31. Januar 2008

Wenn Hitze den Pressluftatmer verformt

Am 27. Juli 2006 kam es bei einem Brand an der Uni Göttingen zu einem schweren Atemschutzunfall. Ein Feuerwehrmann bezahlte den Einsatz mit seinem Leben. Todesursache: CO-Vergiftung. Der lange erwartete Abschlussberichts der Unfallkommission wurde mittlerweile veröffentlicht. Demnach ergab eine Untersuchung der PSA, dass ein Bauteil des Pressluftatmers verformt war, vermutlich durch extreme Hitze. Das entfacht neue Diskussionen um die Grenzen thermischer Belastung und die Notwendigkeit einer Realbrandausbildung ...

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30. Januar 2008

Einfacheres Kuppeln von Spreizer & Co.

29. Januar 1886: Carl Benz erhält das Patent für ein „Fahrzeug mit Gasmotorenantrieb“. Hydraulische Rettungsgeräte waren damals noch nicht notwendig. Heutzutage sind Schneidgeräte, Spreizer und Rettungszylinder aus der Unfallhilfe nicht mehr wegzudenken. Die aktuelle Gerätegeneration beinhaltet eine Vielzahl von Neuerungen. So zum Beispiel die Singlekupplungen. Deren Vorteile können auch bei vorhandenen Zweischlauchsystemen zum Zuge kommen ...

Generalversammlung FF Eibelstadt

„Es klappt“, diesen knappen Satz gebrauchte der Kommandant der Eibelstadter Feuerwehr in der Jahreshauptversammlung am Sonntag Nachmittag gleich des öfteren. Ob es nun um die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Bürgermeister Heinz Koch, über die Jugendarbeit, die Aus- und Weiterbildung, die Übungen, die Einsätze und was alles noch mit der Feuerwehr zusammenhängt ging, Artur Fröhling war rundum zufrieden.

Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr konnte auf 185 Einsätze der Feuerwehr verweisen. 14 Mal mussten die Floriansjünger zu Brandeinsätzen ausrücken, bei 103 Einsätze konnten die „Helfer vor Ort“ verletzten oder hilflosen Personen beistehen. Die Zahl der Einsätze mit technischer Hilfe ist gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen. Denn viele der 66 Hilfeleistungen geschahen während und nach dem Frühjahrssturm Kyrill.

Während andere Feuerwehren im Landkreis im wahrsten Sinn des Wortes um’s überleben kämpfen, brauchen sich die Eibelstadter wegen der Anzahl ihrer Aktiven noch keine Sorgen zu machen. Frauen, Männer und Jugend – zusammengenommen sind es hier 94 Personen, die sich der Feuerwehr verschrieben haben. Vier Austritten wegen Wegzug oder aus Arbeitsgründen stehen sechs Neuzugänge gegenüber.

Auch die Zahl der Übungen spricht eine deutliche Sprache, gleich 15 Mal trafen sich die Eibelstadter Feuerwehrleute um alleine oder mit Nachbarwehren zu üben. Eine Räumungsübung in der Grundschule des Ortes brachte dabei wichtige Erkenntnisse für zukünftige Verbesserungen und Umbauten. Die Jugendlichen nahmen mit großem Erfolg am jährlichen Wissenstest teil, er wurde genau wie die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern im Feuerwehrhaus Eibelstadt durchgeführt. Die Rekordzahl von 24 Teilnehmern verzeichnete die Wehr bei der Durchführung der Leistungsprüfung im letzten Sommer.

Nicht erst seit der Beseitigung der Schäden von Kyrill wissen die Verantwortlichen um die Gefahren beim Umgang mit der Motorsäge. Seit neuestem werden daher Kurse zum Sägen von Bruchholz und unter Spannung stehenden Stämmen angeboten. Als einige der ersten im Landkreis haben drei Kameraden der Eibelstadter Wehr an so einem Training teilgenommen.

Kein Wunder dass Kreisbrandinspektor Alois Schimmer in seiner Grußrede die Eibelstadter als die Vorzeigefeuerwehr im Abschnitt Mitte betitelte. Immer wieder sei nur Positives von hier zu berichten, meinte er. Lob erntete aber auch der Bürgermeister. Das Wissen und das Wollen, wenn es beispielsweise um die Beschaffung von neuen Geräten geht, zeichnet ihn vor allem aus.

Unter anderem hat die Gemeinde heuer neue, moderne Rolltore in das Feuerwehrhaus einbauen lassen, berichtete Bürgermeister Heinz Koch. Doch dazu mussten zahlreiche Kabel und Versorgungsleitungen umgelegt werden. Das haben einige der Feuerwehrleute in 260 Stunden Arbeit während ihrer Freizeit geleistet. Dafür bekamen sie vom Stadtoberhaupt neben dem Dank noch jeweils ein Multifunktionswerkzeug geschenkt. Nicht ohne den Hintergedanken, dass sie damit jederzeit fast alles im Feuerwehrhaus reparieren können.

Bild: Die fleißigen Helfer wurden vom Bürgermeister mit Multifunktionswerkzeugen beschenkt. Im Bild v.l.n.r:

Heinz Koch, Werner Röder, Oliver Lebert, Roland Kolhep, Johannes Kraus, Waldemar Gernert, Artur Fröhling und Marco Seynstahl.


Der 1. Vorstand des Eibelstadter Feuerwehrvereins wurde bei der Jahresversammlung der Feuerwehr von Kommandant Artur Fröhling und Bürgermeister Heinz Koch offiziell aus den Reihen der Aktiven verabschiedet. Seit 1964 war Gretsch Feuerwehrmann, da er aber nun die Altersgrenze von 60 Jahren überschritten hat, bleibt ihm aber weiterhin sein Amt im Verein. Der inzwischen 61 jährige war unter anderem auch Gründungsmitglied in der Feuerwehrkapelle Eibelstadts und spielte jahrelang selbst als Musiker mit.



29. Januar 2008

Wärmebildkamera im Atemschutzeinsatz

Nachdem bereits beim Atemschutzlehrgang in Eibelstadt die Wärmebildkamera in die Aubildung mit einbezogen worden ist, wurde hier ein Informationsblatt bereitgestellt, dass den Zweck, die Einsatzmöglichkeiten, den Umgang und die Einsatzgrundsätze im Einsatz mit der Wärmebildkamera verdeutlicht.

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Infobrief Digitalfunk Bayern - Nr. 2 - Januar 2008

Um die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Bayern zu informieren, wird regelmäßig der "Infobrief Digitalfunk Bayern" mit aktuellen Nachrichten zur Digitalfunkeinführung an überregionale Dienststellen bzw. Gremien versand.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zum Infobrief Nr. 2!

27. Januar 2008

Deutsche Jugendleistungsspange

Nachdem einige Jugendfeuerwehren bereits mit der Vorbereitung auf die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange begonnen haben, wurden hier die wichtigsten Unterlagen für diese Prüfung in einer Übersicht dargestellt:

Petition - Wir sind die Feuerwehr

Für den 08. und 09. Februar 2008 lädt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) alle interessierten Feuerwehrangehörigen zu einem Zukunftskongress nach Berlin ein.

Für diesen Kongress wurde eine Petition mit dem Titel "Wir sind die Feuerwehr" verfasst, die eine stärkere Mitgestaltung und Einbindung der Feuerwehr-Basis in Entscheidungsprozesse fordert.

Im Internet kann unter www.wir-sind.die-feuerwehr.de der Text der Petition eingesehen und auch online unterschrieben werden.

26. Januar 2008

Atenschutzlehrgang Eibelstadt

Eibelstadt 26.01.08

Bei dem Abschluss der Ausbildung von 18 Feuerwehrleuten aus dem Bezirk Mitte zu Atemschutzgeräteträgern zeigten die jungen Feuerwehrleute bei einer Übung in Eibelstadt, was sie gelernt hatten. Im Anschluss daran mussten die sie auch noch ihr erlerntes Fachwissen bei einer theoretischen Prüfung unter Beweis stellen. Am Ende konnten alle Teilnehmer aus den Händen von Kreisbrandrat Heinz Geißler und Kreisbrandinspektor Alois Schimmer in Anwesendheit des Bürgermeisters Heinz Koch dann die wohlverdienten Zeugnisse entgegennehmen. Dabei machte Johannes Fuchs aus Gaubüttelbrumm seinem Namen alle Ehre. Als einziger schaffte er es den Lehrgang mit der vollen Punktezahl abzuschließen.


Bei der Übung wurde auch dei Wärmebildkamera der eibelstadter Feuerwehr erfolgreich eingesetzt. Im Bild der 1. Kommandant Artur Fröhling im dunklen, vernebelten Keller

Lehrgangsleiter Carsten Ott verglich die Ausbildung, welche die jungen Feuerwehrleute gerade absolviert hatten, mit der erfolgreichen Führerscheinprüfung. Man kann zwar hinterher fahren und kennt die Regeln, aber erst durch die Praxis auf vielen Kilometern Strasse und Autobahn fährt man wirklich sicher. Diese Fahrten, das sind für die Feuerwehrleute die regelmäßigen Übungen und Weiterbildungen. Daher legte der Kreisbrandmeister Carsten Ott seinen Lehrgangsteilnehmern dringend ans Herz, jede Gelegenheit zum Tragen der Atemschutzausrüstung wahrzunehmen.

Den Abschluss der Ausbildung bildete eine praxisnahe Übung. Dazu hatten die Führungskräfte sich den Eibelstadter Bauhof in der Stadtmitte ausgesucht. Die alten Gebäude mit ihrem Gewölbekeller, verschiedensten Räumen und Dachböden gaben ein ideales Übungsgelände ab. Wie bei einem echten Einsatz warteten hinter jeder Türe des weitläufigen ehemaligen Bauernhofes neue Herausforderungen auf die Atemschutzgeräteträger. Neben der Bekämpfung eines ausgebrochenen Brandes hatten sie die Aufgabe, vermisste Personen zu suchen und zu retten, aber auch entstandene Gefahren zu erkennen und zu beseitigen. Das waren beispielsweise Gasflaschen die zwischen den Maschinen und Geräten in den Räumen standen. Die Aufgabe der Trupps war es dann, diese so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone zu schaffen und wenn nötig zu kühlen. Auf neun Trupps verteilt mussten die 17 Feuerwehrmänner und die einzige Frau des Lehrgangs diese Aufgaben selbstständig durchführen.

Ausbilder KBM Carsten Ott wurde unterstützt von KBI Alois Schimmer, den KBM Anton Öder und Dieter Schöll sowie Gustav Zirkelbach. Aus Eibelstadt nahmen teil, Ivo Düring, Hubertus Machnig, Bastian Schindelmann, aus Gaubüttelbrunn Benedikt Engert und Johannes Fuchs, aus Giebelstadt Tobias Reuther und Benjamin Seeber, aus Goßmannsdorf Bernd Deppisch, aus Hohestadt Evi Geiger, aus Ochsenfurt Marco Hamm, aus Reichenberg Michael Ott und Georg Kschier, aus Sommerhausen Günes Knauer und Domenic Bauer, aus Sulzdorf Alexander Beisheim, Benedikt Kemmer und Phillip Lurz, aus Zeubelried Julian Bissinger.

Verschwitzt aber glücklich, Evi Geiger aus Hohestadt, die einzige Frau im Lehrgang hat ihre erste Bewährungsprobe hinter sich.

25. Januar 2008

Redakteur gesucht!

Um unsere Seite auch weiterhin so aktuell zu halten, benötigen wir Euere Mithilfe.

Wer Lust hat, ernsthafte und unsrem Themengebiet dienliche Informationen zu sammeln und diese über die Homepage der Allgemeinheit zugänglich zu machen, kann sich gerne melden.

Die Einstellung von Artikeln kann ganz einfach über das Internet von jedem beliebigen Rechner erfolgen - eine Installation von Programmen usw. ist nicht notwendig.

Jeder potentielle Redakteur erhält auf Nachfrage eine Anleitung sowie die entsprechende Zugangsberechtigung.

Also: Los gehts!!!

Kontakt: kbi( at ) abschnitt-mitte.de

Ausbildung - Truppmann Teil I im Abschnitt Mitte 2008

In der Zeit vom 26.02.2008 bis 05.04.2008 findet in insgesamt 70 Stunden die Ausbildung "Truppmann Teil I" in Ochsenfurt statt.

Diese Ausbildung vermittelt das notwendigen Grundwissen für den Feuerwehrdienst und ist somit unerlässliche Voraussetzung für alle weiteren Spezialausbildungen.
Der Lehrgang wird von KBM Heiko Drexel geleitet!

Telemetrie - So hilft die elektronische Atemschutz-Überwachung

Die Einsätze von Atemschutzgeräteträgern sind nicht nur durch die lebensfeindlichen Umgebungsbedingungen eine besondere Herausforderung. Auch die einwandfreie Funktion der Ausrüstung und die Kenntnis der Restgebrauchszeit für den Atemschutz ist lebenswichtig. Moderne Telemetrie-Lösungen können Sie bei der Atemschutz-Überwachung unterstützen.

Kein Einsatz ohne Überwachung...(weiterlesen)

Erweiterung der Fahrerlaubnisklasse B

Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hans-Peter Kröger weist in einem Brief an das Präsidium (Ordentliche Mitglieder) auf die Auswirkungen des Fahrerlaubnisrechts seit Inkrafttreten des so genannten EU-Führerscheins am 01. Januar 1999 hin.

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Wegfall der Behördenkennzeichen

Aufgrund der veränderten Vorschriftenlage (Einführung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV) zur Zulassung von Fahrzeugen werden v. a. für die Kommunalfahrzeuge keine Behördenkennzeichen mehr ausgegeben. Ausnahmen bleiben z. B. für die Bundespolizei, die Bundeswehr und das THW.

Die alten Kennzeichen bleiben weiter gültig. (Ummeldungen sind nicht erforderlich!)

Die Dachbeschriftungen mit dem Kennzeichen müssen dann mit dem kompletten neuen Kennzeichen erfolgen.

24. Januar 2008

Informationen rund um das Thema "Erste Hilfe"

Nach § 25 Abs. 2 Unfallverhütungsvorschrift
„Grundsätze der Prävention“
(GUV-V A1) hat der Unternehmer,
für die Freiwillige Feuerwehr die Kommune, dafür zu sorgen, dass zur Ersten-Hilfe und zur Rettung aus Gefahr die erforderlichen Einrichtungen und Sachmittel sowie das erforderliche Personal zur Verfügung stehen. Daher wurde hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten Informationen zusammen gestellt:

Neue Ausgabe der DFZ

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung (DFZ) ist das offizielle Organ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sie erscheint monatlich in der Fachzeitschrift Brandschutz.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man zur aktuellen Februar-Ausgabe. Thema ist u. a. der Kauf neuer Feuerwehrfahrzeuge für den erweiterten Katastrophenschutz.

Viel Spaß!

23. Januar 2008

Rettungsdienst verweigert Einsatz - Haftstrafe auf Bewährung

Wird eine Rettungsstelle per Notruf angerufen und bleiben beim Telefongespräch aber Zweifel am wirklichen Zustand des Patienten, dann muss trotzdem sofort ein Krankenwagen zur Klärung der Lebensbedrohlichkeit an Ort und Stelle geschickt werden. Weil er das unterlassen hat, wurde jetzt der Leiter der Stendaler Rettungsstelle vom örtlichen Amtsgericht zu 10 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt (Az. 21 Ls 301 Js 982/07).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutsche Anwaltshotline berichtet, erlitt ein Mann in den frühen Morgenstunden einen Epilepsie-Anfall und sein Zustand verschlechterte sich von Minute zu Minute zusehends. Der über die 112-Nummer alarmierte Rettungsdienst weigerte sich jedoch, ein Einsatzfahrzeug zu schicken. Fatalerweise war der Betreffende im Computer der Leitstelle als Alkoholiker registriert, der schon mehrfach den Notdienst dazu mißbraucht hatte, sich zum Auskurieren seines Rausches ins Krankenhaus fahren zu lassen.


Als eine Stunde später der Mann bereits nicht mehr aufstehen und sprechen konnte und ganz durchgeschwitzt war, rief eine Bekannte erneut die 112 an. Der Betroffene solle "nicht immer trinken und dann sagen, er will einen Krankenwagen haben", erwiderte der Leiter der Rettungsstelle und untersagte den Einsatz. Der nach weiteren sechs Stunden und einem dritten Notruf schließlich doch geschickte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

"Dabei hätte der Verstorbene mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch eine sofortige Notoparation gerettet werden können, wenn ein Krankenwagen zu seiner Wohnung geschickt worden wäre", erklärt Rechtsanwalt Paul Vogel. Jedem Rettungssanitäter müsse bekannt sein, dass es sich bei den am Telefon geschilderten Schweißausbrüchen um einen Schockpatienten handelt, der sofortiger medizinischer Hilfe bedarf. Der Leiter der Rettungsstelle habe sich zweifellos der fahrlässigen Tötung strafbar gemacht.

Quelle: Deutsche Anwaltshotline

21. Januar 2008

Steuerliche Behandlung von gezahlten Entschädigungen nach dem BayFwG

Ein neues Informationsblatt des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen berücksichtigt die Einführung des allgemeinen Freibetrags für ehrenamtliche Tätigkeiten nach § 3 Nr. 26a EStG, die für die Entschädigung als Brand- und Sicherheitswacht in Betracht kommen kann, und die Erhöhung des sog. Übungsleiterfreibetrags nach § 3 Nr. 26 EStG in der Fassung des Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10.10.2007, BGBl I S. 2.332. Die genannten Freibeträge gelten rückwirkend zum 01.01.2007.

Daneben ist die mit den Lohnsteuer-Richtlinien 2008 vom 07.11.2007 erfolgte Anhebung des nach § 3 Nr. 12 Satz 2 EStG i. V. m. R 3.12 Abs. 3 LStR 2008 steuerfreien Mindestbetrags eingearbeitet, der nach einem vom Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit dem obersten Finanzbehörden der Länder bereits in Vorbereitung befindlichen Schreiben entsprechend dem Entschließungsantrags des Bundesrats ebenfalls bereits für das Jahr 2007 zur Anwendung kommen kann.

20. Januar 2008

Steuertipps für Vereine

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat eine umfangreiche Informationsbroschüre "Steuertipps für Vereine" herausgegeben. Die Kenntnis der wichtigsten Steuervorschriften ist für die Vereine notwendig und nützlich. Diese Broschüre soll die Verantwortlichen dabei unterstützen, Schwierigkeiten zu vermeiden und Vergünstigungen wahrzunehmen. Die Steuertipps für Vereine bieten hierzu einen Einstieg.

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Neue Muster für Spendenbescheinigungen

Durch das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10. Oktober 2007 haben sich u. a. Änderungen im Spendenrecht ergeben, die rückwirkend zum 01. Januar 2007 gelten. Diese Änderungen erfordern eine Anpassung der verbindlichen Muster für Zuwendungsbestätigungen im Sinne von § 50 Abs. 1 EStDV in Verbindung mit dem BMF-Schreiben vom 02. Juni 2000 (BStBl I 2000 S. 592). Das Bundesfinanzministerium hat die neuen Vordrucke vorab per Mail verschickt. Diese sind - eigentlich - ab dem 01. Januar 2007 zu verwenden. Wegen der rückwirkenden Änderung ist es laut Bundesfinanzministerium nicht zu beanstanden, wenn bis zum 30. Juni 2008 die bisherigen Muster für Zuwendungsbestätigungen verwendet werden.

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19. Januar 2008

Atemschutzlehrgang in Eibelstadt

Am heutigen Samstag stand bei der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger in Eibelstadt nach einer Unterrichtsstunde "Einsatzgrundsätze" vor allem Praxis auf dem Lehrplan. Hierzu hatte die Feuerwehr Eibelstadt ein älteres Gebäude neben dem Rathaus organisiert.

Insgesamt mussten die Teilnehmer drei verschiedene Übungsszenarien lösen. Das erste Szenario ging von einem verqualmten Keller aus, der unter Einsatz der Wärmebildkamera der Feuerwehr Eibelstadt systematisch abgesucht werden musste. Bei der zweiten Übung wurde das Absuchen von Räumen und das Vorgehen mit dem C-Strahlrohr über das 1. Obergeschoss ins Dachgeschoss geübt. Im letzten Übungsszenario musste der Atemschutztrupp über die 4-teilige Steckleiter eine Person retten.










Integrierte Leitstellen - der bayerische Weg

In der Fachzeitschrift Brandschutz wurde ein Artikel mit dem Titel "Integrierte Leitstellen - der bayerische Weg - ein Quantensprung für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr" veröffentlicht. Der Artikel beschreibt ausführlich die Entwicklung, die Grundlagen und das Gesamtkonzept zur Einführung der Integrierten Leitstellen in Bayern.

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Einsatzbericht Mobiler Rauchabschluss

Im Rahmen der Herbstdienstversammlung der Regierung von Unterfranken für die Stadt- und Kreisbrandräte, die in diesem Jahr von der Stadt Aschaffenburg ausgerichtet wurde, hat die Versicherungskammer Bayern ihr Sponsoring für die Feuerwehren fortgesetzt. Die Versicherungskammer übergab 60 mobile Rauchabschlüsse im Gesamtwert von rund 20.000 Euro an die unterfränkischen Feuerwehren (Bericht von damals).

Um Erfahrungen mit den mobilen Rauchabschlüssen zu sammeln, hat der Landesfeuerwehrverband Bayern einen Einsatzbericht entworfen, der bei Verwendung eines mobilen Rauchabschlusses im Einsatzfall vom Kommandanten ausgefüllt an den Landesfeuerwehrverband Bayern zurückgeschickt werden soll.

Bitte auf das Bild klicken um zum Einsatzbericht zu gelangen!

18. Januar 2008

Dienstversammlung der Jugendwarte 2008

Am 19. Februar 2008 findet die diesjährig Dienstversammlung der Jugendwarte des Abschnittes Mitte im Feuerwehrhaus Gaubüttelbrunn statt.

Einladung ergeht herzlich an alle Kommandantinnen und Kommandanten sowie den Jugendwarten.

Mit Klick auf das Bild gelangen Sie zur Einladung.

Termine Januar / Februar / März 2008

Nach zahlreichen Meldungen zu Generalversammlungsterminen von Wehren des Abschnittes Mitte, haben wir die Terminübersicht aktualisiert.


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Neue Bauordnungen im Jahr 2008

Durch die Neufassung der Bayerischen Bauordnung zum 01.01.2008 mussten auch andere Sonderbauverordnungen hinsichtlich der Querverweise auf Artikel der Bayerischen Bauordnung angepasst werden. Teilweise wurden zudem noch in den Sonderbauverordnungen kleinere Ergänzungen vorgenommen. Auch wurde die Bezeichnung der Bauordnungen teilweise aktualisiert.

Zur Bayerische Bauordnung mit Vollzugshinweisen gelangen Sie mit Klick auf das Bild.



Fire Fighter in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)

Im Oktober 2007 erschienen mehrere Berichte über Jochen Schwarz (FF Zeubelried), der als Fire Fighter nach Abu Dhabi ging. Er hatte damals mehrere Bilder uns zukommen lassen, die dann auf dieser Internetseite veröffentlicht wurden. Leider mussten alle Berichte von der Internetseite wieder gelöscht werden, da die Regierung von Abu Dhabi keine Berichte und Bilder im Internet haben wollte.

Um trotzdem interessante Berichte und Bilder einsehen zu können, wurde daher eine neue Internetseite erstellt. Die Seite hat folgende Adresse: www.quick-intervention.com (oder einfach auf das Bild klicken!)

Außerdem hat Jochen Schwarz jetzt weitere Verstärkung aus dem Abschnitt Mitte bekommen. Vor einigen Wochen sind Nikolas Schulz (FF Zeubelried) und Armin Bischoff (FF Ochsenfurt) nach Abu Dhabi aufgebrochen. Mittlerweile sind beide Kameraden in einem Hotel in Abu Dhabi untergebracht und werden auf die Feuerwache nach Ruwais kommen.

17. Januar 2008

Atemschutzlehrgang in der Atemschutzstrecke Würzburg

Nachdem ein Teil der theoretischen und praktischen Atemschutzausbildung in Eibelstadt bereits die vergangene Woche erfolgt ist, fand am Mittwoch der erste Durchgang in der Atemschutzstrecke der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg statt.

Hier wurde zuerst der Durchgang in der Lauf- und Kriechstrecke mit Filter durchgeführt, anschließend musste jeder nochmals mit Pressluftatmer die Strecke überwinden. Ebenso mussten 100 Meter Laufband und 10 Meter Endlosleiter absolviert werden.

Außerdem wurden den Teilnehmern von KBM Anton Öder verschiedene Techniken im Bereich der Selbstrettung/Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers erläutert und vorgeführt.






So hilft die elektronische Atemschutz-Überwachung

Die Einsätze von Atemschutzgeräteträgern sind nicht nur durch die lebensfeindlichen Umgebungsbedingungen eine besondere Herausforderung. Auch die einwandfreie Funktion der Ausrüstung und die Kenntnis der Restgebrauchszeit für den Atemschutz ist lebenswichtig. Moderne Telemetrie-Lösungen können Sie bei der Atemschutz-Überwachung unterstützen.

Kein Einsatz ohne Überwachung

Es ist für jeden Einsatzleiter eine fürchterliche Vorstellung. Nur zwei der drei Mitglieder des Einsatztrupps kommen zurück. Der Dritte kann nur noch schwer verletzt oder gar tot geborgen werden. So ist es leider schon vorgekommen, dass Einsatzkräfte im Brandgeschehen die Orientierung verloren haben. Die mitgeführte Sicherungsleine kann sich verklemmen, die Rückkehr am Schlauch kann misslingen.

Verunglückte Kameraden sind nach den Ergebnissen der Untersuchungskommissionen oftmals in das Gebäude weiter vorgerückt und verloren unter den hohen Belastungen das Bewusstsein. Solche Unfälle haben dazu geführt, dass bereits seit längerem eine zeitgesteuerte, manuelle Überwachung der Atemschutzgeräteträger erfolgt.

16. Januar 2008

Generalversammlung FF Lindflur

1. Vorstand Andreas Hirt begrüßte alle anwesenden Mitglieder zur
Jahreshauptversammlung. Besonders begrüßte er zweiten Bürgermeister Karlheinz Schmidt, KBI Alois Schimmer und KBM Dieter Schöll.
Zur Totenehrung erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen um den Verstorbenen Kameraden zu gedenken.
Als Höhepunkt des letzten Jahres berichtete der Vorsitzende über das Fest, das in der Halle der Fam. Hirt abgehalten wurde. Desweiteren war eine Weinprobe und das Maibaumaufstellen.
Er gab auch eine vorschau auf das Jahr 2008 wo wieder
Verschiedene Aktivitäten geplant sind. Ein Hauptaugenmerk soll aber wieder auf die aktive Ausbildung gelegt werden.

1Kdt. Bernd Schoch gab seinen letzten Jahresbericht ab, da er nach 21 Jahren Kdt. aus seinem Amt ausseiden wird.
Er Berichtete von drei Sicherheitwachen, zwei Brandeinsätzen und vier Technische- Hilfeleistungen. Eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen Löschgruppe als erste im Abschnitt-Mitte nach der neuen Richtlinie ab. Die Feuerwehr Lindflur verfügt zurzeit über elf Atemschutzgeräte träger.

KBI Alois Schimmer dankte dem Scheidenden Kdt. für seine langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr Lindflur. In seiner Zeit wurden z.b zwei Mehrzweckfahrzeuge sowie das gebrauchte LF8 beschafft. Ebenso wurde in seiner Zeit das Feuerwehrhaus gebaut.

Als Dank Übereichte KBI Schimmer im Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes das Bayerische Feuerwehrehrenkreuz in Silber an Bernd Schoch.

Zweiter Bürgermeister Schmidt überbrachte die Grüße der Gemeinde Reichenberg und bedankte sich bei der Feuerwehr Lindflur für die Einsatzbereitschaft für die Bürger des Marktes Reichenberg. Bei Berd Schoch bedankte er sich besonders für die langjährige Bereitschaft die Verantwortung in der Feuerwehr Lindflur als Kdt. zu übernehmen.
Nach seinen Grußworten leitete er die Wahl der Kommandanten und führte die Wahl mit KBI Alois Schimmer und KBM Dieter Schöll durch. Zur Wahl des ersten Kdt. stellten sich Florian Axer und Michael Schoch. Michael Schoch wurde in geheimer Wahl von den Aktiven der Wehr zum neuen 1. Kdt. gewählt. Damit bleibt das Kdt.- Amt auch weiter bei der Fam. Schoch.
Der alte und neue zweite Kommandant wurde Rudolf Kämpf in seinem Amt bestätigt.

Jugendwart Florian Axer berichtete das es zur zeit keine Jugendfeuerwehr in Lindflur mehr gibt. Eine neue Gruppe müsste dringend neu gegründet werden. Er würde aber nicht mehr als Jugendwart zur Verfügung stehen. Man einigte sich darauf das bei einer Vorstandschaftzsitzung ein neuer Jugendwart gesucht wird.