallstelle ab und veranlasste eine Sperrung der Bundesstraße.
Eine Person wurde mittelschwer vier weitere Personen leicht verletzt. Der HvO-Giebelstadt übernahm die Erstversorgung und übergab die Verletzten dem Rettungsdienst.
Aufwendig gestaltete sich die Bergung des umgestürzten LKW´s. Hierzu war sowohl das Abschleppauto wie auch ein großer Kranwagen erforderlich. Während der Bergungsmaßnahmen wurde durch die Feuerwehren Giebelstadt, Euerhausen und Herchsheim eine Umleitung eingerichtet.
Abschließend wurde ausgelaufenes Öl aufgenommen sowie ein kleiner Bereich Erdreich abgegraben. Während der umfangreichen Aufräumarbeiten war die B 19 für ca. 2,5 Stunden total gesperrt.

Bilder: FF Giebelstadt

11. Juli 2007

Brandschutzerziehung Grundschule Goßmannsdorf

Wie jedes Jahr besuchte die 3. Klasse der Grundschule Goßmannsdorf die örtliche Feuerwehr. 1. Kommandant Manfred Deppisch begrüßte zusammen mit Feuerwehrmann Udo Gerst die anwesenden Lehrer und Schüler im Feuerwehrgerätehaus.

Mit großen Augen und Ohren lauschten die Schüler den Informationen des Feuerwehrkommandanten. Es wurden aber nicht nur die Gerätschaften und die Ausrüstung gezeigt, sondern natürlich auch die zahlreichen Fragen beantwortet. Zum Schluss des Besuches durfte jeder Schüler mit dem Strahlrohr spritzen und danach noch eine Rundfahrt mit dem Löschgruppenfahrzeug durch den Ort machen.

Leitstellen können im Notfall Handys orten

Die Björn Steiger Stiftung hat den Leitstellen der Feuerwehr und den Rettungsleitstellen das System „Life Service“ zur Ortung von Mobiltelefonen zur Verfügung gestellt. Damit kann im Notfall der Aufenthaltsort von Menschen in Notsituationen, die aus Unkenntnis der Örtlichkeit den Notfallort nicht angeben können oder die überhaupt nicht mehr sprechen können, von der Leitstelle ermittelt werden.


Bei der Notrufnummer 112 wird automatisch die Teilnehmernummer in der Leitstelle angezeigt. Besteht Gesprächskontakt muss der Anrufer seine Zustimmung zur Ortung geben. Ist der Kontakt abgerissen oder nicht möglich und es wird ein Notfall vermutet, darf ebenfalls der Standort ermittelt werden. In jedem Fall muss als Beweis eine Tonbandaufzeichnung vorliegen, um einem Missbrauch des Systems vorzubeugen. Bei Handys mit GPS-Technologie
kann die Ortung über Satellit fast metergenau erfolgen. Bei den „normalen“ Mobiltelefonen wird i.d.R. nur der Aufenthalt in der jeweiligen Funkzelle mitgeteilt. Dieses System soll jedoch durch eine Peilung über Nachbarzellen noch genauere Werte liefern.

Die Björn Steiger Stiftung hat viel Geld in die Entwicklung des Systems und in die Lizenzen gesteckt, die sie den Leitstellen kostenlos zur Verfügung stellt. Ebenso muss die Stiftung pro Ortungsanfrage an die Mobilfunkbetreiber Gebühren bezahlen. Wenn der jeweilige Betreiber für die Handynummer nicht bekannt ist, erstreckt sich die Anfrage und Suche auf alle vier Netze. Neben der Kostenfrage ist dies auch eine Zeitfrage, wenn erst alle Netze durchsucht werden müssen.

Die Björn Steiger Stiftung empfiehlt daher allen Besitzern von Handys, sich für die kostenlose Handyortung im Notfall registrieren zu lassen. Dies kann telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1011599 geschehen.

Damit werden im Notfall Zeit und Kosten gespart. Bei einer GPS-Ortung müssen auch die unterschiedlichen Softwareanwendungen der Handys bekannt sein.

9. Juli 2007

Leistungsprüfung Fuchsstadt



Am Freitag den 06.07.2007 legten zwei Gruppen die Leistungsprüfung Löschgruppe die Variante III mit Erfolg ab. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter waren erfolgreich:

Gold-Rot Stufe 6 Ulli Schätzlein, Frank Hüttner und Manfred Kleinschroth.

Gold-Grün Stufe 5 Andreas Dworschak und Thomas Düll.

Gold-Blau Stufe 4 Matthias Thorwarth, Ralf Ballin und Martin Düll.

Silber Stufe 2 Alfred Gasseldorfer und Johannes Oberbüchler.

Bronze Stufe 1 Stefan Franz, Marius Laicu, Daniel Sengfelder und Johannes Segfelder.

An dieser Stelle nochmals Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

8. Juli 2007

120 Jahre Feuerwehr Darstadt

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Sonntag anlässlich des 120.-jährigen Stiftungsfestes der Festzug durch die Straßen von Darstadt statt. Neben den Wehren aus dem Stadtgebiet Ochsenfurt waren auch die Wehren aus Eßfeld und Acholshausen sowie die Musikkapelle Frohsinn Eßfeld eingeladen. Daneben fanden sich auch zahlreiche Ehrengäste in Darstadt ein.


Nach der Begrüßung durch den Schirmherrn und stellvertretenden Landrat Heiner von Zobel fand die Überreichung der staatlichen Ehrenzeichen für 25 bzw. 40 Jahre aktive Dienstzeit durch Kreisbrandrat Heinz Geißler und Kreisbrandinspektor Alois Schimmer statt.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurde Friedhold Brenneis geehrt.

Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden Helmut Balling, Lothar Bauer, Peter Borst, Helmut Enzelberger (1. Kdt.), Herbert Enzelberger, Kilian Popp, Winfried Rahner (2. Kdt.) und Michael Stoll geehrt.

Für die musikalische Unterhaltung während des Nachmittages sorgte die Musikkapelle Frohsinn Eßfeld. Das Fest klingt dann mit der Musikkapelle Darstadt aus.


6. Juli 2007

Übung Grundschule Eibelstadt


Große Aufregung herrschte am Freitag Morgen in der Eibelstadter Grundschule. Eine Feuerwehrübung war angesagt worden, bei der die Schüler nicht nur zuschauen sollten.

Schwierig war es für die Lehrerinnen und Schuldirektorin Christina Held Schüler auszuwählen, die sich „Retten“ lassen sollten. Nicht etwa, weil sich keine Freiwilligen dazu meldeten. Im Gegenteil, jeder wollte gern aktiv mittun. Es war aber auch ein ganz besonderes Erlebnis für die ausgewählten Grundschüler. Zuerst wurden zwölf von ihnen professionell geschminkt. Nicht mit Rouge und Wimperntusche, sondern mit Blut aus der Sprühdose und täuschend echten Brandblasen aus Frischhaltefolie. Dann noch ein Hauch schwarz drüber und fertig ist eine Verbrennung, die einem Nichteingeweihten das Blut stocken lässt. Im Landkreis Würzburg sind acht Feuerwehrleute, meistens Frauen in dieser „Kunst“ ausgebildet. In Eibelstadt waren Gabriele Brejschka und Brigitte Balling aus Waldbüttelbrunn und Elmar Scholl aus Prosselsheim für die Verletztendarstellung zuständig.

Kurz nach acht Uhr heulte dann die Eibelstadter Sirene. Gleichzeitig gellte noch der Feueralarm in der Schule. Dennoch verließen die 230 Schüler und ihre Lehrkräfte in ordentlichen Zweierreihen das Gebäude, um sich an den Sammelplätzen aufzustellen. Dort zählten die Lehrer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren ihre Schäfchen. Nur so ist es später möglich den Rettungskräften mitzuteilen wie viel Schüler noch vermisst werden.

Die zwölf Statisten harrten unterdessen in verschiedenen Klassenzimmern auf Rettung. Einige standen an den Fenstern und riefen lauthals um Hilfe. Die war schon unterwegs. Schon nach knappen zehn Minuten trafen die Feuerwehren aus Eibelstadt, Sommerhausen und Winterhausen mit über 50 Einsatzkräften an der Schule ein.

Routiniert bauten die Helfer eine Wasserversorgung an den verschiedenen Seiten der Schule auf. Rettungstrupps mit schweren Atemschutzgeräten drangen auf der Suche nach Vermissten Kindern in das Gebäude ein. Die „Verletzten, welche sie dort fanden brachten sei mit Tragen nach draußen, wo sie von den Ersthelfern der Eibelstadter Feuerwehr versorgt wurden. Inzwischen war der Flur im Schulhaus verraucht. Den restlichen Kindern blieb nur noch der Weg über die Fenster nach draußen. Mit Leitern kamen die Helfer von unten zu Hilfe. Die mutigen Grundschüler bekamen eine Sicherungsleine umgebunden. Von unten und oben gesichert wagten sei dann den Abstieg. Drunten standen ihre Mitschüler und Lehrer im Regen und beobachteten jeden Schritt ihrer schwindelfreien Kameraden.


Natürlich kann auf diese Weise kein Klassenzimmer mit 25 und mehr Schülern in kurzer Zeit geräumt werden. Das war einer der Mängel, die schon vor der Übung am Gebäude erkannt worden war. Es fehlen feuerfeste und rauchdichte Türen, mit denen die Flure in verschiedene Abschnitte unterteilt werden können. Für einige Räume die dann abgeschnitten sind müssen Ausstiege und Treppen an der Außenwand gebaut werden. Bürgermeister Heinz Koch, der die Übung beobachtete, hat schon eine Fachfirma mit der Planung für ein Brandschutzkonzept beauftragt. Ebenfalls als Beobachter waren der Ochsenfurter Polizeichef Heinz Imrock und sein Stellvertreter Klaus Scheuermann bei der Übung dabei. Sie beraten die Schule bei der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes und der Evakuierungspläne.

Am Ende zeigte sich Kreisbrandinspektor Alois Schimmer zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Sie hat die Schwachstellen des Gebäudes zwar offengelegt, aber schnelle Hilfe von Seite der Stadt sei ja bereit zugesagt. Den gespannt zuhörenden Kindern erklärte der Feuerwehrmann in einfachen Worten die Aufgaben und die Wichtigkeit der Feuerwehr für die Bevölkerung. „Schnelligkeit, so sagte er den versammelten Kindern in der Turnhalle zum Abschluss, „ist das Markenzeichen der Feuerwehr“.

5. Juli 2007

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.


Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur aktuellen Juli-Ausgabe. Themen sind u. a. die ersatzweise Beschaffung von Fahrzeugen im Katastrophenschutz oder der Digitalfunk.

Viel Spaß!

120 Jahre Feuerwehr Darstadt

Die Freiwillige Feuerwehr Darstadt feiert vom 06. - 08. Juli 2007 ihr 120.-jähriges Stiftungsfest. Nachstehend das geplante Festprogramm:

Freitag, 06. Juli 2007
21.00 Uhr Partyalarm 112 mit den
Gruzi-Allstars DJs Mini und Schlummi

Samstag, 07. Juli 2007
20.00 Uhr
Tanz und Stimmung mit der
"Blaskapelle Rittershausen"

Sonntag, 08. Juli 2007
14.00 Uhr Festzug, anschließend Festbetrieb mit der "Musikkapelle Frohsinn Eßfeld"
18.00 Uhr Festausklang mit der "Musikkapelle Darstadt"

Rettungsleitfäden - Videos rund um das Zerschneiden von Fahrzeugen

Jedes Fahrzeug das heutzutage auf der Straße unterwegs ist, hat so seine Besonderheiten. Ob das jetzt die Anzahl der Batterien, die Lage der Batterien oder die verschiedenen Airbags sind. Um bei einem eventuellen Unfall schnell und gezielt helfen zu können, gibt es eine ganze Reihe von Rettungsleitfäden von verschiedenen Automobilherstellern, die ständig aktualisiert werden.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur Übersicht der Rettungsleitfäden!

Außerdem wurden verschiedene Videos rund um das Zerschneiden von Fahrzeugen hergestellt und im Internet veröffentlicht.

Auch hier gelangt man mit einem Klick auf das Bild zu den Videos!

4. Juli 2007

Verkehrsunfall zwischen Sulzdorf und Gaubüttelbrunn

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch Morgen den 04.06.07 kurz vor halb acht zwischen Sulzdorf und Gaubüttelbrunn. In einer unübersichtlichen S-Kurve stießen ein aus Richtung Gaubüttelbrunn kommender PKW und ein entgegenkommender LKW nahezu frontal zusammen.
Die Fahrerin des PKW wurde hierbei schwer Verletzt und wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst anschließend durch die Feuerwehr aus dem stark beschädigten Fahrzeug gerettet. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 18 ins Krankenhaus geflogen. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock.


Durch den Aufprall wurde der LKW von der Fahrbahn in den Straßengraben gedrückt. Nachdem hierbei Öl ausgelaufen ist wurde das Wasserwirtschaftsamt informiert. Ein Vertreter des Landratsamtes machte sich vor Ort ein Bild und veranlasste weitere Maßnahmen.

Nach dem die beschädigten Fahrzeuge durch den Abschleppdienst abtransportiert wurden konnte die Straße von der FF Gaubüttelbrunn gereinigt werden. Die Straßenmeisterei stellte die entsprechende Beschilderung auf, anschließend konnte die Straße nach vier stündigem Einsatz durch die Polizei wieder freigegeben werden.

Im Einsatz waren neben Gaubüttelbrunn die FF's Sulzdorf, Kirchheim, Giebelstadt, Reichenberg und der RW Ochsenfurt.

Bilder: FF Giebelstadt

Leistungsprüfung in Eßfeld

Zwei Gruppen der FF Eßfeld legten am Freitag den 29.06.07 die Leistungsprüfung Löschgruppe mit Erfolg ab. Es wurde die Variante III mit Atemschutz durchgeführt. Die Mannschaft führte nach eingehender Ausbildung eine gute Leistungsprüfung durch.
An die Grenze der Leistungsfähigkeit stieß jedoch die Pumpe des in Eigenleistung hergerichteten Löschfahrzeuges. Trotz großer Bemühungen des Gerätewarts im Vorfeld der Prüfung sowie des Maschinisten bei der Abnahme war es in beiden Durchgängen leider nicht möglich die Trockensaugprobe erfolgreich durchzuführen. Da die Pumpe diese Mängel aufweist und das Fahrzeug trotz hohem Einsatz der FF Eßfeld mittlerweile in die Jahre gekommen ist muß über eine Ersatzbeschaffung nachgedacht werden.
Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen versprach der Ortssprecher sich im Gemeiderat für ein neues Fahrzeug einzusetzen.
KBI Schimmer lobte das große Engagement der gesamten Mannschaft und gratulierte zu bestandenen Leistungsprüfung.

Glück ist käuflich! Freitag, der 13. wird Ihr Glückstag sein, wenn Sie jetzt Rauchmelder installieren.

Am Freitag, dem 13.07., ist wieder Rauchmeldertag. An diesem bundesweiten Aktionstag der Feuerwehren, der Schornsteinfeger und der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ wird die Bevölkerung aufgerufen, Rauchmelder von geprüfter Qualität zu kaufen, diese auch zu installieren und regelmäßig zu prüfen.


Zwei Drittel aller Haushalte sind noch immer ungeschützt:


Noch immer schützen laut Forsa-Umfrage nur 31 % der Deutschen ihr Heim mit einem Rauchmelder. Weitere 5 % besitzen einen Rauchmelder, haben diesen aber nicht installiert. Viele Menschen verwenden Rauchmelder mit Batterien, die jährlich ausgetauscht werden müssen, und vergessen dann den Batteriewechsel. Ein gefährliches Leben in vermeidlicher Sicherheit. Insgesamt ist die Ausstattung mit Rauchmeldern bei Singles und älteren Menschen deutlich unterrepräsentiert gegenüber Familien mit Kindern.

Rauchmelder erhalten sie im Fachhandel

Zusätzliche Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern genehmigt

Der LFV Bayern e.V. setzte sich für die Sicherheit der Bayerischen Feuerwehrleute ein und forderte vehement, dass die Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen durch zusätzliche Blinkleuchten wieder genehmigt wird. Dieser Einsatz trägt nun Früchte.

Auch seitens des Bundesverbandes der Unfallkassen und des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes wurde das Anliegen befürwortet.
Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Erwin Huber sowie dem Vorsitzenden des Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit im Bayerischen Landtag, MdL Dr. Jakob Kreidl, und MdL Dr. Marcel Huber konnte erreicht werden, dass auch für Bayern die zusätzlichen Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen wieder genehmigt werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gab hierzu am 02.07.2007 nachfolgende Pressemitteilung (PM 218/07) heraus:

Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber stimmt einer weiteren optischen Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen im Freistaat zu. „Die Sicherheit unserer Feuerwehrleute und anderer Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität“, erklärte der Minister. Schon bislang habe Bayern zu den wenigen Ländern gehört, die zusätzlich zum Blaulicht den Einsatz von runden gelben Warnleuchten und Verkehrssicherungsanhängern erlaubt haben. Diese Regelung habe sich überaus gut bewährt und zur Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen.
Eine vom Bayerischen Verkehrsministerium durchgeführte fahrzeugtechnische Überprüfung hat ergeben, dass künftig noch eine weitere optische Heckabsicherung erlaubt werden könne. Sie besteht aus zwei bis sechs eckigen orangefarbenen Blinklichtern, die fest am Fahrzeug montiert sind. Die geplante Regelung soll jetzt im Rahmen der Verbandsanhörung mit dem Landesfeuerwehrverband abgestimmt werden. „Ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine ausgezeichnete Regelung zur Sicherung unserer vielen ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute finden werden“, so Huber abschließend.“Diesen Worten des Staatsministers Erwin Huber schließen wir uns an, immer mit dem Ziel vor Augen, dass auch in Zukunft die Sicherheit unserer Feuerwehrleute an erster Stelle steht.

3. Juli 2007

120 Jahre FF Sulzdorf


Bilder vom 120-jährigen Feuerwehrfest in Sulzdorf.


Auf dem Idyllischen Dorfplatz in Sulzorf konnten wir ein super Fest feiern.


Die FF Sulzdorf sagt herzlichen Dank allen unseren Gäste aus nah und fern.





So hats angefangen



Kommers am Samstag Nachmittag

72 Jahr Mitglied in der FF Sulzdorf


super Stimmung



und Tschüs als hat mal ein Ende

Bayern-1-Feuerwehr 2007

Eine Reise zur Feuerwehr-Messe nach Indianapolis, das ist der Preis, der den besten Feuerwehren in Bayern winkt. Auf der Seite der MAINPOST können Sie Ihre Feuerwehr-Mannschaft ins Rennen schicken. Einfach das Formular ausfüllen und gewinnen!

Gemeinsam mit Bayern-1 sucht mainpost.de die Bayern-1-Feuerwehr 2007.

Teilnahmemodus:

Wer gewinnen will, muss sich zwei Auswahlverfahren unterziehen.

1. Auswahl
Als erstes steht die Internetabstimmung auf dem Plan. Die Besucher von mainpost.de stimmen darüber ab, welche 6 Feuerwehren zu den Finals geschickt werden.
Dazu müssen alle Teilnehmer ein Formular ausfüllen, ein aussagekräftiges Bild hochladen und eine Begründung mitliefern: "Warum sind wir die Bayern-1-Feuerwehr 2007".

Die Bewerbungsfrist endet am 24.7. einen Tag später startet die Abstimmung.
Sieger sind die 6 Feuerwehren, deren Bewerbung die besten Bewertungen bei der Abstimmung erhält.

2. Auswahl
Die sechs Sieger-Teams müssen sich dann live mit anderen Feuerwehren messen.
Je drei Teams messen sich am 24.8. in Eltmann (Lkr. Hassberge) und am 25.8. und in Bad Bocklet (Lkr. Bad Kissingen) gegen Feuerwehren aus den anderen Regierungsbezirken Bayerns.
Folgende Aufgaben müssen dabei erfüllt werden:
In Runde 1 müssen sich die Kandidaten in Ausgehuniform vorstellen, dann in der Disziplin "Maskenball" schnellstmöglich umziehen und ein Mini-Feuer löschen.

In Runde 2 geht es darum in einer bestimmten Zeit möglichst viele Sandsäcke zu einer Mauer zu errichten.

Und in Runde 3 ist eine Choreographie zu einer vorgegebenen Musik einzuüben. Das Publikum entscheidet über die gelungenste Vorführung.

Finale
Am 25.8. findet abends in Bad Bocklet nach dem Vorentscheid das Finale statt.


Zeitplan
- Bewerbungen: Bis zum 24.7.2007 können Sie sich bewerben. Dann endet die Bewerbungsfrist.
- Abstimmung: Ab dem 25.7. wird abgestimmt. Ende der Abstimmung ist der 17.8.2007
- Vor-Finale in Eltmann am 24.8.2007
- Vorfinale und Finale in Bad Bocklet: 25.8.2007

2. Juli 2007

Angstfrei Erste Hilfe leisten - Hinweise zur Infektionsgefahr und Nadelstichverletzungen

Viele Helfer haben Angst, sich bei einer Hilfeleistung zu infizieren. Aus diesem Grund werden teilweise notwendige Erstmaßnahmen unterlassen“, sagt Bundesfeuerwehrarzt Prof. Dr. med. Peter Sefrin. In einer Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) gibt er Hinweise zur Infektionsgefahr bei Erster Hilfe.


Häufig müssen vor allem Feuerwehrangehörige, die etwa bei einem Unfall vor Ort sind, Erste Hilfe leisten. Sefrin erläutert den Hintergrund der Befürchtungen, etwa mit dem HI-Virus oder Hepatitis B angesteckt zu werden. Zugleich gibt der Bundesfeuerwehrarzt Hinweise zu Maßnahmen, die einen Schutz vor einer Infektion darstellen. „Hierzu zählt etwa das Tragen von Einmalhandschuhen, der Vorzug der Mund-zu-Nase-Beatmung bei der Atemspende oder die isolierte Herzmassage bei starken Blutungen im Gesichtsbereich“, gibt Sefrin Auskunft.

Weitere Empfehlung: Hinweise zur Prävention von Nadelstichverletzungen

Bei Rettungsdiensteinsätzen hantieren die Einsatzkräfte häufig mit spitzen und scharfen medizinischen Geräten – etwa mit Nadeln, die für Injektionen verwendet werden. Wenn diese Instrumente nicht sicher sind, kann es zu Stich- oder Schnittverletzungen kommen. Diese stellen besonders im Zusammenhang mit möglichen Infektionen durch Körperflüssigkeiten eine Gefahr für die im Rettungsdienst tätigen Personen dar.

Hierzu hat der DFV die Fachempfehlung „Prävention von Nadelstichverletzungen“ herausgegeben. Darin wird auf die Änderung entsprechender Regelungen verwiesen. „Der DFV kommt mit dieser Fachempfehlung praxisorientiert den Bedürfnissen des Rettungsdienstes nach: Nunmehr müssen für entsprechende Arbeiten sichere Instrumente eingesetzt werden, die die Verletzungsgefahr verringern“, erläutert Bundesfeuerwehrarzt Sefrin, der die Fachempfehlung verfasst hat.

„Die Feuerwehren sind in Deutschland für einen nicht unerheblichen Teil der Rettungsdiensteinsätze zuständig. Die Umsetzung der Vorschrift, auch wenn sie vor Ort Kosten verursacht, dient dem Schutz der Einsatzkräfte“, bekräftigt der zuständige DFV-Vizepräsident Ludwig Geiger.
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